Schmerzgedächtnis

Ich habe eine Frage an Schmerztherapeuten, Heilpraktikern oder Homöopathen im Bezug auf Schmerzgedächtnis.
Es ist ja zwischenzeitlich erwiesen, dass es diese „Schmerzgedächnis“ gibt wenn man lange anhaltendende Schmerzen ertragen muss. Leider weiss man mit der Zeit nicht mehr, wann dies krankhafte Schmerzen anzeigt oder nur noch diesen „Phantomschmerz“.
Weiß jemand von den Schmerztherapeuten, Heilpraktikern oder anderen Naturheilpraktikern wie man diesen „Phantomschmerz“ beseitigen bzw. loswerden kann (z.B. mit Akupunktur, Bioresonanz o.ä.). Die Schulmediziner verschreiben nur starke Schmerzmittel die warscheinlich im Gehirn den Schmerz blokieren aber nicht die Urache beseitigen.
Mir geht es heir um die Frage ob man das Schmerzgedächtnis irgendwie positiv beeinflussen kann.

Zitat:
"Es ist ja zwischenzeitlich erwiesen, dass es diese „Schmerzgedächnis“ gibt wenn man lange anhaltendende Schmerzen ertragen muss. Leider weiss man mit der Zeit nicht mehr, wann dies krankhafte Schmerzen anzeigt oder nur noch diesen „Phantomschmerz.“

Wer hat denn den Beweis erbracht?
Eine dressierte Ziege, oder ein Postbote?

http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/psychologie/…

Zitat:
"Weiß jemand von den Schmerztherapeuten, Heilpraktikern oder anderen Naturheilpraktikern wie man diesen „Phantomschmerz“ beseitigen bzw. loswerden kann (z.B. mit Akupunktur, Bioresonanz o.ä.). "

Der Schlüssel zum Erfolg in der Chines. Medizin liegt in der Diagnose der Blockaden.

Die Messtechnik der Bioresonanz ist übrigens aus der Akupunkturlehre abgeleitet worden.

Ich bin aber weder Schmerztherapeuth, Heilpraktiker…;
ich bin völliger medizinischer laie.

Eine laie mit einem gesunden Menschenverstand kommt m.E. in der Regel zu wesentlich besseren Ergebnissen als ein Fachmann, der seinen Verstand an das deutsche Gesundheitswesen verkauft hat.

Wer hat denn den Beweis erbracht?
Eine dressierte Ziege, oder ein Postbote?

Ich denke solche unproduktive Antworten kann man sich sparen…das hilft keinem!

Eine laie mit einem gesunden Menschenverstand kommt m.E. in
der Regel zu wesentlich besseren Ergebnissen als ein Fachmann,
der seinen Verstand an das deutsche Gesundheitswesen verkauft
hat.

Solch ein Unsinn! Schau dir bitte mal andere Gesundheitswesen an, und dann sag nochmal ewas über das Deutsche! Einfach hier nur solch sinnlose Sachen zu posten ist doch völlig unnötig, deine Einstellung zum deutschen Gesundheitssystem will keiner wissen, außerdem lass dir eins gesagt sein, sie ist falsch :wink:

Sei froh das es so kompetentes Fachpersonal in Deutschland gibt.

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Hey Monic,

man sollte dies schon etwas differenzierter sehen, so wie ich es aus deinem Beitrag herausdeute, überzeugt dich die Schulmedizin eher weniger, deine Hoffnungen liegen in der Naturheilkunde etc.

Deine Aussage, das Schmerzmittel einzig und allein Rezeptoren im Gehirn blocken ist leider falsch, es gibt durchaus heutzutage Analgetike die auch einen therapeutischen Charakter besitzen, beispielsweise Diclofenac, es hat neben der schmerzstillenden Wirkung auch eine entzündungshemmende Wirkung, und therapiert somit!Und das ist bewiesen! Es gibt noch einige weitere Beispiele…

Viele „Aktionen“ oder „Therapien“ der Heilpraktiker sind dagegen fraglich, und basieren auf keinerlei wissenschaftlichen oder bewiesenen Argumenten, oft lösen sie auch nicht das Problem der Entstehung, sondern sorgen nur psychisch für eine Verbesserung, weil man davon überzeugt ist, und fest daran glaubt das es hilft.

Grüße

Auch ich bin kein Arzt oder Therapeut, kann Dir aber aus betroffener Sicht sagen: Das Schmerzgedächtnis LERNT Dinge, die es immer wieder braucht und VERGISST Dinge, die es nicht mehr braucht. Deshalb ist der Ansatz, den Schmerz (nötigenfalls brutal) mit Schmerzmitteln zu bekämpfen ein durchaus guter. Zumindest hat er bei mir funktioniert. Es hat eben den Nebeneffekt, dass das Schmerzgedächtnis „vergisst“.
Gruß und Kuss, der musencus

Hi monic,

du verwechselst da was. Es geht dir ja in erster Linie um das Schmerzgedächtnis, also den chronifizierten Schmerz. Nennst du ja selber Phantom, ziemlich treffend.

