Schneeballsystem oder nicht?

Hallo Experten,

Habe heute von einem Nahrungsergänzungsmittel-System gehört, für welches mich Jemand als Vertriebspartner werben wollte.
Ich sollte erstmal für +/-100€ ein Startpaket kaufen, und das Produkt weiterempfehlen. Für jeden Neukunden, der durch mich dieses Produkt bestellen würde, sollte ich 10% Provision erhalten (auch auf zukünftige Bestellungen). Natürlich würde ich dann auch auf die Bestellungen der von meinen „Kunden“ geworbenen „Kunden“ und deren Kunden uswusf jeweils 10% „Provision“ erhalten.
Mir klingt das ganze irgendwie nach Schneeballsystem. Am meisten stört mich, daß ich dann ein Abo abschließen soll und jeden Monat für ~78€ ein Paket erhalte (zum Eigenkonsum).
Mein Bauchgefühl sagt mir „Finger weg“. Was sagen die Experten?

Gruß
Sticky

Hallo !
Ds hast Du richtig erkannt: Finger weg!

MFG
S

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Habe heute von einem Nahrungsergänzungsmittel-System gehört,
für welches mich Jemand als Vertriebspartner werben wollte.
Ich sollte erstmal für +/-100€ ein Startpaket kaufen, …

Hallo Sticky,

ob es ein Schneeballsystem ist, ist garnicht der Punkt, du wärst ja vielleicht froh, wenn es so laufen würde. Tatsächlich geht es ausschliesslich darum, DIR etwas anzudrehen - ob du sonst noch jemand was verkaufen kannst, interessiert bloss am Rande, mit deinem Abo ist ja der Umsatz gesichert. Es gibt genügend Leute, die so etwas abgeschlossen haben und nach Jahren immer noch die ganze Garage voll unverkäuflichem Mist stehen haben.

Ein Vetriebsangebot, bei dem man zuerst selbst etwas kaufen muss, ist niemals seriös.

Gruss Reinhard

Hallo,

du solltest hier die Situation schon etwas genauer erklären.
Ich interpretiere:
Dir wurde ein Produkt angeboten, dass du evtl. haben möchtest, das ist ja normal.
Du kannst es über einen Berater zu 100% kaufen oder bei der Fa. selber bestellen, dann bekommst du Rabatt, so etwa 20%, das ist auch normal, weil der Berater dann keine Arbeit hat, wenn du selber bestellst.
Wenn du das Produkt jeden Monat möchtest, dann gib es eben das Abo, hier kommt das Produkt jeden Monat automatisch und du brauchst es nicht zu bestellen, hier gibt es evtl. noch mal Rabatt und du kannst auch das Abo jeder Zeit beenden, wenn es eine gute Firma ist.
Bis hier her ist das eine Sache für dich ohne jedes Risiko, weil wenn du die Produkte nicht haben möchtest, dann lass es eben sein, du musst ja nichts kaufen.

Nun die geschäftliche Seite:
Wenn du damit Geschäft betreiben möchtest, dann kann man das halt nicht ohne Produkte und ohne von diesen Produkten sich selbst überzeugt zu haben, also muss man mal diese Sachen selber testen, damit man auch weis, wo von man spricht, wenn man es dann anbietet.
Darum gibt es bei verschiedenen Firmen diese Startpakete, hier bekommst du Ware für dein Geld, die du selber benutzen kannst, oder verkaufen, wo ist hier das Risiko ?.
Ich denke du hast von deinem Friseur schon mal Rabatt bekommen, weil du diesen weiter empfohlen hast, meistens gibt es das aber nicht.
Hier im Empfehlungsmarketing (nicht Schneeballsystem) gibt es halt einen Verdienstplan, du kaufst Ware günstiger ein und verkaufst diese zum angegebenen Verkaufspreis, was ist da besonderes daran, dass ist bei jedem Geschäft so.
Das mit den 10 % von jedem Kunden und jedem weiteren Kunden scheint mir nicht richtig dargestellt, hier hast du was nicht verstanden.
In diesem Empfehlungsmarketing gibt es entweder den Einzelhandel, wie oben beschrieben, oder den Geschäftsaufbau, hier kommt es darauf an, Partner für dieses Geschäft zu bekommen, die das selbe machen und genau hier liegt dann der Verdienst etwas anders.
Lass dir mal das Geschäftsmodell genau erklären, dann kommst du schon drauf, es ist halt bei jeder Firma anders.

