Schmerzen beim atmen / Lungenembolie ohne Husten ?

hallo,

habe seit 5 Tagen schmerzen beim einatmen, vorallem beim tiefen einatmen und bei Bewegung (am stärksten nach dem sitzen und dann aufstehen) der Schmerz ist nicht stechend sondern ganz seltsam drückend, desweietren wenn ich den Schmerz spüre fühlt es sich so an als wäre eine Blockade da und ich kann nicht weiter einatmen. Suchmaschine spuckt bei schmerzen beim atmen nur Lungenembolie aus, jedoch immer mit dem Symptom Husten, den ich absolut gar nicht habe. Hat jemand ne Idee was das sein kann ?

gruß

PS. hab erst in 3 Tagen nen Termin beim Arzt deswegen frag ich hier.

Guten Tag,

Hallo,

ich kann Dir nur empfehlen sofort einen Arzt aufzusuchen.

Ich selbst hatte mir am 24.12.09 einen Muskelfaserriss in der linken Wade zugezogen. Ich bin nach Weihnachten dann zum Orthopäden gegangen, der dies dann bestätigt hat. Bekam Reizstrom und das Ganze wurde auch noch mal kontrolliert. Die Wade war geschwollen und tat ziemlich weh.

Anfang Januar war ich dann zeimlich schlapp und hatte so ein komisches Gefühl beim Atmen. Ich habe gedacht ich hätte mir eine Virus eingefangen. Am 7. Januar bekam ich dann höllisches Stechen im Rücken. Zuerst dachte ich eine Blockade im Rücken, da ich des öfteren damit zu tun habe. Die Nacht vom 8.1. zum 9.1. habe ich dann Sitzen im Bett verbracht, da es nicht mehr auszuhalten war. Ich bin dann am nächsten Tag zum Hausarzt, der eine Lungenentzündung und eine Rippenfellentzündung festgestellt hat. Ich hatte kein Fieber und keinen Husten aber unerträgliche Schmerzen beim Einatmen besonders im Liegen.

Nach der Einnahme von 2 verschiedenen Antibiotika immer noch keine Besserung. Beim nächsten Kontrolltermin beim Arzt kamen wir zufällig auf meinen Muskelfaserriss zu sprechen. Ich wurde sofort zum Ultraschall der Beinvenen geschickt. Und siehe da eine Thrombose in der linken Wade. Hierdurch hatte ich eine Lungenembolie und darauf hat sich dann noch eine Lungen- und Rippenfellentzündung gesetzt.

Um Dir das alles zu ersparen, solltest Du umgehend zum Arzt gehen. Lieber einmal zuviel als zuwenig. Eine Lungenembolie kann tötlich sein.

Ich habe viel Glück gehabt und einen sorgfältigen Arzt.

Und wenn es darum geht mein Leben zu schützen, trage ich auch gern den mir verschriebenen Thrombosestrumpf, spritze mir selbst Heparin und nehme auch noch artig Macumar.

Also zögere nicht mit Deinem Arztbesuch.

Wünsche Dir viel Glück und gute Besserung.

Gruß Christine

Ich weiß nicht was es ist, aber wenn ich mir Sorgen mache, dass es etwas fieses, schlimmes sein könnte, gehe ich auch ohne Termin zum Arzt. Da brauch man dann halt Sitzfleisch.

Wenn du krank bist und einen Krankenschein brauchst wartest du doch auch nicht 3 Tage auf einen Termin!

Na, analysieren wir mal das Posting, gleich zusammen mit dem UP

ich kann Dir nur empfehlen sofort einen Arzt aufzusuchen.

Das kann man immer, da ist schwer Widerspruch zu erheben.

Ich selbst hatte mir am 24.12.09 einen Muskelfaserriss in der
linken Wade zugezogen. Ich bin nach Weihnachten dann zum
Orthopäden gegangen, der dies dann bestätigt hat. Bekam
Reizstrom und das Ganze wurde auch noch mal kontrolliert. Die
Wade war geschwollen und tat ziemlich weh.

War’s denn wirklich ein Muskelfaserriß? Ich kriege so meine Zweifel.

Am 7. Januar bekam ich dann höllisches
Stechen im Rücken. Zuerst dachte ich eine Blockade im Rücken,
da ich des öfteren damit zu tun habe. Die Nacht vom 8.1. zum
9.1. habe ich dann Sitzen im Bett verbracht, da es nicht mehr
auszuhalten war. Ich bin dann am nächsten Tag zum Hausarzt,
der eine Lungenentzündung und eine Rippenfellentzündung
festgestellt hat.

Lungenentzündung bakterieller oder viraler Art ohne Fieber gibt es nicht.
Fragt sich jetzt sofort, wo die zweite Thromose gesessen hat, die diese Lungenembolie verursacht hat (nichts anderes war das nämlich!)
Die erste Thrombose spielte ja „Muskelfaserriß“. Differentialdiagnose ist halt manchmal schwer.

