ich wollte mal in die Runde fragen, ob der ein oder andere schöne Wanderziele verraten kann? Dabei ist die Region ziemlich egal. Wir sind keine „hardcore“-Wanderer, eher gemütlich unterwegs. Letztes Jahr waren wir auf Teneriffa z.B., und suchen nun ein neues Ziel.
Da es so viele gibt, würde ich mir gern hier ein paar Tipps von ein paar Wissenden holen… Uns ist nach schöner, grüner Natur, ein paar netten Sehenswürdigkeiten und gemütlicher Unterkunft.
Gibt es da jemanden, der da „was-weiss“??
Da es so viele gibt, würde ich mir gern hier ein paar Tipps
von ein paar Wissenden holen… Uns ist nach schöner, grüner
Natur, ein paar netten Sehenswürdigkeiten und gemütlicher
Unterkunft.
Gibt es da jemanden, der da „was-weiss“??
Okeee, das sind viele Vorschläge… also letztes Jahr waren wir auf Teneriffa, was ganz nett war. Uns geht es um
möglichst angenehmes Klima (Marokko ist zu heiss)
schöne Natur (war auf Teneriffa teilweise etwas karg)
bequeme Wanderwege (bin mit meiner Ma unterwegs, die eine künstliche Hüfte hat, sie ist zwar immer noch sehr beweglich, aber nicht mehr genug für ultralange, anstrengende Wanderungen)
ein Hotel mit Halbpension (also nix Trekking-Outdoor-mässiges)
wenn’s auch in D sein darf, wie wär’s mit dem Bayerischen Wald?
Spiegelau z.B. wäre ein guter Ausgangspunkt für Wanderungen und Unternehmungen in der Umgebung. Da gibt’s auch einige Hotels und Pensionen. Interessant u.a.: diverse Berge (relativ leicht zu „besteigen“), der Nationalpark Bayerischer Wald und das Glasmuseum.
ich war mit meiner Freundin letztes Jahr im Juni in Südtirol. Wir hatten eine private Unterkunft in Meran, eine wunderschöne Stadt und sind anschließend den „Meraner Höhenweg“ gegangen. Sehr empfehlenswert.
Zwischendurch die ein oder andere Rast auf einer urigen Hütte.
Ich wünsch dir viel Spass beim Wandern.
Grüße
Bambimobil
ich war mit meiner Freundin letztes Jahr im Juni in Südtirol.
Wir hatten eine private Unterkunft in Meran, eine wunderschöne
Stadt und sind anschließend den „Meraner Höhenweg“ gegangen.
Sehr empfehlenswert.
Oh, darf ich mich da anschließen…?
Ich hab gerade das Stichwort „gemütlich“ gelesen und etwas gemütlicheres als die Waalwege in Südtirol gibt es eigentlich gar nicht.
Am besten man sucht sich bereits eine Unterkunft in der Nähe eines berühmten Waalweges, dann muß man tatsächlich weder rauf noch runter laufen, wandert ständig auf einer Ebene aber zugleich in gewisser Höhe und genießt den wunderschönen Blick auf die Orte im Tal, die bewässerten Felder etc.
Gut, das ist jetzt nicht Wandern im eigentlich Sinne, aber
gemütlich. Ansonsten siehe oberes Post!
Und wenn ihr eher ländlicher wohnen wollt, dann müßt ihr auch nicht die Stadt Meran nehmen sondern einfach einen der vielen schönen Orte um Meran herum (Lana, Schenna, Partschins, Algund mit Oberplars etc.)
geb ja zu, nächstes Mal les ich erstmal den ganzen Thread und antworte dann…
bequeme Wanderwege (bin mit meiner Ma unterwegs, die eine
künstliche Hüfte hat, sie ist zwar immer noch sehr beweglich,
aber nicht mehr genug für ultralange, anstrengende
Wanderungen)
Also das spricht alles für die oben erwähnten Waalwege von mir. Man ist in entsprechender Höhe, muß aber nie hoch und runter, da die Waalwege (zwangsweise, dienen ja der Bewässerung) ja eben sind. Der geniale Urlaub für künstliche Hüften und übrigens auch für Hochschwangere. (Ich sprech aus Erfahrung, was das zweitere betrifft…)
ob es sich um das größte zusammenhängende Waldgebiet Deutschlands oder gar Europas handelt, darüber streiten sich die jeweiligen Fremdenverkehrsorganisationen. Sicherlich das am besten möblierte Mittelgebirge in D ist der Pfälzer Wald: Bis 1977, als in Mannheim die Fernheizung eingerichtet wurde, gab es für die Leute in Mannheim und Ludwigshafen fast keine andere Möglichkeit, einmal eine Lunge voll Luft zu bekommen.
