Hallo!
Ich hatte heute in der Schule die Gelegeheit(in Mathestunden hat man sowieso nichts besseres zu tun:wink:), tanzende Schneeflocken vor dem Fenster zu beobachten, und dabei habe ich Schneeflocken vor dem Fenster nach oben schweben sehen. Das ist einfach mit dem Auftrib zu erklären… warme Luft steigt von den schlecht isolierten Schulfensern auf, und reißt die Schneeflocken mit sich, die ja eine große Oberfläche haben.
Was ich mich gefragt habe: Wieviel Auftrieb hält eine Schneelocke aus? Ich meine, wann schmilzt sie, bzw. wird zu einem amorphen Klumpen?
Ich hoffe ich habe meine Frage verständlich formuliert.
Danke im Voraus für alle Antworten!
Bis dann, Scrabz.
Hallo!
Der von Dir beschriebene Effekt hat nichts mit Auftrieb zu tun. Der Auftrieb ergibt sich ja letztlich aus den integrierten Drücken um die Flocke herum und spielt in Gasen keine Rolle. Das die Flocken nach oben treiben zeigt also, daß in diesem Bereich eine nach oben gerichtete Luftströmung vorherrscht, ob diese durch Konvektion an den Fenstern entsteht kann ich nicht beurteilen, würde aber eher sagen das sie einfach Folge der Luftumströmung des Gebäudes sind.
Ob die Flocke nun infolge einer Scherbeanspruchung aufgrund starker Strömungen „zerbricht“ hängt sicherlich von zahlreichen Parametern ab, z.B. Größe, Konsistenz, Kristallstruktur, Temperatur etc., und ist nur schwer vorherzusehen.
Alles in allem würde ich aber darauf tippen, daß sich relativ schnell ein Gleichgewicht zwischen den wirkenden Kräften (Trägheit, Gravitationskraft und Widerstandskraft) einstellt, so daß die erreichbaren Geschwindigkeiten der Flocke und damit auch die Scherbeanspruchungen nicht zu groß werden dürften.
Ich denke also, daß eine Flocke auch bei stärkeren Winden oder Strömungen ihre Form beibehält.
Gruß
Tom
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Danke für deine Antwort, ich glaube da herschte bei mir wohl eine Begriffsverwirrung in Bezug auf Auftrieb vor. Ich glaube sie ist jetzt beseitigt.
Bis dann, Scrabz.