Also, wenn ich weiss, dass f * r = 0 ist und ich r kenne, sagen wir der Einfachheit mal r =
(1,1,1), wie zum Teufel komme ich dann auf f???
na ja, " f * r = 0" ist eine Gleichung für drei Unbekannte: f1 r1 + f2 r2 + f3 r3 = 0. Daraus und aus der Tatsache, daß es eine lineare Gleichung ist, kannst Du sofort den Schluß ziehen, daß die Lösungsmenge unendlich viele Elemente enthält. Allen f , die Deine Gleichung für einen fest vorgegebenen r -Vektor erfüllen, ist gemein, daß sie senkrecht auf r stehen. Somit spezifiziert " f * r = 0" eine durch den Ursprung gehende Ebene, nämlich die, auf der r senkrecht steht („durch den Ursprung“ deshalb, weil der Nullvektor die Gleichung löst). Wenn Du haben willst, daß die Ebene nicht durch den Ursprung, sondern durch die Spitze des Vektors a verläuft, mußt Du von f noch den „Offsetwert“ a abziehen und kommst somit auf „( f – a ) * r = 0“. Dieses Ding nennt man zu Ehren seines Erfinders „Hessesche Gleichung einer Ebene“. Man kann sie noch normieren, damit man statt r den Normalenvektor der Ebene in der Gleichung stehen hat:
„( x – a ) * n = 0“ ist die „Hesseform“ der Ebene, die den Normalenvektor n hat und durch a verläuft .