Hey!
Wieso ist der Schmelzpunkt von Natrium (98°C) so viel geringer als der von Magnesium (650°C) und Aluminium (660°C)?
Danke!
Lars
Hey!
Wieso ist der Schmelzpunkt von Natrium (98°C) so viel geringer als der von Magnesium (650°C) und Aluminium (660°C)?
Danke!
Lars
Hey!
Hugh.
Wieso ist der Schmelzpunkt von Natrium (98°C) so viel geringer
als der von Magnesium (650°C) und Aluminium (660°C)?
Na ist ein Alkalimetall und besitzt nur ein Valenzelektron. Mg hat deren zwo und Al drei. Mit nur einem Valenzelektron ist die van-der-Waals-Kraft (die „Klebrigkeit“ der Atome) nicht so stark.
Der Vergleich von Elementen über mehrere Gruppen hinweg ist nicht so aussagekräftig, was Schmelzpunkte u.dgl. angeht: Hier solltest Du eher senkrecht gucken; Lithium und Kalium sind ebenfalls Alkalimetalle wie das Na, mit ähnlichen Eigenschaften. Genauso wären für das Mg Be und Ca geeignete Vergleichspartner. Der Quervergleich ist tw. sogar unsinnig, was die physikalischen Eigenschaften angeht: Schau Dir mal Beryllium, Kohlenstoff und Stickstoff an und versuch, Gemeinsamkeiten zu entdecken … http://de.wikipedia.org/wiki/Periodensystem
Gruß Eillicht zu Vensre
Hallo Eillicht,
Na ist ein Alkalimetall und besitzt nur ein Valenzelektron. Mg
hat deren zwo und Al drei. Mit nur einem Valenzelektron ist
die van-der-Waals-Kraft (die „Klebrigkeit“ der Atome) nicht so
stark.
Aber, ist denn nicht die van-der-Waals-Kraft abhängig von allen Elektronen, nicht nur den Valenzelektronen? So, dass die gesamte Elektronen-Hülle sich verschieben kann?
Wie kann es dann denn sein, dass Beryllium mit seinen 4 Elektronen so viel höher schmiltzt (1278 °C) als Rubidum (39,31 °C Schmelztemperatur, 37 Elektronen?
Außerdem müsste sich doch Van-der-Waals-meßich die Schmelztemperatur ‚nach unten‘ innerhalb der 1. Hauptgruppe die Wechselwirkung zwischen den Atomen und damit auch der Schmelzpunkt erhöhen, nich? Wie passt dazu 180,54 °C für Lithium gegen 39,31 °C für Rubidium?
Irgendwie muss doch also über die Valenzelektronen noch eine andere Wechselwirkung zwischen den Metallatomen stattfinden, die bei kleinem Radius stärker ist als bei großem Radius. Ich muss da an das „Elektronenband“ denken, dass die Leitfähigkeit von Metallen verursacht - kann das auch zusammenhalten?
Lithium: 10,8·10^6 S/m
Rubidium: 7,79 · 10^6 S/m, also tatsächlich weiter oben inner Hauptgruppe auch bessere Leitfähigkeit.
Und für das Beryllium: 31,3 · 106 S/m.
Scheint mir also tendenziell zu stimmen, aber hats wirklich was damit zu tun? Eine Elektronenstraße, die die Metallatome zusammenhält?
Ob dann ein Metall wohl auch höher schmelzen kann, wenn Strom durch fließt?!
Ciao,
Giogio
Der Vergleich von Elementen über mehrere Gruppen hinweg ist
nicht so aussagekräftig, was Schmelzpunkte u.dgl. angeht: Hier
solltest Du eher senkrecht gucken; Lithium und Kalium sind
ebenfalls Alkalimetalle wie das Na, mit ähnlichen
Eigenschaften. Genauso wären für das Mg Be und Ca geeignete
Vergleichspartner. Der Quervergleich ist tw. sogar unsinnig,
was die physikalischen Eigenschaften angeht: Schau Dir mal
Beryllium, Kohlenstoff und Stickstoff an und versuch,
Gemeinsamkeiten zu entdecken …
http://de.wikipedia.org/wiki/PeriodensystemGruß Eillicht zu Vensre