Schnellen Rohbau Dämmen

Hallo alle zusammen,
Ich mache mir folgende Sorgen über mein Hausbau,
Wir haben vor 1 Monat mit dem Bau angefangen und mittlerweile ist der Rohbau fast fertig. nächste Woche soll der Dachstuhl kommen. Das Haus wird mit 24er Poronton T12 Mauerwerk gebaut. Heute habe ich von dem Chef der Baufirma erfahren das jetzt bis Dezember das Haus bezugsfertig erstellen wollen, und das inkl. Dämmung. Die Dämmung soll aus Mineralwolle 12cm stark sein. Ich mache mir sorgen ob das nicht alles zu schnell ist, weil in den letzten Tagen es massiv geregnet hat und das Mauerwerk zum Teil auch ziemlich nass wurde. Worauf muss denn jetzt achten wenn das Haus so schnell fertig gestellt wird, soll ich mit den Einzug erst mal warten und das Haus bei offenenen Fenstern paar Monate lüften lassen damit es trocknen kann oder hat jemand für mich ein anderen Rat?

Mfg Lukas

Hallo Lukas

Worauf muss denn
jetzt achten wenn das Haus so schnell fertig gestellt wird,
soll ich mit den Einzug erst mal warten und das Haus bei
offenenen Fenstern paar Monate lüften lassen damit es trocknen
kann oder hat jemand für mich ein anderen Rat?

Ich denke, dass eure kontrollierte Lüftung mit WRG das Problem während des Bewohnens quasi nebenbei lösen wird.

Gruß
s.

Hallo,

danke erstmal für die Antwort. leider haben wir keine Wärmepumpe, wir werden eine einfache Gastherme einbauen mit FBH.

Hallo,

ich kenne das so, daß dem Haus über den Winter Zeit gegeben wird auszutrocknen. Auch wenn bei diesen Ziegeln Dünnbettmörtel verwendet wird.

Ich bin mal in ein Haus eingezogen, daß so wie das Deinige gebaut wurde. Ich hatte Sturzbäche an den Fenstern und dem Erker. Lösung war - Heizung volle Pulle und Fenster auf. Das war das erste Mal, daß ich ein warmes Haus hatte ohne dafür zu bezahlen.

Das beschreibt meine Erfahrungen und ich würde den Einzug verschieben.

Gruß vom Raben

danke erstmal für die Antwort. leider haben wir keine
Wärmepumpe, wir werden eine einfache Gastherme einbauen mit
FBH.

Ich rede auch nicht von einer Wärmepumpe, sondern von einer Lüftungsanlage.
Aus deiner Unkenntnis offenbarenden Antwort schließe ich aber, dass die nicht mit eingeplant ist, obwohl sie bei den heute gesetzlich verbindlichen Vorgaben zur Luftdichtheit des Gebäudes zwangsläufig dabei sein muss, um hygienische Verhältnisse zu erzielen. Na dann viel Spaß im Neubau.

s.

Hallo, ich sehe da nicht so das Problem.
Frage die Baufirma nach Bautrocknern, diese ziehen schnell die Flüssigkeit raus.
Achte nur auf den Stromverbrauch. Am Besten am Verteiler draußen anschließen, dann kostet dich der Strom nichts.
Gruß Robert.

Hallo, ich kann mich da nur den Tip von meinem Vorgänger anschließen. Es gibt schon gute Bautrockner, die die Feuchtigkeit aus dem Bau ziehen…

Gruß

N.

Hallo Sakul,

ich würde sagen, Dack komplett eindecken, dass es nicht weiter reinregnet und dann die Fenster erst in 1-2 Monaten einbauen lassen. Solange kann im Haus gearbeitet werden, aber der Bau wird durchlüftet und die Feuchtigkeit geht raus.

Wenn jetzt schon die Wände durchnässt sind (durch Regen bedingt) , dann muss ja auch die ganze Feuchtigkeit vom Putz an der Wand und vom Estrich auch aus dem Haus raus …

Bitte keine ad-hoc Umzüge / Einzüge, sofern es der Zeitplan zulässt, das wird sich rächen !! Ansonsten mit Baulüftern nach und nach austrocknen …

Prinzipiell ist die Kombination POROTON Ziegel und Dämmung aus Mineralwolle ziemlich leistungsstark, was den Abtransport von Baufeuchte anbelangt. Etwas Besseres gibt es nicht. Wenn nun die Raumaufteilungswände, wie heute üblich, mittels Trockenbau erstellt worden sind, hast du schon von Haus aus einige Hundert Lieter Wasser nicht mehr aus dem Haus zu treiben. Darüberhinaus gelten folgende bauphysikalischen Gesetze:1. Was schnell Wasser/Feuchte aufnimmt, kann auch schnell Wasser/Feuchte abgeben. 2. Warme Luft kann mehr Wasser in sich aufnehmen als Kalte. Deshalb 10 x am Tag lüften und somit warme und feuchte Luft aus dem Haus lassen und neue kalte und trockene Luft hineinlassen. Diese erwärmt sich durch üppiges Heizen und nimmt somit Feuchtigkeit aus dem Mauerwerk auf und entzieht sie somit den Wänden.Außerdem entzieht die kalte Winterluft von außen dem Gebäude Feuchte- durch die Mineralwolle hindurch, denn diese hat kaum oder keinen Dampfwiederstand. Im Allgemeinen gilt jedoch dem Feuchtigkeitsaustriebsprozess eine gewisse Zeit zu geben, da dieses die Wahrscheinlichkeit von Schrupfspannungen und Schrumpfungsrissen verringert. Einziehen geht, ist aber eben mit den og. Maßnahmen zu verbinden. Später einziehen ist nicht undbedingt erforderlich, aber lüftet und heizt aber bitte mehr als sonst üblich.