Mit einem guten Leim die einzelnen Stücke zusammenkleben. - Weißt du, wie man leimt? Wenn nicht, nochmal nachfragen.
Die überstehenden Reste des Leims und festgeklebten Zeitungsfetzen mit Sandpapier entfernen.
Ein sehr dünnes, aber sehr stabiles und wegen der Optik am besten durchsichtiges oder noch besser gleichfarbiges Kunststoff-Material auf der Innenseite aufkleben. Du müsstest den Kleber sehr gleichtmäßig verteilen, und er müsste sowohl für den Kunststoff als auch für die Spanplatte geeignet sein.
Die Scharniere wieder anschrauben.
Mit einem Holzspachtelmasse kann man dann am Ende die Bruchstellen weniger stark sichtbar machen. Allerdings könnte es ein bisschen schwierig sein, genau diesen Farbton zu bekommen.
deine Tipps sind zwar handwerklich richtig und grundsätzlich machbar, aber hier sollte man anders vorgehen.
Neue Tür bestellen oder vom Tischler neue Tür aus Platte in passendem Dekor zuschneiden lassen. Hauptsache Außenseite passt, innen wäre sich nicht ganz so wichtig.
Umleimer drum, falls nötig
Tischler hat auch die Fräser für die Löcher der Topfscharniere.
Mit etwas Heimwerkererfahrung und -ausstattung kann man das auch selbst machen, wenn man im Zuschnitt eine Tischlerplatte/Spanplatte in dem Dekor findet und sich zusägen lässt.
Einfache Lochfräser sind nicht so teuer und mit Bohrmaschine und möglichst Bohrständer kann man die Löcher vom Muster übertragen und selbst anbringen.
Evtl. Umleimer zum Aufbügeln.
stimme grundsätzlich zu, aber das, was diese Tür zerdetscht hat, würde auch etliche neue Vollholzmöbel arg beschädigen. Da müsste man schon auf teure Ware oder noch besser alte Qualität zurückgreifen.
Es gibt neue, billige Vollholzmöbel, die schon im Laden auseinanderfallen, weil die Kunden nat. die Türen und Schubläden probieren. Und es gibt alte Spanplattenmöbel, die man nur mit ärgster Gewalt zerlegt bekommt.
schwer zu sagen, wie man sowas hinkriegt; ich denke schon, dass der Schaden mit dem für diesen Zweck ungeeigneten Material zu tun hat. Sieht ein bissle so aus, als wäre die Platte bei der Herstellung eher mit Kartonflocken als mit Holzspänen gefüllt worden.
Aber auch, wenn es genauso kaputt ginge, wäre es sehr viel einfacher, eine einzelne Schranktür aus Holz zu ersetzen, als so ein Teil, das als „Disainermodell“ wahrscheinlich nur als ganzer Schrank erhältlich ist und bei dem irgendein Marken- oder Musterschutz auf die Plastikfolie an der Oberfläche verhindert, dass das „Dekor“ frei kopiert wird.