Schneller und schlimmer als befürchtet

Hallo!

Und wie weit in den Westen?

So bis in die alten Bundesländer, würde ich mal behaupten.

Klar gibt es preisliche Gefälle zu
den Grenzen hin, aber das ist beidseitig so. Eins vergessen
nämlich die Grenzdeutschen immer zu erwähnen, da es ihnen zum
Vorteil gereicht. Sie können ebenso billig dort einkaufen
gehen, dort tanken gehen, dort auch wohnen und bald auch ihre
KFZ-Versicherung abschließen.

Und auch dort arbeiten, das gibt es tatsächlich.

Hier in bayern klagen sehr oft die Tschechen, dass dei
deutschen karawanenartig das Land überfallen, dort essen,
einkaufen, tanken, selbst nach Österreich fahren viele zum
Tanken.

Die Tschechen sind nach meiner Erfahrung nicht unglücklich, wenn ich in der Kaufhalle 100 Euro bezahle. Vielleicht etwas neidisch…

Selbst schuld, wer es nicht macht, und die Vorteile nutzt.
Marktwirtschaft nennt sich das wohl. Mache ich übrigens auch,
aber nicht nur wegen dem Benzin, die 20% Ersparnis lohnen sich nicht.
Richtig lohnt es sich bei Medikamenten, Zigaretten, Lebensmittel, Werkzeug, Haushaltwaren, Waschmittel, alkoholfreie Getränke usw.

Nachteile übertreiben,
Vorteile verschweigen, nur einseitig berichten, bewusst
falsche Behauptungen aufstellen.

Das trifft aber auch auf Dich zu,
oder meinst Du, dass es für den Arbeitsmarkt in den deutschen Grenzregionen förderlich ist,
wenn jeder in CZ tankt, einkauft, isst, zun Frisör geht usw?
Auf der deutschen Seite der Grenze herrscht Totenstille, das geht dort zu wie in einem Kurort, nur ist kein Mensch zu sehen.
Die Menschen dort sind warscheinlich den ganzen Tag mit Holz hacken und stapeln beschäftigt.

Grüße, Steffen!

Hallo,

oder meinst Du, dass es für den Arbeitsmarkt in den deutschen
Grenzregionen förderlich ist,
wenn jeder in CZ tankt, einkauft, isst, zun Frisör geht usw?

Nicht unbedingt. Es ist ein Umgewöhnungsprozess. Vielleicht muss der Friseur sich mal wieder zu realistischen Preisen hinbewegen. Vielleicht kann er nicht dasselbe verlangen, wie ein Friseur in München.

Auf der deutschen Seite der Grenze herrscht Totenstille, das
geht dort zu wie in einem Kurort, nur ist kein Mensch zu
sehen.

Das liegt an den Deutschen, nicht an der Grenzöffnung. Schau dir Ösiland an. Das Land ist wesentlich „dünner“, also fast ausschließlich Grenzland. man hört einfach dort keinen klagen.

Warum ziehen die Deutschen nicht einfach nach Tschechien? Im Grenzland spricht eh fast jeder deutsch. Warum nutzt kaum einer der Deutschen die Grenzöffnung und sieht es als willkommene Gelegenheit, Geschäfte dort abzuuwickeln?

Die Kosten setzen sich aus verscheidenen Faktoren zusammen.
Hier wird der Aufwand einberechnet, ca. 7% Investitionszinsen, der Gewinn und ca. 1% Wagnisszuschlag.

Dies ist überall in Europa so, wer anders kalkuliert stirbt.

Im aufwand werden auch die ganzen Rahmenbedingugen einbeogen. Produktive Faktoren, Feiertage, Urlaub, Krankheit.
Miet. bzw Gebäudekosten. Dann müssen Lagerkosten, Werkzeug, Fahrzeuge, Maschinen etc. etc. einbezogen werden.
Lohnstuer, Betriebswesen, Sozialversicherungen, Kassenbeiträge, Kammern, Genossenschaften, Versicherungen, Marketing, Werbung, Rechtswesen, Qualitätsmanagemen, Schulungen, Tüv etc.

All das muss rein um Lohnkosten bzw. Arbeitspreise ermitteln zu können.

Wenn du nun deine Arbeit in einer Polnischen Hinterhoffirma *Du geben mir 200 Euro, ich bauen dir, zwar noch nicht wissen wie, aber wir machen* verrichten lässt ist das zwar billig, aber naja.

Für Kugelschrieber montieren, mit eine Aussschuss von 20% und überschriettenen Lieferzeiten von 8 KW mag das ja ok sein.

Nicht umsonst sind gerade im Maschienenbau, als bestes Beispiel, angeführt nur *Made in Germany* bevorzugt aus Bayern, gefragt.
Qualität, Sauberkeit, durchkalkulierte Kosten, Optimierung, beste Handarbeit, beste Dokumentation, modernste Technik, sauberste Arbeit, Felibilität, Beratung, etc. etc.

