Schreiblernmethode

Vööööllig aneinander vorbei
Hi!

Ich glaube nämlich daß wir vööööööööllig aneinander vorbei reden.

Das mag schon sein, dass er sich das wünscht. Aber aber das
bedeutet noch lange nicht, dass er dazu von der Reife her
schon in der Lage ist. Das ist genau das, was ich mit
frühzeitigem Frust meinte.

Genauso habe ich das auch verstanden. Aber wie stellst du Dir vor, ein Kind abzuhalten, wenn ER SELBST etwas lernen möchte???
Aus diesen und ähnlichen Fragen vermute ich, daß du eben kein Kind hast.

Natürlich. Er weiß ja auch, dass Beim Pferd die Beine unten
sind und dass wenn man etwas sieht, dass unten Räder hat, dass
es dann vermutlich „Fahrrad“ oder „Auto“ ist. Und wenn du ihm
ein paar Schnörkel hinmalst, dann kann er sich auch irgendwann
einprägen, dass das „Papa“ heißt oder „Mama“, sofern er über
ein halbwegs normales optisches Gedächtnis verfügt.

Genau! Und wie sonst meinst du, daß Kinder lesen lernen??? Göttliche Gebung???
Ich vestehe beim besten Willen nicht was daran auszusetzen ist.

Das ist völliger Unsinn. Ich kenne etliche Kinder, die trotz
Hochbegabung völlig normal durch ihr Schulleben und später in
den Beruf gegangen sind.

Durchaus klar. Allerdings, Kinder die einen extrem hohes IQ haben und mit 10 schon Kenntnissen haben, die sich selbst aus eigenwille beigebracht haben und die erst bei 18 jährigen üblich sind, haben sehr wohl meistens große Probleme. Daß du ein paar Beispiele kennst freut mich sehr für sie, aber es ist sicher nicht die regel.

Genau diese Art von übertriebener Erwartungshaltung seitens
der Eltern meine ich.

WEr lesen kann ist im vorteil!!!
Ich kann nicht oft genug betonen, daß ich ihm das niemals aufzwingen würde und er macht das weil es IHM Spaß macht. Und genauso wie er gelegentlich mit dem Auto spielen will, so viel öfters mag er diese Buchstaben malen (nur als Beispiel). Wenn Du dahinter eine Mutter vermutest, die in ihm hohen Erwartungen sezt, dann liegst du schlich und einfach falsch.

Wenn du deinem Sohn vermittelst, dass er
etwas kann, dass für dich

STOOOOOOOPPPP!!! Kannst Du mir die Stelle nennen wo ich gesagt oder angedeutet habe, daß er das für mich oder weil ich ihm dazu zwinge tut??? ich glaube ich habe es nirgends gesagt und werde es auch nicht tun, weil das einfach eine Lüge wäre!! Wenn er nach Hause kommt, darf er spielen und tun un lassen was er will (es gibt ein paar Grenzen, aber das sind die sonst üblichen, zB. mässig TV, Essen grundsätzlich in die Küche,…)

irgendwas mit Lesen oder
Schreiben zutun hat, dann ist das klar, dass er irgendwann
Frust schieben wird, spätestens dann, wenn er in die Schule
kommt und merkt, dass Lesen und Schreiben tatsächlich
etwas ganz anderes ist.

Bist Du Hellseherin???Hast Du die Glaskugel vor dir liegen???

Häh? Glaubst du auch, dass seine spätere Lehrerin davon
irgendwas verstehen wird? Es wird deinem Sohn beim Lesen
lernen nicht helfen, wenn er beim Anblick von „o“ denkt
„Kreis“ und nicht „o“. Eher im Gegenteil.

vööööööllig aneinander vorbei. Wirklich. ich weiß nicht in wie weit es sich lohnt weiter darüber zu diskutieren, wenn nicht einmal was ich geschrieben habe auch zur Kenntnis genommen wird!
Wie auch immer, ich widerhole nur: Für mich sind das die Ansätze zum lesen und schreiben. Er (und du auch) sieht zuerst einen kreis und dann verbindet er das mit dem entsprechenden Phonem, in diesem Fall die „O“. Und so mit allen Buchstaben. Und das ist die Theorie der Sprachenbildung nach Noham Chomski (wenn ich mich richtig erinnere) und darauf basiert auch zB das neuerlernen der sprache bei zB Schlaganfälle. Nur so als Ergänzung.

Im übrigen weiß ich
ziemlich gut, wovon ich rede. Ich konnte bereits fließend
lesen, als ich zur Schule kam.

Warum gehst du dann davon aus, daß andere das nicht konnen bzw. sollen???

