Schmidt Pocher 1.11

… hab ich gestern das erste Mal gesehen. Ist es das neue Showkonzept, immer wieder über Nicht-anwesende (Andrack, Raab) herzuziehen, dann Raabs uraltes Konzept, sich über andere TV-Sendungen lustig zu machen, 1:1 zu kopieren? Schmidt als Baby und „Wetten, dass…“ - peinlichst. Das einzig lustige imo war die Persiflage auf Mario Barth, aber dann wieder viel zu lang. Auch klasse, Bully Herbig einzuladen, den man ausführlicher 20 Minuten später bei polylux erleben kann, wenn auch mit dem 100x gesehenen identischen Filmausschnitt. Super timing, ARD.
Irgendwie kam mir das alles arm vor…

War die erste Sendung auch so sch…?

Gruß FXC

Hallo FXC,

War die erste Sendung auch so sch…?

Hab beide nicht gesehen, aber früher war’s so,
wie einer in nem Blog 2005 geschrieben hat:

„…
Harald, lass doch …
Wenn verkannte Schauspieler, quatsch, wenn verkannte Schauspielgenies sich auf die Kabarettl-Brettl begeben, also in die Niederungen feisten Lachens und haltlosen Schenkelklopfens, dann kann der Frust nicht ausbleiben - man gibt den Hamlet, aber der Plebs lacht nur bei Anal-Witzen.
Wenn Harald Schmidt meint, seine Arroganz der Spielereien mit Arbeitgebern und/oder Publikum bis zum Gehtnichtmehr ausreizen zu müssen - büddeschön, mach doch, aber dann bitte draussen.
Vielleicht war er mal ein ambitionierter Standup-Comedian, jetzt ist er es nicht mehr. Harald, lass doch …
Und wegen manchmal eines (1) einzigen Goldkorns pro Vorstellung eine Schreibertruppe zu beschäftigen, naja, ist etwas luxuriös und per se lächerlicher als ein müder „Gag“.
Das Ablästern über Aussehen, Figur, Kleidung, Stottern usw. von Politikern, Promis, Scheinpromis und anderen Scheintoten ist schlicht UNERLAUBT.
Ja sind wir denn tumbe Pennäler?
Mit hilflosen Abi-Witzchen erregbar?
War es nicht so, dass sich beste Comedy festmacht am Widerspruch zwischen Predigt und Leben, zwischen Moral und Doppel-, zwischen Anspruch und Wirklichkeit, zwischen gepriesenem Wasser und gesoffenem Wein …
Mit eregiertem Zotenschwänzchen zu wackeln ist auch nicht so prickelnd, wie man sich das vielleicht zusammenreimt; wobei Zoten für mich frauenfeindliche, fremdenfeindliche, menschenfeindliche Sprüche sind, ohne Empathie und Intelligenz.
Was bleibt?
Ach ja, fast vergessen, der Dialog mit Andrack:
„Ja genau, ja klar, ja genau, ja klar, ja klar, ja genau, …“ -
diese gegenseitigen Affirmations- oder auch Masturbations-Orgien sind für mich ultimativ das dümmste Dünnste im Öffentlich-Rechtlichen (waren es schon bei SAT1). Schon mal mitgezählt? Ca 20 mal pro 30 Minuten - da entsteht vor meinem geistigen Auge das kafkaeske Bild zweier Männlein, die sich gegenseitig in den Hintern kriechen. Daher wirds halt von uns nicht mehr gekuckt.
…“

Ob sich das heute sooo geändert hat?

mfg:stuck_out_tongue:it
[vermisst.neuss]

Hingegen : Erwin Pelzig !
Erwin Pelzig (= Frank-Markus Barwasser)
ist aus Bayern3 in die ARD aufgestiegen,
zwar nur für 1 x im Monat und spät, aber:
klug, hinterfotzig, politisch, fränkisch, zänkisch -
geil.

Seine erste ARD-Sendung wird wiederholt:
Fr, 02.11. 22:30-23:30 Bayern3 Aufgemerkt! Pelzig unterhält sich
Sa, 03.11. 02:45-03:45 Bayern3 Aufgemerkt! Pelzig unterhält sich

mfg:stuck_out_tongue:it
[fan.club]

habe beide sendungen gesehen und meine:
genau das richtige konzept
2 topleute (schmidt & pocher) versuchen
was auf die beide zu stellen, was sonst niemand
könnte und es ist schon von beginn auf hohem niveau
gut auch, dass uninteresante gäste wie jauch
ihre gelangweiltheit nicht zuu lange zur schau
stellen können…
…typisch deutsch natürlich wieder: jede sendung
wird grundsätzlich erstmal von sogenannten
besserwissern und besserkönnern (trugschluss) kritisiert!!
man wird sich noch wundern über die sendung und
insbesondere über die qualität von pocher
gruß
ad

…typisch deutsch natürlich wieder: jede sendung
wird grundsätzlich erstmal von sogenannten
besserwissern und besserkönnern (trugschluss) kritisiert!!

