„Reichtum und Schnelligkeit ist, was die Welt bewundert und wonach jeder strebt, Eisenbahnen, Schnellposten, Dampfschiffe und alle mögliche Fazilitäten der Kommunikation sind es, worauf die gebildete Welt ausgeht, sich zu überbieten, zu überbilden und dadurch in der Mittelmäßigkeit zu verharren.“
Warum ist Schnelligkeit und Wettbewerb mittelmäßig? Was meint Goethe damit? Was soll dann nach Goethe nicht mittelmäßig sein?
Warum ist Schnelligkeit und Wettbewerb mittelmäßig? Was meint
Goethe damit? Was soll dann nach Goethe nicht mittelmäßig
sein?
Meine Interpretation: Schnelligkeit und Wettbewerb führen dazu, dass nicht mehr in die Tiefe gedacht (und in heutiger Zeit auch produziert) wird. Statt also eine Sache fertigzudenken und zu verstehen, werden 5 oder 6 neue gedankliche Baustellen aufgemacht. SO bleibt man mittelmäßig.
„Reichtum und Schnelligkeit ist, was die Welt bewundert und
wonach jeder strebt, Eisenbahnen, Schnellposten, Dampfschiffe
und alle mögliche Fazilitäten der Kommunikation sind es,
worauf die gebildete Welt ausgeht, sich zu überbieten, zu
überbilden und dadurch in der Mittelmäßigkeit zu verharren.“
Diesen Gedanken hat Goethe im Jahr 1825 mehrmals mitgeteilt; das muss ihm wohl wichtig gewesen sein.
Gute Antworten auf deine Frage bekommst du, wenn du googelst mit den Begriffen
„goethe veloziferisch osten“.
Gruß!
H.