Schneise im Raum-Zeit-Kontinuum?!

Hi!

Wie ist das eigentlich bei Raumkrümmungen, die von Masse ausgehen: Die Masse krümmt ja zuerst den Raum - wenn man sie dann einfach schlagartig aus dem Raumbereich entfernen würde, würde sich dann der Raum zurückdehnen oder bleibt er gekrümmt? Wenn er gekrümmt bliebe, müßten dann nicht alle sehr massenreichen Planeten auf ihrer Rotationsbahn förmlich eine Schneise durch das Raum-Zeit-Kontinuum ziehen?

Florian

Die Masse krümmt ja zuerst den Raum - wenn man sie
dann einfach schlagartig aus dem Raumbereich entfernen würde,
würde sich dann der Raum zurückdehnen oder bleibt er gekrümmt?

Wie soll man die Masse schlagartig entfernen?

Wenn er gekrümmt bliebe, müßten dann nicht alle sehr
massenreichen Planeten auf ihrer Rotationsbahn förmlich eine
Schneise durch das Raum-Zeit-Kontinuum ziehen?

Warum sollten sie? Ganz simpel ausgedrückt erzeugen die Planeten bei ihrer Bewegung Gravitationswellen die den Raum vor ihnen krümmen und hinter ihnen glätten.

Hi!

Wie soll man die Masse schlagartig entfernen?

Einfach mal theoretisch gedacht - wenn man sie schlagartig entfernen könnte.

Wenn er gekrümmt bliebe, müßten dann nicht alle sehr
massenreichen Planeten auf ihrer Rotationsbahn förmlich eine
Schneise durch das Raum-Zeit-Kontinuum ziehen?

Warum sollten sie? Ganz simpel ausgedrückt erzeugen die
Planeten bei ihrer Bewegung Gravitationswellen die den Raum
vor ihnen krümmen und hinter ihnen glätten.

Welche Umstände stellen sicher, daß die Planeten bei ihrem Umlauf ganz genau den Raum glätten, den sie vorher gekrümmt haben? Ich sehe das bloß eine Masse, von der ein positiver Druck ausgeht, der das Raum-Zeit-Kontinuum verzerrt - wo sollte die andere Kraft herkommen, die den Raum wieder glättet? Oder anders ausgedrückt: Warum sollten Gravitationswellen, die die gleiche Art von Druck ausüben ( nämlich positiven ) einmal den Raum krümmen und ein anderes mal den Raum wieder entkrümmen? Das klingt für mich nicht besonders logisch.

Florian

Einfach mal theoretisch gedacht - wenn man sie schlagartig
entfernen könnte.

Wenn man das könnte, dann würden unsere Naturgesetze nicht gelten und alles wäre möglich. Davon abgesehen sind Gravitationsfelder Träger von Energie und besitzen deshalb nach E=mc² ebenfalls Masse. Ein Entfernen der Masse setzt also auch das Entfernen des Gravitationsfeldes voraus.

Welche Umstände stellen sicher, daß die Planeten bei ihrem
Umlauf ganz genau den Raum glätten, den sie vorher gekrümmt
haben?

Diese Umstände nennt man Naturgesetze.

Oder anders ausgedrückt: Warum sollten
Gravitationswellen, die die gleiche Art von Druck ausüben (
nämlich positiven ) einmal den Raum krümmen und ein anderes
mal den Raum wieder entkrümmen?

Wer sagt denn daß eine Gravitationswelle den Raum nur stauchen kann?

Hi!

Oder anders ausgedrückt: Warum sollten
Gravitationswellen, die die gleiche Art von Druck ausüben (
nämlich positiven ) einmal den Raum krümmen und ein anderes
mal den Raum wieder entkrümmen?

Wer sagt denn daß eine Gravitationswelle den Raum nur stauchen
kann?

Tja, dann würde ich aber behaupten, daß es sich dann um Antigravitationswellen handeln müßte und soviel ich weiß hat man Antigravitation noch nie bei normaler Masse nachweisen können ( leider :smile: ).

Florian

Tja, dann würde ich aber behaupten, daß es sich dann um
Antigravitationswellen handeln müßte und soviel ich weiß hat
man Antigravitation noch nie bei normaler Masse nachweisen
können ( leider :smile: ).

Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Ein Booot kann auch nur ein Loch ins Wasser drücken und trotzdem Wellen verursachen deren Maximum über dem Wasserspiegel liegen. Die Tatsache, daß man noch nie beobachtet hat, daß sich das Wasser unter einem Boot zu einem Berg auftürmt bedeutet also nicht, daß es keine Wellenberge gäbe, die über dem Wasserspiegel liegen.

Hi!

Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Ein Booot kann auch
nur ein Loch ins Wasser drücken und trotzdem Wellen
verursachen deren Maximum über dem Wasserspiegel liegen. Die
Tatsache, daß man noch nie beobachtet hat, daß sich das Wasser
unter einem Boot zu einem Berg auftürmt bedeutet also nicht,
daß es keine Wellenberge gäbe, die über dem Wasserspiegel
liegen.

Ich würde mal behaupten, daß der Vergleich von Gravitationswellen mit Wasserwellen ein gelinde gesprochen unzulässiger Vergleich ist, aber von mir aus.

Florian

Hallo Florian,

Ich würde mal behaupten, daß der Vergleich von
Gravitationswellen mit Wasserwellen ein gelinde gesprochen
unzulässiger Vergleich ist, aber von mir aus.

Warum soll das unzulässig sein? Sie halten sich alle an die gleiche Mathematik. Du kannst auch Druckwellen, elektromagnetische Wellen oder Wahrscheinlichkeitswellen nehmen und der Vergleich ist immer noch brauchbar…

Gruß Kubi

hallo an alle

nunja, nach den gesetzen der quantenmechanik kann es durchaus sein, dass eine grosse masse auf einmal via tunneleffekt weg ist…

das is ja eines der probleme mit der verbindugn beider theorien