Schleudertrauma ....was nun?

Hallo zusammen

Ich hatte vor etwa einem halben Jahr ein Auffahrunfall auf der Autobahn. Ich stand am Stauende und der Unfallgegner krachte in mich rein. Dank dem grossen Abstand zum Vordermann (ca.3/4m) beührte ich ihn nicht. Die Schuldfrage wurde inzwischen geklärt (bin unschuldig), jedoch gehts mir seit dem Unfall nur bedingt besser. Noch immer habe ich starke Nacken- und Beckenschmerzen, von den Kopfschmerzen gar nicht zu sprechen. In die Uni kann ich kaum gehen, denn nach 2/3h sitzen fällt mir fast der Kopf ab. Bei meinem Teilzeitjob bin ich auch nur wenige Stunden, da ich vor Schmerzen nicht laufen/sitzen kann. Vom Arzt aus bin ich seit dem Unfall zu 80% Krankgeschrieben. Konzentrieren kann ich mich nur bedingt und Vergesslich bin ich noch immer. Das macht mir Angst, denn seit dem Unfall kann ich nicht mehr richtig denken, habe gar das Gefühl, ich sei dumm geworden :frowning: Ich bin mit dem Latein am Ende. Ich gehe 2mal wöchentlich in die Physiotherapie, nächsten Monat starte ich mit einer Neuraltherapie. Doch ein halbes Jahr von meinem Leben ist einfach futsch. Ich bin die ganze Zeit müde und die Gesamtsituation nagt an den Nerven und langsam habe ich keine Lust mehr… Weiss nicht, ob ich zum Psychologen soll…

Was soll ich tun? Kann ich Schadensersatz verlangen, wenn ja, wieviel? Das Uni-Jahr kann ich etwa wiederholen, wer zahlt mir diese kosten? was soll ich sonst machen?

Lg

Hallo diabolos696,

zwei Fragen stellen Sie:

  1. Ob Sie Schmerzensgeld verlangen sollen?. Dazu müssen Sie mit dem Arzt, der Sie behandelt hat sprechen. Da sind die Unterlagen und auch ihre ganzen Beschwernisse festgehalten. dazu hat ja der Fahrer eine Haftpflichtversicherung.
  2. Sie fragen nach psychologischer Begleitung.
    Ja, kann ich Ihnen raten. Entweder Beratungsstellen kommen infrage oder ein psychoöogischer Psychotherapeut. Am besten wohl keinen Verhaltenstherapeuten, sondern jemand die oder der tiefenpsychologisch fundiert arbeitet.
    Bei Beratungsstellen bekommt man meist schneller einen termin und man ist auch da sehr gut aufgehoben.
    Ich wünsche Ihnen Geduld und dass Sie eine gute Begleitung finden.
    Mfg
    I. Behrmann

hi, da bin ich nicht der richtige ansprechpartner, ich werde das mal an meinen anwalt weiterleitenn, mal sehen was der dazu sagt, gruß mario

zu der rechtlichen Frage kann ich nichts sagen. Wegen dem Trauma solltest Du mal Deine Wirbelsäule untersuchen lassen, am besten Du gehst zum Heilpraktiker. Es sieht so aus, dass ein Wirbel verschoben ist!

Gruß