Diese Tradition als Auslauf für ein altes Industrierevier prägt den Wald bis heute: Mit einem dichten Netz von Wanderwegen, die ohne Beton und Bitumen auskommen - mit Hüftgelenks-, Kniegelenks- und andere Zipperlein ist Gehen auf Kiefernnadelstreu und auf Buntsandsteinverwitterung etwas sehr Komfortables, und vor allem mit einem dichten Netz von Waldvereinshütten - es gibt viele Leute, die sonntags nur zum Trinken in den Wald gehen, und immer am Mittwoch treffen sich die Rentner der ganzen Region auf der Jakobskreuzhütte zum Schlachtfest - und Naturfreundehäusern: Die PWV-Hütten haben heute nur noch vereinzelt die Kaltwasser- und Frühsportkultur der alten Jugendherbergen, und in den Naturfreundehäusern wurde eh noch nie Wasser gepredigt. In den meisten Naturfreundehäusern und in vielen PWV-Hütten kann man wohlfeil und recht ordentlich nächtigen.
Der Pälzerwald liegt in einem ziemlich nahverkehrsfreundlichen Bundesland, man kann dort mit Eisenbahn- und Busunterstützung den Gehradius recht gut erweitern. Es gibt einige Linien auf Schiene und Straße, die nur in der Sommersaison extra für Ausflügler bedient werden.
Man braucht halt ordentliche 1:25.000er Karten (1:50.000 ist bereits zu grob für die Gegend), nicht die vom Kompaß-Verlag, sondern die vom Landesvermessungsamt, außerdem sind die drei Bände „Hüttenzauber in der Pfalz“ von Uschi Kreutz ganz nützlich.
Wichtig:
Die kleinste unteilbare Einheit des Pälzers ist der fröhlich lärmende Haufen zu einem halben Dutzend - das macht aber nichts, weil es aus jeder Richtung in den Wald hinein zuerst einmal etwa zweihundert Höhenmeter nach oben geht, da werden nach und nach alle ruhiger.
Das kleinste unteilbare Trinkgefäß ist das Dubbeglas zu einem halben Liter. Es macht aber anders als in anderen Regionen nichts, wenn man Sprudel in den Riesling gießt.
Hier gibts einige Bilderchen von unseren Sonntagsvergnügungen - die habitués mögen mir nachsehen, dass auch die Gegend um den Donnersberg und das benachbarte Alsenztal berührt werden:
im Frühherbst ist Mallorca absolut zu empfehlen. Dort gibt es Wanderungen aller Schwierigkeitsgrade, an der Küste und in den Bergen.
Dazu kann man auch mal nach Palma in die Stadt fahren und Hotelerie gibt es in allen Versionen und Qualitätsstandarts.
Weiterhin finde ich die Levada-Wanderungen auf Madeira eine tolle Sache. Man läuft an- und auf den Wasserkanälen die der Bewässerung der Felder dienen. Sollte aber organisiert ablaufen da man meist woanders rauskommt als man angefangen hat und das Problem des Rücktransportes durchaus ernstzunehmen ist
Die Flora auf der Insel ist der Hammer!
La Palma und La Gomera sind ähnlich wie Teneriffa, nur steiler. Insofern vielleicht nicht ganz optimal, Nordeuropa im Herbst ist etwas zu feucht. Nordafrika ist eher was für Wüstenfans und Cabo Verde ist auch recht steil.
Sollte das eher was geführtes sein oder wolltet Ihr auf eigene Faust mit dem Mietwagen losziehen?