Schnell noch die Nachricht

…bevor ich schon wieder fort muss:

Rund 7.000,- Euro an Diäten bekommt jedes Bundestagsmitglied jeden Monat. Und obendrauf gibt es noch eine steuerfreie Aufwandspauschale von 43.068,- Euro im Jahr.

Für welche Aufwendungen sie dieses Geld genau benutzen, müssen die Politiker nicht nachweisen. Jeder Normalbürger hingegen muss akribisch Belege sammeln, wenn er etwas von der Steuer absetzen will. Und das ist ungerecht, sagt Christian Winterhalter. Der Steuerberater und Rechtsanwalt fordert Gleichbehandlung und klagt in einem Präzedenzverfahren am Bundesfinanzhof gegen das Steuerprivileg der Volksvertreter. Auch er will in Zukunft ein Drittel seiner Einkünfte steuerfrei bekommen. Gleiches Recht für alle - und der Staat wäre ruiniert.

Der Bund der Steuerzahler rät: Wer mit Verweis auf die steuerfreien Pauschalen der Abgeordneten Einspruch gegen seinen eigenen Einkommenssteuerbescheid einlegen möchte, kann dies mit folgendem Musterbrief tun:

Zitat:
Name(n), Vorname(n)
Straße, Hausnummer
PLZ, Ort

An das
Finanzamt XY
Straße, Hausnummer
PLZ, Ort

Ort, Datum

Steuernummer:
Einspruch gegen den Einkommensteuerbescheid für das Jahr 200_ vom

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit lege(n) ich/wir form- und fristgerecht Einspruch gegen den oben genannten Steuerbescheid ein.

Begründung: Prüfung der Verfassungsmäßigkeit der Abgeordnetenbezüge in den Verfahren beim Bundesfinanzhof (Az. VI R 63/04) und beim Finanzgericht Münster (Az.10 K 2114/04 E).

Gleichzeitig beantrage(n) ich/wir das Einspruchsverfahren bis zum Abschluss der Verfahren ruhen zu lassen.

Um eine Eingangsbestätigung wird gebeten.

Mit freundlichen Grüßen

…bevor ich schon wieder fort muss:

Rund 7.000,- Euro an Diäten bekommt jedes Bundestagsmitglied
jeden Monat. Und obendrauf gibt es noch eine steuerfreie
Aufwandspauschale von 43.068,- Euro im Jahr.

Hallo,

ich finde, dass Du Dich nicht in die Neiddebatte der Roten und Grünen einklinken solltest.

Jeder in diesem Land glaubt, der andere verdient zuviel und keinen interessiert es, wie Einzelne ihr Geld verdienen. Wer der Meinung ist, dass Abgeordnete zuviel verdienen, der sollte sich doch um ein Mandat bewerben.

Wobei es natürlich für einen Selbstständigen wesentlich schwieriger sein dürfte sich für den Bundestag oder Landtag zu entscheiden wie für unsere Psychos und Sozios und Pädagogos. Dass sie eine Neiddebatte aus dem sicheren Versteck heraus führen können und sich als Heckenschützen darstellen, sollte jemand, der sein Geld durch Arbeit verdient, nicht auch noch unterstützen.

Für welche Aufwendungen sie dieses Geld genau benutzen, müssen
die Politiker nicht nachweisen. Jeder Normalbürger hingegen
muss akribisch Belege sammeln, wenn er etwas von der Steuer
absetzen will. Und das ist ungerecht, sagt Christian
Winterhalter. Der Steuerberater und Rechtsanwalt fordert
Gleichbehandlung und klagt in einem Präzedenzverfahren am
Bundesfinanzhof gegen das Steuerprivileg der Volksvertreter.
Auch er will in Zukunft ein Drittel seiner Einkünfte
steuerfrei bekommen. Gleiches Recht für alle - und der Staat
wäre ruiniert.

warum ?

Der Bund der Steuerzahler rät: Wer mit Verweis auf die
steuerfreien Pauschalen der Abgeordneten Einspruch gegen
seinen eigenen Einkommenssteuerbescheid einlegen möchte, kann
dies mit folgendem Musterbrief tun:

Zitat:
Name(n), Vorname(n)
Straße, Hausnummer
PLZ, Ort

An das
Finanzamt XY
Straße, Hausnummer
PLZ, Ort

Ort, Datum

Steuernummer:
Einspruch gegen den Einkommensteuerbescheid für das Jahr 200_
vom

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit lege(n) ich/wir form- und fristgerecht Einspruch gegen
den oben genannten Steuerbescheid ein.

Begründung: Prüfung der Verfassungsmäßigkeit der
Abgeordnetenbezüge in den Verfahren beim Bundesfinanzhof (Az.
VI R 63/04) und beim Finanzgericht Münster (Az.10 K 2114/04
E).

Gleichzeitig beantrage(n) ich/wir das Einspruchsverfahren bis
zum Abschluss der Verfahren ruhen zu lassen.

