…der HNO-Arzt sagt, es wäre alles in Ordnung. Aber von vorne:
Liebe W-W-W-ler,
seit fast anderthalb Jahren plagt mich der Hals und die Nase, mal mehr, mal weniger. Zunächst habe ich einen immerwährenden leichten Schnupfen - Nase putzen oder hochziehen könnte ich auch jetzt gerade „mit Erfolg“, anders als früher. Das Gefühl, der Schleim würde in den Rachenraum laufen, ist ständig vorhanden.
Im Rachen selber fühlt es sich so an, als würde der Schleim (und Speichel bzw. während der Mahlzeiten Nahrung und Getränke) sich im hinteren Rachenraum sammeln. Schlucke ich - egal, wie aufwändig - bleibt das Gefühl bestehen, nicht alles runterzukriegen. Gerade beim trockenen schlucken oder kleineren Mengen ist ein deutliches Knackgefühl zu hören. Besser wird es kurzfristig bei trockener, fester Nahrung - etwa Salzstangen befreien mich für zehn, fünfzehn Minuten. Dann ist das Gefühl wieder da.
Mein HNO-Arzt hat mir vor sechs Monaten in den Rachen geschaut und meine Nebenhölen per Ultraschall untersucht, Ergebnis: keine Diagnose, ich solle mehr trinken, „das wird schon werden“. Das mache ich seitdem - mindestens zwei, eher drei Liter am Tag - aber keine Veränderung.
WENN ich es mal schaffe, Schleim (Verzeihung) abzuhusten, dann ist er klar, geruchlos, unauffällig. Mundgeruch habe ich keinen, die Hygiene stimmt, nur eben dieser Schleim in Verbindung mit dem Gefühl, an etwas „vorbeizuschlucken“ bereitet mir Kopfzerbrechen.
Was sagen denn die schlauen W-W-W-ler dazu? Sollte ich den HNO-Arzt wechseln? Mir keine Sorgen machen? Gibt es Ideen abseits von Salbeitee und 2 Litern Wasser am Tag?
Ganz liebe Grüße,
Gartengrün