Schnelles Aufstehen und darauffolgender Schwindel

Hi, liebe Wissenden,

nicht das Beugen von Wahrheit und Verbreiten von Lügen ist mit „Schwindel“ gemeint, sondern ein leicht beeinträchtigtes Gleichgewichtsgefühl, das ich habe, wenn ich sehr schnell z.B. aus der Hocke in den Stand hochfahre. Überwiegend trat das bei großer Hitze, bei der Arbeit auf.

Wenn ich langsam aufstehe, ist nichts. Aber wenn ich nicht dran denke, dann ist es schon merklich.

Mein Blutdruck ist in Ordnung. Cholesterinspiegel und Pulsfrequenz auch. Meine Hausärztin hat angewiesen, dass ich mal 2…3 kg abnehmen soll. Dieser Anweisung habe ich unverzüglich Folge geleistet.

Vielleicht ist mein Blut zu dünn, dass es sich so leicht von der Schwerkraft zu beeindrucken lassen scheint? Liegt es dran, dass ich soviel Mineralwasser und Kaffee trinke? Ich habe mit ihr noch nicht darüber gesprochen, da der Effekt diese Woche erstmals zu beobachten war. Früher hatte ich das schonmal, während der Pupertät. Nach dem Rauchen, z.B. - aber es hat sich von selbst gegeben!

Vielen Dank für das Gehör.

HM

Lieber Herr Meyer

nicht das Beugen von Wahrheit und Verbreiten von Lügen ist mit
„Schwindel“ gemeint

Das hast du wieder einmal hübsch gesagt

Wenn ich langsam aufstehe, ist nichts. Aber wenn ich nicht
dran denke, dann ist es schon merklich.

Diese Art von Kreislaufstörungen -insbesondere bei niedrigem Blutdruck- kommt relativ häufig vor und sollte keinen Anlass zum Grübeln geben :wink:

Mein Blutdruck ist in Ordnung. Cholesterinspiegel und
Pulsfrequenz auch.

Das ist schon mal wundervoll. Was im Leben will man mehr, Herr Meyer?

Meine Hausärztin hat angewiesen, dass ich
mal 2…3 kg abnehmen soll. Dieser Anweisung habe ich
unverzüglich Folge geleistet.

Vielleicht zu unverzüglich - schneller also, als es dir gut tat?

Vielleicht ist mein Blut zu dünn, dass es sich so leicht von
der Schwerkraft zu beeindrucken lassen scheint?

Nein, dünnes Blut lässt sich nicht von Schwerkräften beeindrucken. Selbst blaues Blut nicht. Nur angeheiratetes -siehe Lady Di - lebt diesbezüglich gefährlich.

Liegt es dran,
dass ich soviel Mineralwasser und Kaffee trinke?

Kann durchaus sein. Mir bekommt auch beides in Mengen nicht. Vor allem Kaffee vertrage ich nur eine Tasse pro Tag. Sonst knackt mein Kreislauf weg wie Gras im Wind.

Ich habe mit
ihr noch nicht darüber gesprochen, da der Effekt diese Woche
erstmals zu beobachten war. Früher hatte ich das schonmal,
während der Pupertät. Nach dem Rauchen, z.B. - aber es hat
sich von selbst gegeben!

Fast alles im Leben, wie wir beide wissen, gibt sich von selbst.

Vielen Dank für das Gehör.

Ich hab dir mein Gehör aber jetzt nur geliehen, leber Herr Meyer, nicht geschenkt. Noch nicht.
Aber noch mal im Ernst: Außer diesen leichten Kreislaufstörungen gibt es noch häufig diesen „gutartigen Lageshwindel“, den man aber shon spürt, wennman sich im Bett umdreht oder aus dem Bett aufsteigt. Den kann man aber auch gut behandeln, den guten. Ich hatte ihn neulich selber und ein neurologischer Kollege hat ihn mir innerhalb einer Viertelstunde (mit Wahnsinns-Übungen in seinem Sprechzimmer) weg"gezaubert".
Es grüßt dich sonntäglich Dein
Branden

>lebte

>lebte

darf/kann/muss er auch im Präsent formuliert werden.

Jetzt stehe ich zurecht selber im Verdacht, eine Freud’sche Fehlleistung begangen zu haben.
Nimm diese einach als PRÄSENT für dich. :wink:
Gruß,
Branden

Hallo, Guten Tag, Herr Branden!

Lieber Herr Meyer

nicht das Beugen von Wahrheit und Verbreiten von Lügen ist mit
„Schwindel“ gemeint

Das hast du wieder einmal hübsch gesagt

Wenn ich langsam aufstehe, ist nichts. Aber wenn ich nicht
dran denke, dann ist es schon merklich.

Diese Art von Kreislaufstörungen -insbesondere bei niedrigem
Blutdruck- kommt relativ häufig vor und sollte keinen Anlass
zum Grübeln geben :wink:

Tatsächlich? Aber alleinig der gewählte Begriff „Störung“ … ! Und ich habe keinen niedrigen und keinen zu hohen Blutdruck.

Mein Blutdruck ist in Ordnung. Cholesterinspiegel und
Pulsfrequenz auch.

Das ist schon mal wundervoll. Was im Leben will man mehr, Herr
Meyer?

10 cm, z.B. :smile:

Meine Hausärztin hat angewiesen, dass ich
mal 2…3 kg abnehmen soll. Dieser Anweisung habe ich
unverzüglich Folge geleistet.

Vielleicht zu unverzüglich - schneller also, als es dir gut
tat?

Nunja, in etwa zwei Monaten 5 kg. Ist aber schon eine Weile her.

Vielleicht ist mein Blut zu dünn, dass es sich so leicht von
der Schwerkraft zu beeindrucken lassen scheint?

