Hallo!
Mein Geldbäumchen (heißt auch Dickblatt, glaube ich) ist von Schmier- bzw. Wolläusen befallen. Schon das zweite Mal. Erste Mal habe ich es versucht mit Schmierseife-Spiritus-Wasserlösung und Einsprühen. Schließlich doch was Chemisches gekauft, ich komme grad nicht auf den Namen. Dabei sind viele Blätter und auch Äste verloren gegangen. Nachdem er sehr kahl aber wieder frei von Schmierläusen war, habe ich ihn wieder rein geholt. Über Winter hat er viele neue Blätter angesetzt, doch leider auch viele neue Läuse. Und diese sind jetzt nicht mehr nur auf den Blättern, sondern auch in den holzigen Astgabeln und z.T. schon im Stamm, in den Ästen etc. Ich denke, die werde ich nur systemisch wieder los. Betupfen mit Spiritus scheint ja einige der Viehcher gekillt zu haben, aber damit kommt man halt nicht in die Äste rein. Zwei andere Sukkulenten haben auch welche von diesen Viehchern, jedoch nur sehr geringer Befall. Habe mich im Internet schon mal schlau gemacht, es gibt welche, die bleiben beim Wirt und andere können sogar fliegen. Überleben die auch an der Fensterscheibe oder auf der Fensterbank? Ich hab sie zwar abgewischt, aber wer weiß… Habe jetzt im Netz was über Stäbchen gefunden, die man in die Blumenerde steckt und zugleich von Befall befreit und vorbeugt, sowie düngt. Habe aber doch vor paar Tagen erst bißchen gedüngt… will sie ja auch nicht verbrennen mit zuviel Dünger. Weiß jemand, ob diese Stäbchen überhaupt was taugen? (Careo Kombi-Stäbchen von Celaflor, gibt wohl auch Hortex Plus Kombi-Stäbchen von Celaflor, aber die hab ich noch nicht gefunden im Netz). Oder kann mir jemand was anderes empfehlen? Ich bin’s leid, daß die meine liebsten Pflanzen auffressen! Soll ich dann zum Schutz meine anderen (nicht befallenen) Pflanzen zur Vorbeugung auch damit behandeln?
Viele Grüße,
Mela
Hallo Mela,
ich hatte an meinem Buchsbaum auch Wollläuse. Die Hortex-Stäbchen sind meiner Erfahrung nach eher für Blattläuse geeignet, mit anderen Fieslingen tun sie sich ein bisschen schwer. Ich habe für den Buchsbaum das Lizetan Combigranulat von Bayer genommen. Das sind Kügelchen, die man ein bisschen einharkt. Schon nach wenigen Tagen waren die Läuse weg, und die Pflanze hat überhaupt keinen Schaden genommen. Davor hatte ich versuchsweise ein Öl versprüht (die biologische Methode), aber es ging mir wie dir: ich kam einfach nicht an alle Läuse ran, sie saßen teilweise in eingerollten Blättern drin. Lizetan gibt es auch als Stäbchen, ich weiß aber nicht, ob es dieselbe Wirkung hat wie das Granulat.
Viel Erfolg! Birgit
Hallo ihr zwei!
Vielen Dank für eure Antworten, dann werd ich es mal damit probieren! Auf Verpackungen steht ja schon mal viel - deshalb war s mir wichtig, nach tatsächlichen Erfahrungswerten zu fragen… Und was meint ihr, soll ich damit vorsichtshalber alle Pflanzen behandeln? Vielleicht sind manche schon infiziert, doch man sieht es noch nicht…
Viele Grüße,
Mela
Hallo Mela,
ich würde das Gift nicht vorbeugend einsetzen. Es wirkt so gut, da kann man warten, bis tatsächlich Schädlinge zu sehen sind. Ich habe auch mal gehört, dass die Viecher resistent werden können, also lieber nicht ohne Not ein Mittel anwenden.
Beste Grüße,
Birgit
Hallo Birgit,
alles klar… wenn das Zeug wirklich so gut ist - um so besser 
Viele Grüße,
Mela
Es gibt da ein Blattglanzmittel, heißt „Schildlausfrei Paramaag Sommer“, angeblich „Insektenbekämpfung und Blattglanz auf natürlicher Basis“ mit dem Wirkstoff Paraffinöl. Wird mit Wasser verdünnt (0,5-1%ige Lösung) und auf die Pflanzen gesprüht. Wirkt gegen Blut- und Schmierläuse, Schildläuse,Spinnmilben etc.
Habe seit Jahren gute Erfahrungen damit gemacht.
MacJazz