Hallo Deborah,
als meine Kinder klein waren, habe ich mal viel genäht. Deshalb hat mir dein Fischkissen auch keine Ruhe gelassen. 
Das Selberzeichnen ist keine schlechte Idee. Schnittmuster gibt es scheinbar nicht.
Die Fischmustervorlage von http://www.bastelfrau.de/ (>Malvorlagen >Fische >Fisch 1) ist zu kompliziert.
Das Muster muss einfach sein. Dagegen ist dieser hier vielleicht eine Hilfe:
http://www.google.com/search?q=cache:www.homepages.h…
Nach diesem einfachen Muster bräuchtest du auch nicht die Rücken- und Bauchflosse extra einkräuseln und „zwischenfassen“.
Was den Stoff/Plüschstoff angeht, schaust du am besten in einer Stoffabteilung/Warenhaus nach, was angeboten wird. Dann siehst du am ehesten, welche Qualität/Farbe in Frage kommt. Er sollte waschbar sein.
Mein Sohn hatte mal im Textil/Kunstunterricht einen Stoffdackel auch mit dieser Synthetikwatte gefüllt, die dann fest gestopft werden sollte. Sie hat nur den Nachteil bei einem Kissen, dass sie sich auf Dauer zusammendrückt und nicht mehr zurückgeht. Es bleibt irgendwann platt. Eine Alternative wäre Füllmaterial aus winzigen Schaumstoffschnipseln, die man ebenso in Beuteln kaufen kann.
Für die Augen würde ich keine Knöpfe nehmen, sondern „richtige“ Tieraugen, die man, wie auch das Füllmaterial, in Bastelabteilungen für Teddybären, Krokodile, usw. in verschiedenen Größen kaufen kann.
Ich habe sie mal bei Puppenkönig in Bonn bekommen, auch in Bastelabteilungen (Knauber) bekommt man sie. Frag beim Kauf auch gleich nach, wie sie richtig befestigt werden. Auf jeden Fall annähen, BEVOR der Fisch mit Füllmaterial gefüllt wird. Wir hatten das erst falsch gemacht.
Ansonsten erstellst du dir ein Schnittmuster in Originalgröße, Zeitungspapier oder Tapetenrestrolle verwerten.
Der Stoff wird doppelt gelegt (rechte Seite auf rechte Seite), Schnittmuster immer stoffsparend auflegen, mit Stecknadeln rundum feststecken und mit einer Nahtzugabe von knapp 2 cm zuschneiden. Die Nahtzugabe sollte später versäubert werden (per Zackenschere oder Zickzackstich). Muster drauflassen und mit einem farblich sich abhebenden Stift (z.B. Kreide, Bleistift) genau am Schnittmuster entlang stricheln, sodass beim Abnehmen des Papiers genau zu erkennen ist, wo man entlang nähen muss. Nun mit Stecknadeln auf Strichellinie beide Teile zusammenstecken. Dann werden die beiden gleichen Fischstücke (rechts auf rechts) entlang der Strichellinie genäht. Unten eine größere Öffnung zum Füllen lassen, die später per Hand geschlossen wird.
Falls du die Rücken- und Bauchflossen farblich abgesetzt, also separat annähen möchtest, dann solltes du sie ca. doppelt so lang zuschneiden, wie sie eigentlich werden sollen und dann um die Hälfte einkräuseln. Sie werden beim Zusammennähen des Fisches an den entsprechenden Stellen (rechts auf rechts, Flosse zeigt nach innen - später den Stoff wenden und Flosse ist ok.) zwischengefasst.
Einkräuseln:
Einen knappen Zentimeter beidseits der Strichellinie (= 2 cm) mit maximaler Stichlänge entlang nähen. Fäden immer 10 cm lang stehen lassen. Von beiden Linien nimmt man jeweils einen Faden zum Ziehen auf, Stoff schieben und gleichmäßig verteilen, bis das richtige Maß erreicht/eingekürzt ist (messen), Fäden verknoten damit Kräuselung bleibt. Zum Zwischenfassen Stecknadeln entlang der gekräuselte Strichellinie stecken und zusammennähen (siehe oben). Dann werden die Kräuselfäden entfernt.
Es wird eine Menge Arbeit werden… ich kenne das, macht aber auch Spaß.
Viel Erfolg wünscht dir
Renate
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