Die Viezahl der
unterschiedlichen Methoden macht meiner Meinung nach deutlich,
dass es kaum eine"richtige" Methode gibt, Kindern
lesen und schreiben beizubringen.

Mir sagen diese 4 Lernmethode nur aus, daß alle menschen unterschiedlich sind und genauso gibt es verschiedene Möglichkeiten zu lernen. zB es gibt Menschen die Fremdsprachen lernen in dem sie sich am tisch setzen und Vokablen und grammatikalische gesetze ohne Ende pauken. Erst wenn sie sich trauen, springen sie ins Wasser und reden mit Muttersprachler. Dagegen andere gehen sie erstmals ins Land, reden mit und über Gott und die Welt und dann schauen sie sich diese gesetze an.
Beide richtig. Beide legitim. Beide gut.
Warum wenn 4 Lernmöglichkeiten gibt muß zwangsläufig 3 falsch sein und nur eine richtig???

Wie abstrus die Methoden im
Zeitverlauf auch gewesen sind, merkwürdigerweise haben die
meisten Kinder alle Lesen und Schreiben gelernt.

Eben! So abtruß daß so rund 3 milliarde Menschen weltweit das gelernt haben??? Seltsam…

Die Methode
scheint somit also nicht das wichtigste zu sein.

Siehe oben.

Nach meiner
Erfahrung fällt irgendwann einfach eine Art Schalter um und
ein Kind begreift, was es mit dem Geheimnis von Lesen und
Schreiben auf sich hat. Ich wurde jedenfalls von meinen Eltern
mit keiner „Methode“ gefördert. Irgendwann konnte ich einfach
lesen, ganz ohne Methode.

Und mit 42 erinnerst Du dich so gut daran??? Aler Achtung!

Vielleicht fällt bei deinem Sohn
dieser Schalter auch noch um, bevor er dann tatsächlich zur
Schule kommt, vielleicht aber auch nicht. Daran wirst du aber
vermutlich wenig ändern können.

Mir geht es absolut nicht um diesen Schalter. Ganz und gar nicht. Wie gesagt, wir reden aneinander vorbei. Mir geht es nur darum ihm zu unterstützen wenn er von selber möchte, Buchstaben, Silben und ersten Wörtern zu lesen Ich habe sonst nichts anders gesagt, seit Anfang dieses Postings. Alles andere hast du rein interpretiert.

Ich konnte auch mit 5 fließend lesen. Das heißt aber nicht,
dass dein Sohn das auch können muss, nur weil andere Kinder
das bereits können. Sorry.

Habe ich das jemals behauptet??? DU hast zu verstehen gegeben, daß Kinder in diesem Alter noch nicht die Reife haben (müssen). Und mit meinem habe ich nur verdeutlich, daß daran nicht liegen kann, denn in diesem Alter sind wohl die meisten Kindern in der Lage doch ein paar Wörter zu schreiben.
Langsam, mit deinem Wiederholung „Ich habe das mit 5 schon können“ habe ich das Gefühl, daß Du möchtest klarstellen wie intelligent Du bist. Das weiß ich nicht. Es ist mir eigentlich auch egal.

Du willst ihn also lieber schon vorzeitig frustrieren bei
etwas, was er noch gar nicht können muss? Warum?

Loooooooooooooooollll! Selbstverständlich will ich das!!

Es ging ja nur darum, daß bis er in die Schule kommt, muß er schon fehlerfrei die gesamte Werke von Goethe und Cervantes schreiben können und er muß Schiller und Grass stimmungsvoll rezitiern können!!
Sonst gar nichts!!! *kopfschütteln, kopfschütteln*

Dein Sohn schreibt meiner Meinung nach nicht. Er malt
Buchstaben ab, wie er Pferde abmalt.

OK wie auch immer. du nennst das Buchstaben abmalen und ich nenne das die Ansätze von Schreiben. Jeder das seine.

(oder würdest du auch darauf
bestehen, dass er heute schon Auto fahren lernt, wenn er den
Wunsch äußert, er wolle Auto fahren lernen? Wohl kaum).

Ich finde dieses Beispiel hinkt gewaltig. Daher gehe ich nicht
weiter darauf ein.

Ich finde, dass sich hier zunehmend herrauskristallisiert,
dass du die treibende Kraft hinter dem ganzen bist.

Ich dagegen denke, daß du Dich hier so sehr hinausgesteigert hast, daß Du schon selber Sachen liest, die keiner geschrieben oder gesagt hat. ich kann mich erneut wiederholen und sagen: Es geht nie und niemals darum was er können muß oder nicht muß. Es ging um das was er am liebsten macht und ob man das unterstützt. Aber wer nicht verstehen will…

Offenbar hast du dir in den Kopf gesetzt, dein Sohn müsse
jetzt „schreiben“.