Um eine Eingangsbestätigung wird gebeten.

Mit freundlichen Grüßen

na ja, abwarten, wird wohl nichts als eine Aufforderung an den Gesetzgeber kommen, die Gesetze zu ändern. Das wird wohl die schärfste Waffe sein können, mehr auch nicht.

Vielleicht sollte man auch mal die Zeit beachten, die Abgeordnete aufbringen müssen. Netto 6000 € sind bei achtzig Stunden nicht mehr pro Stunde als netto 3000 € bei 40 Stunden.

Was - zum Nachdenken - wird geschehen, wenn am fest den Karnikelvereins der Abgeordnete keine Pokal mehr für den besten Rammler stiftet ?

Grüsse Günter

Hach ja, es ist ja alles so einfach. Jeden Tag findet man eine neue Gruppe, der es angeblich zu gut geht - auf jeden Fall besser als einem selbst - und wo man mal so richtig den Neidhammel spielen kann.

Dabei ist es doch gerade bei den Bundestagsabgeordneten so einfach, sich selbst die ganzen schönen Privilegien zu sichern. Mach doch einfach die Neidhammenpartei auf und lass Dich selbst nach Berlin wählen. Bei der aktuellen Stimmung gegen alles was an etablierten Leuten in unserem Land Politik macht, hast Du da sicher beste Chancen.

Ich kann Dir aber schon mal verraten, was dann passiert. Entweder Du streichst einfach nur die Privilegien ein und moserst ansonsten nur rum, dann bist Du spätestens bei der nächsten Wahl wieder draußen und Ziel anderer Neidhammel, oder Du beginnst das harte Leben eines Abgeordneten zu leben und stellst schnell fest, dass damit kaum reich werden kann, aber Gesundheit, Familie und Existenz ständig aufs Spiel setzt, weil man dummerweise locker auf eine 80 Stunden Woche kommt und mit dem Begriff Wochenende nur noch repräsentative Termine rund um die Uhr verbindet. Ich kenne Abgeordnete verschiedener Parteien und auf allen Ebenen in Deutschland und kann nur sagen, dass ich diesen Job jedenfalls nicht machen möchte. Und wer sich beschwert, dass keine besseren Leute nach Berlin kommen, der findet hier seine ganz einfache Antwort: Für bessere Leute ist der Job einfach zu unattraktiv, weil gegenüber Posten mit vergleichbarem Arbeitspensum in der Wirtschaft deutlich mehr gezahlt wird. Welcher Spitzenmanager würde wohl seinen mehrfach so gut bezahlten Job dafür aufgeben und dann mit der Ungewissheit leben müssen, in vier Jahren wieder auf der Straße zu stehen?

Und was die tollen Freibeträge angeht: Glaub mir eins, die reichen bei weitem nicht aus, um das abzudecken, was ein anständig arbeitender Abgeordneter eben gerade nicht für sich, sondern für Dinge ausgibt, die anderswo als „Arbeitsmaterialien“ gelten würden, bzw. die zur Absicherung seines ohnehin schon unsicheren Jobs notwendig sind.

Sieh es ruhig als verwerflich an, wenn ein Politiker in 50 Vereinen im Wahlkreis Mitglied ist und nicht nur seinen Beitrag zahlt, sondern auch immer die Spendierhosen anhat, wenn etwas ansteht. Fragt sich nur, von welcher Seite dies verwerflich ist. Von Seiten des Politikers, der sich so die Gunst seiner Wähler erhalten will, oder von Seiten der Wähler, die sich nur zu gerne kaufen lassen, und oft ziemlich kackfrech entsprechende „Unterstützung“ einfordern und deutlich machen, dass die kleine Spende hier und da durchaus Einfluss auf eine Wahlentscheidung haben werden? Du hast es vermutlich noch nicht erlebt, wie Vereinsvorsitzende die Kandidaten der Parteien gegeneinander ausspielen um den für sich größtmöglichen Reibach aus einem Wahlkampf ziehen zu können, ich leider schon oft.

Gleiches Spiel mit Wahlkampfpräsenten und Werbegeschenken. Würden die Leute sich bei den Wahlkampfveranstaltungen mal mehr für Inhalte als für Kulis und Kaugummi interessieren, wäre wohl kein Abgeordneter traurig, wenn er sich diese finanziell höchst belastende Materialschlacht schenken könnte. Geh mal davon aus, dass z.B. ein Bundestagswahlkampf alleine schon jeden Abgeordneten privat mit einigen zig TEUR belastet, die bei einem schlechten Listenplatz schnell mal einfach so weg sind (neben dem sicheren Einkommen für die nächsten vier Jahre, wenn man nicht gerade Beamter ist).

Nein, ich habe letztens mal wieder dankend abgelehnt, als mir ein politischer Posten angeboten wurde, und ich weiß schon warum.

