Hallo,
habe ein großes Problem. Wurde im Juli letzten Jahres an der rechten Hüfte operiert, mit großen Komplikationen, sodass ich das operierte Bein erst seit Februar voll belasten durfte. Beim Laufen lernen war so der gesamte Druck immer auf dem guten linken Bein. Seit ca 5 Wochen habe ich derartige Schmerzen im linken Bein und in der linken Hüfte mE. vom rücken herkommend.
Also Hausarzt diclofenac-cortison gespritzt, wenig Wirkung, nochmal novalgin und cortison, wenig Wirkung. Orthopäde meint Entzündung Cotison 40mg oral. keine Wirkung. Laufen ist nur noch unter Medikation mit Iboprofen 800mg 3X und bei Bedarf Tramal, hilft alles nur kurzfristig. Neurologen aufgesucht, der meinte wenn das Cortison bis jetzt nicht gewirkt hat, dann nützt es nichts und Lyrica verschrieben, kurzfristiger Erfolg. Gestern nach Überweisung, evtl Bandscheibenvorfall. oder Spinalkanal zu eng, Meinung des Neurologen, CT machen lassen. Radiologe erklärt mir die Bilder, also Spinalkanal zwar verengt aber noch frei, kein Nerv eingeklemmt, Bandscheibe etwas vorverlegt jedoch nicht besorgniserregend.
Wo kommen die verdammten widerwärtigen Schmerzen her. Nach Belastung und danach Ruhe ist es besonders schlimm und dann pocht es in meinem Hintern. Ach so in dem rechten Gelenk ist zwar eine leichte Arthrose erkennbar aber die erklärt diese Schmerzen nicht.
Was kann ich tun. War auch im Thermalbad und bin nach 8 Monaten das erste mal im Wasser ohne Stöcke gelaufen, hat sich danach bitterlich gerächt, die Schmerzen waren kaum auszuhalten.
Der Gute dabei ist dass ich jetzt das operierte Bein voll und schmerzfrei belasten kann.
Vielen Dank fürs lesen und vielleicht weiß wer was.
Gruß Günter
Hallo Günter!
Da hast du ja alles durchchecken laßen. Das einzige was mir noch einfallen würde: vielleicht eine Durchblutungsstörung im Hüftgelenk? Ich denke da an die „Arteriae circumflexa femoris lateralis et medialis“. Sie versorgen zu 90% das Hüfgelenk. In der Regel werden diese Gefäße bei Oberschenkelhalsbrüchen stark in Mitleidenschaft gezogen, aber möglicherweise bekam ihnen der ständige hohe Druck während der Entlastungsphase des anderen Beines nicht gut.
Gute Besserung!
Emma