Zum Schneeballsystem möchte ich noch sagen, dass hier die Waren normal immer teuerer werden, je nach dem, wie viele Personen daran beteiligt sind.
Beim Empfehlungsmarketing ist es so, dass der Hersteller zwischen 10 und 40% als Kosten für sich berechnet und der Rest auf 100 % eben für den Vertrieb bleibt, also nehmen wir an so ca. 60 %. Diese 60 % kann in der Regel jeder Berater bekommen, ohne dass einem anderen Berater was weggenommen wird und das Produkt immer teuerer wird.
In der Wirtschaft ist es so, dass eben die 60 % für Vertrieb, Laden, Transport,usw. ausgegeben wird und der Verbraucher zahlt auch immer 100 %
Also zusammengefasst:
Wenn du die Produkte für dich möchtest, dann kannst du dich als Kunde bei der Firma registrieren lassen und hast dabei einen Rabattvorteil wenn du selber bestellst, hier hast du in der Regel sonst keine weiteren Verpflichtungen, nur einemal eben ein Startset und das ist vom Preis her evtl. der Wert der Ware die du dann bekommst.

Wenn du die Produkte dann weiter Empfehlen möchtest oder nicht, dazu wirst du ja nicht gezwungen, das kann man machen, dann kannst du Ware bestellen und Verkaufen, wie oben beschrieben.
Ich würde darauf achten, dass es hier Rückgaberechte gibt, also wenn du etwas bestellst und nicht verkaufen kannst.
Ein Zahlungsziel ist auch meisten vorhanden, das bedeutet, dass du Ware kaufst und so ca. 1 Woche Zeit hast zu verkaufen und die Ware zu bezahlen.
Achte auch auf Rückgaberechte von der Kundenseite her, hier gibt es Firmen, die geben 90 Tag, auch wenn die Produkte schon verbraucht sind.
Meine Empfehlung, wenn du das alles beachtest, dann hast du keine Risiken dabei, wenn du daraus ein Geschäft machen möchtest, dann hast du auch keines, weil wenn es nicht funktioniert, hast du auch finanziell nichts verloren, wenn es aber funktionert, dann kannst du dir ein passives Einkommen aufbauen.

Gruß Manfred

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Hallo Manfred,

Danke für deine Antwort.
Beim Klick auf die in deiner Vika verlinkte Homepage ist mir aufgefallen, daß du dort die Sachen von dieser Firma anbietest. Vielleicht kannst du mir ja mal deine Erfahrungen mitteilen (gerne per Mail).

Gruß
Sticky

Hallo sticky

Schau Dir mal die Pyramide der Prozentverteilung an, wer an wem
wieviel verdient…

Ganz klar: Jeder der oberhalb von Dir in der Linie steht, verdient an
Dir mit. Du wirst also darauf scharf sein, dass Du auch zu denen
gehörst, so Du da mitmachst.

Irgendwann ist bei diesen Systemen Schluss mit Lustig und die Deppen
sind die mit den vollen Garagen. Aber das wurde ja schon geschrieben.

Gruss
Heinz

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Hi,

[…]

Hier im Empfehlungsmarketing (nicht Schneeballsystem)

PM ist waschechtes Multi Level Marketing.

[…]

Meine Empfehlung, wenn du das alles beachtest, dann hast du
keine Risiken dabei, wenn du daraus ein Geschäft machen
möchtest, dann hast du auch keines, weil wenn es nicht
funktioniert, hast du auch finanziell nichts verloren, wenn es
aber funktionert, dann kannst du dir ein passives Einkommen
aufbauen.

Dann nenn mal Zahlen. Wieviele „Berater“ (oder wie sie sich nennen) gibt es? Wie groß ist der jährliche Umsatz von PM? Welcher durchschnittliche Umsatz wird erzielt?
Bei den meisten MLM-Fimen ergibt sich pro Monat ein durchschnittlicher Umsatz von 150 bis 180 EURO. Bei 20% Provision ergibt das?

mfg Ulrich

Hi,

[…]

Hier im Empfehlungsmarketing (nicht Schneeballsystem)

PM ist waschechtes Multi Level Marketing.

