Schmerzen in der rechten Pobacke

Hallo,
ich bin männlich -74 Jahre alt- und hatte vor 3 ½ Jahren einen Tumor in der Lunge.
Bei der OP wurden die drei oberen Lungenflügel entfernt. Da der Tumor noch sehr klein war,
und noch nicht gestreut hatte, brauchte ich keine Chemo und Bestrahlung.
Gesundheitlich konnte ich nicht nicht klagen, es ging mir gut.

Seit ca. 1 ½ Jahren habe ich Schmerzen in der rechten Po-Backe. Die Schmerzen habe ich nur
beim Sitzen und liegen. Keine Probleme beim Stehen und laufen. Der Schmerz ist etwa so wie
das Brennen bei einer Schürfwunde.
Mein Hausarzt, ein Internist der verschrieb mir Schmerztabletten gegen Rheuma und gab
mir eine Spritze in den Pobacken, die beides keine Linderung brachten. Auf seine Veranlassung wurde
eine Kernspintomographie gemacht, die keinen krankhaften Befund zeigten. Auch einen Unfall
in diesem Bereich hatte ich nicht. Insgesamt hatte ich vier Ärzte aufgesucht, die mir nicht
helfen konnten. In der Annahme das es der Ischiasnerv der Auslöser der Schmerzen ist, habe
ich ein Neurologen aufgesucht. Der untersuchte mich und seine Diagnose lautete: Eine
Entzündung im Bereich der Sehne des M.semitendinosus am Tuber ischiadicum (Sitzbeinhöcker)
und überwies mich an einen Orthopäden. Bei meinem Hausarzt lies ich das Blut auf eine eine
Entzündung untersuchen. Ergebnis: In meinem Körper ist keine Entzündung.
Nun sucht ich den Orthopäden auf. Der verschrieb mir sofort 20 Tabletten gegen eine
Entzündung, die ich trotz vorgenommenen Blutuntersuchung einnahm. Dann behandelte er mich u.a.
mit Akupunktur, Schuheinlage im rechten Schuh ½ cm angehoben usw., insgesamt 10 verschiedene Behandlungen die alle keine Linderung brachten.
Ein anderer Orthopäde glaubten an eine Verhärtung eines Muskel in der Pobacke.Da sich auch hier
keine Linderung zeigte, habe ich diese nach der 3. Behandlung abgebrochen.
Auch die Selbstanwendung wie: ABC-Pflaster, Voltaren-Schmerzgel, Schmerztabletten
brachten keine Linderung. Wenn ich z.B. mit der Hand feste auf den Pobacke drücke, dann
spürte ich keine Schmerzen. Meine Ansicht ist: Im Pobacken habe ich keine Schmerzen, der
Schmerz stammt von wo anderem her, er äußert sich nur hier!
Meine letzte Hoffnung war eine Osteophatin. 6 Wochen musste ich auf einen Termin warten.
Die Dame fragte mich nach meinen Vorerkrankungen und tastete mir den Oberkörper ab. Ihre
Diagnose lautete: Eine Verklebung im Brustbereich. Ich war natürlich überrascht, aber ich
glaube die Diagnose stimmt. Und zwar deswegen, weil ich von Zeit zu Zeit ein ganz
eigenartiges, unangenehmes Ziehen im Rücken in Höhe der Brust verspüre, dass ich früher
noch nie gehabt habe. Die Osteophatin behandelte mich, in dem sie auf meinen Brustkorb
drückte und den Druck plötzlich wieder wegnahm. Sie sagte mir, dass die Behandlung noch
einige Zeit beanspruchen werde. Die Dame welche die Termin vergab, hatte mir für in 4
Wochen einen Behandlungstag angesetzt.Das habe ich abgelehnt, mit der Begründung, dass in
so großen Abständen eine Behandlung fragwürdig ist. Aus diesem Grund habe ich die Behandlung
abgebrochen
Nun zu meinen Fragen:
Wie kann man eine Verklebung im Brustbereich lösen?
Welche Therapeuten können mir helfen?

Ich wäre Ihnen sehr dankbar auf meine Frage zu antworten.
Mit freundlichen Gruß,
fallerman

Moin,
Schmerzen deren Ursache man nicht kennt sind doppelt schlimm, da kann ich mir vorstellen, dass man nichts unversucht lassen will.
Osteopathen, oder auch Chiropraktiker sind allerdings eine umstrittene Berufsgruppe,…
was mit ‚Verklebung‘ gemeint ist wurde nicht weiter erklärt? Was soll denn wo verklebt sein?

Nach OP’s kann es immer zu Narbenverwachsungen kommen. Ausserdem können Schonhaltungen zu Muskelverkürzungen und Verhärtungen führen, die sich evt. auch an anderen Stellen im Körper äußern. Denkbar ist z.B. eine Reizung eines Muskelinvervierenden Nervs.

Eventuell ist auf dieser Seite:
http://www.koerpertherapie-zentrum.de/behandelbare-b…
ein geeigneter Therapeut zu finden.
Gute Besserung…lux