Schneeräumen in Nebenstraßen

In diesem Winter ist der Schneefall besonders groß. Nun behauptet die Behörde wenigstens in Schleswig-Holstein, daß kein Anspruch auf Schneebeseitigung in Nebenstraßen besteht. Das bedeutet, daß der Autofahrer, der in der Spurrinne fährt, sich bei Frost und hohem Schnee den Wagenboden aufschrammt.
Oder aber, bei Tauwetter, daß er u.U. im Schnee steckenbleibt.
Das Amt gibt den Rat, die Anreiner sollten die Straße selbst räumen, was absurd ist. Niemand stellt sich hin und räumt die Straße mit Schneeschieber in vielleicht einer Stunde frei, wenn dies ein LKW in 20 Sekunden durchführen kann.
Wozu zahle ich eigentlich die Grundsteuer, wenn der Staat den Bürger in dieser Weise im Stich läßt.
Ich habe die Absicht, die Straße nach dem Abtauen des Schnees mit Zeugen zu begutachten und auf Abfall hin zu untersuchen. Falls wir fündig werden, werde ich die Stadt wegen verletzter Pflicht zum Straßenkehren auf Minderung meiner Abgaben angehen.
In meinen Augen hat der Staat die Pflicht, dem Bürger den ungehinderten Zugang zu seiner Wohnung bzw. seinem Haus zu ermöglichen.
Meine Frage: Wie kann der Bürger die Einlösung dieses Grundrechtes vom Staat erzwingen?

Hallo,

es gibt doch eine Ortssatzung oder ähnliches. Da ist geregelt, wer wann wie und wo Schnee räumen muss. Und damit ist alles klar.
Das ist vergleichbar mit einem Gestz oder einem Vertrag. Und der gilt. Auch wenn du es nicht gerecht findest.

Haelge,

der jetzt auch zwei Sterne will.

Das bedeutet, daß der Autofahrer, der in der Spurrinne fährt,
sich bei Frost und hohem Schnee den Wagenboden aufschrammt.

Wenn das Auto das nicht aushält, hätte es eben kein Auto werden sollen.

Oder aber, bei Tauwetter, daß er u.U. im Schnee steckenbleibt.

Wie wäre es mit Winterreifen?

Wozu zahle ich eigentlich die Grundsteuer, wenn der Staat den
Bürger in dieser Weise im Stich läßt.

Seit wann hat die Grundsteuer etwas mit der Straßenreinigung zu tun?

Ich habe die Absicht, die Straße nach dem Abtauen des Schnees
mit Zeugen zu begutachten und auf Abfall hin zu untersuchen.
Falls wir fündig werden, werde ich die Stadt wegen verletzter
Pflicht zum Straßenkehren auf Minderung meiner Abgaben
angehen.

Blödsinn.
Aber mach nur, jeder hat das recht, das Geld auf eigene Weise zum Fenster hinaus zu werfen.

In meinen Augen hat der Staat die Pflicht, dem Bürger den
ungehinderten Zugang zu seiner Wohnung bzw. seinem Haus zu
ermöglichen.

Ja. Aber nicht trockenen Fußes. Und nicht um jeden Preis.

Meine Frage: Wie kann der Bürger die Einlösung dieses
Grundrechtes vom Staat erzwingen?

Grundrecht auf Schneeräumung? Zeig mal: http://dejure.org/gesetze/GG

Was genau hindert Dich eigentlich, selber das Schneeräumen mit LKW zu beauftragen - und auch zu zahlen?

Btw., interessante Sätze in Deiner Vika. Zitat:
„Ich verstehe mich als Philosoph klassischer Methode, die Beweise und Erkenntnisse und nicht alberne Fragen und Lebenshilfen zum Ziel hat.“
Und dann das hier.
Aber da ist ja noch ein Satz:
„Ich bin Theoretiker.“
Der erklärt’s dann…

Hallo,

räumen, was absurd ist. Niemand stellt sich hin und räumt die
Straße mit Schneeschieber in vielleicht einer Stunde frei,
wenn dies ein LKW in 20 Sekunden durchführen kann.

steht der Stadt eine unbegrenzte Zahl bzw. Mittel von LKW, Fahrern und Streumitteln zur Verfügung?

Wozu zahle ich eigentlich die Grundsteuer, wenn der Staat den
Bürger in dieser Weise im Stich läßt.

Die Grundsteuer zahlst Du zumindest nicht dafür, daß die Stadt einen LKW nebst Fahrer dafür abstellt, daß Deine Nebenstraße mit Priorität geräumt wird.

Ich habe die Absicht, die Straße nach dem Abtauen des Schnees
mit Zeugen zu begutachten und auf Abfall hin zu untersuchen.
Falls wir fündig werden, werde ich die Stadt wegen verletzter
Pflicht zum Straßenkehren auf Minderung meiner Abgaben
angehen.

Viel Spaß.

C.

Hi,

Btw., interessante Sätze in Deiner Vika. Zitat:
„Ich verstehe mich als Philosoph klassischer Methode, die
Beweise und Erkenntnisse und nicht alberne Fragen und
Lebenshilfen zum Ziel hat.“
Und dann das hier.
Aber da ist ja noch ein Satz:
„Ich bin Theoretiker.“
Der erklärt’s dann…

Ich finde es nicht nett, auf persönlichen Angaben in Viken *g* herumzuhacken. Das erklärt nämlich auch, warum immer weniger Leute ihre Visitenkarten ausfüllen und tut eigentlich auch nichts oder wenig zur Sache.

Ansonsten gebe ich Dir recht.

Gruß S

Hallo,

Ich finde es nicht nett, auf persönlichen Angaben in Viken *g*
herumzuhacken.

Ich finde es völlig okay. Jeder kann selber bestimmen, was er da reinschreibt. Und da das alles öffentlich ist, macht er damit auch eine öffentliche persönliche Aussage. Wenn er das nicht will, soll er das eben unterlassen. Warum sollte das irgendwie ein diskussionsfreier Raum sein?

Das erklärt nämlich auch, warum immer weniger
Leute ihre Visitenkarten ausfüllen

Nö. Das ist ein Problem von Verfolgungsangst oder schlicht Faulheit.

und tut eigentlich auch nichts oder wenig zur Sache.

Oh doch. Wer sich in die Öffentlichkeit begibt und dort laut seine Meinung kundtut, darf sich über (evt.) kritische Kommentare nicht beschweren.
Gruß
loderunner