Ja, so kannst du es auch nennen.

[…]

Meine Empfehlung, wenn du das alles beachtest, dann hast du
keine Risiken dabei, wenn du daraus ein Geschäft machen
möchtest, dann hast du auch keines, weil wenn es nicht
funktioniert, hast du auch finanziell nichts verloren, wenn es
aber funktionert, dann kannst du dir ein passives Einkommen
aufbauen.

Dann nenn mal Zahlen. Wieviele „Berater“ (oder wie sie sich
nennen) gibt es?

Der letzte Stand von dem ich Kenntnis habe ist von 2005 mit ca. 90.000.

Wie groß ist der jährliche Umsatz von PM?

Hier muss ich ich dann auch die Zahlen von 2005 hernehmen und das sind ca. 120 Mio Euro, Wachstum jährlich so zwischen 40-50 %.

Welcher durchschnittliche Umsatz wird erzielt?

Das kann ich dir so nicht beantworten, ich mache keine Statistiken bei PM.

Bei den meisten MLM-Fimen ergibt sich pro Monat ein
durchschnittlicher Umsatz von 150 bis 180 EURO. Bei 20%
Provision ergibt das?

Also man sollte hier evtl. schon unterscheiden, ob es ein Kunde ist, oder ein Berater, so pauschal möchte ich das nicht stehen lassen.
Ein Kunde bekommt 10 % Rabatt.
Ein Berater bekommt zwischen 20 und 40% Rabatt.
Und dann noch weitere 5 Einkommen, dass sind dann die Restlichen 20%.

Z.B. ein Berater, der nur für sich und seine Familie oder Bekannte bestellt, verdient so ca. 150 € im Monat, dazu braucht er einen Umsatz von ca. 400-450 €, dann hat er aber nur den Einzelhandelsverdienst.

mfg Ulrich

Gruß Manfred

Hallo Lieber Heinz,

ich muss dir leider sagen, dass du überhaupt nichts verstanden hast und schon gar nicht die Unterschiede der Vertriebssysteme kennst, also halte dich mit den vollen Garagen etwas zurück.
Ich gebe dir recht, dass es auch solche Firmen gibt, aber das sind wenige und man sollte nicht alle damit meinen.

Bei einer guten Firma ist es nicht möglich, dass du auch nur auf einem Produkt sitzen bleibst.
Dass jemand oberhalb von Sticky was verdient ist nur teilweise richtig.
Richtig ist, dass der Sponsor von Sticky eine Arbeit leistet, er begleitet Sticky so lange, bis sie das Geschäft kann. Dafür erhält er einen Diffenrenzbonus von 10 %, wenn aber Sticky selber dazu berechtigt ist, fällt dieser weg und das passiert schon bei 400-450 € Umsatz.
Dann gibt es nur noch Leistungen aus der Gruppe, die aber nicht von Sticky weggenommen werden, sondern von den 60% die eben verteilt werden.
Ich würde dir mal vorschlagen, dien Wissen etwas zu erweiter um hier mitreden zu können.
In Österreich ist der Direktvertrieb der größte Bereich in der Wirtschaftskammer und diese sind bestimmt nicht lauter Deppen.

Gruß Manfred

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Vergiss es, Manfred
Manfred,
vergiss es einfach, Dich hier zu diesem Thema zu äußern.
Das ist total SINNLOS.
Du hast zwar vollkommen recht
und die Sache auch gut und richtig dargestellt,
aber es gibt (hier) mindestens 20, die es ‚besser‘ wissen.

Ich mache ein ähnliches Geschäft seit 8 Jahren wie Du.

Vor 5 Jahren -als ich hier bei w-w-w angefangen habe-
hab ich mich zweimal klassifiziert dazu geäußert.
Es hat keinen Sinn.
Vergiss es einfach, Dich HIER einzubringen.
Die Zeit -und die Nerven- sind für den Wind.

Next - wie man bei uns sagt.

Aloha - digi (aEg)
gespannt was aus diesem thread noch werden wird wieder.

Hi Manfred,

Also man sollte hier evtl. schon unterscheiden, ob es ein
Kunde ist, oder ein Berater, so pauschal möchte ich das nicht
stehen lassen.

