Schmerzensgeld bei Fehldiagnose vom Arzt?

Guten Tag,

Nehmen wir an ein Mädchen hat Genitalherpes, welcher von einer Frauenärztin nicht erkannt wird. Die Ärztin diagnostiziert eine Pilzinfektion. Es wird eine Pille verschrieben und eine Creme, die nicht für Pilzinfektionen geeignet ist UND den Herpes sogar verschlimmert. Der Heilungsprozess wurde durch die Creme und die Fehldiagnose erheblich verlängert und starke Schmerzen wurden verursacht.

Eine andere Ärztin diagnostiziert daraufhin einige Tage später Herpes und verschreibt Cremes / Pillen, die innerhalb weniger Tage zur Linderung der Schmerzen und zur Heilung führen.

Kann von der ersten Ärztin Schmerzensgeld / Schadensersatz gefordert werden? Wie hoch wäre der Betrag des Schmerzensgeld in einem solchen Fall ?

Vielen Dank MFG

Hi!

Der Heilungsprozess wurde durch
die Creme und die Fehldiagnose erheblich verlängert und starke
Schmerzen wurden verursacht.

Eine andere Ärztin diagnostiziert daraufhin einige Tage später
Herpes und verschreibt Cremes / Pillen, die innerhalb weniger
Tage zur Linderung der Schmerzen und zur Heilung führen.

Kann von der ersten Ärztin Schmerzensgeld / Schadensersatz
gefordert werden? Wie hoch wäre der Betrag des Schmerzensgeld
in einem solchen Fall ?

So schnell und so einfach ist das nicht!

Zunächst einmal muss hier nachgewiesen werden, dass es sich um einen Behandlungsfehler handelt, die bloße Behauptung führt nicht zu Konsequenzen.

Hierzu kann man googlen, z.B. das hier.

Ob es sich in diesem Falle lohnt, den Aufwand zu betreiben, muss die Betroffene selbst entscheiden.

Gruß, noi

Hallo,

man müsste einen Arzt finden, der bereit ist, gegen eine Berufskollegin auszusagen; es gibt solche Ärzte, aber ein Verfahren gegen eine/n Arzt/Ärztin dauert i.d.R. mehrere Jahre, da die Haftpflichtversicherung der Ärztin dieses nicht sofort anerkennen wird und die Versicherung das Geld, die Fachanwälte und die Zeit hat, dieses Problem „auszusetzen“.

Schönen Tag noch.