Hallo zusammen,
seit ich 8 Jahre bin (bin nun 19) habe ich Schmerzen in beiden Knieen und meine Kniescheibe rutschte immer raus. Nach zahlreichen Untersuchungen diagnostizierte man eine Patelluxation. Eine Arthroskopie an beiden Knieen wurde gemacht, später die Bänder gekürzt und Verwachsungen entfernt. (Leider ist der Meniskus mit angegriffen, durch die viele hinaus Hüpferei der Kniescheibe!)
Nach den op’s war ich lange Zeit beschwerdefrei, bis ein schwerer Reitunfall folgte. Pferd rutschte aus, ich flog über den Kopf und Pferd lag auf mir und meinem Knie bestimmt 2 unendliche Minuten drauf, da sie nicht mehr hoch kam. Mein Knie war angeschwollen und tat weh. Irgendwelche neue Schäden wurden nicht festgestellt!
Tja, nun habe ich seit 1nem Jahr immer mal wieder Schmerzen in beiden Knieen, allerdings häufiger im rechten, das durch den Unfall mehr in Mitleidenschaft gezogen wurde. Die Schmerzen äußern sich beim Laufen, Belasten und vorallem im Ruhezustand. Das Knie schwillt leicht an und pocht auch mehr oder weniger (zumindest so mein Gefühl). Ich werde noch verrückt.
Eigentlich sagten mir die Ärzte mit 13 Jahren, ich dürfte nicht mehr reiten, sonst hätte ich mit 30 ein neues Kniegelenk. Aber wer gibt schon seine Leidenschaft auf? Habe sogar seit 3 Jahren ein eigenes Pferd. Allerdings bekomme ich mittlerweile Zweifel, ob das reiten weiterhin wirklich so gut war?!
Hoffe ihr könnt mir weiterhelfen warum ich wieder solche Schmerzen habe?!
Vielen lieben Dank schon mal!!
P’s: Es sei noch gesagt das ich bis 15 Jahre sehr viel Leistungssport gemacht habe. Meine beinmuskulatur ist also zieich gut ausgebildet!
Moin CatBalou90
das Reiten als solches ist ja eigentlich ganz gut für den gesamten Körper .
Ich darf ja leider nicht reiten. Bin Epileptiker. , Knieprothesenträger links, re Knie muss wohl auch eine rein.
ABER nun zu deiner Anfrage.
Wurde vom linken und rechten Knie schon mal eine MRT Aufnahme gemacht.
Hier ist eine fast 100 % Diagnose der Knien feststellbar.
Ich würde dir auch raten, eine Punktion des rechten Knie vorzunehmen zu lassen, da eine Entzündung evtl. ausgeschlossen werden kann. ( Pochen, Anschwellung ).
Ein großes Blutbild ist evtl. auch recht hilfreich, um zu sehen ob eine Entzündung im Körper vorhanden ist.
Sollte die MRT Aufnahme zeigen, dass das im re Knie ein Großer defekt vorliegt und eine Prothese nicht mehr zu vermeiden ist
( BITTE IMMER IN SO EINEN FALL DIE ZWEITMEINUNG VON EINEN ANDEREN ARZT EINHOLEN )
kann ich nur die
Verkoppelte Prothesen ( MAL GOOGELN)
Empfehlen.
Diese Prothese hat eine sehr lange Lebensdauer (Lockerung u.s.w. Treten sehr selten auf).
Mit dieser Prothese kannst du auch wieder ohne Gefahr Reiten.
Wie bei allen Implantate bitte NICHT Übertreiben.
NOCH EIN TIPP :
LASSE NICHT BEIDE KNIEN AUF EINMAL IN ORDNUNG MACHEN.
Ist evtl. eine sehr große Belastung für den Körper und der Seele.
ES WÜRDE MICH FREUEN, WENN DU MIR EINE RÜCKMELDUNG DER DIAGNOSE ZU KOMMEN LÄST.
Gute Genesung
EPI-SIGGI
hallo,
deine frage ist nicht einfach zu beantworten. leider können vorgeschädigte kniegeleneke nur sehr schwer wieder ihre normale funktion zurück gewinnen. sollten deine beschwerden funktionell bedingt sein rate ich dir einen osteopathen mit zusatzqualifikation in der behandlung nach dem fasziendistorsionsmodell (fdm) zu konsultieren.
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]