Schmerzen in Füssen

Ich bin selbständig und habe einen stehenden Beruf, stehe fast täglich 6 - 10 Stunden mit körperlicher Belastung.

Im Sommer nach dem Sport, und nach einem nächtlichen Sturm, wo ich mitten in der Nacht die Hollywoodschaukel auf der Dachterrasse, befestigen musste, mir sozusagen die Füsse verrenkt habe, hatte ich schon große Schmerzen, speziell im rechten Vorfuss.
Das Fussgelenk war geschwollen, ich machte wochenlang Fussbäder (Ichtobad) und bandagierte, und salbte, bis die Schwellung weg war.

Vor einigen Wochen fühlte es sich aber an, als sei ein Knöchelchen im Vorfuss gebrochen. Ich schaffte gerade nur noch meinen Job und das nötigste…einkaufen, zusammenräumen, selten nach Draussen gehn.
Krankenstand war nicht möglich.

Jetzt habe ich mich endlich aufgerafft und die Wege begonnen…Praktischer Arzt, Überweisung zum röntgen.
Röntgen…Befund abholen.
Ich rechnete mit einem gebrochenen Vorfuss und dass ich mir eine Schiene anlegen muss und dann ist alles gut…
Der Befund hat mich etwas schockiert…und ich frage ob hier jemand Rat geben kann oder etwas ähnliches an Erfahrung hat, da es schwierig ist bei einem Orthopäden einen Termin zu bekommen und die Fussambulanzen so ausbgebucht sind, dass erst wieder im Mai, ein Termin frei ist!!! Und das in einer Weltstadt wie Wien!!!

Befund Röntgen beide Vorfüsse dorsoplantar stehend und schräg seitlich:

Bds.kleinzystoide Aufhellungen im Bereich der Kopfpseudoexostose, bds.beginnende arthrotische Veränderungen im Großzehengrundgelenk mit geringer Subluxation.
Kleines akzessorisches Os peroneum bds., Bipartition des linken medialen Großzehensesambeines. Sonst reguläre Konfiguration und Struktur der dargestellten Skelettanteile.

Die Schmerzen habe ich hauptsächlich unter Belastung und speziell ganz, ganz arg, morgens wenn ich die ersten Schritte mache, es fühlt sich an als sei ein Knöchelchen gebrochen und die Teile reiben aneinander, es ist auch ein leichtes knacksen zu hören, bei jedem Schritt.

Ich trage in meinem Beruf seit 5 Jahren Gesundheitssandalen mit Einlagen, die ich jedes Jahr erneuere und jedesmal an die 200 Euro kosten…die Einlagen…Abdruck usw. habe ich im Orthopädiefachgeschäft machen lassen. Abdruck und Scanner usw…

Hat jemand Rat was ich machen könnte um die Schmerzen zu verringern und den Ärger bis ich einen Termin in der Fussambulanz bekomme?

Vielen Dank und LG aus Wien
Ildisu

Hi!

Ich habe zwar nicht das Selbe wie du, aber ich bin am Fuß operiert worden vor zwei Jahren. Mir hilft Franzbranntwein recht gut gegen Schmerzen. Auch regelmäßiges Aufheben von Dingen vom Boden mit den Füßen hilft mir ganz gut ( so als Training ). Eventuell kannst du eine Stunde bei einem Krankengymnasten machen ( kostet nicht so viel ) und dir Übungen für deinen Fuß zeigen lassen. Du solltest aber den Befund mit hin nehmen.

Das hilft zumindest mir.

Tara

Hallo Ildisu,
ich kann dir nur raten, möglichst schnell etwas zu unternehmen. Was dein Befund aussagt, weiß ich zwar nicht aber wer Schmerzen hat, sollte sich nicht bis Mai vertrösten lassen. Geh zu einem guten Orthopäden,(natürlich mit allen Befunden) auch wenn du den selbst bezahlen musst (die Krankenkasse zahlt ca. 40% zurück) und lass dir genau erklären, was du bei deinem Befund jetzt machen sollst und ob Krankengymnastik hilft (die kann echt Wunder wirken!) oder ob es sonst was gibt, was jetzt angesagt ist.
Geh nicht zum nächstbesten Orthopäden, es gibt wirklich viele, die eher „schimmerlos“ sind, sondern such dir einen wirklich guten aus (Mundpropaganda)und dann nichts wie hin.
Ich habe auch eine Menge Zeit bei komischen Orthopäden vertrödelt und war dann schon echt verzweifelt (mit der Schulter), jetzt gehts mir wieder gut. Auch in Wien gibts gute Fachärzte!
Liebe Grüße auch aus Wien
Jutta

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Danke Jutta,
In Wien sind die KH`s so überlastet, Personal wurde eingespart, dass in den Ambularorien ewig lang kein Termin zu bekommen ist.
Es war sogar schon die Rede, alle Ambulatorien aufzulassen…
Ich ärgere mich, dass ich so viel Sozialversicherung zahle und dann doch immer wieder privat zu einem Arzt gehen muss.
Überall finden Streichungen statt…am liebsten würde ich mir ersparen die Versicherung einzubezahlen…auch Streichungen zu machen!