Es geht nicht um die Kunden, es geht ausschließlich um die Berater. Ich habe deswegen auch nach deren Umsatz gefragt. Mit deinen Zahlen generiert der Berater durchschnittlich einen Umsatz von 1333 EURO pro Jahr, macht monatlich etwas über 120 EURO.

Oder:
Auf der Website von Amway findet sich:

Ca. 37 Millionen Menschen sind weltweit im Direktvertrieb,
einer Branche mit 85 Milliarden US$ Umsatz jährlich, tätig.

Macht ca. 2300 Dollar jährlicher Umsatz pro Kopf, das ergibt pro Monat 191 Dollar Umsatz. Die Networker sollten endlich mal Taschenrechner verkaufen.

In Worten: zweitausenddreihundert. Pro Jahr, wohlgemerkt.
Als Vergleich:
http://www.daimlerchrysler.com/Projects/c2c/channel/…

Daimler-Chrysler hat 2004 einen Umsatz von 142 Milliarden EURO gemacht, bei knapp 384000 Beschäftigten (Konzernzahlen). Das ergibt einen jährlichen pro Kopf Umsatz von 390000 EURO.
Der durchschnittliche Mitarbeiter im DC Konzern generiert somit einen 170 fach höheren Umsatz pro Jahr als der Networker, so ich mich nicht verrechnet haben sollte.

Es gibt auch bei den MLM Unternehmen Menschen, die davon gut leben können, aber die gibt es bei Daimler auch.

Kleiner Hinweis:
Wenn die Produkte so begehrt wären, wie ich den Eindruck erhalte, dann ist ein Blick hin zu eBay recht nützlich. Da stehen diese Produkte im Wettbewerb und du kannst erkennen, ob sie eine Chance haben.
http://search.ebay.de/search/search.dll?sofocus=bs&s…

Um auch mal eine andere Seite des MLM kennen zu lernen, könntest du mal dieses Buch lesen:
Der geliehene Traum
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3933113202/302…

Uwe Sonnabend beschreibt seinen Werdegang in der Amway
Hierarchie. Echt lesenswert. Es ist keine einseitige gnadenlose Abrechnung mit dem System, sondern ein sehr persönlicher Bericht über alle negativen und auch positiven Erfahrungen, die er gesammelt hat.
Er betont ausdrücklich, daß jeder, der in MLM einsteigen möchte, sich mit beiden Seiten auseinandersetzen und für sich alleine die Entscheidung darüber fällen sollte.
Und nein, ich erhalte dafür keine Provision.

Fazit: MLM ist nicht und niemals erfolgreich, gemessen an den dort vorherrrschenden Aussagen. Wäre es so, dann würden unsere Küchen ausschließlich mit Tupper bestückt sein und wir würden Kosmetika nur von Hersteller A beziehen. Das ist, wie jeder leicht erkennen kann, nicht der Fall.
MLM Produkte entziehen sich einen direkten Wettbewerb. Auf dem freien Markt hätten sie keine reele Chance.

siehe auch:
http://www.mlm-beobachter.de/memoriam.htm
http://www.mlm-beobachter.de/

mfg Ulrich

ps: wer bezahlt in deinem Fall eigentlich die Kosten für die Schulungen, Werbematerial etc? Üblicherweise geht das zu Lasten des Herstellers bezw. der Vertriebsfirma, nicht zu Lasten des Außendienstlers.

Hi,

aber es gibt (hier) mindestens 20, die es ‚besser‘ wissen.

Es geht nicht ums besser wissen. Es geht nur darum, daß die Menschen mit falschen Versprechungen geködert werden. Natürlich gibts auch bei MLM wenige Menschen, die von ihrem Verdienst mehr oder weniger gut leben können. Aber es sind nur ganz wenige.

Wieviele Berater gibt bei deinen Produkten? Wieviele davon haben ein akzeptables Zubrot? Dann zeigst du mir bitte auf, wie in einem Flächenland wie Schleswig-Holstein mit seinen ca. 3 Millionen Einwohnern ein Berater einen profitablen Kundenstamm aufbauen kann.
Wer in Geesthacht wohnt und in Flensburg Kunden gewinnen möchte, der hat schon so bei 180 km Fahrtstrecke vor sich. Diese Kosten solltest du berücksichtigen.