So ein haushohen quatsch habe ich lange nicht mehr gehört. Warum interpretierst DU sachen die ich nicht gesagt habe??? wo steht es dass ich ihm zwinge Buchstaben zu malen oder irgendwas ind er Art???

Jeder Versuch, dich ein bisschen

auszubremsen, wird von dir mit Abwehr oder Ignorieren
quittiert. Wem willst du damit einen Gefallen tun?

Dir ganz sicher nicht. Ich weiß nämlich nicht weder was du damit bezweckst, noch was ich Deiner Meinung nach zu bremsen hätte…

Du hast mein Beispiel nicht verstanden. Es geht daraum, dass
Kinder häufig etwas wollen, was sie noch nicht können,

In meinem Beispiel geht es ganz genauso darum.

weil
ihnen dazu die Voraussetzungen fehlen (vielleicht will dein
Sohn auch mal das Radio auseinandernehmen, würdest du ihn
lassen unter der Bedingung, dass er es dann auch wieder
richtig zusammensetzt?).

Nein, aber ich würde durchaus einen Plastikteil kaufen, der so ähnlich ist wie eine richtige Radio, möglichst mit den Teilen drin und dann doch aufmuntern, dies aufzubauen. Ich sehe da absolut nichts verwerfliches. Da erwartungsgemäß das nicht schaffen würde, würde ich zur Seite stehen um ihn zu unterstützen (mit zB. die Spiel- bzw Montageanleitung oder würde ein Ingenieur fragen: zB Sein papa)

So beginnt meiner Meinung nach
Überforderung und damit unnötige Frusttration.

dann bitte. Mach das bei Deinem Sohn nicht. Ich sehe es anders.

Ist mir klar, dass du damit nicht einverstanden bist.

Mir ist das ebenfalls klar und noch dazu, daß wir beide auf keinen grünen Zweig kommen werden. Daher und weil es mit der ursprüngliche frage absolut OT ist (erinnerst du dich? Der Titel lautet: „Schreiblernmethode“ und ich denke es ist verständlich genug was ich wissen wollte)

Gruß

Gruß
Helena

Hi!
Vielen Dank für den beiden Links.
Ich habe sie mir angeschaut und leider festgestellt, daß in keinem eine Schreiblernmethode beschrieben wird.
Trotzdem danke!

Gruß
Helena

Hallo Alexandra,
Dankeschön für Deine Gedanken!
Ich bin auch Deiner Meinung! :o)))

das Porblem mit der ersten Methode besteht darin, dass die
Klassen zu groß sind, als dass eine Lehrerin alles was die
lieben Kleinen da so schreiben alleine kontrollieren und
verbessern kann. Also müssen diese Aufgabe zu Hause im großen
Umfang die Eltern übernehmen.

Also, ganz ehrlich gesagt: Wenn es sich um mein Kind handelt, mache ich das -und zwar gerne! Dafür muß er aber erst in die Schule sein, was noch nicht der Fall ist.

Wie sollen diese Eltern etwas
verbessern, wenn sie nicht jedes Wort selbst erst einmal
nachschlagen? Ich halte dieses Mädchen für sehr viel pfiffiger
als unsere Nichte, dennoch wird sie die 2te Klasse vermutlich
nicht schaffen, weil sie in Deutsch so schlecht ist.

Das was du sagst kann ich nachvollziehen und vestehen. Aber ich habe mir sagen lassen, daß dies oft ein großes Problem ist bei Kinder, deren Eltern nur die eigene Muttersprache (und sonst keine) reden… Neulich sprach ich darüber mit einer Lehrerin und eine Pädagogin und habe mir ein bißchen das Problem verdeutlicht.

Gegen diese Methode ist nichts einzuwänden, wenn Du viel Zeit
und Muße hast das Geschriebene zu kontrollieren. Das mag bei
einem Vorschüler noch funktionieren, weil der ja auch nicht
jeden Tag Seiten füllt ;o)

Hihihi. es ging mir aber nicht vordergründig darum. Die Schulprobleme werden eh von alleine kommen ;o)))
Mir ging es bei diesem Posting darum, daß David JETZT freiwillig Ansätze macht, dasSchreiben lesen zu wollen. Und ich bin der meinung, daß dies wohl eine Unterstützung wert ist.
Aber ja, du hast eindeutig Recht.

