Mein Sohn hat sich Schnecken nach Hause geholt, um ihnen zuzuschauen und sie zu züchten oder zu pflegen. Leider haben wir noch nicht wirklich rausgefunden, was man den Schnecken zu fressen geben muss. Okay, wir machen jetzt grüne Blätter rein und Apfelschalen.
Und wie ist das mit dem Kalk, den sie benötigen, um ihr Haus immer größer zu bauen?
Reichen da Eierschalen aus? Als ganze Schalen oder zerkleinert?
Muss man sonst noch was beachten, damit die Schnecken es bei uns gut haben?
Na wir wissen auch noch, dass man sie nicht direkt der Sonne aus setzen soll und sie Schatten und Feuchtigkeit mögen.
Für ernstgemeinte Antworten und Anregeungen würden wir uns sehr freuen.
schön, dass diese Disziplin nicht ausgestorben ist - ich habe damit im Alter von vielleicht fünf Jahren einen wunderbaren Sommer erlebt.
Weinbergschnecken gehen normalerweise bloß an tote Pflanzenteile; Schnirkelschnecken und was es da an kleinerem Getier noch gibt kommen damit zurecht. Unsere wurden ausschließlich mit Löwenzahn und Kopfsalatblättern ernährt, sie zeigten keine Ausfall- oder Mangelerscheinungen.
Gewohnt haben sie unter Rhabarberblättern, obwohl unsere Mutter mit der Plünderung des Rhabarbers nicht einverstanden war.
Kopfsalatblätter mit dicken Blattrippen haben wir auch als Zielprämie für Wettrennen auf angefeuchteten Brettern benutzt - die Weinbergschnecken fanden die Blätter wohl in Ordnung, jedenfalls ließen sie sich ziemlich schnell auf Gradeausmarschieren konditionieren. (Wobei allerdings außer der Zielprämie auch „auf die Hörner“ eine Rolle gespielt haben dürfte.)
Extra Kalkgaben sind nicht notwendig, in den Pflanzen ist genug drin.
Die Häuser von Weinbergschnecken sind übrigens stabil genug, um sie mit Wachsmalstiften zu beschriften.
schön, dass diese Disziplin nicht ausgestorben ist - ich habe
damit im Alter von vielleicht fünf Jahren einen wunderbaren
Sommer erlebt.
>> Na mein Sohn wird bald 11, aber dennoch macht es ihm viel Spaß und er ist sehr besorgt um seine Schnecken. Allerdings lachen ihnen seine Klassenkameraden für seine Schneckenliebe aus. > Hattest du die Schnecken draußen im Garten? > Spiele haben wir noch keine veranstaltet. > Mein Sohn hat letztes Jahr eine Weinbergschnecke mit FINGERNAGELLACK angemalt „weil es so schön glänzend aussieht“. Die arme Schnecke hat es zwar überlegt, aber es hat dermaßen na Aceton oder was da auch immer drin ist, gestunken, dass wir uns fragten, wie die arme geruchsempfindliche Schnecke das aushält.
Wir haben ihn dann ausgeschimpft und gesagt, wenn er die Tiere quält und eventuell auch tötet (auch wenn das ja nicht seine Absicht war.), dann kann er keine Tiere zu Hause haben. Er hat geheult wie Schlosshund, als ihm klar wurde, dass er fast seine geliebte Weinbergschnecke abgemurkst hätte. Nun passt er sehr auf und wird sie auch nicht mal mit einem Wachsstift anmalen.