Schnell oder langsam wachende Unterlage?

Kann ich bei einem Baumarkt-Bäumchen (ja mein kleiner Elstar) jetzt noch irgendwie herausfinden ob er auf einer schnell oder langsam wachsenden Unterlage veredelt ist? Es geht um die Grenzabstände zum Nachbarn, die nach Gesetz daran gekoppelt sind. Danke

Hallo Sanddorn,

Kann ich bei einem Baumarkt-Bäumchen (ja mein kleiner Elstar)
jetzt noch irgendwie herausfinden ob er auf einer schnell oder
langsam wachsenden Unterlage veredelt ist?

nur sehr im Prinzip. Du müsstest das Etikett noch haben und den Erzeugerbetrieb fragen

Es geht um die
Grenzabstände zum Nachbarn, die nach Gesetz daran gekoppelt
sind.

ganz gleich, auf welche Unterlage ein Obstbaum veredelt ist, wenn ein Mindestgrenzabstand verlangt wird, sollte man seinen Apfel schon aus reinem Selbstschutz in der vorgeschriebenen Entfernung vom Nachbarn setzen. Wie lange der Baum danach braucht, um in die Höhe zu wachsen ist meines Wissensstands nicht der ausschlaggebende Punkt. [Äste stutzen, dass sie dem Nachbarn nicht über den Zaun hängen, musst Du bei richtigen Grenzabstand erst in vielen Jahren; aber vermeiden können wirst Du es nie]

Übrigens kann man einen so jungen Apfelbaum zur Not noch ausgraben und am besseren Standort wieder einbuddeln. Warte damit, bis alle Blätter gefallen sind. Grabe mindestens den Radius der Krone des Baums aus und so tief, dass Du problemlos unter den Wurzelballen greifen kannst. Dann anderswo ein etwas größeres und tieferes Loch gebuddelt, etwas Kompost unten hinein, Baum einsetzen, zuschütten. Etwas festtreten. Stützpfahl setzen. Reichlich wässern.

viele Grüße
Geli

Guten Tag,

Hallo Sanddorn,

Kann ich bei einem Baumarkt-Bäumchen (ja mein kleiner Elstar)
jetzt noch irgendwie herausfinden ob er auf einer schnell oder
langsam wachsenden Unterlage veredelt ist?

nur sehr im Prinzip. Du müsstest das Etikett noch haben und
den Erzeugerbetrieb fragen
Das Etikett war nicht aussagekräftig und existiert daher nicht mehr…

Es geht um die
Grenzabstände zum Nachbarn, die nach Gesetz daran gekoppelt
sind.

ganz gleich, auf welche Unterlage ein Obstbaum
veredelt ist, wenn ein Mindestgrenzabstand verlangt wird,
sollte man seinen Apfel schon aus reinem Selbstschutz in der
vorgeschriebenen Entfernung vom Nachbarn setzen.

Genau das will ich ja nur unterscheidet das hessische Gesetz da zwischen Kernobst, daß auf langsam, bzw. welchem, daß auf schnell wachsender Unterlage veredelt wurde. Deshalb ja meine Frage danach. Finde diese Regelung ja auch ziemlich blöde, denn wer weiss denn da schon genau Bescheid, aber wo Platz knapp ist würdeman halt schon lieber den kleineren Abstand wählen.

Wie lange der
Baum danach braucht, um in die Höhe zu wachsen ist meines
Wissensstands nicht der ausschlaggebende Punkt. [Äste stutzen,
dass sie dem Nachbarn nicht über den Zaun hängen, musst Du bei
richtigen Grenzabstand erst in vielen Jahren; aber vermeiden
können wirst Du es nie]

Übrigens kann man einen so jungen Apfelbaum zur Not noch
ausgraben und am besseren Standort wieder einbuddeln. Warte
damit, bis alle Blätter gefallen sind. Grabe mindestens den
Radius der Krone des Baums aus und so tief, dass Du problemlos
unter den Wurzelballen greifen kannst. Dann anderswo ein etwas
größeres und tieferes Loch gebuddelt, etwas Kompost unten
hinein, Baum einsetzen, zuschütten. Etwas festtreten.
Stützpfahl setzen. Reichlich wässern.

viele Grüße
Geli

Dankeschön! Genau das hab ich vor, deshalb meine Erkundigungen hier. :smile:
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Sanddorn