Soetwas kostet und das zahen die Firmen gerne.

Service, Beratung, Qualität, keine Ausfallzeiten, Erststeile, Wartung, und 24/7 top ausgebildetete beste Ansprechpartner.

Hallo Mathias!

und dann gute Kunden werden, :die Preise bezahlen können, :die Spaß machen.

…ob du wirklich glaubst was :du da schreibst, wenn doch, :bist du ziemlich arm dran

Nein, ich glaube es nicht, ich weiß es! Jeder Kaufmann weiß um den Zusammenhang, daß nur wohlhabende Kunden zu guten Preisen kaufen können. Mit Habenichtsen ist kein Geld zu verdienen. Unsere bedeutenden Handelspartner sind deshalb nicht arme Länder, sondern ohne Ausnahme Länder, denen es gut geht. Wir müssen deshalb ein Interesse an der Entwicklung heute noch armer Länder haben. Die Zufriedenheit mit in der Welt verbreiteter Armut, weil da wenigsten keine Konkurrenten sitzen, ist menschenverachtend und kaufmännisch ungeschickt.
Natürlich ist mit dem Wunsch der Entwicklung anderer Länder auch verbunden, daß Konkurrenten entstehen. Ich muß gar nicht die Plattheit von der Belebung des Geschäfts bemühen, aber tatsächlich schadet Konkurrenz nur dem Satten und Bequemen. Versuche einmal - und ich war schon mehrmals in der Situation - ein absolut neues Produkt in den Markt zu bringen. Glaub mir einfach, daß man dabei jedem Konkurrenten am liebsten die Füße küssen möchte, weil der nämlich hilft, den Markt zu öffnen, was einer alleine nie schaffen kann. Das geht so weit, daß man sich den Konkurrenten selbst schafft, durch Lizenzvergabe selbst aufbaut. So würden wir z. B. nicht per PC kommunizieren, wenn die ersten Anbieter am Markt nicht ganz wild darauf gewesen wären, ein offenes System zu schaffen, das Unternehmen auf der ganzen Welt unterstützen und vervollkommnen. Wir dürfen nicht vor der Konkurrenz erstarren, müssen vielmehr die Arbeitsteiligkeit erkennen und nutzen. Wir können in D tolle U-Boote bauen, aber das Know-how und die Anlagen zum Bau riesiger Containerfrachter liegen in Korea und nicht in D. Unser Spezialmaschinenbau und unsere Medizintechnik-Industrie können in armen Ländern nicht ein einziges Stück verkaufen. HGÜ-Anlagen könnte Siemens wie doll und verrückt verkaufen, wenn Indonesien Insel für Insel elektrifiziert. Nur hoch entwickelte Länder sind Kunden. Natürlich bauen Franzosen Autos und produzieren guten Wein, treten als Wettbewerber auf, nehmen Marktanteile in Anspruch. Aber sie sind gleichzeitig unser größter Handelspartner.

Wir sind nur schief gewickelt, wenn wir glauben, mit überall produzierbaren 08/15-Sachen über niedrige Preise bestehen zu können. Der Preis als einziges Verkaufargument taugt nichts und ist nur gut für den Käufer, der sich über ein billiges Allerweltsprodukt freut. Dagegen wird für richtig gute, qualitativ hochwertige Technik auf der ganzen Welt fast jeder Preis bezahlt. Natürlich nur von Kunden, die sich das Produkt auch leisten können. Deshalb wünsche ich mir sehnlich eine florierende Industrie in Polen, in der Türkei, in Russland, nach Möglichkeit überall. Etwas Besseres kann unserem Arbeitsmarkt kaum passieren.

Gruß
Wolfgang

den Maschinenstürmer des 18./19. Jahrhunderts (Englische Ludditen, Schlesische Weber usw.) hat es damals auch nicht gefallen, daß sie plötzlich arbeitslos wurden bzw. für viel weniger Geld arbeiten sollten. Es gab blutige Aufstände und Unruhen, aber letztendlich konnte man die Industrielle Revolution und den mit ihr einhergehenden sozialen Wandel nicht aufhalten. Durch Flexibilität und Ideenreichtum war es nach einiger Zeit sogar möglich die Kriese in ein Wirtschaftswunder zu wandeln.

Das Problem ist heute also weniger die EU-Osterweiterung, sondern daß man in Deutschland - wie vor 200 Jahren – wieder zu spät auf die Chancen und Gefahren der Industrielle Revolution reagiert und an veralteten Strukturen festhält.

Hallo!

Natürlich kann ich die Ängste vieler Menschen nachvollziehen. Immerhin sind die Ängste oft genug begründet. Das darf aber kein Anlaß für Sprüche der Art „der deutsche Arbeiter ist arbeitslos“ sein und auch nicht für die Schimpferei auf die EU-Osterweiterung. Wer sich die politischen und militärischen Verhältnisse vor 15 Jahren in Erinnerung ruft, kann nur glücklich sein über die heutige Situation. Ein paar nicht ganz so schöne Begleiterscheinungen einer im Grundsatz positiven Entwicklung müssen wir in Kauf nehmen. Dabei findet eine Arbeitsteilung einschließlich der Verlagerung ganzer Produktionen nicht erst seit der EU-Osterweiterung statt.

