Ja ich weiß, gehört vielleicht in Biologie, aber ich würde gerne das Physikalische darüber wissen:
Welchen Unterschied macht eine schlitzförmige Blende (Katzenauge) gegenüber einer runden (Mensch)? Ist sie irgendwie „besser“? In der Technik scheint sich der Schlitz ja nicht durchgesetzt zu haben. Oder wäre er einfach zu schwer zu bauen?
Hätte man vielleicht sogar in Fotografie fragen können… Wer weiß was?
zusatzfrage: wie können verschiedene brennweiten ringförmig an einer linse angeordnet sein? kann man sich das vorstellen wie gleitsichtgläser? warum benutzt man solche linsen nicht technisch? abbildungsfehler haben kameras ja auch.
zusatzfrage: wie können verschiedene brennweiten ringförmig an
einer linse angeordnet sein?kann man sich das vorstellen wie
gleitsichtgläser? warum benutzt man solche linsen nicht
technisch? abbildungsfehler haben kameras ja auch.
ich denke, da hast Du etwas falsch verstanden.
Das erste Problem ist der Abbildungsfehler von einfachen
Linsen im Randbereich. Dieses Problem grenzt man technisch
durch einige Maßnahmen ein.
Verhältnis Brennweite/Durchmesser entsprechend groß
-> oder eben Blende klein machen.
spezielle Oberflächenkrümmung der Linsen, die Fehler
auch im Randbereich verringern.
Was aber als Problem bleibt, ist die Tatsache, daß eine
Linse nur für eine Wellenlänge optimal sein kann.
Um dieses Problem zu beheben, werden sogenannte
Achromate eingesetzt. Das sind zusammengesetzte Linsen,
die in Summe auch eine Scharfabbildung über einen
größeren Wellenlängenbreich erlauben. http://de.wikipedia.org/wiki/Achromat
Gruß Uwi
die Erklärungen für die Schlitzblende bei Katzen erscheinen
mir nicht sehr plausibel (scheint eher etwas an den Haaren
herbeigezogen).
Selbst wenn die Katzenaugen einen Farbanpassmechanismus
haben, wie im Artikel beschrieben, so würde doch die
achromatische Aberration wie beim Menschen auch wesentlich
verringert, wenn sich eine kleine Lochblende davor befindet.
Ich sehe da aber einen anderer Aspekt.
Möglicherweise hat die biologische Konstruktion der
Schlitzblende einen gewissen Vorteil.
Das Verhältnis der Pupillenflächen von minimaler Öffnung
und max. Öffnung ist größer als bei Lochblende des menschl.
Auges. Das Katzenauge hat also eine größeren Stellbereich
und damit eine größere Helligkeitsdynamik.