Schnelle Überprüfung auf doppelte Endnoten

Hallo!

Ich habe ein Dokument in Word verfasst, das über 100 Endnoten enthält. Nun habe ich möglicherweise mehrmals die gleiche Literaturstelle, die natürlich nicht mehrmals in verschiedenen Endnoten aufgeführt werden soll.
An den Stellen, an denen es schon beim Schreiben auffiel habe ich natürlich Querverweise gesetzt, damit ich sie aktualisieren kann, wenn mal eine Endnote verrutscht.
Wie kann ich in einfacher Weise feststellen (lassen von Word!), ob ich doppelte Endnoten habe? Ich möchte zum einen nicht alle Endnoten durchsuchen, zum anderen befürchte ich, doppelte zu übersehen (obwohl ich fast annehme, dass keine drin sind), die aber ein Gutachter finden könnte. Wer kann mir helfen?

Danke euch!
Melanie

Hi,

sowas geht eigentlich nicht, soweit ich Word überblicke. Du könntest höchsten mit Bearbeiten - Suchen arbeiten.

Aber, eine kleine Anektode um dich zu ermutigen: als ich meine Magisterarbeit ausdruckte, verabschiedete sich eine Seite mitten aus dem Text, die auch eine untergeordnete Überschrift enthielt, sie fehlte vollständig. Ich habs in der Hektik der Fertigstellung knapp vor Abgabetermin nicht gemerkt. Die Erstgutachterin auch nicht (oder sie hat höflich geschwiegen). Der Zweitgutachter hat mich dann später mal darauf hingewiesen, hat aber darin keinen Grund für eine Abwertung der Arbeit gesehen.

Gruß

Yoyi

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Hallo Melanie!

Vielleicht hilft Dir der folgende Hinweis:
Geh in Word in die Normalansicht (Ansicht -> Normal) und dann Ansicht -> Fußnoten. Dann kannst Du im unteren Drittel des Fensters alle Fußnoten durchschauen.

Ich bin sicher, dass Du noch ein paar Fehler rausziehen wirst… so gehts mir nämlich grad mit meiner Diplomarbeit!

Liebe Grüsse aus Bayern!
Silvia

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Hallo!

Ich habe ein Dokument in Word verfasst, das über 100 Endnoten
enthält. Nun habe ich möglicherweise mehrmals die gleiche
Literaturstelle, die natürlich nicht mehrmals in verschiedenen
Endnoten aufgeführt werden soll.

Hallo,

darum macht man so etwas auch nicht „von Hand“, sondern nutzt dazu eine Literaturdatenbank wie z.B. Endnote. Dazu sind Computer doch schließlich da, sonst könnte man ja gleich bei Schreibmaschine und TippEx bleiben.

Den Hinweis, dass das auch mit Software geht, die gar nichts kostet, spare ich mir lieber, weil Du offenbar mit der Eingabe Deiner Arbeit bereits fertig bist und nur noch „ausfeilen“ musst. Für Deine nächste größere Arbeit würde ich mir aber zumindest die Anschaffung von Endnote überlegen.

http://www.endnote.com/

Ach ja, Yogiflippihastenichgesehen ist nicht der einzige, dem Seiten oder ganze Kapitel beim ausdrucken verschwunden sind. Du solltest also nicht so sehr auf die Schlampigkeit Deiner Korrektoren hoffen, sondern lieber penibel überprüfen, ob Word wirklich brav alles was Du eingegeben hast, auch wieder ausdruckt, oder ob Teile fehlen.

Viel Spaß

Fritze

Hallo Fritze,

selbstverständlich habe ich die Endnoten nicht per Hand eingefügt, sondern die Word-Funktion dafür benutzt, was sich auch als sinnvoll herausstellte, weil sich die Nummern durch einfügen und herausnehmen diverser Endnoten durch das Umstellen von Abschnitten im Laufe der Entstehung der Arbeit stark verschoben haben.
Allerdings bin ich noch nie auf die Idee gekommen, parallel zu Word eine andere Software zu benutzen. Ich kann mir auch nicht richtig vorstellen, wie das funktionieren soll.
Aber vielleicht kannst du (oder jemand anderes) mir einen Tipp geben, ob solche Software auch in meinem Fall funktioniert hätten. Mein Endnoten-Problem ist nämlich ein bisschen komplizierter, als es auf den ersten Blick scheint. Weil die gesamte Arbeit auch aufgrund vieler Graphiken sehr groß ist, habe ich die Kapitel in jeweils einzelne Dokumente gelegt. Um die Endnoten schön untereinander aufgelistet zu bekommen, habe ich die aus Kopien der einzelnen Kapitel den Text (und die Graphiken) gelöscht und anschließend die Kapitel(rest)kopien in ein Dokument zusammengefügt, das ausschließlich aus Endnoten besteht. Hätte die Software eine solche Angelegenheit auch meistern können?
Mein Problem war nicht, dass ich mir nicht einen Überblick über die Literaturstellen verschaffen könnte, ein Ausdruck wäre ebenfalls möglich gewesen, mein Problem besteht darin, dass ich mir durchaus zutraue, bei der Kontrolle von 113 Endnoten den Überblick zu verlieren, obwohl sie alle auf vier Zetteln vor mir liegen.