Gruß vom Wiz

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Da freut sich das Finanzamt aber…
Hi Babalou,

Gleichzeitig beantrage(n) ich/wir das Einspruchsverfahren bis
zum Abschluss der Verfahren ruhen zu lassen.

und sagt bestimmt: Klar, lieber Kunde, das lassen wir jetzt alles liegen.

Was soll das bringen? Du wirst bestenfalls Deine Steuer unter Vorbehalt los. Nebenbei sorgst Du für Mehrarbeit in den Finanzämtern. Ha, Mehrarbeit - da kraucht mir doch die Paranoia den Rücken hoch: Kann es sein, dass der Bund der Steuerzahler in Wirklichkeit für die Vermehrung der Finanzbeamten sorgt?

Gruß Ralf

Warum die ganze Aufregung ???

Alle (!) Steuerbescheide werden seit kurzem in diesem Punkt für vorläufig erklärt, so dass ein Einspruch sinnlos ist und als unbegründet zurückgewiesen wird.

Aber das schreibt der Bund der Steuerzahler in seiner Zeitschrift natürlich nicht !

Gruß

Peter

Sag mal, du kriegst wohl immer irgendwie die Kurve zu Rot/Grün?
Fehlt nur noch, dass du im Haustierbrett den Grünen die Schuld an den Leiden der süßen Haustierchen gibst, alles andere hast du ja bereits den Grünen angedichtet.

*scnr*
Simon

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Hi,

ich habe hier einige Male was von 80Std/Woche als Bundestagsabgeordneter gelesen. Wenn dem wirklich so ist, sollen die meinetwegen auch dementsprechend Geld verdienen.

Nur, wie kriegen die MDBs es bei diesen Arbeitszeiten
noch hin XX „Nebenjobs in Aufsichtsräten“ und anderen
„Ehrenamtlichen Tätigkeiten“ nachzugehen. Das wird
ja auch nicht aus lauter Spaß gemacht, sprich entlohnt,
in welcher Form auch immer- da wird man kreativ.
Sind das auch noch mal 80 Std/Woche. und die MDBs kommen
mit 8 Std. Schlaf die Woche aus?
Was ist das für ne Droge? Raffgier?

JustMy2Cent
Newwonder

Sag mal, du kriegst wohl immer irgendwie die Kurve zu
Rot/Grün?
Fehlt nur noch, dass du im Haustierbrett den Grünen die Schuld
an den Leiden der süßen Haustierchen gibst, alles andere hast
du ja bereits den Grünen angedichtet.

Hallo Simon,

mir ist nicht bekannt, dass diese Neiddebatte bei CDU/CSU oder FDP geführt wird.

Der Verweis auf Tiere wäre nun wirklich ein strafbares Delikt gegen die Grünen. Weiss man doch, dass Tiere Menschenleben vorgehen.

Aber warum denn so empfindlich. Ich rege mich doch auch nicht auf, wenn Herr Volker Beck, das Sicherheitskonzept der CDU als Gestapo-Methoden darstellt, wie erst vor wenigen Tagen in einer Talkshow geschehen. Da wäre mal für die Anhänger ein Grund zur Kritik an den eigenen Leuten.

Zu diesen beiden Gruppen kommt man zwangsläufig, wenn man Politik in DE betrachtet.

Grüsse Günter

Hallo!

Sag mal, du kriegst wohl immer irgendwie die Kurve zu
Rot/Grün?

Eine politische Ansicht zu haben und diese zu äußern und zu vertreten ist doch wohl nicht verwerflich oder?

Gruß
Tom

Sternchen!
Hallo!

Gott sei Dank gibt es auch noch Leute, die sich nicht an dieser dummen (und demokratiefeindlichen) Politikerhetze beteiligen.

Gruß
Tom

Hallo,

Nur, wie kriegen die MDBs es bei diesen Arbeitszeiten
noch hin XX „Nebenjobs in Aufsichtsräten“ und anderen
„Ehrenamtlichen Tätigkeiten“ nachzugehen. Das wird
ja auch nicht aus lauter Spaß gemacht, sprich entlohnt,
in welcher Form auch immer- da wird man kreativ.
Sind das auch noch mal 80 Std/Woche. und die MDBs kommen
mit 8 Std. Schlaf die Woche aus?
Was ist das für ne Droge? Raffgier?