Mir geht es darum, daß du deine ganz persönliche Situation bitte nicht verallgemeinern darfst. MLM ist eine mögliche Vertriebsart, aber nicht und niemals die einzig wahre.

Und nur darum gehts es mir.

mfg Ulrich

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Hi,

Bei einer guten Firma ist es nicht möglich, dass du auch nur
auf einem Produkt sitzen bleibst.

Dann sollten Amway Produkte nicht bei eBay erscheinen:
http://search.ebay.de/amway_W0QQfrppZ50QQfsopZ1QQmax…

mfg Ulrich

Du hast recht, Ulrich,…
http://www.taoism.net/german/living/200407.htm

…,aber Dich leider nicht (richtig) informiert.

Hi,

…,aber Dich leider nicht (richtig) informiert.

Ich mach dir einen Vorschlag. Du beantwortest konkret meine Fragen aus: http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarticl… und ich informiere mich richtig.

Religiöse Aspekte eines Vertriebssystemes sind für deinen Kontoauszug irrelevant. Da zählen nur Zahlen.

mfg Ulrich

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Wieso ICH ?

Ich mach dir einen Vorschlag. Du beantwortest konkret meine
Fragen aus:
http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarticl…
und ich informiere mich richtig.

Warum sollte ich, Ulrich?
Du bist doch angeblich so gut 100% informiert;
was kann ich dazu noch beitragen?
Ich werde Dich auch nicht mit Fakten überzeugen können.
Gibt ja auch genügend Literatur zu dem Thema -
ob sie allerdings immer richtig ist? …

Ich habe -ich weiß auch nicht warum- das Gefühl,
daß Du (mit mir) nur stänkern magst.
Kann das wohl daran liegen, daß ich Dich zu diesem Thema
(hier) öfter erlebt habe?

Druschba - und such mal nach den gängigen Informationen,
die die in dieser Branche Gescheiterten bereitstellen.
Du wirst nirgendwo einen einzigen Hinweis finden,
in dem sie zugeben, selber zu faul (gewesen) zu sein.
Die Schande wird niemand freiwillig zugestehen.
Deshalb muss es natürlich das System -nenne es wie Du magst-
sein.

Damit wir uns evtl nicht ganz mißverstehen?:
Es gibt Schwarze Schafe.
Ganz logisch; denn da wo viel Geld vermutet wird,
da gibts auch viele Lumpen.

Ich frage mich immer noch,
was diese Weisheit des Tao mit Religion zu tun hat.

Du scheinst Ahnung zu haben.
Hi,

Du bist doch angeblich so gut 100% informiert;

was nicht heißt, daß ich nicht noch dazulernen möchte. Das möchte ich gerne, brauche dafür aber gute Zahlen und plausible Szenarien.

was kann ich dazu noch beitragen?

Indem du mir das aufzeigst, was z.B. im Brett Existenzgründung immer der erste Schritt ist: ein gutes Geschäftsmodell und ein Businessplan. Wenn du erfolgreich bist, dann wird es doch kein Problem darstellen, mir mit plausiblen Zahlen (was du laut deiner Vika als Informatiker ja können müßtest) meinen Irrtum nachzuweisen.

Nochmals: Meine Bank will nur von mir wissen, ob und wieviel Geld ich verdient habe. Und ich möchte eine relle Abschätzung der Verdienstmöglichkeiten haben, wenn mir jemand eine solche Beraterschaft anbietet. Hast du nie einen zukünftigen Arbeitgeber gefragt, wie hoch dein Lohn sein wird?
Im normalen Leben scheint diese Frage üblich zu sein. Was liegt näher, als sie auch bei MLM zu stellen?

Ich habe -ich weiß auch nicht warum- das Gefühl,
daß Du (mit mir) nur stänkern magst.

Es geht nicht ums Stänkern, es geht um Zahlen. Der Kaufmann in mir möchte gute Zahlen haben, wie mein Banker auch. Eben diese vermisse ich.
Ich hatte mal den 3 stündigen Besuch einer Bereichsleiterin von LM International. Aber auch die konnte mir nicht die Frage beantworten, wieviel Marktpotential denn in ihren Produkten steckt. Die Zahnpasta, die für fast 6 EURO pro Tube verkauft wurde, muß eben mit viel Aufwand verkauft werden.
Daher die Frage:
Mit welchen Absatzchancen kann ich in Schleswig-Holstein rechnen? Leere Worthülsen wie „Jeder putzt sich die Zähne“ sind da nicht hilfreich.

