Du scheinst Ahnung zu haben.
Hi,
Du bist doch angeblich so gut 100% informiert;
was nicht heißt, daß ich nicht noch dazulernen möchte. Das möchte ich gerne, brauche dafür aber gute Zahlen und plausible Szenarien.
was kann ich dazu noch beitragen?
Indem du mir das aufzeigst, was z.B. im Brett Existenzgründung immer der erste Schritt ist: ein gutes Geschäftsmodell und ein Businessplan. Wenn du erfolgreich bist, dann wird es doch kein Problem darstellen, mir mit plausiblen Zahlen (was du laut deiner Vika als Informatiker ja können müßtest) meinen Irrtum nachzuweisen.
Nochmals: Meine Bank will nur von mir wissen, ob und wieviel Geld ich verdient habe. Und ich möchte eine relle Abschätzung der Verdienstmöglichkeiten haben, wenn mir jemand eine solche Beraterschaft anbietet. Hast du nie einen zukünftigen Arbeitgeber gefragt, wie hoch dein Lohn sein wird?
Im normalen Leben scheint diese Frage üblich zu sein. Was liegt näher, als sie auch bei MLM zu stellen?
Ich habe -ich weiß auch nicht warum- das Gefühl,
daß Du (mit mir) nur stänkern magst.
Es geht nicht ums Stänkern, es geht um Zahlen. Der Kaufmann in mir möchte gute Zahlen haben, wie mein Banker auch. Eben diese vermisse ich.
Ich hatte mal den 3 stündigen Besuch einer Bereichsleiterin von LM International. Aber auch die konnte mir nicht die Frage beantworten, wieviel Marktpotential denn in ihren Produkten steckt. Die Zahnpasta, die für fast 6 EURO pro Tube verkauft wurde, muß eben mit viel Aufwand verkauft werden.
Daher die Frage:
Mit welchen Absatzchancen kann ich in Schleswig-Holstein rechnen? Leere Worthülsen wie „Jeder putzt sich die Zähne“ sind da nicht hilfreich.
Kann das wohl daran liegen, daß ich Dich zu diesem Thema
(hier) öfter erlebt habe?
Das liegt daran, daß ich keine kaufmännisch guten Begründungen lese. Damit wir uns nicht falsch verstehen: Das Vertriebsmodell MLM ist eines von vielen möglichen Modellen im Vergleich mit anderen.
Druschba - und such mal nach den gängigen Informationen,
die die in dieser Branche Gescheiterten bereitstellen.
Es sind keineswegs alle „gescheitert“.
Du wirst nirgendwo einen einzigen Hinweis finden,
in dem sie zugeben, selber zu faul (gewesen) zu sein.
Darum gehts auch nicht. Aber auch der Fleißigste stößt schnell an seine Grenzen, weil die Märkte die Grenzen vorgeben und auch ein MLM Unternehmen sie nicht ändern kann.
Mal andersherum:
Nicht in jedem Haushalt findet sich Tupper oder nicht in jedem Haushalt finden sich die Produkte der MLM Firma X und der von Y. Nicht jeder putzt sein Haus mit Amway.
Das hieße nämlich, daß alle Berater faul wären. Denn wären sie fleißig, gäbe es in jedem Haushalt nur die jeweils von ihnen angepriesenen Produkte. Dem ist aber nicht so.
Im MLM Bereich wird leider konsequent die Tatsache geleugnet, daß es eine Marktsättigung gibt und dem Vertrieb von daher ganz automatisch Grenzen gesetzt werden.
Deshalb muss es natürlich das System -nenne es wie Du magst-
sein.
Es ist aber auch nicht sinnvoll, mit solch negativen Begriffen wie „die Gescheiterten“ solchen Menschen unterschwellig die Schuld in die Schuhe zu schieben. Das System hat seine Grenzen, wie jedes andere System auch. So einfach ist das.
Nur sollte man bitteschön diese Grenzen beachten.
Wer damit umgehen kann, der wird auch im MLM sich eine kleine Verdienstmöglichkeit schaffen können. Aber es sind nicht diese immensen Geldmengen, die auf den einschlägigen Websites vollmundig versprochen werden.
Es gibt Schwarze Schafe.
Ganz logisch; denn da wo viel Geld vermutet wird,
da gibts auch viele Lumpen.
siehe: http://www.geprellte-strukkis.de/phpBB2/viewtopic.ph…
Ich frage mich immer noch,
was diese Weisheit des Tao mit Religion zu tun hat.
Jep. recht hast du. ich frage mich auch immer noch, was das überhaupt mit Handel zu tun hat…
Ich möchte nicht stänkern, ich möchte lediglich eine nüchterne und weitestgehend sachliche Diskussion über dieses Thema führen. Gerade in den heutigen Zeiten glauben viele Menschen (arbeitslos oder unsicher über ihre weitere berufliche Zukunft) den verlockenden Versprechungen. Haben sie Mißerfolg, kann das daran liegen, daß sie einfach für diesen Job nicht geeignet waren.
Aber solch teilweise - im Vertrieb - unbedarften Menschen das Geld aus der Tasche zu ziehen und ihnen hinterher noch die Schuld zuweisen, halte ich für unseriös.
Einer meiner Freunde kommt aus dem Vertrieb und wollte mich auch mal für eine Versicherung werbern. Mittlerweile hat er mir gesteckt, daß es eben überhaupt nicht so läuft, wie versprochen. Er ist ein Vertriebsprofi für einen Hersteller im Lebensmittelbereich und kommt genau mit dem gewünschten privaten Kundekreis in Kontakt.
Der ist durchaus fleißig und hat sogar die optimale Vorbildung dafür. Dennoch läuft es nicht. Dem möchtest du jetzt sagen, er habe sein Geschäft „nicht richtig“ betrieben?
mfg Ulrich