willst Du nur rumpöbeln, oder eine sachliche Antwort auf eine durchaus berechtigte Frage? Berechtigt deshalb, weil sich offenbar tatsächlich viele Leute nicht ansatzweise vorstellen können, was andere für teilweise recht bescheidenes Geld arbeiten. Aber da ich nur zu gerne hier mit dummen Vorurteilen aufräume: Die 80 und gerne auch noch mal etwas mehr Stunden stellen die durchschnittliche wöchentliche Gesamtbelastung dar, wobei sie noch nicht den vielen Kleinkram umfassen, der so „nebenbei“ zum ohnehin schon minimalen Privatleben stattfindet. Dabei ist inhaltlich keine Woche wie die andere, aber unter dem Strich ist die Gesamtbelastung mit 80 Wochenstunden schon ganz gut geschätzt (und erlebe ich sie selbst ständig aus eigener Anschauung). Das geht los mit der normalen Bürotätigkeit im Büro vor Ort, setzt sich fort mit Postbearbeitung, Vorbereitung von Reden und Grußworten sowie Telefonaten und ggf. Besprechungen während der Wegezeiten und mündet in die Arbeit in Ausschüssen und Fraktionen sowie verschiedensten Arbeitsgruppen. Hin und wieder kann man sich auch mal die Zeit nehmen und eine Stunde im Parlament abhängen (sofern man nicht selbst reden muss). Jegliche Form von Nahrungsaufnahme ist mit weiteren Gesprächen/Besprechungen und Telefonaten nebenbei verbunden, und wenn es dann am Abend raus aus dem Parlament geht, kommen gerne mal gleich mehrere repräsentative Termine zusammen, die dann überlappend abgearbeitet werden. Hierzu zählt dann auch ggf. das ehrenamtliche Engagement, mit dem man versuchen darf seine Projekte voran zu bringen, mit denen man seine Position gegenüber den Wählern darstellt und nachweist, dass man nicht nur den ganzen Tag faul rumhängt.Außerdem werden dabei die nötigen Netze geknüpft, die man braucht um bei der nächsten Wahl wieder aufgestellt zu werden, und schafft man sich Kontakte, die man nutzen kann, wenn es vielleicht doch nicht mit einer Wiederwahl klappt.

Die Aufsichtsratsposten hängen oft mit öffentlichen Beteiligungsverhältnissen zusammen und müssen schlicht und ergreifend wahrgenommen werden und sind nur in wenigen Fällen lukrativ (die dann ggf. auch mal richtigerweise angegangen werden, wenn da Lobbyarbeit zu intensiv betrieben wird). Andererseits versucht man sich hierüber aber auch (wie ich finde ganz legitim) ein Netz für den Fall zu häkeln, dass es keine weitere Legislaturperiode gibt.

Und wenn andere Leute spätestens Freitagabend das Wochenende einläuten, ziehen die Abgeordneten nach dem letzten Interview für die Samstagszeitung los und arbeiten eine schier unendliche Kette von repräsentativen Termine ab (und wehe, sie wagen es mal abzusagen, dann ist der Teufel los). Und während sich der Schützenbruder sicher nichts schöneres vorstellen könnte, als jedes Wochenende auf einem Schützenfest zu sein, und der Geflügelzüchter es sicher als reinen Spaßtermin betrachten würde, alle paar Wochen entsprechende Veranstaltungen besuchen zu können (wobei es dem Schützen nie in den Kopf käme, zu einer Geflügelschau zu gehen und der Geflügelzüchter um jeden Schützenplatz einen großen Bogen macht, darf der Abgeordnete nie sagen, dass ihm der deutsche Schlager nur Migräne verursacht, der Geflügelkot ihn an den Rand eines Asthma-Anfalls bringt, und dass er Schützenfeste und Karnevalssitzungen als niveaulos empfindet. Und so zieht er brav Wochenende um Wochenende von Schützenfest zu Geflügelschau und von Geflügelschau zum Schlagerwettbewerb und vom Schlagerwettbewerb zur Karnevalssitzung, eröffnet nebenbei noch ein Schwimmbad und einen Kindergarten und muss sich dann auch noch anpflaumen lassen, wenn er nach fünf Terminen im 50Km-Radius Samstag um 23:00 versehentlich die Feuerwehr Kleinkleckersdorf als Feuerwehr Großkleckersdorf begrüßt (die man schließlich kennen muss, und der man wegen dieser Kleinigkeit angeblich den Spaß am 46. Stiftungsfest verdorben hat, weil man so zu Ausdruck gebracht hätte, dass man ja überhaupt keinen Bezug zu seinem Wahlkreis hätte und ohnehin die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehren nicht angemessen würdigt, …)

Wie ich schon an anderer Stelle schrieb, man hat momentan die besten Chancen auch mal ein Politikerleben zu führen. Alle Parteien suchen händeringend Leute die bereit sind Ämter und Mandate zu übernehmen. Wer also meint, so ein gut bezahltes Lotterleben führen zu können, soll es gerne mal angehen. Er sollte sich dann allerdings auch nicht darüber wundern, dass er gut und gerne mal die ersten zehn Jahre nur rein ehrenamtliche Posten angeboten bekommen, wird, die neben viel Arbeit maximal eine kleine „Aufwandsentschädigung“ bedeuten. Insoweit funktioniert Politik wie jeder andere Job auch: Keiner steigt ganz oben ein, und man braucht mehr als heute eine große Klappe um vielleicht mal irgendwann einen der wenigen mehr oder weniger gut bezahlten Jobs in der Branche zu bekommen.