Kann das wohl daran liegen, daß ich Dich zu diesem Thema
(hier) öfter erlebt habe?

Das liegt daran, daß ich keine kaufmännisch guten Begründungen lese. Damit wir uns nicht falsch verstehen: Das Vertriebsmodell MLM ist eines von vielen möglichen Modellen im Vergleich mit anderen.

Druschba - und such mal nach den gängigen Informationen,
die die in dieser Branche Gescheiterten bereitstellen.

Es sind keineswegs alle „gescheitert“.

Du wirst nirgendwo einen einzigen Hinweis finden,
in dem sie zugeben, selber zu faul (gewesen) zu sein.

Darum gehts auch nicht. Aber auch der Fleißigste stößt schnell an seine Grenzen, weil die Märkte die Grenzen vorgeben und auch ein MLM Unternehmen sie nicht ändern kann.
Mal andersherum:
Nicht in jedem Haushalt findet sich Tupper oder nicht in jedem Haushalt finden sich die Produkte der MLM Firma X und der von Y. Nicht jeder putzt sein Haus mit Amway.
Das hieße nämlich, daß alle Berater faul wären. Denn wären sie fleißig, gäbe es in jedem Haushalt nur die jeweils von ihnen angepriesenen Produkte. Dem ist aber nicht so.
Im MLM Bereich wird leider konsequent die Tatsache geleugnet, daß es eine Marktsättigung gibt und dem Vertrieb von daher ganz automatisch Grenzen gesetzt werden.

Deshalb muss es natürlich das System -nenne es wie Du magst-
sein.

Es ist aber auch nicht sinnvoll, mit solch negativen Begriffen wie „die Gescheiterten“ solchen Menschen unterschwellig die Schuld in die Schuhe zu schieben. Das System hat seine Grenzen, wie jedes andere System auch. So einfach ist das.
Nur sollte man bitteschön diese Grenzen beachten.

Wer damit umgehen kann, der wird auch im MLM sich eine kleine Verdienstmöglichkeit schaffen können. Aber es sind nicht diese immensen Geldmengen, die auf den einschlägigen Websites vollmundig versprochen werden.

Es gibt Schwarze Schafe.
Ganz logisch; denn da wo viel Geld vermutet wird,
da gibts auch viele Lumpen.

siehe: http://www.geprellte-strukkis.de/phpBB2/viewtopic.ph…

Ich frage mich immer noch,
was diese Weisheit des Tao mit Religion zu tun hat.

Jep. recht hast du. ich frage mich auch immer noch, was das überhaupt mit Handel zu tun hat…

Ich möchte nicht stänkern, ich möchte lediglich eine nüchterne und weitestgehend sachliche Diskussion über dieses Thema führen. Gerade in den heutigen Zeiten glauben viele Menschen (arbeitslos oder unsicher über ihre weitere berufliche Zukunft) den verlockenden Versprechungen. Haben sie Mißerfolg, kann das daran liegen, daß sie einfach für diesen Job nicht geeignet waren.
Aber solch teilweise - im Vertrieb - unbedarften Menschen das Geld aus der Tasche zu ziehen und ihnen hinterher noch die Schuld zuweisen, halte ich für unseriös.

Einer meiner Freunde kommt aus dem Vertrieb und wollte mich auch mal für eine Versicherung werbern. Mittlerweile hat er mir gesteckt, daß es eben überhaupt nicht so läuft, wie versprochen. Er ist ein Vertriebsprofi für einen Hersteller im Lebensmittelbereich und kommt genau mit dem gewünschten privaten Kundekreis in Kontakt.
Der ist durchaus fleißig und hat sogar die optimale Vorbildung dafür. Dennoch läuft es nicht. Dem möchtest du jetzt sagen, er habe sein Geschäft „nicht richtig“ betrieben?

mfg Ulrich

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Hallo Manfred

ich muss dir leider sagen, dass du überhaupt nichts verstanden
hast und schon gar nicht die Unterschiede der Vertriebssysteme
kennst, also halte dich mit den vollen Garagen etwas zurück.
Ich gebe dir recht, dass es auch solche Firmen gibt, aber das
sind wenige und man sollte nicht alle damit meinen.

