Guten Morgen,
da schaue ich gestern Abend (21.00 Uhr) zufällig aus dem Küchenfenster und sehe mein süßes Katerlein völlig verdreht auf der Strasse liegen. Mein Gott hab ich mich erschrocken - war kurz vor dem Herzinfarkt. Das diese Arschlöcher dann aber auch einfach weiterfahren. Muss man doch merken wenn man was rammt …
Naja ich sitze jedenfalls heulend und hysterisch neben meinem Tier auf der Strasse, er lag auf dem Rücken, hatte den Kopf so merkwürdig verdreht und die Augen waren ganz star und riesengroß. Ein furchbarer Anblick - ich hätte schwören können er ist tot.
Was soll ich sagen, mitmal dreht er sich um, schaut mich an und trottet los. Riesige Erleichterung, ich mit ihm natürlich gleich zum Notarzt - selbstverständlich ist der einzige Notdienst am anderen Ende der Stadt.
Außer anscheinend einer Gehirnerschütterung (sein Köpfchen ist auch ein bißchen angeschwollen) hat er nichts abbekommen.
Haben wohl doch 9 Leben diese Viecher.
Als wir zwei dann wieder zu Hause waren war er unglaublich agressiv. Hat mich und seinen Kumpel ein paar mal überfallen und die halbe Bude zerlegt. Die Ärztin meinte aber das könnte durchaus von den Kopfschmerzen kommen. Irgendwann hat er sich dann hingelegt und heute Morgen war er wieder ganz der Alte.
Nun weiß ich nicht ob ich ihm den Stress noch mal antun sollte nochmal mit im zu meinem Arzt zu fahren um noch mal zu checken. Was meint Ihr? Oder würdet Ihr das nur machen wenn er sich in den nächsten Tagen irgendwie auffällig verhält??
Ich jedenfalls bin total erleichtert, habe aber jetzt schon eine Heidenangst vor seinem nächsten Ausflug. Kann nur hoffen er hat draus gelernt und ist vorsichtig. Einsperren will ich den armen Kerl auch nicht…
Erleichterte und ängsliche Grüße
Cora
Hi
Nun weiß ich nicht ob ich ihm den Stress noch mal antun sollte
nochmal mit im zu meinem Arzt zu fahren um noch mal zu
checken. Was meint Ihr? Oder würdet Ihr das nur machen wenn er
sich in den nächsten Tagen irgendwie auffällig verhält??
Erstmal Gratulation zum halbwegs glücklichen Ausgang der Sache.
Ich würde an Deiner Stelle schon noch mal zum Tierarzt fahren, der die Katze kennt und noch mal ansehen lassen. Wenn der Weg umsonst war hat die Katze ein bißchen Streß und Du ein bißchen weniger Geld.
Wenn der Unfall doch noch andere Auswirkungen haben sollte, dann machst Du Dir später vielleicht Vorwürfe, daß Du nicht doch zum Arzt gefahren bist.
Wobei ich aber jetzt natürlich nicht weiß, wieviel Streß ein Tierarztbesuch für Deine Fellnase bedeutet.
Gruß
Edith
Hallo Cora,
gott…das ist die ANGST die mir im Magen umher fliegt.
Habe seit 1 Jahr einen lieben kater der unbedingt nach
draußen will. Haben jetzt ein Haus gebaut am Waldrand und
werden ihn in etwa zwei Monaten raus lassen.
Habe tierische angst, da an unserem Haus die Straße z. Campingplatz
langführt und in der Saison fahren die wie die Wilden.
Dein Erlebnis stellt genau meine Angst da.
Nun zu seiner Frage.
Um wirklich weitere Schäden ausschließen zu können solltest Du auf jeden Fall mit Deiner Katze noch 1 x den Tierarzt besuchen, denn nur der weiß wie es in Ihrem Köpfchen aussieht.
Wenn es mein Kater wäre, würde ich Ihn noch mal einer Untersuchung unterziehen und wenn der Arzt mir dann sagt das die Katze kerngesund
ist…dann ist alles gut und Er darf wieder stiften gehen.
Würde auch mich selber innerlich beruhigen.
LG Danisa
Hallo Cora,
als ersten freue ich mich für Dich, dass es Deiner Samtpfote besser geht.
Aus eigener leidvoller Erfahrung, weiß ich wie Du Dich gefühlt haben mußt. Auf jeden Fall nochmals zum Tierarzt und den Dachhasen nochmals gründlich untersuchen lassen.
Meine Katzendamen hatten vor ca. 4 Jahren eine derart negative Erfahrung, wobei ich heute noch der Ansicht bin, dass irgend ein Tierquäler mit dem Knüppel die eine Katze davon traktiert hat. Die
Arme war mehr tot als lebendig, als meine Kinder sie fanden. Nur dem schnellen unbürokratischen Handeln des Tierarztes, der seinen Sonntag opferte, obwohl er keine Bereitschaft hatte, ist es zu verdanken, dass
unser kleiner Sonnenschein heute noch lebt (schwere innere Blutungen, Gehirnerschütterung usw.). Drei Tage war das Tier völlig apathisch.
Die andere Katze hatte etwas mehr Glück, aber sie war extrem verstört und ließ sich nicht anfassen. Und bei diesem tiefen Mißtrauen allen Zweibeinern gegenüber ist es geblieben.
Aber leider sind Tiere (davon zeugen auch die Tierheime) für viele nur noch Sachen, die man bei Bedarf entsorgt.
MfG M.P.
Guten Morgen,
habt ihr nicht die Möglichkeit den Garten oder einen Teil davon einzuzäunen? Einen gesicherten Auslauf haben wir auch und unsere Katzen fühlen sich dort wohl, sie können rein und raus wie sie wollen.
Grüße
Margit
Hallo Cora,
gott…das ist die ANGST die mir im Magen umher fliegt.
Habe seit 1 Jahr einen lieben kater der unbedingt nach
draußen will. Haben jetzt ein Haus gebaut am Waldrand und
werden ihn in etwa zwei Monaten raus lassen.
Habe tierische angst, da an unserem Haus die Straße z.
Campingplatz
langführt und in der Saison fahren die wie die Wilden.
Dein Erlebnis stellt genau meine Angst da.
Mein erster (eigener) Kater hat 18 Jahre lang am Stadrand von Hamburg dem Strassenverkehr mit nur einem Auge (das andere hatte er im Kampf um eine Dame verloren) erfolgreich widerstanden. Dann musste er eingeschläfert werden, weil er endgültig blind und nierenkrank war ;-(((
Bedenke: Katzen haben 7 Leben. Halte sie in der Wohnung oder lasse sie laufen. Aber nichts dazwischen.
Gruß
S.J.