Gruß vom Wiz

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Hi Wiz,

hört sich ja alles ganz Toll an, was du da so schreibst und
es gibt bestimmt auch Politiker auf die das zutrifft.
Nur wage ich einfach mal zu bezweifeln, daß der größere Teil
der Politiker eben nicht so „produktiv“ sind wie du meinst.

Auch ich kannte das Leben eines Politikers als Nachbar
(Landtag) und habe den komischerweise ziemlich oft am
Wochenende gesehen. Aber in deinen Augen hat der bestimmt
Telefonakquise betrieben, oder?

Kennst du die Sendung „Hart aber Fair“ auf WDR 3? Da wurde
schon oft über genau dieses Thema diskutiert/gestritten und
da haben sogar Politker zugegeben, daß sie eingie Kollegen
gar nicht kennen- weil die(die schwarzen Schafe) nie da sind!

Es ist ja auch egal, es interessiert mich herzlich wenig, ob
20, 80 oder 120 Std. gearbeitet wird. Zu 90% muss es ja eh
Wahlkampf sein oder warum passiert sonst nichts in diesem
Land?

Gruß
Newwonder

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Günni münzt krampfhaft selbst nur entfernt verwandte Themen auf grüne Politik und Politiker. Von mir aus soll er sie halt nicht mögen, ist seine Sache. Aber das krampfhaft immer anzuführen, egal obs passt oder nicht, finde ich gelinde gesagt albern.

mfg
Simon

Hallo!

Es ist ja auch egal, es interessiert mich herzlich wenig, ob
20, 80 oder 120 Std. gearbeitet wird. Zu 90% muss es ja eh
Wahlkampf sein oder warum passiert sonst nichts in diesem
Land?

Es ist zum Großteil nicht Wahlkampf - wenn du wissen willst, was in der Politik so alles gemacht wird, dann beschäftige dich damit - aber nicht aus der Zeitung, sondern lies z.B. Regierungsvorlagen, Diskussionsprotokolle, Ausschussberichte, Abänderungsanträge und Gesetzesbeschlüsse etc. - fast alles öffentlich zugänglich.

Und manchmal ist es Wahlkampf - leider muss Wahlkampf sein und Wahlkampf ist dumm. Wahlkampf ist aber leider notwendig. Ausgerichtet ist der Wahlkampf ja nicht auf politisch interessierte und wissende Leute (die wissen ohnehin, wen sie wählen), sondern auf die Leute, die von Politik keine Ahnung haben - und genau diese lassen sich vom Wahlkampf ansprechen und genau auf diese ist der Wahlkampf ausgerichtet. Also Wahlkämpfe sind nicht deswegen so dumm und unsinnig, weil die Politiker so dumm und unsinnig sind, sondern weil es bei diesen wählenden Leuten eben ankommt. Die Leute, die am meisten auf die bösen Politiker da oben schimpfen, sind meist die, die dann selbst die schlechtesten wählen, um dann hinterher wieder auf die Politiker zu schimpfen.

Es geht übrigens nicht darum, dass ich etwas gegen Kritik an der Politik habe. Ich bin selbst ein sehr politischer Mensch und kritisiere viel an der Politik herum. Wenn aber jemand pauschal (und diejenigen die das pauschal tun, haben meiner Erfahrung nach nicht viel Ahnung davon) die Politiker alle angreift, dann greift er ein ganzes politisches System an und gefährdet dieses - diese pauschale Hetzerei ist Demagogie und diese der Weg in Richtung Totalitarismus.

Gruß
Tom

Hallo nochmal,

Nur wage ich einfach mal zu bezweifeln, daß der größere Teil
der Politiker eben nicht so „produktiv“ sind wie du meinst.

Woher nimmst Du Dir dieses Recht? Gilt in diesem Land keine Unschuldsvermutung mehr? Wenn Du konkret Fälle belegen kannst, dann tue es. Natürlich gibt es auch unter Politikern schwarze Schafe, und wie unser Nds. Landtagspräsident gerade vor ein paar Tagen leider mal wieder feststellen muss, sind es eben genau diese glücklicherweise wenigen Einzelfälle, die von den Medien zu gerne so aufgebauscht werden, um ein ingesamt verzerrtes Bild zu präsentieren. Ich habe auch ganz bewusst hier nichts von einzelnen Leuten oder Mitgliedern bestimmter Parteien geschrieben, denn ich denke, dass jeder in diesem Land, ob Politiker, Beamter, Angestellter oder Arbeiter zunächst einmal das Recht hat, dass man ihm glaubt, dass er oder sie seine Arbeit ordentlich macht. Findet man ein schwarzes Schaf, oder deckt man Dinge auf, die so nicht in Ordnung ist, ist es im konkreten Fall früh genug, einzelnen Leuten auf die Finger zu klopfen. Den von Dir hier gemachten Generalverdacht finde ich einfach vollkommen daneben.