Seit Jahrzehnten ist bekannt, daß unsere Zukunft nicht in Billig-Massenproduktion liegen kann. Ebenso lange ist bekannt, daß ein höherer Anteil der Bevölkerung schulisch und beruflich besser ausgebildet werden muß und inzwischen seit Generationen sollte die Erkenntnis zum Allgemeingut gehören, daß Menschen ohne Hauptschul- und Berufsabschluß weitgehend chancenlos am Arbeitsmarkt sind. Wir brauchen deutlich mehr Selbständige. Statt dessen sind wir ein Volk abhängig Beschäftigter mit einem kaum irgendwo in der Welt niedrigeren Anteil von Selbständigen. Das alles sind uralte Hüte, aber es bewegt sich nichts. Wie ein Übergewichtiger, der seinen Zustand beklagt und nach der Wunderpille zum mühelosen Abnehmen sucht, beklagen wir den Zustand am Arbeitsmarkt und suchen das Wunderrezept für mehr Beschäftigung. Mit der Hoffnung auf Wunder bleiben der Übergewichtige zu fett und der Arbeitsmarkt zu dünn. Jeder Einzelne muß sich bewegen. Bildung muß als Wert erkannt werden. Wir können uns keine Hauptschüler ohne Abschluß leisten. Wir brauchen mehr Hochschulabsolventen und mehr Menschen, die kein sicher versorgtes Beamtenverhältnis anstreben, sondern die eigene Existenz. Gejammer hilft dabei nicht, nur Machen.

Gruß
Wolfgang

Hallo Christian!

Eine junge Russin und in 4 Jahren hat sie Dich eingeholt? Kritische Situation, schwierig, um nicht fast aussichtslos zu sagen. Du mußt etwas tun! Ziehe die Konkurrentin aus dem Verkehr!
.
.
.
.
.
.
.
Laß mich überlegen.
.
.
.
.
.
.
Ich glaub, ich habs!
.
.
.
.
.
.
Schwängere sie!

Der Rat, die gefährliche Konkurrentin zu heiraten, würde nach meiner Einschätzung das Problem eher verschärfen.

Gruß
Wolfgang

Hallo Michaela, hallo Wolfgang,

für Eure gutgemeinten Tips bin ich Euch dankbar. Ich habe auch kurz beide Möglichkeiten geprüft, bin dann aber zu der Entscheidung gelangt, daß ein gewichtiger Grund gegen beide Vorschläge spricht. Nach reiflicher Überlegung bin ich nämlich zur festen Überzeugung gelangt, daß ihr Mann was gegen die Umsetzung haben würde. Ich werde ihm aber Plan B nachdrücklich zur Selbstverwirklichung vorschlagen.

Eine junge Russin und in 4 Jahren hat sie Dich eingeholt?

Ich werde also einfach mal darauf vertrauen, daß ich in den vier Jahren nicht tatenlos bleiben werde. Der erste Schachzug ist auch schon vorbereitet: Ich werde ihre volkswirtschaftliche Ausbildung mit den Werken des heiligen F. (Name von der Redaktion unkenntlich gemacht) beginnen. Das dürfte ihr Schiksal besiegeln.

Gruß,
Christian

Hallo,

oder meinst Du, dass es für den Arbeitsmarkt in den deutschen
Grenzregionen förderlich ist,
wenn jeder in CZ tankt, einkauft, isst, zun Frisör geht usw?

Nicht unbedingt. Es ist ein Umgewöhnungsprozess. Vielleicht
muss der Friseur sich mal wieder zu realistischen Preisen
hinbewegen. Vielleicht kann er nicht dasselbe verlangen, wie
ein Friseur in München.

Macht er auch nicht, denke ich zumindest. 10 min. Haareschneiden kostet bei mir 7 €, was ja angemessen ist.
In CZ vieleicht max. die Hälfte.
Allerdings kat ein Frisör im dt. Grenzgebiet eine viel höhere Ladenmiete, braucht den Meister, teure Versicherungen, IHK, HWK, Berufsgenossenschaften, Energie, Wasser … das macht das haareschneiden dreimal so teuer vie in CZ.
Und trotzdem wird die deutsche Frisöse nicht reich, und die Chefin auch nicht.

Auf der deutschen Seite der Grenze herrscht Totenstille, das
geht dort zu wie in einem Kurort, nur ist kein Mensch zu
sehen.

Das liegt an den Deutschen, nicht an der Grenzöffnung. Schau
dir Ösiland an. Das Land ist wesentlich „dünner“, also fast
ausschließlich Grenzland. man hört einfach dort keinen klagen.

