nach meinen Erfahrungen hilft das tägliche Absammeln und töten der Nacktschnecken, denn die Biester kommen aus den Mülltonnen o.ä. wieder raus.
Ansonsten hilft bei mir Kerbel rund um das zu schützende Gemüse einzusäen. Zusätzlich haue ich noch meinen Kaffeesatz über die Salatpflanzen.
So habe ich das Problem gut in den Griff bekommen.
Gruß
Christian
Vor Schneckenkorn habe ich irgendwie Respekt und möchte das
Zeug ungern in der Nähe meines Salates wissen.
Guck mal nach „Ferramol“.
Leider ist es für einen Schneckenzaun wohl zu spät.
Aber für’s nächste Jahr. Ich habe mein Gemüsebeet mit Leistensteinen eingefasst, die ich 10cm rausgucken lasse. Da mögen die Schnecken nicht so gern drüberkrabbeln und im Beet sind viel weniger (die ich absammle, mit Hilfe einer Schere)
Was ist eure Erfahrung mit Bierfallen etc.?
Mit Bierfallen lockst Du Schnecken aus eine Entfernung von bis zu 1km in Deinen Garten - wenn du das möchtest…
Täglich absammeln scheint mir bei der Plage keine wirkliche
Lösung…
Doch, das hilft. Und die Nachwanderwege erschweren. Auch die Igel fressen die Viecher durchaus auch.
mein Geheimtipp ist:
Täglich mehrmals absammeln!!! Wie soll man die Viecher loswerden, in dem man sie nicht entfernt???
Oder eben Schneckenkorn. Das ist dann zusätzlich für die, die anrücken, wenn Du nicht in der Nähe bist.
Wenn Du wirklich Deinen Salat ernten willst, musst Du beide Methoden anwenden. Falls es doch noch etwas anderes wirksames gibt -> Bitte teile es mir unbedingt mit!!! Auch ich bin am Verzweifeln.
Täglich absammeln scheint mir bei der Plage keine wirkliche
Lösung…
Kupferdraht war leider nicht wirklich hilfreich.
Was ist euer „Geheimrezept“?
Also ein Geheimrezept ist es nicht und auch nicht meine persönliche Lösung, aber Bekannte haben in Ihrem Garten indische Laufenten zur natürlichen und seeehr effizienten Schneckenbekämpfung. Die übernehmen mit Vorliebe das regelmäßige „Absammeln“ der der Schnecken. Seitdem gibt´s bei denen immer lecker Salat beim Grillen. Die Methode ist umweltfreundlich, erfordert natürlich etwas mehr Aufwand als Schneckenkorn etc. Aber wenn Du bspw. Kinder hast, ist das für die natürlich auch eine tolle Sache mit den neuen „Gartenbewohnern“. Einfach mal nach googlen, dann findest Du jede Menge Infos…
ich hatte in meinem Garten nur zwei Sorten Schnittsalat, einen Grünen und einen braunen Amerikanischen.
Den Grünen haben die Schnecken komplett weggefressen, mir dafür aber den Braunen überwiegend da gelassen - ich war mit dessen Geschmack sehr zufrieden und habe in der Folge wieder beide ausgesäht, eine für mich, eine für die Schnecken.
Absammeln konnte ich nicht, da der Garten außerhalb und ich nur ein/zwei Mal pro Woche dort war und Schneckenkorn wollte ich ebenfalls nicht.
Bierfallen enthielten immer ein paar tote Schnecken, änderten aber nichts am Salatschwund.
Einen Igel gabs im Garten auch, aber kein Igel schafft in feuchten Jahren alle Schnecken.
leider habe ich zum mehrmaligen, täglichen Einsammeln keine
Zeit. Schließlich muss ich auch irgendwann arbeiten.
Das kenne ich. Vor 18h bin ich kaum zu Hause oder im Schrebergarten
Also doch Schneckenkorn?
Ja.
Lassen wir mal allen ideologischen Ballast außenbords.
Bierfallen sind reine Lockmittel für Nachschub und absammeln kann sich nur der leisten, der genug Freizeit dafür hat.
Die achso gerühmten Laufenten mögen eine tolle Lösung sein - für den der diese Voraussetzzungen erfüllen kann: http://www.laufis.de/voraus/
Das sind aber nicht allzu viele Gartenbesitzer…
JEDE Gartenchemikalie ist nur so gut wie der Sachverstand bei der Anwendung. Und da gilt immer der erste Lehrsatz: So viel wie eben nötig und so wenig wie möglich. Ich kenne Leute, die ballern Schneckenkorn raus wie Konfetti und wundern sich dann, wenn sie als schlechtes Beispiel für die (oft ebenso verbohrte) Gegenseite dienen.
Also: Gartenfachmarkt, beraten lassen, Rat auch annehmen (!!) und sich an die Dosierung halten. Man staunt, wie wenig wirklich gebraucht wird, wenn man gleichmäßig ausbringt. Mit eine Packung für 500qm komme ich in gut 310qm KG glatt zwei Jahre aus, wenn es ein schwaches Schmeckenjahr gab auch drei.
Sehr gute Erfolge habe ich erzielt, wenn ich sofort bei Sichtung der ersten Spur oder Schnecke WENIG aber FLÄCHENDECKEND auf die Beete und einen Meter drumrum Schneckenkorn ausbrachte, weil ich damit die erste Generation im Frühjahr treffe. Diese erzeugt dann aus offensichtlichen Gründen keine Folgegeneration. Die aber ist es vor allem, die in Massen auftritt und kahlfrißt. Ganz selten habe ich mal im Juli/August noch ein wenig nachstreuen müssen.
Echten Fraß oder gar Kahlschlag hatte ich genau einmal: Im ersten Jahr, als ich noch keine Ahnung hatte.
meist sind die Schnecken tagsüber auch nicht da, außer wenn es regnet. ABer ich hab teilweise abends 2x abgesammelt, weil nach einer Stunde wieder viele da waren.
Morgens gießen bringt auch sehr viel…