Schöne Passage aus ital. Buch ?

Hallo,

ich hoffe mir kann jemand weiterhelfen bzw. einen Tipp geben…
Ich muss für eine Hausaufgabe einen ca. 15-18 Zeilen langen Auszug eines Ital. Buches aus dem 19 o. 20 Jhd. übersetzen und dann vor der Klasse vortragen…

Kennt hier jemand vllt eine prima Textstelle die ich dafür verwenden könnte?

Werde mich demnächst in unserer Bibliothek auf die Suche machen aber wenn jetzt hier schon jemand schriebe dass er da ein perfektes Buch kennt was sich wunderbar eignet wäre mir natürlich schon wunderbar geholfen!

Danke im Vorraus!

MfG

Bernd

Hallo Bernd,

Als erstes fällt mir da der „Pinocchio“ von Carlo Collodi ein.
Alessandro Baricco ist auch sehr ergiebig.

Und in allen Bücher von Italo Calvino (zumindest) zu blättern - wenn Du da nicht „prima“ Textstellen in Mengen findest…
will ich nicht länger

MrsSippi heißen

(Textstellen bitte selbst suchen :wink: )

Hallo,

an Pinocchio hatte ich auch schon gedacht…=)
Vielen Dank für die Antwort !

Bernd

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hallo bernd,

ich rate, wie so oft, zum orlando furioso: http://www.liberliber.it/biblioteca/a/ariosto/orland…

meine lieblingsszenen: 34./35. gesang - die reise zum mond.

schöne grüße
ann

Ciao Ann

Sul serio? Questo ragazzo è alunno e la tua proposta sarebbe difficile anche per un italiano dotto.

Gruss, Tychi

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Ciao Tychi,

Sul serio? Questo ragazzo è alunno e la tua proposta sarebbe
difficile anche per un italiano dotto.

Mi sembra che tu hai ragione…

Auguri
MrsSippi

Hallo Bernd,
Kennt hier jemand vllt eine prima Textstelle die ich dafür
verwenden könnte?

das Decamerone
http://de.wikipedia.org/wiki/Decamerone

oder Dante
Die Göttliche Komödie (italienisch Divina Comedia oder Divina Commedia)
http://de.wikipedia.org/wiki/Die_G%C3%B6ttliche_Kom%…

Gandalf

Tabucchi / Eco
Hallo,

hier zwei meiner italienischen Lieblingsbücher:

  1. Antonio Tabucchi
    Sostiene Pereira
    z.B. gleich die allerersten 19 Zeilen:
    Sostiene Pereira di averlo conosciuto in un giorno d’estate. Una magnifica giornata d’estate, soleggiata e ventilata, e Lisbona sfavillava. Pare che Pereira stesse in redazione, non sapeva che fare, il direttore era in ferie, lui si trovava nell’imbarazzo di mettere su la pagina culturale, perché il “Lisboa” aveva ormai una pagina culturale, e l’avevano affidata a lui. E lui, Pereira, rifletteva sulla morte. Quel bel giorno d’estate, con la brezza atlantica che accarezzava le cime degli alberi e il sole che splendeva, e con una città che scintillava, letteralmente scintillava sotto la sua finestra, e un azzurro, un azzurro mai visto, sostiene Pereira, di un nitore che quasi feriva gli occhi, lui si mise a pensare alla morte. Perché? Questo a Pereira è impossibile dirlo. Sarà perché suo padre, quando lui era piccolo, aveva un’agenzia di pompe funebri che si chiamava Pereira La Dolorosa, sarà perché sua moglie era morta di tisi qualche anno prima, sarà perché lui era grasso, soffriva di cuore e aveva la pressione alta e il medico gli aveva detto che se andava avanti così non gli restava più tanto tempo, ma il fatto è che Pereira si mise a pensare alla morte, sostiene.

  2. Umberto Eco
    Baudolino
    z.B. 2. Kapitel [S. 20 in der Taschenbuch-Ausgabe von Bompiani]:
    Ormai, in quella mattina del mercoledì 14 di aprile dell’anno del Signore 1204, ovvero seimilasettecentododici dall’inizio del mondo, come si usava calcolare a Bisanzio, da due giorni i barbari si erano definitivamente impossessati di Costantinopoli. L’esercito bizantino così scintillante di armature e di scudi e di elmi quando era in parata, e la guardia imperiale dei mercenari inglesi e danesi, armati delle loro terribili bipenni, che ancora il venerdì avevano tenuto testa ai nemici battendosi con ardimento, avevano ceduto il lunedì quando i nemici avevano infine violato le mura. Era stata una vittoria così improvvisa che i vincitori stessi si erano arrestati timorosi, verso sera, attendendosi una riscossa, e per tenere lontani i difensori, avevano appiccato il nuovo incendio. Ma la mattina del martedì tutta la città si era accorta che, nottetempo, l’usurpatore Alessio Ducas Murtzuflo era fuggito nell’entroterra. I cittadini, ora orfani e sconfitti, avevano maledetto quel ladro di troni che avevano celebrato sino alla sera prima, così come l’avevano blandito quando aveva strangolato il suo predecessore, e non sapendo che cosa fare (pavidi, pavidi, pavidi, che vergogna, lamentava Niceta di fronte all’onta di quella resa) si erano riuniti in un gran corteo, con il patriarca e preti d’ogni razza in tenuta rituale, i monaci che blateravano pietà, pronti a vendersi ai nuovi potenti come s’erano sempre venduti agli antichi, le croci e le immagini di Nostro Signore levate in alto almeno quanto le loro grida e lamenti, e si erano fatti incontro ai conquistatori sperando di ammansirli.