Kann ich nichts dazu sagen, in A war ich noch nicht.
Allerdings belebt sich der Tourismus im Erzgebirge lt. aktueller Statistik langsam, hoffen wir mal das beste.
Leider sind die Sachsen etwas mürrisch und unfreundlich.

Warum ziehen die Deutschen nicht einfach nach Tschechien? Im
Grenzland spricht eh fast jeder deutsch. Warum nutzt kaum
einer der Deutschen die Grenzöffnung und sieht es als
willkommene Gelegenheit, Geschäfte dort abzuuwickeln?

Alles falsch.
Wenn Du mal dort warst, würdest Du niemals dort hin ziehen, zumindest in die Grenzgebiete.
1990 war CZ nicht so gut wie die DDR. (kenne CZ auch selbst noch aus sozialistischer Zeit)
Seit dem Ende des Sozialismus ist dann alles verfallen, verschlampert und kaputt. Das sieht dort aus wie nach einem Krieg, am Strassenrand und in verfallenen Häusern bieten Vietnamesen Zigaretten und Alkohol an,
es gibt finstere Nachtclubs, Prostituierte (Kinder, Farbige, Asiaten).
Dazwischen halb eingefallene Häuser, alte Fabriken, mal eine neue Kaufhalle, jedes 5 Haus ist eine Kneipe oder Bordell.
Kaum Autos zu sehen, obwohl Ostrov eine relativ grosse Stadt ist.
Überall ist im Winter Rauch von der schwefelhaltigen CZ-Kohle, oder Qualm von verbranntem Holz.
Dann herscht in CZ ein Bevölkerungswachstum und Wohnungsnot,
es wurde sogar schon überlegt, die Tschechen in leerstehende Deutsche Wohnungen zu quartieren, was aber an den Heizkosten gescheitet ist.
Übrigens spricht dort fast niemand deutsch, was ich auch eigenartig finde.
Ein Gastwirt kann Dich zwar ordentlich in deutsch bedienen, aber wenn man den was anderes fragt, hört es auf.
Deutsch können aus bekannten Gründen nur die Rentner, die wollen aber mit den Deutschen nichts zu tun haben.

Und als letztes:
Geschäfte abwickeln tun dort die deutschen „netten Onkels“ mit 14-jährigen Mädels, (hab ich schon mitbekommen, indirekt)
um andere Sachen kümmern sich die Tschechen selbst.
Einen Tschechen wird man als Deutscher kaum Geld aus der Tasche ziehen können, weil die einfach nichts haben.
Zumindest den Privatleuten nicht. Im grösserem Rahmen ist da ehr was möglich, aber mit solchen Dingen hab ich nichts zu tun.

Grüße, Steffen!

Hallo Wolfgang!
Die Schlachthof-Gechichten sind mir auch schon seit vielen Jahren bekannt.
In Chemmnitz wurde das jetzt auch gemacht, lustigerweise wohnen die slovakischen Arbeiter dort im ehemaligen Betriebskindergarten!!

Aber ich spinne den Faden mal weiter:
Ich könnte, zumindest mal angenommen, für meine Werkstatt einen legalen Arbeiter für 6 € ohne Nebenkosten anstellen.
Das geht so:
Ich suche mir in CZ einen guten Autoschlosser. Derjenige meldet ein Gewerbe an, die richtige Bezeichnung kenne ich nicht, sozusagen als selbstständiger Leiharbeiter.
Er arbeitet bei mir, stellt mir jede Stunde 6 € in Rechnung. Aus Dankbarkeit und als Motivation kann er bei mir mit wohnen und essen.

Das würde einen enormen Wettbewerbsvorteil darstellen, andere Werkstätten machen das nach.
Dann auch die Baubetriebe usw.

Was dann? Ist doch durchaus realistisch.

Grüße, Steffen!

hallo,

seltsam, hier im bayerischen Grenzland ist für die Tschechen Deutsch die zweite Muttersprache. Vielleicht sieht es ja im ostdeutschen Bereich düsterer aus, aber hier hört man nur die Tankstellenpächter klagen.

Hallo Wolfgang,

danke für deine Antwort.

besser ausgebildet werden muß und inzwischen seit Generationen
sollte die Erkenntnis zum Allgemeingut gehören, daß Menschen
ohne Hauptschul- und Berufsabschluß weitgehend chancenlos am
Arbeitsmarkt sind.

Wobei es auch „dumme“ geben muss, die die niederen Arbeiten verrichten, die keiner mehr machen will, weil diese auch notwendigen Arbeiten (Müll, Straßenkehren, Putzen, Fließband etc.) gesellschaftlich keine Achtung mehr erfahren.
Da kamen hier ja schon haarsträubende Sprüche in dem Sinne wie: Niedere Arbeiten in die armen (Billig)Länder „exportieren“, stupide Arbeiten brauchen wir hier nicht etc… *schüttel*

Früher waren es die Gastarbeiter die für die Drecksarbeit geholt wurden/kamen. Heute schimpft man über zu viele Ausländer. Einige davon haben es eben hier geschafft „etwas zu werden“ und nehmen uns inzw. eben auch qualifizierte Arbeit „weg“. Dann kam der „Neid“. Man kann eben nicht alles haben im Leben :wink:

Wir brauchen deutlich mehr Selbständige.