Was habe ich wohl nicht verstanden? Ob es sich MLM oder NWM oder
HootchieCootchie nennt, die Systeme gleichen sich und ich kann Dir
verraten, dass ich mich bei mehreren informiert habe und immer zum
Schluss gekommen bin, dass in erster Linie Leute anwerben muss, um
überhaupt anständig verdienen zu können.

Bei einer guten Firma ist es nicht möglich, dass du auch nur
auf einem Produkt sitzen bleibst.

Das ist schlicht und ergreifend falsch. Wenn der Verkäufer nicht in
der Lage ist, Abnehmer für das Produkt zu finden, bleibt er darauf
sitzen. Das liegt nicht zwangsläufig am Produkt, sondern oft auch am
Verkäufer. Nicht jeder, der beim XY-Vertriebssystem mal einfach
mitmacht, ist deswegen ein guter Verkäufer.

Dass jemand oberhalb von Sticky was verdient ist nur teilweise
richtig.

Wie wärs, wenn Du mal Deine Internetseite anschaust? Da ist ganz klar
die Grafik mit den gewünschten Umsatzzahlen ersichtlich und wer
wieviele Prozente bekommt.
Logisch: Wenn Sticky ein Starverkäufer ist und eine effiziente Linie
aufbaut, verdient er mehr.

Alle dieses Systeme sind von ihrem Aufbau her endlich, d.h. begrenzt
durch die Anzahl möglicher Konsumenten. Wer zuletzt kommt, braucht
eine Garage.

Gruss
Heinz

Hallo Heinz

Hallo Manfred

ich muss dir leider sagen, dass du überhaupt nichts verstanden
hast und schon gar nicht die Unterschiede der Vertriebssysteme
kennst, also halte dich mit den vollen Garagen etwas zurück.
Ich gebe dir recht, dass es auch solche Firmen gibt, aber das
sind wenige und man sollte nicht alle damit meinen.

Was habe ich wohl nicht verstanden? Ob es sich MLM oder NWM
oder
HootchieCootchie nennt, die Systeme gleichen sich und ich kann
Dir
verraten, dass ich mich bei mehreren informiert habe und immer
zum
Schluss gekommen bin, dass in erster Linie Leute anwerben
muss, um
überhaupt anständig verdienen zu können.

Na wenn du ein guter Verkäufer bist, dann kannst du auch nur durch Verkaufen Umsatz machen, dieser ist halt begrenzt und du hast viel arbeit damit, du musst keine Leute anwerben, wenn du es nicht möchtest.
Aber warum baut Aldi oder Lidl mehrere Geschäfte ?, die könnten ja auch nur von einem evtl. Leben.

Bei einer guten Firma ist es nicht möglich, dass du auch nur
auf einem Produkt sitzen bleibst.

Das ist schlicht und ergreifend falsch. Wenn der Verkäufer
nicht in
der Lage ist, Abnehmer für das Produkt zu finden, bleibt er
darauf
sitzen.

Das ist auch falsch, ich kann nicht für jeden MLM-Vertrieb sprechen, eben nur für einen und das ist es halt nicht so, wenn du Ware einkaufst, um evtl. mal zu testen, ob du hier Erfolg hast, dann hast du 30 Tage Zeit, das zu tun und musst auch erst nach 30 tagen die Ware bezahlen.
Ein Kunde hat 90 tage Rückgaberecht, auch wenn die Ware schon verbraucht ist.

Das liegt nicht zwangsläufig am Produkt, sondern oft

auch am
Verkäufer. Nicht jeder, der beim XY-Vertriebssystem mal
einfach
mitmacht, ist deswegen ein guter Verkäufer.

Deswegen gibt es die 30 Tage.

Dass jemand oberhalb von Sticky was verdient ist nur teilweise
richtig.

Wie wärs, wenn Du mal Deine Internetseite anschaust? Da ist
ganz klar
die Grafik mit den gewünschten Umsatzzahlen ersichtlich und
wer
wieviele Prozente bekommt.