Auch ich kannte das Leben eines Politikers als Nachbar
(Landtag) und habe den komischerweise ziemlich oft am
Wochenende gesehen. Aber in deinen Augen hat der bestimmt
Telefonakquise betrieben, oder?

Ups, da traut sich der böse Mann also tatsächlich hin und wieder mal nicht die Wochenenden durchzuarbeiten? Na so ein Skandal aber auch. Man hält es ja kaum für möglich, dass das auch nur ein Mensch ist, der nicht rund um die Uhr auf 180 laufen kann. Wie gut konntest Du ihn denn beim verwerflichen Nichtstun beobachten? Hast Du ihn nur mal hin und wieder kurz gesehen, wenn er sich mal eine halbe Stunde zwischen zwei Terminen gegönnt hat, oder wenn vielleicht am Sonntagabend für ihn um 18:00 Uhr auch endlich mal Wochenende war, oder gönnt er sich ganz regelmäßig ausgibige Faulenzerwochenenden? Letzteres kann ich mir eher nicht vorstellen.

Kennst du die Sendung „Hart aber Fair“ auf WDR 3? Da wurde
schon oft über genau dieses Thema diskutiert/gestritten und
da haben sogar Politker zugegeben, daß sie eingie Kollegen
gar nicht kennen- weil die(die schwarzen Schafe) nie da sind!

Ah ja, oben war es noch die überwiegende Mehrheit, die nichts taugt, jetzt sind es nur noch „einige Kollegen“. Aber nur mal so ein kleiner Tipp: Dass man sich in den Parlamenten nicht ständig über den Weg läuft liegt in der Natur der Sache und muss nichts mit Faulheit zu tun haben. Ich kenne da so einen langjährigen ehemaligen Bundestagsabgeordneten, den man weder in der Öffentlichkeit jemals groß zur Kenntnis genommen hat, noch im Parlament selbst häufig am Rednerpult zu finden war. Er hat aber den gesamten Umzug nach Berlin mitkoordiniert und hatte damit sicher mehr als genug zu tun. Und dass ein Abgeordneter mit Schwerpunkt im Bildungsbereich nicht bei den finanzpolitischen Debatten im Parlament sitzt und umgekehrt heißt zunächst auch mal nur, dass die Leute offenbar wichtigeres und besseres zu tun haben. Also kein Wunder, wenn der Finanzmensch den Bildungsmenschen nicht näher kennt.

Es ist ja auch egal, es interessiert mich herzlich wenig, ob
20, 80 oder 120 Std. gearbeitet wird. Zu 90% muss es ja eh
Wahlkampf sein oder warum passiert sonst nichts in diesem
Land?

Wie gesagt, es liegt an Dir! Das Angebot steht momentan bei allen Parteien. Mach es besser (wenn Du kannst und willst). Und wenn Du Dir dafür zu schade bist, dann lass andere ihre Arbeit nach bestem Wissen und Gewissen machen und motz nicht pauschal rum.

Gruß vom Wiz

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hallo Wiz,
möchtest Du gewählt werden?
Hört sich alles nach Wahlkampfgeschrei an.
Nicht nur Politiker haben eine 80 Stundenwoche. Ich komme ebenfalls locker da hin.
Nur habe ich nicht die Privilegien.
Wenn alle Politiker so wären, wie Du sie beschreibst, wäre es in Deutschland ein Paradies.
Leider ist es das Gegenteil.
Nachweislich sind einige dieser Arbeitsstunden in Wirklichkeit Shoppingstunden, Friseur usw.
Was ich mir wiederrum nicht leisten kann.
Grüße
Babalou

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Hallo!

Schon mal überlegt, dass Politik nicht so einfach ist? Hast du eine Ahnung, was dort eigentlich zu tun ist oder was gemacht wird? Ich traue mich wetten, dass du zu den Ahnungslosen gehörst, die sich ohne Ahnung ein Urteil bilden. Allgemein zu schimpfen ist ja leicht, vor allem wenn man selbst nicht die Verantwortung dafür übernehmen will, was Gesetz wird - selbst eine Entscheidung zu treffen und diese Gesetz werden zu lassen ist keine leichte Aufgabe.

Wie gesagt, nichts gegen Kritik, aber statt allgemein herumzuschimpfen wäre es mal interessant, was deiner Meinung nach konkret in welchem Gesetz wie anders gemacht gehört hätte, dass Deutschland jetzt ein Paradies wäre - sag das, wenn du das weißt, dann wären dir sicher viele Menschen (inkl. der Politiker) dankbar. Wiederum traue ich mich wetten, dass du nicht einmal weißt, welche Gesetze zB im Jahr 2004 beschlossen wurden und was deren Inhalt ist. Solltest du ebenso nicht die Weisheit gepachtet haben oder die Patentlösung für alles, dann geht es dir so wie unseren Politikern oder mir, dann könntest du dir dieses Geschimpfe aber auch sparen und selbst Ideen entwickeln.