Richtig! Aber:
Dank Renditewut und Basel II ist es ja auch so leicht an Gründungskredite ranzukommen :wink:
Der Dienstleistungssektor ist auch gut besetzt, bzw. kann sich die „breite Masse“ nur bedingt leisten, und wie du sagst, feheln Qualifikationen. Qualifizierten Leuten mit guten Geschäftsideen fehlt oft das Geld, da technische/technologische Geschäftsideen oft Investitionsintensiv sind.

Statt dessen sind wir ein Volk abhängig Beschäftigter mit
einem kaum irgendwo in der Welt niedrigeren Anteil von
Selbständigen. Das alles sind uralte Hüte, aber es bewegt sich
nichts. Wie ein Übergewichtiger, der seinen Zustand beklagt
und nach der Wunderpille zum mühelosen Abnehmen sucht,
beklagen wir den Zustand am Arbeitsmarkt und suchen das
Wunderrezept für mehr Beschäftigung. Mit der Hoffnung auf
Wunder bleiben der Übergewichtige zu fett und der Arbeitsmarkt
zu dünn.

*gg*

Jeder Einzelne muß sich bewegen. Bildung muß als Wert

erkannt werden. Wir können uns keine Hauptschüler ohne
Abschluß leisten. Wir brauchen mehr Hochschulabsolventen und
mehr Menschen, die kein sicher versorgtes Beamtenverhältnis
anstreben, sondern die eigene Existenz. Gejammer hilft dabei
nicht, nur Machen.

O.k.!, jedoch nicht jeder kann schlau sein, nicht jedes Elternhaus kann entspr. Unterstützung geben. Für ein Kind aus gewisser soz. Schicht ist es ohne besondere „Hochbegabung“ schlicht auch in D schwieriger, eine gute Ausbildung zu bekommen. Nach wie vor ist es auch in D z. T. eine gewisse Geldfrage. Vom Schulsystem etc. ganz zu schweigen. Es sind eben immer so viele Faktoren, die ein Gesamtbild/Gesamtsituation ergeben.

Nur elitäre, hochqualifizierte, selbständige Köpfe sind auch nicht die Lösung.
Es muss mehr davon geben - ja. Ein gewisses „Spannungsfeld“ zw. „dumm“ und „gscheit“, „niedere“ und „hohe“ Arbeit muss es m. M. nach geben, solange die Menschheit noch darauf „angewiesen“ ist, dass gearbeitet werden „muss“.

Diphda, eher sozial denkende „Kleinunternehmerehefrau“

Hallo!

…die die niederen Arbeiten
verrichten, die keiner mehr :machen will…

Leuten, die von niederen Arbeiten reden, pflege ich regelmäßig übers Maul zu fahren. Wie dringend nötig angeblich „niedere Arbeiten“ sind, merkt man spätestens, wenn diese Arbeiten nicht oder nur schlampig erledigt werden. Es gibt aber immer weniger Tätigkeiten, die sich ohne Berufsausbildung erledigen lassen.

Diese Veränderungen sind bei vielen Menschen noch nicht angekommen. So wird immer noch ein Hauptschulabschluß für ausreichend erachtet, wenn damit ein bestimmter Berufswunsch erfüllbar erscheint. Bildung wird als notwendiges Übel, aber nicht als Wert an sich angesehen.

Dank Renditewut und Basel II :ist es ja auch so leicht an
Gründungskredite ranzukommen
Qualifizierten Leuten mit :guten Geschäftsideen fehlt :oft das Geld, da
technische/technologische :Geschäftsideen oft
Investitionsintensiv sind.

Das tiefe Faß will ich jetzt nicht aufmachen. Läßt sich nicht mal eben nebenbei abhandeln. Gerne in einem neuen Thread.

O.k.!, jedoch nicht jeder :kann schlau sein, nicht jedes
Elternhaus kann entspr. :Unterstützung geben.
Nur elitäre, :hochqualifizierte, :selbständige Köpfe sind auch
nicht die Lösung.
Es muss mehr davon geben- ja.

So isses. Es kann nicht darum gehen, nur noch Abiturienten, Akademiker und Selbständige zu haben. Ohne genügend Indianer nützen die Häuptlinge nichts. Es führt nicht weiter, nur in Extremen zu denken. Wenn ich den aus meiner Sicht zu geringen Anteil hochqualifizierter Menschen anspreche, findet sich regelmäßig jemand mit dem Hinweis, daß aber nicht jeder das Abitur schaffen kann… Natürlich nicht! Aber es wäre doch schon ein Erfolg, wenn sich der Abiturientenanteil etwa bei uns in McPomm von unter 30% um ein paar Prozentpunkte vergrößern ließe. Das bliebe sogar dann ein Erfolg, wenn nicht alle Abiturienten studieren. Diese Leute haben z. B. lebenslang bessere Fortbildungschancen. Es geht auch nicht darum, daß wir zum Volk aus lauter Unternehmern werden. Aber ein etwas höherer Prozentsatz an Selbständigen mit eigenem Produkt und eigenem Marktzugang würde schon helfen.

