Schmerzen durch Harnsteine

Hallo,
der Urologe hat heute Harnsteine bei mir diagnostiziert. Sind Hansteine und Nierensteine dasselbe ? Was kann man gegen die Schmerzen tun ? Ich möchte nicht dauernd Schmerztabletten schlucken. Außerdem hat der Arzt mir ein Mittel aufgeschrieben, das den pH-Wert des Urins beeinflusst. Kann mir jemand sagen, wielange soetwas andauert ? Ich fühle mich nämlich insgesamt auch schlapp, mir ist leicht übel und ich habe Bauchschmerzen. Statt besser werden die Schmerzen im Moment eher stärker und morgen muss ich auch wieder arbeiten. Ich wäre für ein paar Tips und Antworten sehr dankbar.

Hallo,

Harn- und Nierensteine sind im Grunde das gleiche. Die Steine können im Bereich des Nierenbeckens gebildet werden und dann langsam den Harnleiter herunterrutschen bis in die Blase, dann von dort mit dem Urin ganz ausgespült werden. Es können größere und kleinere(=„Grieß“) sein. Sie können schmerzarm abgehen, tun es aber leider meist nicht sondern verursachen oft Koliken, die extrem schmerzhaft sind.

Diese Steine verursachen durch Reibung oder weil sie zackig sind kleine Verletzungen an der Schleimhaut der Nierenbecken oder weiteren Harnwege. So begünstigen sie nicht nur kleinere Blutungen, sondern auch das Sich-Festsetzen einer bakteriellen Entzündung dort. Vielleicht hast Du gerade eine solche (in Blase oder Nierenbecken) und daher kommt Deine Übelkeit und Dein Mißbefinden? Dein Urin sollte auf Keime untersucht werden.

Die Nierensteine sollten aufgefangen und auf ihre Zusammensetzung hin untersucht werden - je nachdem ergeben sich Hinweise darauf, was Du beim Essen besser meiden solltest, um Neubildung weiterer Steine zu verhindern oder zu begrenzen, und Hinweise auf passende Medikamente. Ansäuerung des Urins hat auch damit zu tun, vielleicht ist Kalk in Deinen Steinen. Wenn Calcium-Oxalatsteine z.B., solltest Du wegen der Oxalsäure-Komponente Rhabarber und Sauerampfer meiden (und googeln, wo sonst noch Oxalsäure drin ist).

S.I.

Danke für die Antwort. Ich war jetzt noch einmal beim Urologen. Er hat US gemacht, links irgendetwas festgestellt und gemeint, dass die Übelkeit durch den Stein verursacht wird und nicht durch das Medikament. Den pH-Wert vom Urin bekomme ich nicht wirklich in den Griff, entweder er ist zu hoch oder zu niedrig, ganz selten im Berech zwischen 6,2 und 6,8.
Der Urin wurde nicht noch einmal uuntersucht. Das letzte Mal waren etwas Proteine und jede Menge Erys drin, pH 5.
Jetzt habe ich Novalgintripfen gegen die Schmerzen bekommen und soll viel trinken. Wenn ich die Tropfen nehme geht es auch, aber wie lange dauert es bis der Stein weg ist. Gesehen hat er scheinbar keinen Stein auf dem US, denn in der AU stand ein V für Verdacht auf Stein und gesicherte Koliken.
Was mache ich, wenn es bis Montag immer noch nicht besser geht. Sieht doch so aus, als ob ich nur nicht arbeiten will.