Dieser Zustand der Chronifizierung ist ja gerade eben per se mittlerweile vollkommen losgelöst von der Ursache. Diese, eventuell lang zurückliegend, kann sich schon längst in vollster Gänze erledigt haben. Völlig unerheblich, dass und ob nun ein Schulmediziner oder ein Alternativheikundler die Ursache findet oder beseitigt oder eben nicht. Weil, findet und beseitigt jemand diese, sofern noch vorhanden, ist dir ja damit eben genau gar nicht geholfen erstmal.

Die heutige Schmerztherapie, jedenfalls die, die ihren Namen verdient (also beileibe nicht jeder Wald- und Wiesenhausarzt und natürlich auch längst nicht jeder Heilpraktiker) arbeitet allerdings mittlerweile schon lange nicht mehr ausschliesslich mit der chemischen Keule. Soweit ist mittlerweile die achsoböse Schulmedizin auch schon mittlerweile, zu erkennen, dass irgendwann sehr bald auch das heftigste Morphin nicht mehr weiterhilft.

Dieser Zweig der Heilkunde ist ein hochspezialistischer, selbstverständlich system- und disziplinübergreifend und leider dementsprechend überlaufen, da nur wenige Fachärzte mit einer derart hochspezifischen Ausbildung auf dem Markt sind (und Heilpraktiker überhaupt nicht, kein halbwegs seriöser Vertreter dieser Zunft würde ohne weiter fachärztliche Konsultation in dieser Angelegenheit ernsthaft Hand an dich legen wollen im Alleingang, was im Übrigen schon im Vorfeld ein ziemlich sicheres Indiz für deine Auswahl sein sollte :smile:))

Deine Angst vor diesem Zweig der „Schulmedizin“ ist also vollkommen unbegründet, anders als dir hier leider schon fälschlicher- und gefährlicherweise und ohne den allergeringsten fachlichen Beleck suggeriert wurde.

Gute Besserung

Annie

Hallo,
ja es gibt Patienten die mit Elektrostimulation und/oder Akupunktur behandelt wurden und werden.
Im physiotherapeutischen Bereich gibt es Stromformen mit denen man gut therapieren kann und wenn Du einen Neurologen mit einer Akupunkturausbildung findest ist das perfekt. MfG kfm Ich kenne nur in Rostock eine Neurologin + Akupunktur.

hallo

Eine laie mit einem gesunden Menschenverstand kommt m.E. in
der Regel zu wesentlich besseren Ergebnissen als ein Fachmann,
der seinen Verstand an das deutsche Gesundheitswesen verkauft
hat.

ich glaube du hast ne denkblockade.

gruß
dots

Hallo!
„Schmerzgedächtnis“ ist ein Begriff, den Schmerztherapeuten an sich nicht so gern verwenden, weil er irreführend ist. Für medizinische Laien ist es aber einprägsamer. Was bei der Entstehung eines sog. „Schmerzgedächtnisses“ passiert ist folgendes: Durch einen permanenten Schmerzreiz finden sowohl periphere als auch zentrale Sensibilisierungsprozesse statt. Das heißt: in dem schmerzhaften Areal ist die Schmerzempfindlichkeit im Verlauf höher als am Anfang. Durch Umorganisierungsprozesse im Gehirn kann sich dieses hyperalgetische (also schmerzüberempfindliche) Areal auch erweitern auf Körperregionen, die primär nicht schmerzhaft waren.
Diese Prozesse sind aber nicht irreversibel, sondern können durch gezielte, am besten multimodale (also nicht nur medikamentöse, sonder auch psychotherapeutische, physiotherapeutische, ergotherapeutische usw.), Schmerztherapie rückgängig gemacht werden. Schmerztherapeuten setzen übrigens selten die sog. „klassischen“ Schmerzmittel wie Diclofenac, Paracetamol usw. ein, weil ihre Wirkung eben überwiegend peripher ist und den zentralen Schmerz (bzw. die zentrale Sensibilisierung) nicht beeinflussen können. Sei also nicht überrascht, wenn Dein Schmerztherapeut Dir ein Antidepressivum (z.B. Amitriptylin) oder ein Antikonvulsivum (z. B. Pregabalin) verschreibt. Diese Medikamente setzen zentral an und können durch die vermehrte Bereitstellung von schmerzlindernden Neurotransmittern den Schmerz dauerhaft besser beeinflussen. Und noch was: Die Therapie von chronischen Schmerzen dauert! Sei also nicht ungeduldig, wenn sich in den ersten Wochen erst mal nichts bewegt - das ist nicht ungewöhnlich. Ein Schmerz, der über Monate und Jahre hinweg besteht, kann nicht über Nacht verschwinden.
Alles Gute!
aureel