Gruß
Wolfgang

Hallo,

O.k.!, jedoch nicht jeder kann schlau sein, nicht jedes
Elternhaus kann entspr. Unterstützung geben. Für ein Kind aus
gewisser soz. Schicht ist es ohne besondere „Hochbegabung“
schlicht auch in D schwieriger, eine gute Ausbildung zu
bekommen. Nach wie vor ist es auch in D z. T. eine gewisse
Geldfrage. Vom Schulsystem etc. ganz zu schweigen. Es sind

In Diesem fall springt ja der Staat ein und finanziert über BaföG nach der kostenlosen Schule ein Abitur bzw. Studium. Dieses geld reicht i.a. aus, um über die Runden zu kommnen. Wer Extras haben möchte, wie einen neuen PC oder sich das Auto finanzieren will, der kann ohne Probleme Jobben gehen. Studenten sind sehr willkommene Arbeitskräfte und jede Hochschule vermittelt die Arbeit.

Anders sieht es natürlich aus, wenn Kinder wegen dem nicht sonderlich gutem Elternhaus keine bessere Ausbildung genießen können. Das haben wir leiter auch in Deutschland. Hier müssen die KInder die entsprechende Willenskraft haben und den Eltern den Stinkefinger zeigen.

Hallo,

wenn ich so ein Zeug wie Du verfasst hätte, dann würde ich es auch für das Archiv sperren.

Aus Deiner Milchmädchenrechnung stellt sich mir nur eine Frage.

Wer soll die teuren Produkte, welche in Deutschland produziert kaufen, wenn alle drumherum kein Geld haben und hier eine Marktsättigung eintritt.

Na jetzt kuckst Du aber altklug! Aber das weißt Du ja schon immer.

Gruß
N.

Hallöchen,

Wir brauchen deutlich mehr Selbständige.

Richtig! Aber:
Dank Renditewut und Basel II ist es ja auch so leicht an
Gründungskredite ranzukommen :wink:

a) Wieso braucht man zur Gründung einen Kredit? b) Was hat Basel II mit Gründungskrediten zu tun? c) Was spricht gegen KfW-Darlehen?

Der Dienstleistungssektor ist auch gut besetzt, bzw. kann sich

mehr Menschen, die kein sicher versorgtes Beamtenverhältnis
anstreben, sondern die eigene Existenz. Gejammer hilft dabei
nicht, nur Machen.

O.k.!, jedoch nicht jeder kann schlau sein, nicht jedes
Elternhaus kann entspr. Unterstützung geben.

Es würde schon reichen, wenn den Kindern der Gedanke vermittelt werden würde, daß Bildung was gutes ist. Es würde auch schon reichen, wenn Kinder nicht in dem Glauben daran erzogen werden würden, daß auch gerne die dritte Generation der Familie von Sozialhilfe leben könnte. Kinder aus einfachen Verhältnissen sind nicht per se dümmer als ihre Altergenossen aus Akademikerfamilien, nur wachsen sie mit einer anderen Lebenseinstellung auf, die dazu führt, daß die Kinder mit den guten Noten nicht um Nachhilfe ange- sondern auf dem Schulhof verhauen werden.

Für ein Kind aus
gewisser soz. Schicht ist es ohne besondere „Hochbegabung“
schlicht auch in D schwieriger, eine gute Ausbildung zu
bekommen.

Das liegt nicht an Deutschland sondern an den Eltern. Niemand wird in Deutschland aufgrund seiner Herkunft oder seines Einkommens davon abgehalten, die Schule gescheit zu Ende zu bringen und zu studieren.

Gruß,
Christian

Hallo Christian,

a) Wieso braucht man zur Gründung einen Kredit? b) Was hat
Basel II mit Gründungskrediten zu tun? c) Was spricht gegen
KfW-Darlehen?

Meine Fragen:
Hast du selbst schon ein Unternhemen gegründet?

Meine „Antworten“:
a) Geht eine Gründung grundsätzlich ohne Kredit?
b) Bleibt Ranking, Bonität, Eigenkapitalanteil, Sicherheiten, Rentabilitätsvorschau & Co. bei der Gewährung eines Kredites unberücksichtigt?
c) Welche Bedingungen sprechen dagegen? Wie einfach ist es eines zu bekommen? Kennst du die Voraussetzungen?

