Hallo liebe Mitleser,
folgende Sache:
Ich bin vor 7 Tagen an einer analen Venenthrombose operiert worden.
Nicht wirklich schön und macht ganz viel Aua.
Nun ist die Sache soweit besser, dass ich tagsüber schon keine Schmerzmittel mehr benötige und auch Nachts wieder durchschlafen kann. Natürlich merke ich noch einen Wundschmerz, aber ich laufe schon wieder relativ flüssig 
Wenn ich allerdings auf die Toilette muß, da läuft mir vorher schon der Angstschweiß. Alles ist schön „flockig“ ( soll da „Mocivol“ für nehmen), aber ich denke , es zerreißt mir den Po.
Hat jemand ähnliche Eingriffe hinter sich und weiß, wann es endlich besser werden wird? Die Ärzte sagen, es dauert seine Zeit, aber wielange bitte!?!?
Freue mich auf ernsthafte Antworten
Lg
Rebecca
Hallo,Rebecca,
ich gehe davon aus, dass es sich bei dir um eine Perianalthrombose handelt, die äußerlich, d.h. am Analrand, auftritt und sehr schmerzhaft zu sein pflegt. Solche Thrombosen werden durch eine Inzision der Haut entleert, wobei der Schmerz prompt nachlässt.
Zurück bleibt ein geringer Wundschmerz, der in zwei-drei Tagen abklingt.Das ist der normale Verlauf.
Was du beschreibst, lässt darauf schließen, dass die Heilung gestört ist. Dafür gibt es verschiedene Gründe. Lass deshalb deinen Arzt noch einmal nachschauen.Solche Schmerzen beim Stuhlgang, wie du sie jetzt noch hast, würde man eher bei einer Fissur (einem sogen. Afterriss) erwarten.
Beste Grüße
Montanus
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Hallo Montanus,
ja, laut Ärzte handelt es sich um eine Perianalthrombose. Diese hat man erst unter Lokalanästehsie entfernt, aber einen Tag später, nach dem entfernen der „Tamponage“ sich auf Grund meiner massiven Schmerzen doch noch zu einer zweiten Op am Sonntag unter Vollnarkose entschieden( ich hatte selber eine Rückenmarksnarkose abgelehnt). Es sollte also „mehr“ entfernt werden. Montag morgen wurde mir dann wieder eine „Tamponage“ entfernt. Vormittags bin ich dann nach der Visite entlassen worden. Donnerstag war ich noch mal zu einer Nachkontrolle. Alles Bestens, laut Oberarzt eine schön verheilende Wunde. Mit ner neue Ladung Novalgin Tabletten in der Hand, weil ich von den Problemen der Stuhlenleerung sprach, bin ich dann wieder Heim.
Morgen Mittag soll ich nochmal hin. Und morgen früh muß ich schon wieder aufs Klo. Ich könnte jetzt schon vor Schmerzen weinen.
Vielen Dank für di Antwort.
LG
Rebecca
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Hallo, Rebecca.
Leider kann ich mir auf den Verlauf deiner Thromboseerkrankung keinen Reim machen. Wieso musste bei der Nachschau ein zweiter Eingriff und dieser in Narkose gemacht werden?
Aus der Diagnose einer Perianalthrombose ergibt sich für mich dafür keine einfache Erklärung. Ich möchte nicht bezweifeln, dass dein Arzt aus guten Gründen gehandelt hat, aber ohne weitere Einzelheiten kann ich das nicht verstehen. Ich denke, dein Arzt sollte dir das noch einmal erläutern.
Ich bedauere, dass ich nicht mehr dazu sagen kann. Eine betäubende Salbe, fünf Minuten vor dem Stuhlgang aufgetragen, könnte deine Schmerzen lindern.
Mit allen guten Wünschen für eine baldige Heilung und besten Grüßen
Montanus