Schmetterlingssträucher und CO !

Hallo,

letztes Jahr hatte ich mir für meinen Vorgarten 3 Schmetterlingssträucher aus einer Gärtnerei, geholt. Die sollten, nicht nur gut anwachsen sondern auch die Sicht in die Fenster verhindern.

Dieses Jahr sind sie nicht wirklich gewachsen, sondern mickern so vor sich hin, dass wir nun überlegen sie doch umzusetzen und aus diesem Teilstück eher eine Bunte Wiese machen, wenn da nichts wachsen will, wobei die Rosen am Rand wuchern wie wild.

Die Wiese auf der die Sträucher stehen ist sehr vermoost, dass haben wir hier auf fast allen Wiesen, dazu liegt sie den ganzen Tag in der Sonne. Umrandet ist dieses Teilstück auf der einen Seite durch eine Lingusterhecke und auf der anderen Seite durch Rosen, in deren Reihe noch Lavendel und am Ende eine Weigelia steht, auch ziemlich mickrig.

Erklären kann ich mir nicht wirklich wieso die diversen Sträucher nicht richtig wachsen wollen.

Vielleicht fällt euch dazu etwas ein ?

Gruß
BelRia

Hallo BelRia,
in Gärtnereien werden die Sträucher unter optimalen Bedingungen kultiviert.
Du hast sie jetzt in ein komplett neues Umfeld gepflanzt und an das müssen sie sich erst anpassen.
Natürlich kann man beim Pflanzen selbst einiges falsch machen:
Zu kleines Pflanzlock, Wurzeln beschädigt, vielleicht zuviel Dünger/Hornspäne usw.

Meine älteren Schmetterlingssträucher sind auch schon in diesem Jahr wieder schön ausladend, die beiden neugepflanzten Exemplare sehen dafür wirklich jämmerlich aus. Aber ich gebe ihnen einfach noch zwei Jahr, sich mit mir und meinen Gartenbereichen anzufreunden.

Regelmäßig wässern, Boden schön locker halten, um die Pflanzscheibe mulchen, damit müssten eigentlich auf diese wuchsfreudigen Sträucher irgendwann durchstarten.

Also nicht gleich die Flinte ins Korn werfen bzw. die Sträucher auf den Kompost. Gutes Gelingen/Gedeihen wünscht BM

Schmetterlingssträucher in freier Wildbahn
Hallo !

Der Schmettelingsstrauch ist ja hierzulande nicht heimisch, hat aber einen ganz bestimmten Lebensraum erobert, in dem sonst fast nichts wächst, nämlich ehemalige Rangierbahnhöfe, bei denen der Boden aus Sand und Eisenbahnschotter besteht und ähnliche Brachflächen.
Das zeigt zumindest, das es ruhig trocken sein darf. Wenn Moos in der Wiese wächst, ist es vielleicht einfach zu feucht.
Wenn die Dinger erstmal angewachsen sind, kann man sie ruhig jedes Jahr kräftig zurückschneiden, sie scheinen dann um so besser zu wachsen. Bei mir im Garten erscheinen sogar überall Sämlinge.
Übrigens ist die blassviolette Version scheinbar die zäheste, tiefviolette und weiße scheinen empfindlicher zu sein.

Jochen

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Das zeigt zumindest, das es ruhig trocken sein darf. Wenn Moos
in der Wiese wächst, ist es vielleicht einfach zu feucht.

Wo du recht hast… :wink:

Buddleia mag lieber sandig-humosen Boden, der auch mal austrocknen darf. Und was die Sorten anbelangt, die weiß-blühenden sind extrem empfindlich und auch im Verlauf der Blüte unschön, die anderen kenne ich eher alls robust.

…unser erster Strauch hats auch nicht geschafft, der zweite mickerte so ein wenig vor sich hin was u.a. daran lag, dass unser Hund den regelmäßig platt gemacht hat - desgleichen unsere Bauernhortensie… In diesem Jahr scheint sich aber der Rückschnitt bewährt zu haben - beide Sträucher treiben ordentlich aus und haben richtig viele Blätter… vielleicht wirklich noch mal ordentlich zurück schneiden und dann Geduld haben, bis sich die Pflanzen an den Standort gewöhnt haben.

Hallo bommelmops,

feucht ist der Boden rund um die Pflanzen.

Also nicht gleich die Flinte ins Korn werfen bzw. die
Sträucher auf den Kompost.

Auf den Kompost sollten die Pflanzen nie, sie werden dann eher umgesetzt :wink:

Gruß
BelRia

Hallo,

…unser erster Strauch hats auch nicht geschafft, der zweite
mickerte so ein wenig vor sich hin was u.a. daran lag, dass
unser Hund den regelmäßig platt gemacht hat -

Da müssten wir eher aufpassen, dass nicht der Rüde so ab und zu das Beinchen hebt :wink:
Da sich die Pflanzen im Vorgarten befinden, sind sie vor den Hunden sicher :wink:

In diesem Jahr scheint sich aber der
Rückschnitt bewährt zu haben -

Bei einem Rückschnitt wäre nicht mehr viel was da treiben könnte.

Gruß
BelRia

Hallo Lantanos,

Das zeigt zumindest, das es ruhig trocken sein darf. Wenn Moos
in der Wiese wächst, ist es vielleicht einfach zu feucht.

Wo du recht hast… :wink:

Buddleia mag lieber sandig-humosen Boden, der auch mal
austrocknen darf.

Dann ist wohl besser eine Umssetzaktion angesagt und die Sträucher ziehen eher auf trockenen Boden, ohne Moos um.

Und was die Sorten anbelangt, die
weiß-blühenden sind extrem empfindlich und auch im Verlauf der
Blüte unschön, die anderen kenne ich eher alls robust.

Ehrlich gesagt, weiß ich gar nicht welche Farben das sind :wink:

Gruß
BelRia

pflanzenpsychologie

Bei einem Rückschnitt wäre nicht mehr viel was da treiben
könnte.

hallo,
au weh, sagte der schmetterlingsflieder. so schwache wurzeln und so wenig nahrung habe ich, und trotzdem will belria, dass alle meine augen durchtreiben. *seufz* ich bin zu müde dafür.

aber wenn sie sich entschliessen könnte, mich kraft sammeln zu lassen, dann täte ich auf wenigen augen richtig schön durchtreiben und im nächsten jahr bin ich dann stark genug, um einen schönen busch abzugeben, an dem auch bienen und belria freude haben können.


scheid’ ab! drei augen sind genug.

millia

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