Mein Freund und ich sind mittlerweile seit 3,5 Jahren zusammen - in den vergangenen 12 Monaten haben wir, wenn es hochkommt, 5x miteinander geschlafen. Ich kann gar nicht mehr genau sagen wann es anfing, aber plötzlich hatte ich beim Eindringen immer extrem starke Schmerzen. Inzwischen bin ich soweit, dass ich es gar nicht mehr versuchen mag, überhaupt keine Lust mehr auf ihn habe. Das ist ne ziemlich unschöne Erfahrung, da ich ihn sehr liebe und auch für ihn ist es sehr verletzend. Ich war schon bei mehreren Gynäkologen und in der Uniklinik; Abstriche, Gewebeproben, alles wurde gemacht - nix gefunden, „alles ok“.
Neulich habe ich im Fernsehen einen Bericht darüber gesehen, dass einige Pillen bestimmte Nebenerscheinungen mit sich bringen können. Auch seit ungefähr einem Jahr nehme ich Conceplan (vorher Nora, die es aber jetzt ja wohl nicht mehr gibt). Meine Periode habe ich bei beiden Pillen nicht bekommen, habe mir aber von allen Gynäkologen sagen lassen, dass das nicht schlimm ist (und ich mich lieber freuen soll…) und mit meinem Problem nichts zu tun haben kann. Kann denn die Pille an sich irgendwelche Einflüsse auf meinen Körper haben, die diese Schmerzen verursachen?
Oder hat das Ganze mit der Pille gar nichts zu tun?
Endometriose kann eine Ursache für Schmerzen beim Geschlechtsverkehr sein. Wird durch die „normalen“ Diagnosetechniken (Ultraschall, Abstrich etc.) nicht bzw nur selten festgestellt.
Vielleicht sprichst Du deinen Gyn mal drauf an. Ich hatte selber die Problematik.
Wenn Du mehr wissen willst kannst Du mich gerne anschreiben.
ich denke das könnte bei dir auch psychische gründe haben, besonders, wenn die körperdoktoren nix finden. das kann man mit gesprächen bei einem psychologen gut behandeln, nimm auch deinen freund mit, denn der wird mittlerweile zu dem thema schon ne menge auf dem herzen haben…
Ich habe mir zum Thema Vaginismus mal einige homepages durchgelesen. Die Symptome, die beschrieben werden, kann ich bei mir auch teilweise finden. Allerdings wurde darauf hingewiesen, dass viele Gynäkologen diese Krankheit fälschlicherweise als psychosomatisch betrachten und daß einem ihnen in der Regel keine gute Therapiemöglichkeiten geboten werden - also: Selbsttherapie in Form von Entspannungsübungen bis hin zu Selbstmedikation (Lokalanästhetika wie Lidocain). Kennst Du Dich in diesem Bereich aus???
Was das Feuchtwerden angeht: auch damit hast Du Recht. Gleitcremes und so haben wir alles schon versucht…
Hallo Oliver,
habe zu den Themen mal ein bißchen gegooglet. Als Ursache für Dyspareunie werden häufig Entzüngungen bis hin zu traumatischen Kindheitserlebnissen genannt. Diese Krankheitsursachen lassen mich alle ein bißchen daran zweifeln, daß ich betroffen bin… Meinst Du dennoch, dass Sexualtherapie der richtige Ansatz ist?
Schönes Wochenende und danke nochmal, Laura.