Hallo Melanie,
selbstverständlich habe ich die Endnoten nicht per Hand
eingefügt, sondern die Word-Funktion dafür benutzt, was sich
auch als sinnvoll herausstellte, weil sich die Nummern durch
einfügen und herausnehmen diverser Endnoten durch das
Umstellen von Abschnitten im Laufe der Entstehung der Arbeit
stark verschoben haben.
Ich selbst mache es so, dass ich eine (immer umfangreichere) Literatur-Datenbank pflege, aus der ich direkt per einfachem \cite-Befehl Werke herauspicke. So eine Datenbank enthält bei mir neben den bibliographischen Daten auch stets einen Abstract und sinnvolle Stichworte, damit ich schnell und eindeutig die richtigen Werke finden kann. So funktioniert das prinzipiell auch mit Endnote. Du musst Dir also niemals Gedanken machen, ob Du ein Werk schonmal zitiert hast, oder nicht. Das erledigt der Computer von alleine. Wenn Du nämlich per \cite mehrfach auf den Selben Eintrag in der Datenbank verweist, wird trotzdem nur ein Eintrag in der Literaturliste vorgenommen.
Allerdings bin ich noch nie auf die Idee gekommen, parallel zu
Word eine andere Software zu benutzen. Ich kann mir auch nicht
richtig vorstellen, wie das funktionieren soll.
Parallel Endnote ist sehr sinnvoll, Du kannst auch eine Demoversion herunterladen. Am allerbesten ist natürlich, nicht parallel zu sondern anstatt Word eine andere Software zu verwenden. Literaturverweise sind ja beileibe nicht das einzige Problem, das Word bei umfangreichen Dokumenten macht.
Aber vielleicht kannst du (oder jemand anderes) mir einen Tipp
geben, ob solche Software auch in meinem Fall funktioniert
hätten. Mein Endnoten-Problem ist nämlich ein bisschen
komplizierter, als es auf den ersten Blick scheint.
Es ist nicht kompliziert, wenn man Endnote konesquent verwendet. Vorraussetzung ist natürlich, dass man vorher eine Literatur-Datenbank angelegt hat. Da man aber ohnehin bei ernsthaften Arbeiten reichlich Zeit für Literaturrecherche einplant, ist das kein Problem. Das schöne ist, dass man sich so nach und nach eine sehr umfangreiche Datenbank ansammelt, die einem auch sonst sehr gute Dienste leisten kann. Selbst wenn man „nur“ einmal eine Diplomarbeit schreibt und danach nicht wissenschaftlich arbeitet, ist es immer gut, schnell Literatur finden zu können, wenn man im Job mal unvermittelt auf ein Problem stößt 
Yoyis Anekdote hat mich im Übrigen keinesfalls ermutigt.
Selbstverständlich habe auch ich schon einige Krisen mit Word
erlebt.
Aufgrund mannigfaltiger Krisenerfahrung bei der Verwendung von Word empfehle ich auch stets meine Lieblingsalternative, die Verwendung von LaTeX. In der Regel ist es nämlich durchaus anstrengend genug, wenn man sich um den Inhalt seines Textes kümmern muss. Da möchte man nicht auch noch Softwarefehlerausmerzer, Layouter und Setzer sein. Wie gesagt, warum selbst Arbeit erledigen, die Kollege Computer – die richtige Software vorausgesetzt – sehr gut automatisch erledigen kann? Hinzu kommt noch, dass gerade für den studentischen Geldbeutel „umsonst“ besser klingt als „für x00 Euro kaufen“ (oder aber man lässt sich kriminalisieren und nutzt eine dezentrale Sicherheitskopie, die der nette Kommilitone nach dem letzten Abendessen vergessen hat wieder mitzunehmen).
Danke an Yoyi, Silvia und Fritze.
Bitte bitte. Gern gesehen.
Gruß
Fritze