Nach der Einnahme von 2 verschiedenen Antibiotika immer noch
keine Besserung.

Natürlich nicht! Lungenembolien spielen oft „Lungenentzündung“ (sie verursachen auch gewissermaßen eine). Da helfen Antibiotika nichts.

Beim nächsten Kontrolltermin beim Arzt kamen
wir zufällig auf meinen Muskelfaserriss zu sprechen. Ich wurde
sofort zum Ultraschall der Beinvenen geschickt.

Und da ging dem Hausarzt blitzartig ein Licht auf. Ich denke, den Ultraschall hat er schon gar nicht mehr benötigt, er wird sich der Diagnose sofort sicher gewesen sein.

Und siehe da
eine Thrombose in der linken Wade.

Schon, aber die wird die LE nicht gemacht haben. Zuviel Zeit seit dem „Muskelfaserriß“ vergangen.

Hierdurch hatte ich eine
Lungenembolie und darauf hat sich dann noch eine Lungen- und
Rippenfellentzündung gesetzt.

Um Dir das alles zu ersparen, solltest Du umgehend zum Arzt
gehen. Lieber einmal zuviel als zuwenig. Eine Lungenembolie
kann tötlich sein.

So dem so ist, jetzt wohl nicht mehr. Außerdem gibt es für die geklagten Beschwerden noch eine Reihe anderer Erklärungen.

Ich habe viel Glück gehabt und einen sorgfältigen Arzt.

Na ja, Sie hätten das wohl auch ohne Arzt überlebt. Der Orthopäde allerdings… - ich sag’ mal besser nichts.

Und wenn es darum geht mein Leben zu schützen, trage ich auch
gern den mir verschriebenen Thrombosestrumpf, spritze mir
selbst Heparin und nehme auch noch artig Macumar.

Beides? Ich bin etwas verblüfft.

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Lieber DJ Trulla,

nur zur Info nebenbei:

und einen Krankenschein brauchst

Krankenschein waren die Vorläufer der heutigen Krankenversichertenkarten. Krankenscheine gibt es m.W. nach schon seit Mitte der 90er Jahre nicht mehr.

Wahrscheinlich meinst du eine AU-Bescheinigung (gelber Zettel, Krankmeldung).

Gruß Motorradmieze

Es war ein Muskelfaserriß. Ich habe es selbst gehört wie die Muskelfaser gerissen ist und es war als wenn mir einer ein Messer in die Wade rammt. Zwei verschiedene Orthopäden haben es unabhängig voneinander bestätigt. Mein Fehler war sicherlich zu spät zum Arszt gegangen zu sein. Ich habe gedacht ein Muskelfaserriß tut eben weh, das ist ganz normal.

Es gibt atypische Lungenentzündungen bei denen man kein Fieber bekommt. Anhand einer Blutuntersuchung und eines Röntgenbildes ist eindeutig eine Lungenentzündung diagnostiziert worden. Die Lungenentzündung war eine Folge der Lungenembolie, was nichts außergewöhnliches ist, da das Lungengewebe hier durch die mangelnde Durchblutung geschwächt ist.

Leichte Atembeschwerden hatte ich bereits kurz nach Weihnachten. Da in meiner Familie aber alle von Erkältung geplagt waren, habe ich mir nichts weiter dabei gedacht.

Beim Ultraschall der Venen am 18.01. konnte man das Blutgerinnsel noch sehr gut in der Wade erkennen. Die Gefahr, dass sich dort noch etwas löst, ist noch nicht vorbei.

Ich muss für 5 Tage Heparin spritzen und gleichzeitig Macumar nehmen, da die Wirkung von Macumar erst später einsetzt.

Was ich mit meinem Artikel sagen wollte, ist - man sollte nicht zu lange warten zu einem Arzt zu gehen, wenn einem irgendetwas komisch vorkommt. Auch ich bin so ein Mensch, der immer denkt, das geht schon wieder von allein weg. Diese Geschichte war mir allerdings eine Lehre,

Also heute war ich beim Lungenfacjarzt, Röntgenbild, Lungenfunktionstest, Allergietest, Sonographie und Blutentnahme waren die Folgen, alles absolut in Ordnung, jetzt sagte er mir wir müssen die Bronchien anschauen, sagte ich Ok mach ma hinne und dann wollte er mich hier betäuben und nen Schlauch rein stecken, da hab ich gesagt so schlimm isses doch net ich will das nicht, jetzt hab ich Antibiotika bekommen und der Arzt sagte das sollte in einigen Tagen wieder weg sein, er sagte aber nicht was es sein kann/ist. Jetzt bin ich genauso schlau wie vor dem Besuch beim Arzt und die Beschwerden sind immer noch da.