Gruß
Tom

Hallo nochmal,

möchtest Du gewählt werden?

wenn Du meine Postings aufmerksam gelesen hättest, wüsstest Du, dass ich genau dies gerade mal wieder abgelehnt habe. Und im Gegensatz zu Dir weiß ich auch warum. Es ist eben kein Zuckerschlecken und ich mache da für mich keine Ausnahme, mich als ganz ordentlich verdienender Freiberufler um so einen Posten nicht zu reißen um nach vier Jahren ggf. wieder bei Null anfangen zu müssen (und nein, dass angeblich so fürstliche Überbrückungsgeld ist in einer gewissen Einkommensklasse, in der sich die interessanten Leute für solche Posten regelmäßig bewegen, keine Rolle).

Hört sich alles nach Wahlkampfgeschrei an.

Keine Ahnung wer hier schreit, ich jedenfalls nicht.

Nicht nur Politiker haben eine 80 Stundenwoche. Ich komme
ebenfalls locker da hin.
Nur habe ich nicht die Privilegien.

Dann machst Du etwas falsch: Entweder Du gehörst zur Gruppe der gut qualifizierten und dementsprechend gutverdienenden Leute, die auch auf ihre 80 Wochenstunden kommen, dafür dann aber sicher zwei- bis dreimal soviel verdienen wie unsere lieben Abgeordneten, etc. inkl. aller Privilegien. Dann würdest Du Dich hierüber nicht aufregen. Oder Du gehörst zur Gruppe derjenigen, die mangels Qualifikation nur durch 80 Stunden Hilfsarbeiten überhaupt dahin kommen, überleben zu können. Dann höchsten Respekt, nicht statt dessen die Sozialkassen zu belasten (was dann sicher einfacher wäre), gleichzeitig aber auch der dezente Hinweis, dass Du dich mit dem Hintergrund besser nicht mit Leuten vergleichen solltest, die regelmäßig schon so einiges mehr auf dem Kasten haben.

Wenn alle Politiker so wären, wie Du sie beschreibst, wäre es
in Deutschland ein Paradies.
Leider ist es das Gegenteil.
Nachweislich sind einige dieser Arbeitsstunden in Wirklichkeit
Shoppingstunden, Friseur usw.

Oh, dass würde mich jetzt aber mal interessieren, wen Du wann und wo in seiner Arbeitszeit beim Shoppen erwischt hast? Ja, ich kenne auch Politiker, die auf dem Weg von einem Termin zum nächsten mal eben den Dienstwagen einige Minuten vor einem Laden halten lassen, um sich mal eben schnell ein Paar Schuhe zu kaufen (gerade eben weil sie nicht die Chance wie andere Leute haben, sich hierfür mal einen gemütlichen Shoppingnachmittag zu gönnen), kann hieran nur nichts verwerfliches finden. Kenne auch Politiker, die nahezu regelmäßig ihre Sekretärinnen missbrauchen, um ihnen mal Mittags ein Brötchen beim Bäcker gegenüber zu kaufen (weil sie selbst regelmäßig keine Mittagspause machen können), auch dies natürlich schwer verwerflich.
Und schon mal drüber nachgedacht, dass der Frisörbesuch z.B. vor öffentlichen Auftritten beimPolitiker genau so sein muss, wie die Maske beim Schauspieler, wenn man nicht am nächsten Tag in den Medien eine Diskussion darüber haben möchte, wie ungepflegt und überarbeitet Politiker X wieder ausgesehen habe und dementsprechend ein Ende seiner Amtszeit nur noch eine Frage der Zeit sei?

Was ich mir wiederrum nicht leisten kann.

Was heißt das? Bist Du in einem Arbeitsverhältnis mit festen Arbeitszeiten beschäftigt? Dann sei froh, dass Du dafür eben geregelten Feierabend und Urlaub hast. Jeder in höheren Etagen hat mehr oder weniger freie Einteilung der Arbeitszeiten. Dies aber sicher nicht um unter dem Strich weniger zu arbeiten, sondern nur deshalb, weil Leute mit entsprechendem Pensum sonst eben gar keine Chance mehr hätten, ihre privaten Dinge zu erledigen. Kommt schon nicht von ungefähr, wenn Unternehmern ihren Top-Kräften z.B. Wäsche- und EInkaufsdienst zur Verfügung stellen. Es kommt sie eben billiger, als wenn jemand für solchen „niederen“ Tätigkeiten wertvolle potentielle Arbeitszeit verschwenden muss. Mit Privilegien hat dies nichts zu tun.

Gruß vom Wiz

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Hallo Wiz

Nicht nur Politiker haben eine 80 Stundenwoche. Ich komme
ebenfalls locker da hin.
Nur habe ich nicht die Privilegien.

