hallo ina,
ich gebe mal meine erfahrungen in sachen buch schreiben (belletristisch) zum besten. also schreiben schlechthin, stories, kurz oder lang, gedichte, evtl. artikel, schönliterarisches was auch immer.
das schreiben ist zwar in gewisser weise auch ein handwerk aber schriftsteller ist nun mal kein lehrberuf.
anders als in anderen ländern, wo einem teilweise in der schule schon beigebracht wird, wie man stories aufbaut, dialoge lebendig gestaltet usw. lernen hier die meisten autoren durch das schreiben selbst. sie fangen irgendwann einmal mit irgendwas an, entwickeln sich weiter, schreiben in gruppen oder allein.
das wäre mein erster tipp, ehe du teures geld für zweifelhafte schreibkurse ausgibst: schließe ich einer der zahlreichen schreibgruppen an, nimm die schreibaufgaben wahr, beteilige dich an schreibwettbewerben und schreibe, schreibe, schreibe.
man „wächst“ in die sache rein, lernt schreibtechniken und vor allem kritikfähigkeit.
und z.b. abonniere den newsletter vom tempest oder von sandra uschtrin (http://www.uschtrin.de). da bist du auf dem laufenden, welche wettbewerbe stattfinden, welche seminare angeboten werden und wie das urteil darüber ist.
auch aus dem haus uschtrin ist „die federwelt“ (http://www.federwelt.de), eine zeitschrift für autoren und solche, die es werden wollen, strotzend vor wertvollen tipps und beiträgen.
desweiteren gibt es foren wie das http://www.literaturcafe.de (achtung, hier sollte man nicht allzu zartbesaitet sein) oder http://www.leselupe.de, http://www.autorenforum.de u.v.m., in die es sich lohnt mal reinzuschauen.
ein seminar kann ich dir soch empfehlen: es ist von der VHS celle und unter http://www.prosaschmiede.de beheimatet.
auch die seminare der bundesakademie in wolfenbüttel (http://www.bundesakademie.de) sind sehr empfehlenswert, wobei es egal ist, welche literaturrichtung du wählst. es bringt dich bei allen weiter.
abrasten würde ich aber immer von seminaren, die auf monate und jahre angelegt sind, tausende von €s kosten und vielleicht sogar noch mit obskuren „diplomen“ locken und anschließend an ihre leehgänge viel geld dafür nehmen, um ein buch des frischgebackenen diplom-autors zu drucken.
ergänzend zu den vorhergenannten methoden kann man sich auch schreibtechnisch coachen lassen. allerdings muß man dafür irgendetwas schon erarbeitet haben, sonst ist es sehr müßig. meist wählt man diesen weg, wenn man entweder einen fundus an stories hat, und sein repertoire erweitern möchte oder wenn man ein manuskript hat und nicht recht weiter kommt, ihm der schwung fehlt oder irgendwo die luft ausgeht.
mein partner und ich geben auch von zeit zu zeit schon mal schreibseminare bei der hiesigen VHS. aber du kommst ja wohl nicht aus berlin 
schöne grüße
ann