Und natürllich gibts auch welche, die eine neue Sendung so super finden, daß sie alle Kritiker runtermachen und ihre eigene Meinung für die einzig richtige halten.

Pocher und Schmidt sind für sich alleine gut aber zu unterschiedlich, als daß sich das in einem Konzept vereinen lassen könnte.

man wird sich noch wundern über die sendung und
insbesondere über die qualität von pocher

Pocher ist gut, wenn er improvisieren kann. Bei vorgefertigten Witzen und Sketchen gehts gar nicht.

Gruß
Christian

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Schmidt-Pocher, ob das gut geht?
Schmidt und Pocher, jetzt nach der zweiten Sendung muss ich sagen: so wird das auf Dauer nix.

Das ganze hat gestern schon sehr gelangweilt, drei, vier gelungene Gags auf eine Stunde sind etwas dünne. Besonders nervt, dieser ständige Selbstbezug auf das Medium an sich. Eine TV-Wochenschau macht ,glaub ich, bereits ein anderer, auch ziemlich unwitziger Krawallmoderator.
Es interssiert mich überhaupt wenig, was bei „Bauer sucht Frau“ oder dem Schuldenberater passiert ist.

Und Pocher? Findet seinen Part überhaupt nicht.
Ist er nun Haralds Azubi oder gleich berechtigter Partner? Dass er so manchen Gag nicht zu Ende bringen darf (?), nervt schon gehörig.

Richtig witzig wird Pocher immer dann, wenn er sich auf sein parodistisches Talent verlässt.

Fazit. Ziemlich enttäuschend bisher, weil sehr bemüht und teilweise sogar konfus.

Gruß b.

Hallo

Habe beide Sendungen jetzt gesehen und mir gefällt das Konzept leider überhaupt nicht.

Ich finde das selbst die beiden nicht wissen, wer welche „Stellung“ in der Show hat.
Beispiel: Pocher: „Harald kündige du ihn (Helmut Zerlett) an, ist deine Show“

Häh? Hab gedacht die wären gleichgestellt?

Meiner Meinung nach, hat man mit aller Gewalt probiert in ein altes Konzept (Harald Schmidt Show) etwas neues reinzuquetschen, was leider IMHO nicht so funktioniert wie es angekündigt war.

Harald Schmidt ist es jahrelang gewohnt der Mittelpunkt der Show zu sein und neben sich nur „Statisten“ (die Französin oder Manuel, bei Sat1 noch die blonde Aufnahmeleiterin) zu haben, und dieses Verhalten kann er sich bis jetzt nicht wirklich abgewöhnen. Dies merkt man darin, dass er Pocher öfters mal unterbricht.

Oliver Pocher dagegen ist in meinen Augen ein Standup-Comedian zu dem das „vorgeschriebene / unspontane“ nicht passt.

Diese zwei verschiedenen Menschen in einem Konzept zu vereinen bedeutet noch ein ganz schönes Stück Arbeit.

Gruß
Manulla (die hofft das H&amp:stuck_out_tongue_winking_eye: noch besser wird)

PS: Was soll ich eigentlich der Arztgag sein? Da soll jetzt jede Woche etwas von ihm gezeigt werden, aber finde das ziemlich unlustig.

Und natürllich gibts auch welche, die eine neue Sendung so
super finden, daß sie alle Kritiker runtermachen und ihre
eigene Meinung für die einzig richtige halten.

ich schütze nur vor unberechtigter kritik, wenn man
dabei überhaupt von kritik reden kann…

Pocher und Schmidt sind für sich alleine gut aber zu
unterschiedlich, als daß sich das in einem Konzept vereinen
lassen könnte.

das glaube ich nicht
aber ich lass dir deinen glauben

…typisch deutsch natürlich wieder: jede sendung
wird grundsätzlich erstmal von sogenannten
besserwissern und besserkönnern (trugschluss) kritisiert!!

Typisch Menschen: Zu jeder Meinung und jeder Strömung gibt es eine entsprechende Gegenströmumg.

Jack

Und natürllich gibts auch welche, die eine neue Sendung so
super finden, daß sie alle Kritiker runtermachen und ihre
eigene Meinung für die einzig richtige halten.

ich schütze nur vor unberechtigter kritik,

Und Du entscheidest, was berechtigt ist…? Suuuuper.

Pocher und Schmidt sind für sich alleine gut aber zu
unterschiedlich, als daß sich das in einem Konzept vereinen
lassen könnte.

das glaube ich nicht
aber ich lass dir deinen glauben

Jaja.

C.