Ich frage mich allen ERNSTES warum die Regierungmitglieder, die Angestellten von uns, vom Volk leben, nicht schlecht leben, wie die MADEN im Speck leben, denken, dass ein Krankenhaus auf Gewinn arbeiten MUSS!!!

Es wird von unseren Steuergeldern finanziert, um uns als Service zur Verfügung zu stehen, es muss keinen GEWINN machen… aus dem Volk und für das Volk!

Dafür, und nur dafür, „für das Volk“, sollen doch auch die Steuergelder verwendet werden. Ich meine jetzt nicht nur die Krankenhäuser.
Überbelastetes Personal durch Einsparung, ist UNMOTIVIERT, dies kann man in jedem Unternehmen erkennen, und geht früher oder später den Bach runter.Es wird nur noch OBERFLÄCHLICH gearbeitet, da es nicht anders möglich ist.

Ich kann die ANGSTMACHEREI der Politiker nicht mehr hören, es ist GENUG Kohle da.
Es ist nur unglaublich wie viele UNMENSCHEN das Sagen haben, die keinen Schimmer vom wahren Leben haben.Wo die Machtgier, die Geldgier und Betrug zum Alltag gehört, und die Menschen von denen sie bezahlt werden, mit einer kaltschnäuzigen Huzpe, vor, und nach den Wahlen anlügen bis die Balken sich biegen.

Achtungslosigkeit, Respektlosigkeit dem Volk gegenüber, der ihr Arbeitgeber ist!

Es gibt fast keine wahren Menschen mehr unter den Politikern, und wenn, werden die innerhalb kürzester Zeit infisziert…verlieren den Mut, ja sogar den Mut, auch nur darüber nachzudenken, was ihre Aufgabe ist…vom Tun rede ich schon gar nicht mehr.

Der ständige Vergleich mit ARMEN oder ÄRMEREN Ländern muss nicht immer vorgehalten werden. Wir werden nur mit geschürter Angst klein gehalten.
Dabei ist das einfache Volk die Mehrheit, die, von denen die Kohle kommt, die, die an der Front stehen und die Leistungen erbringen, nicht die, die im Management sitzen. Die an der Front bringen den Umsatz, egal in welcher Branche! Die die sich um ein Butterbrot krank arbeiten, damit die im Management Riesenabfertigungen und Gehälter bekommen.
Bin gespannt wie lange dies noch so weiter geht…manchmal muss der Leidensdruck so große werden, bis endlich etwas verändert wird, getan wird.

Entschuldigt, jetzt bin ich etwas ausgeartet, weil ich mich so ärgere.

Werde mir doch in der Apotheke Wobenzyme besorgen…falls ich sie Rezeptfrei bekomme…und dann versuchen, bei einem Orthopäden, der grad „nicht“ auf Urlaub ist, einen Termin zu bekommen, um dann zu einem 2.Orthopäden zu gehen, eine weitere Meinung einzuholen.
Gymnastik, auch für die Füsse mach ich sowieso.

LG
Ildisu

Hallo Ildisu,

Dein Rö-Befund sollte Dir keine Schweißperlen auf die Stirn treiben.
Prinzipiell ist das ein normaler Befund, alterstypisch, und am wichtigsten ist die Aussage, dass keine Fraktur vorliegt.

Bei weiterhin vorhandenen starken Schmerzen wird Dich aber kein Weg um eine Kernspintomographie führen. Wie immer ist eine Ferndiagnose unmöglich, es kann aber trotzdem z.B. eine sog. okkulte Fraktur entstanden sein oder ein Knochenmarködem oder eine Bandverletzung u.s.w.
Hier kann man dem Rö-Bild allerdings auch keinen Vorwurf machen, denn dieses bildgebende Verfahren eignet sich eben nicht zur weiteren Diagnostik.
Dein Orthopäde müßte Dich weiter untersuchen und dann zum MRT überweisen, sofern er es für notwendig hält.

Gruß, Jürgen

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Hallo Jürgen!

Danke für deine nette Antwort…musste ein wenig lächeln, da ich mich getröstet fühlen sollte…ja a bissi schon.

Ich denk aber nicht, das dies ein normaler Befund ist.
Subluxation beschreibt eine Gelenksverrenkung bei der sich die Gelenksflächen noch teilweise berühren…machte mir Sorge.

