Schlusssatz zur Zeugnisinterpretation

Hallo,

ich habe folgenden Tip auf einer anderen Zeugnisseite gefunden:

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TIP: Falls Sie möchten , daß Ihr Zeugnis nicht mit der Geheimcodesprache interpretiert wird, können Sie folgende Formulierung vor den Schlußsatz im Zeugnis setzen lassen:
„Dieses Zeugnis enthält keine verschlüsselten Formulierungen. Eine Interpretation im Sinne einer „Zeugnissprache“ würde die Aussage dieses Zeugnisses nicht im Sinne der Verfasser wiedergeben.“

Was haltet ihr davon?
Wie wird dies insbesondere von den Experten / Personalchefs gedeutet - ist dies kontraproduktiv?

Viele Grüße

Weg zur Hölle, gute Absichten & Co. :wink:

Was haltet ihr davon?

Nichts. Zum einen deutet ein solcher „Untersatz“ auf einen unerfahrenen Zeugnisschreiber hin, zum anderen macht er Personaler für gewöhnlich extrem misstrauisch und veranlasst sie, sich ein solches Zeugnis erst recht seeeeeeehr genau anzusehen… Irgendeine Ungereimtheit findet man immer, auch wenn es der Verfasser gut meinte - wie ich bereits schrieb: der Weg zur Hölle ist mit guten Absichten gepflastert.

Grüße
EP

Netter Versuch
Hi,

ich sehe es da ähnlich wie meine Vorrednerin.

Die Tatsache, dass ICH diesen Satz ernst nehme, hat leider nichts damit zu tun, dass es das Gros genau so macht, wie unten beschrieben: „Jetzt erst recht!“.

Gruß
Guido