Dann machst Du etwas falsch: Entweder Du gehörst zur Gruppe
der gut qualifizierten und dementsprechend gutverdienenden
Leute, die auch auf ihre 80 Wochenstunden kommen, dafür dann
aber sicher zwei- bis dreimal soviel verdienen wie unsere
lieben Abgeordneten, etc. inkl. aller Privilegien. Dann
würdest Du Dich hierüber nicht aufregen. Oder Du gehörst zur
Gruppe derjenigen, die mangels Qualifikation nur durch 80
Stunden Hilfsarbeiten überhaupt dahin kommen, überleben zu
können. Dann höchsten Respekt, nicht statt dessen die
Sozialkassen zu belasten (was dann sicher einfacher wäre),
gleichzeitig aber auch der dezente Hinweis, dass Du dich mit
dem Hintergrund besser nicht mit Leuten vergleichen solltest,
die regelmäßig schon so einiges mehr auf dem Kasten haben.

Gannz einfach: ich habe eine sehr gute Ausbildung (samt Studium) und bin Selbständiger. Ergo muss ich arbeiten und nicht um 17:00 Uhr den Bleistift fallen lassen.

Wenn alle Politiker so wären, wie Du sie beschreibst, wäre es
in Deutschland ein Paradies.
Leider ist es das Gegenteil.
Nachweislich sind einige dieser Arbeitsstunden in Wirklichkeit
Shoppingstunden, Friseur usw.

Oh, dass würde mich jetzt aber mal interessieren, wen Du wann
und wo in seiner Arbeitszeit beim Shoppen erwischt hast?

Ein Fernsehsender brachte mal diesen Bericht. Incl. Filmaufnahmen. Bekannte Politiker/innen trugen sich in der Anwesenheitsliste ein… und drehten um, um dann zum einkaufen (u.a. erwischt: Juwelierladen), zum Friseur, ins Bistro… zu gehen. Nichts gegen diese Tätigkeiten. Doch sich in die Anwesenheitsliste einzutragen und dann Freizeit machen ist wohl zum Betrug zu zählen, oder? Wie kann ein Politiker die Bevölkerung zur Steuerehrlichkeit aufrufen und selbst für sich anders zu handeln?
Heute ist keine Kontrollmöglichkeit mehr vorhanden (für die Öffentlichkeit).
ebenso die Kokainaffaire. Ein Sender prüfte die Politikertoiletten nach Kokainspuren. Er würde stark fündig. Es gab ein Trara… und die Toiletten wurden für die Öffentlichkeit gesperrt. Auch eine Art von Verbrechensbekämpfung, oder?
Denk an Brüssel: der Raum, in dem sich die Politiker eintragen müssen ist jetzt gesperrt für Nichtpolitiker. Warum? Weil sich Betrug im großen Stil herrausstellte. Sie trugen sich ein und gingen Heim. Kassierten aber Tagegelder. Glaubst Du, dass sich diese Politiker deswegen geändert haben, weil sie nicht mehr kontrolliert werden können?
Denk an die Flugzeugaffaire. auch eine Abzocke.
So könnte man eine ganze Zeit Beispiele bringen. Dass diese erwischten Politiker nicht gerade erbaut waren, dass man ihnen auf die Schliche kam ist verständlich. Die Reaktion war aber mehr als arrogant.

Was heißt das? Bist Du in einem Arbeitsverhältnis mit festen
Arbeitszeiten beschäftigt? Dann sei froh, dass Du dafür eben
geregelten Feierabend und Urlaub hast. Jeder in höheren Etagen
hat mehr oder weniger freie Einteilung der Arbeitszeiten. Dies
aber sicher nicht um unter dem Strich weniger zu arbeiten,
sondern nur deshalb, weil Leute mit entsprechendem Pensum
sonst eben gar keine Chance mehr hätten, ihre privaten Dinge
zu erledigen.

es geht nicht um deren Freizeiteinteilung, es geht um Betrug!
Wie schmutzig um die Pfründe gekämpft wird sieht man wieder an der aktuellen Schmiergeldaffaire. Die Wahl rückt heran, die SPD droht ins politische Nirwana zu versinken und schon bringt ihr geliebter und geschützter Schreiber in Kannada einen neuen Fall um diese Partei zu retten.
Ist zwar schon viele Jahre her und die damaligen Verantwortlichen schon lange ausgetauscht. Doch das interessiert nicht.
Vor vielen Politikern kann man nur eines: ausspucken!
Grüße
Babalou

Hallo Tom,
ich muss Dich enttäuschen: ich war selbst ein paar Jahre in der Politik.
Doch der Dreck dort, die Intrigen, der Kampf um die Pfründe ekelte mich an. Ich trat aus der Partei aus.
Es ging denen nur um eines: ihre Posten. Ob die Bevölkerung was davon hatte oder nicht, war gänzlich Nebensache
Grüße
Babalou