Liebe/-r Experte/-in,
ich würde gerne wissen, welche Schmerzmittel man unter der Einnahme von Ramipril und Amlodipin bedenkenlos geben kann, da meines Wissens nach alle NSAR nicht gegeben werden dürfen. Vielen Dank!
Liebe/-r Experte/-in,
ich würde gerne wissen, welche Schmerzmittel man unter der
Einnahme von Ramipril und Amlodipin bedenkenlos geben kann, da
meines Wissens nach alle NSAR nicht gegeben werden dürfen.
Vielen Dank!
Hallo,
tut mir leid. Ich habe leider im Moment keinen Zugriff auf Datenbanken, die dir diese Frage beantworten könnten. Tut mir leid.
Hoffe, es kann dir jemand helfen!
Schöne Feiertage
Liebe/-r Experte/-in,
ich würde gerne wissen, welche Schmerzmittel man unter der
Einnahme von Ramipril und Amlodipin bedenkenlos geben kann, da
meines Wissens nach alle NSAR nicht gegeben werden dürfen.
Vielen Dank!
Sorry, bei dieser Frage kann ich nicht weiterhelfen.
Es empfiehlt sich eine Recherche in Medline oder
das genaue Durchlesen der Fachinformationen oder
Packungsbeilagen der Blutdruckmittel.
Mir liegt das alles nicht vor.
Mit freundlichen Grüßen
Liebe/-r Experte/-in,
ich würde gerne wissen, welche Schmerzmittel man unter der
Einnahme von Ramipril und Amlodipin bedenkenlos geben kann, da
meines Wissens nach alle NSAR nicht gegeben werden dürfen.
Vielen Dank!
Hallo,
für Amlodipin sind keine Wechselwirkungen mit NSAR beschrieben, für Ramipril besteht der Verdacht einer geringeren blutdrucksenkenden Wirkung (bei längerer Einnahme des NSAR).
Eine kurzfristige Anwendung von NSAR (1 Woche) ist vertretbar.
„Bedenkenlos“ sollte natürlich kein Schmerzmittel gegeben werden, in Hinsicht auf mögliche Interaktionen wären noch Paracetamol und Metamizol (verschreibungspflichtig) Mittel der Wahl.
Mit freundlichen Grüßen
Trotzdem vielen Dank für die Mühe!
Schöne Weihnachten wünscht Dytideh
Trotzdem vielen Dank für die Mühe.
Schöne Weihnachten wünscht Dytideh
Vielen Dabk für die Mühe!
Schöne Weihnachten wünscht Dytideh
Liebe/-r dytideh,
zu deinem Problem habe ich die ABDA-Datenbank zu Rate gezogen.
- Amlodipin und NSAR (ibuprofen oder Diclofenac) können kombiniert werden.
- Ramipril-NSAR(Ibu oder Diclo):Ich habe viele Kunden, die diese Kombination vom Arzt verordnet bekommen; bei Beachtung der „Maßnahmen“ im Text der Anlage kann diese Kombination verwendet werden.
MfG Konrad
Anlage:
PZN: 0650287 - RAMIPRIL - CT 10MG TABL, CT Arzneimittel GmbH, D, 13407 Berlin
PZN: 0538857 - IBU-ACIS 600MG FILMTABL, Acis Arzneimittel GmbH, D, 82031 Grünwa
Interaktion: Verminderte blutdrucksenkende Wirkung/Erhöhtes Risiko von Nierenfunktionsstörungen
Massnahmen: In bestimmten Fällen Überwachung bzw. Anpassung nötig
Hier sind Maßnahmen erforderlich, wenn bestimmte Umstände vorliegen: z.B. Risikofaktoren, hohe Dosierung, bestimmte Reihenfolge der Anwendung, länger dauernder Therapie.
Pharmakologischer Effekt
Der blutdrucksenkende Effekt der ACE-Hemmer kann durch nicht-steroidale Antiphlogistika und COX-2-Hemmer abgeschwächt werden. Der mittlere arterielle Blutdruck kann um 5-10 mmHg ansteigen, was mit einem auf längere Sicht erhöhten Herzinfarkt- und Schlaganfall-Risiko einhergeht. Darüber hinaus kann sich bei Patienten mit vorbestehender Niereninsuffizienz die Nierenfunktion weiter verschlechtern.
Hinweise darauf, dass Acetylsalicylsäure in niedriger Dosis zur Thrombozytenaggregationshemmung die hämodynamischen Effekte der ACE-Hemmer bei Herzinsuffizienz abschwächen kann, haben sich nicht bestätigt.
Mechanismus
Der Mechanismus ist nicht vollständig geklärt. Unter nicht-steroidalen Antiphlogistika und COX-2-Hemmern steigt der periphere Gefäßwiderstand. Dies könnte auf einer verminderten Synthese vasodilatatorischer Prostaglandine oder einer erhöhten Ansprechbarkeit der Gefäßwände auf vasokonstriktorische Reize beruhen. Darüber hinaus könnte die natriumretinierende Wirkung der nicht-steroidalen Antiphlogistika eine Rolle spielen.
Maßnahmen
Bei kurzfristiger Antiphlogistika- oder COX-2-Hemmer-Behandlung über ein bis zwei Wochen, bei gelegentlicher Einnahme von Acetylsalicylsäure als Analgetikum sowie bei niedrig dosierter Acetylsalicylsäure zur Thrombozytenaggregationshemmung sind keine Maßnahmen erforderlich. Wenn Antiphlogistika bzw. hohe ASS-Dosen über längere Zeit zusammen mit ACE-Hemmern gegeben werden, sollen Blutdruck und Nierenfunktion besonders sorgfältig überwacht werden. Bei Blutdruckanstieg kann der ACE-Hemmer nach Bedarf höher dosiert werden. Ibuprofen und Flurbiprofen scheinen die blutdrucksenkende Wirkung weniger zu beeinträchtigen. Auch Paracetamol oder Tramadol können als Alternativen erwogen werden. Die Blutdrucksenkung durch Diuretika und Beta-Blocker wird in ähnlicher Weise durch Antiphlogistika abgeschwächt. Die Blutdrucksenkung durch Calciumantagonisten wird durch Antiphlogistika weniger beeinträchtigt, so dass diese als alternative Antihypertonika in Frage kommen.
Wichtige Hinweise
Bei Patienten mit verminderter Nierendurchblutung (z. B. bei renovaskulärem Hochdruck, Herzinsuffizienz oder Leberzirrhose) wird die renale Hämodynamik durch Prostaglandine aufrecht erhalten. Deshalb kann sich bei Behandlung mit Antiphlogistika die Nierenfunktion verschlechtern. Diese Patienten sind auch von der Wechselwirkung überwiegend betroffen. Als Risikofaktoren gelten außerdem höheres Lebensalter sowie erhöhte Kochsalzempfindlichkeit.
Hallo,
vielen Dank für die Mühe, die Ausführungen haben mir sehr geholfen.
Einen guten Rutsch und ein erfolgreiches neues Jahr wünscht
dytideh
Das ist eine Frage für einen Human-Mediziner oder Pharmazeuten.
Die kennen (sollten eigentlich) die aktuellsten Nebenwirkungen und Wechselwirkungen kennen.
Ansonsten bringt auch ein Anruf in der MedWiss der Pharmaunternehmen besser Hilfe als eine Plattform, wo sich jeder Experte nennen kann. (Ist nicht bös gemeint)