Yoyis Anekdote hat mich im Übrigen keinesfalls ermutigt. Selbstverständlich habe auch ich schon einige Krisen mit Word erlebt.

Vielleicht hilft die Art, die ich nun gewählt habe, anderen weiter, obwohl ich zugebe, dass sie sehr umständlich ist. Ich habe einen kleinen Teil der Journal-Angaben, nämlich Jahr, Band und Seitenzahl kopiert und von Word suchen lassen. Nach der vollständigen Literaturstelle zu suchen, schien mir wenig sinnvoll, weil sich auch dort Rechtschreibfehler verbergen könnten und Doppeltes so übersehen wird. Es hat lange gedauert, aber nun weiß ich, dass ich nur 112 Endnoten habe. Reicht auch.

Danke an Yoyi, Silvia und Fritze.
Melanie

Hallo Melanie,

selbstverständlich habe ich die Endnoten nicht per Hand
eingefügt, sondern die Word-Funktion dafür benutzt, was sich
auch als sinnvoll herausstellte, weil sich die Nummern durch
einfügen und herausnehmen diverser Endnoten durch das
Umstellen von Abschnitten im Laufe der Entstehung der Arbeit
stark verschoben haben.

Ich selbst mache es so, dass ich eine (immer umfangreichere) Literatur-Datenbank pflege, aus der ich direkt per einfachem \cite-Befehl Werke herauspicke. So eine Datenbank enthält bei mir neben den bibliographischen Daten auch stets einen Abstract und sinnvolle Stichworte, damit ich schnell und eindeutig die richtigen Werke finden kann. So funktioniert das prinzipiell auch mit Endnote. Du musst Dir also niemals Gedanken machen, ob Du ein Werk schonmal zitiert hast, oder nicht. Das erledigt der Computer von alleine. Wenn Du nämlich per \cite mehrfach auf den Selben Eintrag in der Datenbank verweist, wird trotzdem nur ein Eintrag in der Literaturliste vorgenommen.

Allerdings bin ich noch nie auf die Idee gekommen, parallel zu
Word eine andere Software zu benutzen. Ich kann mir auch nicht
richtig vorstellen, wie das funktionieren soll.

Parallel Endnote ist sehr sinnvoll, Du kannst auch eine Demoversion herunterladen. Am allerbesten ist natürlich, nicht parallel zu sondern anstatt Word eine andere Software zu verwenden. Literaturverweise sind ja beileibe nicht das einzige Problem, das Word bei umfangreichen Dokumenten macht.

Aber vielleicht kannst du (oder jemand anderes) mir einen Tipp
geben, ob solche Software auch in meinem Fall funktioniert
hätten. Mein Endnoten-Problem ist nämlich ein bisschen
komplizierter, als es auf den ersten Blick scheint.

Es ist nicht kompliziert, wenn man Endnote konesquent verwendet. Vorraussetzung ist natürlich, dass man vorher eine Literatur-Datenbank angelegt hat. Da man aber ohnehin bei ernsthaften Arbeiten reichlich Zeit für Literaturrecherche einplant, ist das kein Problem. Das schöne ist, dass man sich so nach und nach eine sehr umfangreiche Datenbank ansammelt, die einem auch sonst sehr gute Dienste leisten kann. Selbst wenn man „nur“ einmal eine Diplomarbeit schreibt und danach nicht wissenschaftlich arbeitet, ist es immer gut, schnell Literatur finden zu können, wenn man im Job mal unvermittelt auf ein Problem stößt :smile:

Yoyis Anekdote hat mich im Übrigen keinesfalls ermutigt.
Selbstverständlich habe auch ich schon einige Krisen mit Word
erlebt.

Aufgrund mannigfaltiger Krisenerfahrung bei der Verwendung von Word empfehle ich auch stets meine Lieblingsalternative, die Verwendung von LaTeX. In der Regel ist es nämlich durchaus anstrengend genug, wenn man sich um den Inhalt seines Textes kümmern muss. Da möchte man nicht auch noch Softwarefehlerausmerzer, Layouter und Setzer sein. Wie gesagt, warum selbst Arbeit erledigen, die Kollege Computer – die richtige Software vorausgesetzt – sehr gut automatisch erledigen kann? Hinzu kommt noch, dass gerade für den studentischen Geldbeutel „umsonst“ besser klingt als „für x00 Euro kaufen“ (oder aber man lässt sich kriminalisieren und nutzt eine dezentrale Sicherheitskopie, die der nette Kommilitone nach dem letzten Abendessen vergessen hat wieder mitzunehmen).

Danke an Yoyi, Silvia und Fritze.

Bitte bitte. Gern gesehen.

Gruß

Fritze