Nein, dünnes Blut lässt sich nicht von Schwerkräften
beeindrucken. Selbst blaues Blut nicht. Nur angeheiratetes
-siehe Lady Di - lebt diesbezüglich gefährlich.

Das mag, statistisch gesehen, zu bestätigen sein!

Liegt es dran,
dass ich soviel Mineralwasser und Kaffee trinke?

Kann durchaus sein. Mir bekommt auch beides in Mengen nicht.
Vor allem Kaffee vertrage ich nur eine Tasse pro Tag. Sonst
knackt mein Kreislauf weg wie Gras im Wind.

Hm, ich trinke 10…15 Tassen Kaffee am Tag, und etwa 2…3 Liter Wasser.

Ich habe mit
ihr noch nicht darüber gesprochen, da der Effekt diese Woche
erstmals zu beobachten war. Früher hatte ich das schonmal,
während der Pupertät. Nach dem Rauchen, z.B. - aber es hat
sich von selbst gegeben!

Fast alles im Leben, wie wir beide wissen, gibt sich von
selbst.

Vielen Dank für das Gehör.

Ich hab dir mein Gehör aber jetzt nur geliehen, leber Herr
Meyer, nicht geschenkt. Noch nicht.

Naja, Du wirst es noch eine ganze Weile selbst brauchen! :smile:

Aber noch mal im Ernst: Außer diesen leichten
Kreislaufstörungen gibt es noch häufig diesen „gutartigen
Lageshwindel“, den man aber shon spürt, wennman sich im Bett
umdreht oder aus dem Bett aufsteigt.

Das habe ich zu Pupertätszeiten beobachtet. Aber die neuerliche Erscheinung ist nur bei der Arbeit.

Den kann man aber auch
gut behandeln, den guten. Ich hatte ihn neulich selber und ein
neurologischer Kollege hat ihn mir innerhalb einer
Viertelstunde (mit Wahnsinns-Übungen in seinem Sprechzimmer)
weg"gezaubert".

Wie hat er das gemacht?

Es grüßt dich sonntäglich Dein
Branden

Natürlich! Vielen Dank für die ausführliche Antwort!
Ebenso einen schönen Sonntag!

HM

Anm.zur Korrektur der Korrektur der Korrektur

eine Freud’sche
Fehlleistung begangen zu haben.

Das ist schon im Allgemeinen abslotut nichts Ehrenrühriges!

HM :smile:

Hallo Herr meyer,

Diese Art von Kreislaufstörungen -insbesondere bei niedrigem
Blutdruck- kommt relativ häufig vor und sollte keinen Anlass
zum Grübeln geben :wink:

Tatsächlich? Aber alleinig der gewählte Begriff „Störung“ …
! Und ich habe keinen niedrigen und keinen zu hohen Blutdruck.

Scheint aber doch (niedrigen), zu mindestens beim aufstehen.

Das Phänomen nennt sich Kreislaufregulationsstörung.
Hier kommt es beim Lagewechsel durch ein Versacken des Blutes in die Beinvenen zu solchen Beschwerden, wie Schwindel usw.

Ich bekam vor Jahren einen sehr guten Tipp von meinem Hausarzt:

beim aufstehen langsam und tief einatmen.

Seit ich das mache, kein Schwindel, keine Leucht- oder schwarze Punkte (außer ich vergesse es, passiert aber selten).

Übrigens: führt auch (unter anderem) übermäßiger Koffeingenuß zu solchen Beschwerden.

Mehr dazu findest du unter „Orthostasesyndrom“ z.B. hier:

http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=2…

Gruß,
Maja

Hallo, Herr Meyer,
der Blutdruck ist ja nicht etwa ein statisches System sondern passt sich (beim gesunden Menschen) dynamisch den Erfordernissen an, die durch Belastung an den Körper gestellt werden.

Wenn HM sein Nachmittagsschläfchen hält, stellt der Körper sich auf „Ruhe“ ein und fährt den Blutdruck herunter. Schreckt HM nach Aufwachen hoch und steht abrupt auf (belastet also seinen Körper), dauert es einen Moment, bis der Blutdruck dieser Belastungsstiuation angepasst werden kann. Solange das Gleichgewicht zwischen Belastung und Blutdruck nicht hergestellt ist, kommt es zu Gleichgewichtsstörungen.

Gruß
Eckard

eine Freud’sche
Fehlleistung begangen zu haben.

Das ist schon im Allgemeinen abslotut nichts Ehrenrühriges!

Seh ich auch so. :wink:
Aber um deine Frage weiter höher zu beantworten, wie der Kollege Neurologe das gemacht hat: Ich kann das nicht oder nur schwer beantworten.
:wink:
Ich müsste dir Zeichnungen usw. schicken oder es dir vormachen, in welche Positionen er mich gebracht hat.
(Und das als Hetero.)
Rückwärts nach hinten über die Pritsche (nicht jetzt an die frühen Henry-Miller-Übersetzungen denken bitte!) und dann ruckartig zur Seite wieder hoch - so etwa ging es da zur Sache.
Mein Lieber! Ich sag Dir! Aber es hat geholfen.
Man schüttelt gewissermaßen die altersbedingt abgebröchelten Kristalle aus den Röhren des Gleichgewichtsorgans, da wo sie stören und Schwindel bereiten - wenn du verstehst, was ich meine. :wink:
Gruß,
Branden

Nö, das Blut versackt beim Aufstehen einfach nur in den Beinen und wenn im Kopf ein RR von unter 5ommHg herrscht, gehts einfach nur Richtung Fussboden und damit entfällt der Höhenunterschied zwischen Hirn und Herz. Diese meist bei Frauen vorzufindende Dysregulation gibt sich meist nach dem dritten Kind.

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