Hier ist einiges Material dazu, das meine Aussage teilweise untermauert.

http://www.kfw.de/DE/Service/OnlineBibl48/Publikatio…
Seite 24/ 25 Finanzierung -> zögerliche Kreditvergabe und besonders S. 26 Abs. 2 Bezug auf Basel II !

http://www.media.nrw.de/magazin/archiv/0103/art05_ge…
Besondere Schwächen sind die Selbsteinschätzung der Gründungsfähigkeiten seitens der Bevölkerung, ebenso wie die Wahrnehmung von Gründungschancen, die speziell von den eher pessimistischen Zukunftsperspektiven negativ beeinflusst wird. Hinzu kommt, dass die Angst zu Scheitern innerhalb der deutschen Bevölkerung stark ausgeprägt ist.

Die öffentlichen Förderprogramme in Deutschland gelten als sehr differenziert, nur in wenigen anderen Ländern gibt es eine solche Fülle von Hilfsangeboten.
Das reichhaltige Angebot wird aber auch mit Kritik bedacht: „Die Breite des Fördersystems und die Vielzahl der Programme hat nämlich zur Folge, dass das Fördersystem unübersichtlich erscheint und selbst Gründungsberater zum Teil Probleme haben, die Gründungsförderprogramme der verschiedenen staatlichen Ebenen zu überblicken.“

Statt einer vorsichtigen Unterstützung begegnet man in Deutschland dem Unternehmer eher mit abwartendem Zweifel. Folgt man bisherigen Ergebnissen der GEM-Studie, dann könnte sich diese Haltung als besonders schwerwiegendes Hemmnis erweisen.

http://www.lasa-brandenburg.de/brandakt/specials/spe…
Bei dem konkreten Zugang zur Finanzierung wurde Deutschland dagegen kritisiert, weil sich hier die negative Tendenz verfestigt hat, dass Banken und Kreditinstitute immer weniger Kapital für Unternehmensgründungen zur Verfügung stellen, so die GEM-Studie. Durch dieses restriktive Verhalten der Banken gerät auch allzu oft die Weitergabe öffentlicher Fördergelder an GründerInnen ins Stocken, da die Haubank immer involviert sein muss.
Um sich selbstständig zu machen, benötigen zukünftige ExistenzgründerInnen neben ihrer Geschäftsidee auch die Fähigkeit, ein Unternehmen zu führen. Welche Rahmenbedingungen bietet Deutschland nun an, damit GründerInnen ergänzend zur fachlichen Qualifikation sich auch betriebs- und marktwirtschaftliche Kenntnisse aneignen können? Während bei den Hochschulen die Angebote zur Vermittlung gründungsbezogenen Wissens in den letzten Jahren ausgebaut wurden, ist das Angebot an Schulen völlig unzureichend, so das Ergebnis von GEM. Diese Schwäche führt auch dazu, dass im internationalen Vergleich dieser Bereich am schlechtesten abschneidet: Deutschland liegt bei 27 untersuchten Ländern auf Rang 23.

Womit hier eine kleine Brücke zu Chancengleichheit und Bildung geschlagen werden kann.

O.k.!, jedoch nicht jeder kann schlau sein, nicht jedes
Elternhaus kann entspr. Unterstützung geben.

Es würde schon reichen, wenn den Kindern der Gedanke
vermittelt werden würde, daß Bildung was gutes ist.

Sehe ich auch so

Es würde
auch schon reichen, wenn Kinder nicht in dem Glauben daran
erzogen werden würden, daß auch gerne die dritte Generation
der Familie von Sozialhilfe leben könnte.

Das gibt es sicher auch, aber nicht nur!

Kinder aus einfachen
Verhältnissen sind nicht per se dümmer als ihre Altergenossen
aus Akademikerfamilien,

Das stimmt zum Glück, allerdings frage ich mich, warum das Schlagwort Chancengleichheit so stark thematisiert wird und Studien durchgeführt werden, wenn in D die Chancengleichheit wirklich absolut gewährleistet ist.
Es geht mir primär nicht um die verschiedenen Usachen, sondern um meine „Behauptung“, dass Herkunft (Eltern, Region) und Geld (Nachhilfe) die Chancengleichheit eben z. T. beeinträchtigen (können).

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/hintergrundpoliti…
Wer in Deutschland Abitur macht, hat in der Regel Akademiker als Eltern. Zu diesem Ergebnis kommt auch die aktuelle PISA-Studie. Nur ein Drittel der Kinder aus den so genannten bildungsfernen Schichten schafft den Weg auf das Gymnasium; sogar nur jedes fünfte Arbeiterkind wechselt danach an eine Hochschule. Alarmierende Zahlen, die auf einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen Bildung und sozialer Herkunft verweisen.

Es sind also nicht die schulischen Leistungen allein, die über den späteren Ausbildungsweg entscheiden. Wenn es um Noten oder Versetzungen geht, scheint die familiäre Situation eine weitaus größere Rolle zu spielen, als man gemeinhin annimmt. Dieser Tatsache ist man sich spätestens seit der ersten Pisa-Studie vor drei Jahren bewusst. Doch seitdem ist wenig geschehen.

http://www.google.de/search?q=Bildung+Chancengleichh…
http://www.bildungsserver.de/zeigen.html?seite=916
http://www.bmbf.de/de/1021.php

nur wachsen sie mit einer anderen
Lebenseinstellung auf, die dazu führt, daß die Kinder mit den
guten Noten nicht um Nachhilfe ange- sondern auf dem Schulhof
verhauen werden.

