Schneller als das Licht geht nicht?

Mahlzeit

Wir lernen nichts kann sich je schneller bewegen als das Licht. Wenn aber nun kein Punkt im Universum vor dem anderen ausgezeichnet ist, es also keinen allgemeinen Bezugspunkt gibt, ist die Bewegung eines Körpers immer die im Bezug zu einem Anderen.

Was ist nun wenn sich zwei Körper jeweils mit annähernd Lichtgeschwindigkeit voneinander entgegengesetzt wegbewegen, also (als Skizze):

k1k2

Wäre nicht im Bezug zum körper k1 der körper k2 mit (annähernd) doppelter Lichtgeschwindigkeit unterwegs?

VIVA LA RELATIVITÄT!!!

Hallo,

Wir lernen nichts kann sich je schneller bewegen als das
Licht.

Soweit ich mich erinnere, handelt es sich um Licht im Vakuum. Ansosten gibt es wohl z.B. das Tscherenkov-Syndrom (oder so ähnlich), das schneller als Licht ist. Hierbei handelt es sich um ein blaues Flimmern am Boden eines Kernreaktors.

Tschüß
Freibad

Hallo!

Wir lernen nichts kann sich je schneller bewegen als das
Licht. Wenn aber nun kein Punkt im Universum vor dem anderen
ausgezeichnet ist, es also keinen allgemeinen Bezugspunkt
gibt, ist die Bewegung eines Körpers immer die im Bezug zu
einem Anderen.

Das ist ja gerade die Aussage der speziellen Relativitätstheorie: es gibt kein ausgezeichnetes Inertialsystem, alle sind gleichwertig. Jeder kräftefreier Körper besitz ein Inertialsystem, in dem er sich scheinbar in Ruhe befindet, auch Ruhesystem genannt.

Was ist nun wenn sich zwei Körper jeweils mit annähernd
Lichtgeschwindigkeit voneinander entgegengesetzt wegbewegen,
also (als Skizze):

k1k2

Wäre nicht im Bezug zum körper k1 der körper k2 mit
(annähernd) doppelter Lichtgeschwindigkeit unterwegs?

Für seine SRT stellte Einstein zwei Axiome auf:

  1. Konstanz der Lichtgeschwindigkeit
  2. Relativitätsprinzip, d.h. für jeden gleichförmig bewegten Körper gelten die gleichen physikalischen Gesetze
    Da es nun kein ausgezeichnetes (absolutes) Bezugssystem, das sich in Ruhe befindet (und das wäre notwendig für eine Absolutmessung), geben kann, folgt in Verbindung mit dem Relativitätsprinzip daraus, dass man keine absolute Geschwindigkeit bestimmen kann. Jeder der beiden Beobachter misst also als Geschwindigkeit c, und das unabhängig von seiner Bewegung.

mfG Dirk

Hallo!

Soweit ich mich erinnere, handelt es sich um Licht im Vakuum.
Ansosten gibt es wohl z.B. das Tscherenkov-Syndrom (oder so
ähnlich), das schneller als Licht ist.

Das ist der sogenannte Tscherenkov-Effekt. Er kommt zum Tragen, wenn ein Teilchen mit einer Geschwindigkeit v, welche größer als die Lichtgeschwindigkeit c(oder genauer: Phasengeschwindigkeit c/n) in diesem Medium ist, in ebendieses Medium eintritt. Dabei wird eine charakteristische Strahlung frei, wie z.B. das von dir erwähnte bläuliche Tscherenkov-Leuchten in Schwimmbeckenreaktoren.

mfG Dirk

Danke vorab für die Antworten (welche mich nich nicht so recht satt gemacht haben).

folgt in Verbindung mit dem Relativitätsprinzip daraus, dass man keine absolute Geschwindigkeit bestimmen kann

Wenn ich am Punkt o stehe ( in meiner Skizze) und zu beiden Seiten Körper (sagen wir elektronen) mit annähernd c aussende kann ich doch eine Aussage über die jeweilige Geschwindigkeit im Bezug aus deren Position machen. Ich könnte zwar von einem zum anderen Körper nicht messen, dass es sich um die Geschwindigkeit 2c handelt (da das licht, als messinstrument mich von einem zum anderen körper nicht mehr zurückfinden würde), das hieße doch jedoch nur dass meine Messinstrumente nicht vollständig sind.

Ist es denn von daher Möglich, dass sich zwei Körper mit mehr als c voneinander antfernen? und/oder sagt die Aussage von Einstein nur dass wir es nicht messen können?

Danke

Was ist nun wenn sich zwei Körper jeweils mit annähernd
Lichtgeschwindigkeit voneinander entgegengesetzt wegbewegen,
also (als Skizze):

k1k2

Wäre nicht im Bezug zum körper k1 der körper k2 mit
(annähernd) doppelter Lichtgeschwindigkeit unterwegs?

Aus der Kostnanz der Lichtgeschwindigkeit folgt, dass nicht die
Galilei-Trafo sondern die Lorentz-Trafo Anwendung finden muß.
Das fällt allerdings nur bei „großen“ Geschwindigkeiten ins Gewicht.
Für die Addition von Geschwindigkeiten ergibt sich aus der Lorentztrafo:
V = (V1 + V2) / (1 + V1 * V2 / C^2)
und nicht V = V1 + V2