Hallo,
ich habe zwei Elkos mit zulässiger Betriebsspannung 350V in Reihe geschaltet, damit ich sie bei 560V betreiben kann. Die Sache wird über Widerstände symmetriert und der Mittelpunkt ist bei moderaten Lastschwankungen bisher auch stabil.
Wenn ich jetzt aber diese Elkos über einen gegenüber der speisenden Spannungsquelle und den Symmetrierwiderständen sehr niederohmigen Widerstand entlade, könne es wegen der Kapazitätstoleranzen passieren, dass sich beide Elkos unterschiedlich schnell entladen, der Mittelpunkt wandert und der Elko mit der kleineren Kapazität plötzlich verpolt ist.
Dieser Verpolung könnte ich mit jeweils einer parallel geschalteten Diode entgegenwirken, über die die Ladungsdifferenz kurzgeschlossen wird, doch da bleibt noch immer die Schleusenspannung…
Frage: vertragen es Elkos, wenn sie für ca. 1 Sekunde mit etwa 1V verpolt betrieben werden?
Für eine Klärung oder eventuell andere Lösungsvorschläge wäre ich dankbar. Ich will schließlich keine Bombe bauen…
Grüße,
Wepster