Exostose…von der Knochenfläche ausgehende spornartige Knochenbildung…mach mir Gedanken, ob ich, dort wo andere einen Fersensporn haben, und eben dort, eine spornartige Knochenbildung habe und eine Sehne und Nerven derartig drüberraspeln, dass sich das so anhört und anfühlt, als sei der Fuss gebrochen…Was sicher nicht leicht weg zu bringen ist.
Vor allem, ich weiß es mit 100%iger Sicherheit, ich könnt mir keine Injektion in die Fuss-sohle geben lassen…da wür ich sterben.*grins*

Die Bds. zystoide Aufhellungen…pfhhhh.

Es ist auch so, wenn ich was von Schmerzen sage, dann sind das schon sehr heftige Schmerzen, noch dazu wo ich einen stehenden Beruf habe, und mich oft stundenlang nicht hinsetzen oder ausruhen kann.

Dein Rö-Befund sollte Dir keine Schweißperlen auf die Stirn
treiben.
Prinzipiell ist das ein normaler Befund, alterstypisch, und am
wichtigsten ist die Aussage, dass keine Fraktur vorliegt.

Aaaalterstypisch??? Ich bin 43! Wenn ich 80 oder so wäre oK, aber so *grrrr*lächel*Das hat mir noch gefehlt…hm.

Bei weiterhin vorhandenen starken Schmerzen wird Dich aber
kein Weg um eine Kernspintomographie führen. Wie immer ist
eine Ferndiagnose unmöglich, es kann aber trotzdem z.B. eine
sog. okkulte Fraktur entstanden sein oder ein Knochenmarködem
oder eine Bandverletzung u.s.w.
Hier kann man dem Rö-Bild allerdings auch keinen Vorwurf
machen, denn dieses bildgebende Verfahren eignet sich eben
nicht zur weiteren Diagnostik.
Dein Orthopäde müßte Dich weiter untersuchen und dann zum MRT
überweisen, sofern er es für notwendig hält.

Ein Knochenmarködem würde ganz schlimm sein.
Da ich persönlich mit Ärzten oft und oft Probleme hatte, aber nie einen Orthopäden brauchte, muss ich jetzt zuerst Einem vertrauen, der mir von der Fussambulanz, als Privatarzt empfohlen wurde. Dieser soll Spezialist sein, ist aber grad auf Urlaub.
Da die Schmerzgrenze aber absolut erreicht ist, bin ich gestern in die Apotheke und hab mir sicherheitshalber Doloneurobion besorgt und 200 Wobenzyme…die ich noch aus meiner stark aktiven Sportzeit kenne, aber völlig daruf vergessen hatte.
Dachte mir, ich fang gleich mit 30 am Tag an, halte dies 3-4 Tage und dosiere dann runter. Die Doloneurobion habe ich einstweilen nicht genommen, weil ich mir denke dass beides nicht verträglich sein könnte, und sicherheitshalber mal nur die Wobenzyme nehme.

Ich sag dir…es ist …PHANTASTISCH…ich nahm die ersten 10 zu Mittag, dann nach 3 Stunden wieder 10…da spürte ich schon, der Schmerz lässt nach, nach weiteren 10, war ich fast Schmerzfrei!!!
Und dies nach 6 Monaten…ich konnte es kaum fassen…ich konnte normal ohne Schmerzen aufsteigen und gehen!!!
Heute Morgen war ich neugierig, da ich morgens immer die schlimmsten Schmerzen hatte…es klappte…ich bin so froh…es knacks auch nicht mehr so stark…ich kann normal aufsteigen!
Ich bin BEGEISTERT WIE SCHNELL DIES GEWIRKT HAT, ich hatte die Monate zuvor, Schmerzmittel mit Abscheu genommen, (Ichto)Fussbäder gemacht, gesalbt(Arnikasalben) und geschmiert(Voltaren) und im Akkutfall bandagiert.Vor allem durfte NIEMAND merken, dass ich „lädiert“ bin, habe also unter Schmerzen versucht so weiter zu arbeiten wie bisher, da ich nicht krank zu sein habe. Strahlen und lächeln…unter Schmerzen, kann man lernen…tshhh.

Jetzt bin ich die weiteren Tage gespannt, ich geh trotzdem zum Orthopäden, und bin auch dann schon auf den nächsten Befund gespannt.

Jedenfalls bin ich so FROH, dass ich dir hier meine Erfahrung, die für mich WUNDERbar ist, posten muss.

Danke, für den netten Versuch mich zu trösten, war sehr lieb von dir, ist angekommen. Auch auf die von dir aufgezeigten Blickwinkel, werde ich den Orthopäden hinweisen. Danke.

Herzliche Grüße aus Wien
Ildisu