LG
Lisa

Hallo,
ich würde zu Leonardo Sciascia raten:
„Il Giorno della Civetta“ ist in Italien empfohlene Schullektüre.
Oder von dem selben: „A Ciascuno il Suo“, oder - schwieriger - „Candido“.
Oder - aber momentan schwer zu kriegen -: Morte del Inquisitore".
Oder - in manchem aber kaum übersetzbar -: „Occhio di Capra“, eine Erklärung alter Redewendungen aus seiner Heimat (paese Racalmuto in Sizilien) und Vorstellung verschwundener Originale.

Eine passende Textpassage? Schau halt mal in eines rein.
Die Werke dieses Schriftstellers werden z. Zt. bei „Gli Adelphi, Milano“ neu als Taschenbücher herausgegeben.

Beste Grüße
H.

ich würde zu Leonardo Sciascia raten:

Die originellen Kurzgeschichten in dem Band „Il Mare Colore Vino“ (Das weinfarbene Meer. Bei Wagenbach) hatte ich vergessen.

Umwerfend komisch und darin und im sizilianischen Lokalkolorit kaum zu überbieten ist natürlich:
Pirandello: La Giara.

H.

Ciao Ann

Sul serio? Questo ragazzo è alunno e la tua proposta sarebbe
difficile anche per un italiano dotto.

Gruss, Tychi

ti piace o no?

tanti saluti
ann

Hallo Bernd,
Na, Bernd, dann hast Du ja was gefunden.
Aber manche Tipps hier waren auch ernstgemeint, schlag sie nicht alle in den Wind,
rät: wombat

Hallo Ann

Ich nehme an, dass der Schüler schon längst seine Hausaufgabe erledigt hat und wir nur noch zu unserem Vergnügen schreiben.
Um auf deine Frage zu antworten:
Ob der Text mir gefällt, ist zwar hinsichtlich der Ausgangsfrage irrelevant, aber trotzdem: der Text ist mir zu schwer, um mir zu gefallen. Ich habe ein paar Zeilen gelesen und dabei 50-70% verstanden. Italo Svevo „La coscienza di Zeno“ wäre mein Buchtipp gewesen. Dieses Buch konnte ich recht fließend lesen; ja und Pinocchio ist ziemlich einfach für mich (damit du mein Sprachverständnis beurteilen kannst). Wenn ich mich aber an den Fremdsprachenunterricht aus meiner Schulzeit erinnere, dann schätze ich, dass der Schüler mit Pinocchio schon ziemlich gefordert ist.

Gruß, Tychi

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hallo tychi,

ich gebe ja zu, daß ich da nicht ganz objektiv bin - aber ich habe den orlando furioso recht gut verstanden. und das, obwohl ich weit davon entfernt bin, italienisch fließend, geschweige denn perfekt zu sprechen. (allerdings haben wir zu zweit auch gut ein jahr dafür gebraucht.)

einen wunderschönen sonntag wünscht
ann

Hallo,

da schaut man mal 3 Tage nich vorbei und schon gibts hier supergute Antworten…

Ich bin übrigens nich Schüler sondern Student! =)
Bin aber leider (noch) nicht so bewandert in ital. Literatur da Italienisch nur eines meiner Nebenfächer ist !

Die HA muss ich erst in 3 Wochen fertig haben,wollte also nur mal die Fühler ausstrecken was ihr mir empfehlen würdet…sitze jetzt grad inna Uni-Bibliothek und werde eure Vorschläge mal durchforsten…

ALSO: Vielen Dank nochma für die vielen Antworten !!

MfG

ein dankbarer Bernd =)

Hi,

danke für die Antwort aber leider kommen beide nicht in Frage weil es sich um Literatur des 19-20 Jhds. handeln soll…

MfG

Bernd

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Hallo Bernd,

danke für die Antwort aber leider kommen beide nicht in Frage
weil es sich um Literatur des 19-20 Jhds. handeln soll…

oups hatte ich glatt überlesen!
Tschuldigung.

Gandalf