Ich kenne die Seite von meiner Frau und auch den Marketingplan, wir machen ja schon über 15 Jahre MLM, mich wundert nur, dass du den auf den ersten Blick schon verstehst, normal brauchen unsere Berater dafür eine Schulung.

Logisch: Wenn Sticky ein Starverkäufer ist und eine effiziente
Linie
aufbaut, verdient er mehr.

Ja, es gibt eben Menschen, die Arbeiten und kriegen dafür Geld.
Es gibt aber auch Menschen, die helfen jemanden Geld zu verdienen und kriegen dafür auch Geld.

Alle dieses Systeme sind von ihrem Aufbau her endlich, d.h.
begrenzt
durch die Anzahl möglicher Konsumenten. Wer zuletzt kommt,
braucht
eine Garage.

Was macht den der, der keine Garage hat ?, also bei unsenren Beratern haben viele keine, aber ich glaube auch keine angemietet.
Wir haben zwei Garagen und da stehen halt die Autos drin, die von der Firma natürlich.

Gruss
Heinz

Gruß Manfred

MLM - Garagen-Geplauder

vergiss es einfach, Dich hier zu diesem Thema zu äußern.
Das ist total SINNLOS.
Du hast zwar vollkommen recht
und die Sache auch gut und richtig dargestellt,
aber es gibt (hier) mindestens 20, die es ‚besser‘ wissen.

Hallo, Digi!

Ich weiß gar nicht, wie ich darauf komme… aber gerade fällt mir einer ein, der auch zu diesen „Zwanzig“ gehört. Einen, an den Du Dich während seiner aktiven Schreibphasen hier im Forum mit schöner Regelmäßigkeit immer wieder dranhängst, seinen wirtschaftspolitischen Sachverstand rühmst und schließlich verkündest: „Wolfgang, ich hätte es nicht besser sagen können!“ - Das stimmt allerdings(!) - und heute mache ich das ausnahmsweise auch mal.

Ich mache ein ähnliches Geschäft seit 8 Jahren wie Du.

Besagter Besserwisser ist nicht nur Dir, sondern vielen anderen als ausgewiesener Vertriebsprofi bekannt. Er hat seine Eindrücke der Multilevel-/Network-/ Verkauf-mich-für-dumm-Marketing-Szene nicht in einem, sondern in vielen Artikeln beschrieben. Sie lassen sich unter dem dem Stichwort „MLM“ leicht im Archiv finden.

Wir sind uns einig: Im Unterschied zu anderen schwurbelt Wolfgang nicht rum, sondern beschreibt die Zustände in diesem Milieu präzise und in anschaulichen Beispielen. Hier nur zwei von vielen lesenswerten Artikeln. Ganz ohne Fettdruck, Unterstreichung oder sonstiger Textauszeichnung. Ein Lesegenuss!

„Die geniale Vertriebsidee“
http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…

„Amway - vor 30 Jahren…“
http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…

Oh… da sehe ich doch gerade im „Amway“-Thread von 2002 eine Bemerkung von Dir:

„Ich moechte mich an dieser stelle nun nicht weiter dazu aeussern, weil mir einfach dazu die zeit fehlt und ich auch keine lust dazu habe. es gibt gescheiteres, als total voreingenomme leute von einer sache zu ueberzeugen, die sie sowieso niemals ernst nehmen werden…
ich weiss wie es richtig funktioniert, und ich sehe es halt. aber von 100 leuten, denen man das erklaert, hoeren 20 maximal ueberhaupt zu, und vier interessieren sich ernsthaft dafuer. und die ‚vergessen‘ es nach spaetestens einem jahr wieder. einer bleibt uebrig.“

Ich glaube, doch einen Unterschied zwischen dem Besserwisser und Dir erkennen zu können. Während der Erste beständig das Thema des Artikelbaums aufgreift, auf den er antwortet, rettet sich der Zweite lieber auf die emotionale „Alles-sinnlos!“-Ebene. - Also nix Neues seit vielen Jahren. Man kennt das aus den Geheimen Brettern, wenn die Eingeweihten unlustig werden und sie sich auf die aEg-Schiene retten.

Dir ein regenfreies Wochenende in der Heide und dazu an dieser Stelle natürlich noch ein herzliches _fg_

alB*
Andreas

*Jau, Erklärung muss sein: a us l angjähriger B eobachtung

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