hallo,
vor vielen jahren gab es mal eine bedeutende firma mit namen netscape…
ein berufungsgericht hat heute beschlossen
‚Microsoft wird nicht zerschlagen!‘
welche Vorraussetzungen müssen erfüllt werden
das
in europa endlich neue pc’s in großen stückzahlen
mit betriebssystem und officepaketen
von verschieden herrstellern verkauft werden können?
müssen öffentliche behörden teure windows2000/XYZ oder office produkte kaufen?
Friedrich
es passiert genau dann, wenn der Markt dies fordert. Es ist ja nicht so, dass es keine anderen Betriebssysteme und Office-Produkte gäbe. Es gibt schließlich auch einige Leute, die damit arbeiten. Aber Du kannst natürlich niemanden zwingen sich statt einem Wintel-System einen Alpha-Prozessor mit LINUX und Staroffice anzuschaffen.
Im Gewerblichen Bereich geht die Sache noch weiter. Da gibt es über Jahre sauber ausgebildete Spezialisten für Anwendungsentwicklung und Support unter den verschiedenen Windows-Versionen und es gibt insbesondere schon seit Jahren anerkannte Maßstäbe für entsprechende Qualifikationen (MSCE). Die Folgekosten eines Umstiegs wären da enorm und der zeitliche Faktor (Umstellung angepasster Software und Eigenentwicklungen, Schulung der Mitarbeiter und des Supportpersonals), verbunden mit den Risiken eines Wechsels (never change a running system) lässt sicher zu Recht viele von einem Wechsel Abstand nehmen. Dazu kommt, dass nach ständig laufenden großen Untersuchungen der großen IT-Beratungsunternehmen (die sich nur für die Kostenseite und nicht die Bohne für das interessieren, was dann tatsächlich an Hard- und Software zum Einsatz kommt) es immer noch so ist, dass die Gesamtkosten eines Windowssystems am Desktop über die Laufzeit niedriger liegen, als die z.B. eines Linux-Systems und z.B. gerade erste Zahlen für Windows 2000 Datacenter-Lösungen angegeben werden, die dazu führen werden, dass bei großen Rechenzentren aufgrund dieser Kostensituation in Zukunft Windows 2000 sicher verstärkt UNIX- und Mainframe-Lösungen ablösen wird.
Ich bin dann zwar auch immer wieder verwundert, ärgere ich mich schließlich auch immer wieder über meinen nicht gerade perfekt laufenden Windows-Hobel, kann aber nur für mich selbst sagen, dass ich trotz immer mal wieder installierter anderer OS bislang einen Wechsel nicht vollzogen habe. Und auch bei uns in der Firma gibt es unter den 70 Leuten sicher genug LINUX-Fans, aber wir arbeiten im Büro hauptsächlich unter Windows und entwickeln auch für die Kunden unter Windows, weil diese es so wollen. Nicht, dass die Skills für LINUX, andere UNIX-Varianten, etc. feheln würden, es wird eben nicht bzw. kaum nachgefragt und es würde wohl etwas komisch aussehen, wenn wir uns weigern würden diese dann auszuführen und statt dessen ein LINUX-System vorschlagen würden. Diese Entscheidungen sind dann schon längst gefallen.
Gruß vom Wiz
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