Das ist mir zu pauschal und undifferenziert von dir dargestellt. Es passt für mein Empfinden zu deiner anscheinend negativ behafteten Einstellung (Voruteile?!) gegenüber Menschen aus bestimmten sozialen Schichten. Diesbezüglich lese ich bei dir häufig eine eher undifferenzierte pauschale Meinung heraus.

Für ein Kind aus
gewisser soz. Schicht ist es ohne besondere „Hochbegabung“
schlicht auch in D schwieriger, eine gute Ausbildung zu
bekommen.

Das liegt nicht an Deutschland sondern an den Eltern. Niemand
wird in Deutschland aufgrund seiner Herkunft oder seines
Einkommens davon abgehalten, die Schule gescheit zu Ende zu
bringen und zu studieren.

Siehe obige Links und meine „Unterstellungen“, bzw. subjektiven Eindruck über deine diesbezügliche Grundgesinnung.

Gruß Diphda, die schon ein (wenn auch kleines) Unternehmen gründete und den Wert guter Bildung kennt und an den Sohn weitergibt

Hallo Steven,

In Diesem fall springt ja der Staat ein und finanziert über
BaföG nach der kostenlosen Schule ein Abitur bzw. Studium.
Dieses geld reicht i.a. aus, um über die Runden zu kommnen.
Wer Extras haben möchte, wie einen neuen PC oder sich das Auto
finanzieren will, der kann ohne Probleme Jobben gehen.
Studenten sind sehr willkommene Arbeitskräfte und jede
Hochschule vermittelt die Arbeit.

Studenten bekommen, denke ich, in der Tat noch recht gut einen Job.
Eventuelle Studiengebühren werden aber wohl einiges noch erschweren. Auch die geplante Idee der Arbeitgeberverbände? günstige Kredite für das Studium zu geben, werden bis jetzt tendenziell nicht so gut von den Studis angenommen. Die haben keinen Bock, sich erst zu verschulden um einen „anständigen“ zukunftsträchtigen Beruf zu erlernen. Die strengeren Regelungen bezügl. Regelstudienzeit tun vermutlich ihr übriges. Da die Studis mehr arbeiten müssen um die Finanzierung zu gewährleisten, wird sich dadurch evtl. die Studiendauer verlängern?

Anders sieht es natürlich aus, wenn Kinder wegen dem nicht
sonderlich gutem Elternhaus keine bessere Ausbildung genießen
können. Das haben wir leiter auch in Deutschland. Hier müssen
die KInder die entsprechende Willenskraft haben und den Eltern
den Stinkefinger zeigen.

Das ist leicht gesagt. Dass das so einfach aus eigenem Antrieb und ohne jegliche äußere Einflüsse (Freunde, Schule, Umfeld) klappt, bezweifle ich allerdings. Wenn diese Kids mit einer gewissen Denkweise und Desinteresse der Eltern groß wurden, bzw. nichts anderes lernten, werden es wohl die wenigsten aus eigenem Antrieb und Überzeugung schaffen.

Diphda, die manchen Kids mehr Unterstützung wünscht

Hallo!

…die die niederen Arbeiten
verrichten, die keiner mehr :machen will…

Leuten, die von niederen Arbeiten reden, pflege ich regelmäßig
übers Maul zu fahren.

Ich hoffe ich muss mich jetzt nicht angesprochen fühlen!

Falls doch, handelt es sich insofern um ein Missverständnis, als dass ich die „“ bei „niedere Arbeit“ vergaß.
Denn ich wertschätze, bzw. erkenne, wie du ja hier…

Wie dringend nötig angeblich „niedere
Arbeiten“ sind, merkt man spätestens, wenn diese Arbeiten
nicht oder nur schlampig erledigt werden.

… auch anmerkst, dass die Verrichtung dieser Arbeiten eben genau so wichtig ist wie die anderern auch, da sie auch ein Zahnrad in unserem gesellschaftlichen Zusammenleben/Getriebe sind, die zum Funktionieren beitragen.

Es gibt aber immer

weniger Tätigkeiten, die sich ohne Berufsausbildung erledigen
lassen.

Richtig! Meine Lebenserfahrung zeigt mir, dass es immer die Mischung, die Balance ausmacht, um das „Otimum“ zu finden/zu halten.

Gruß Diphda, manche „optimale Mischungen“ noch immer nicht gefunden :wink:

Depressionsgrüße

Sarah, die darauf wartet, dass alles noch billiger wird

Nun ja Sarah,

ganz unfalsch ist deine Aussage nicht, Vermute ich mal, falls ich während meines VWL-Studiums nicht total gepennt habe.

Gruß
Nick