Naja, und dann gibt es leider noch die Eltern, die sich zwar
so nennen, aber eben nicht so verhalten und ihre Kinder ihrem
Schicksal überlassen. Diese Kinder haben bei der ersten
Methode auch relativ wenig Chancen schnell das richtige
Schreiben zu lernen.

ich kenne auch persönlich haarsträubende Beispiele dafür, die ich aber nicht nennen werde. Aber ansonten denke ich, daß dies was für dich schrecklich ist, ist für andere Eltern das normale und übliche. so daß der Begriff „Eltern“ für dich eine ganz andere Bedeutung hat wie für andere Erwachsenen. (Dabei denke ich an Hillary Rodham-Clinton, denn von ihr las ich einmal wie sie ihre Kindheit verbracht hat und seitdem denke ich, daß wäre so etwas heutzutage in Deutschland der fall, würde den Eltern das sorgerecht entzogen sie dagegen meinte, daher ist sie so stark geworden…)

…und ganz ehrlich: Ich wäre als Mutter zwar bereit mich mit
dem Kind hinzusetzen und zu lernen, aber nicht auch noch dem
Kind das Schreiben beizubringen, wenn die Schule keine Zeit
dafür hat oder die falsche Methode anwendet. Schließlich
möchte ich mit meinem Kind auch noch was anders außer
Hausaufgaben machen und mich mit ihm streiten wie was
geschrieben wird.

Ich verstehe Dich schon. Allerdings würde ich andere Sachen tun (zB mit der lehrerin und David selbst reden, zB)

…im Rahmen wie Dein Kleiner jetzt Schreiben will, ist das
was anderes, da würde ich mir die Zeit nehmen, da es da um
gemeinsames Entdecken geht und das Ganze noch spielerisch ist.

Vielen herzlichen Dank, Alexandra: du hast es wirklich auf den Punkt gebracht! Es ist genauso wie du in diesen zwei Zeilen beschreibst. Als spiel malt er sehr gerne (ob ich einen angehender Picasso daheim habe???) ;o))) Das macht er sogar im KiGa am liebsten. Und daheim, malt er halt Buchstaben, mit dem Unterschied daß er dann hören will wie sich ausspricht was er gerade gemalt hat. Und nun ist es soweit, daß er versucht ihn bekannten Wörter, anhand Läute, wiederzugeben. Aber wie gesagt, alles als Spiel und alles ohne Zwänge weder von mir noch von seinem Vater.

Also nochmals vielen Dank und ein Sternchen für dich, dafür daß du es so toll zusammengefasst hast.

Schöne grüße,
Helena

Moin,

Das mag schon sein, dass er sich das wünscht. Aber aber das
bedeutet noch lange nicht, dass er dazu von der Reife her
schon in der Lage ist. Das ist genau das, was ich mit
frühzeitigem Frust meinte.

Genauso habe ich das auch verstanden. Aber wie stellst du Dir
vor, ein Kind abzuhalten, wenn ER SELBST etwas lernen
möchte???

Indem man das Kind da abholt, wo es steht, sprich bei seinen tatsächlichen Fähigkeiten und ansonsten die Eltern mit ihren überzogenen Erwartungen ausbremst.

Natürlich. Er weiß ja auch, dass Beim Pferd die Beine unten
sind und dass wenn man etwas sieht, dass unten Räder hat, dass
es dann vermutlich „Fahrrad“ oder „Auto“ ist. Und wenn du ihm
ein paar Schnörkel hinmalst, dann kann er sich auch irgendwann
einprägen, dass das „Papa“ heißt oder „Mama“, sofern er über
ein halbwegs normales optisches Gedächtnis verfügt.

Genau! Und wie sonst meinst du, daß Kinder lesen lernen???

Beim Lesen kommt es tatsächlich auf etwas anderes an, nämlich Buchstaben zu einem sinnvolen Wort zu verbinden. Das ist tatsächlich etwas anderes, als ein bestimmtes Bild mit einem Sinn zu verbinden. Wenn du es genau wissen willst, frag doch mal im Brett Psychologie nach.

Göttliche Gebung???
Ich vestehe beim besten Willen nicht was daran auszusetzen
ist.

Dass es nicht funktioniert. Siehst du ja selbst bei deinem Sohn. Er kann alle Buchstaben, er erkennt bestimmte Bilder. Wenn das alles wäre, dann könnte er bereits fließend lesen. Kann er aber nicht. Welchen Beweis brauchst du noch ?

Das ist völliger Unsinn. Ich kenne etliche Kinder, die trotz
Hochbegabung völlig normal durch ihr Schulleben und später in
den Beruf gegangen sind.

Durchaus klar. Allerdings, Kinder die einen extrem hohes IQ
haben und mit 10 schon Kenntnissen haben, die sich selbst aus
eigenwille beigebracht haben und die erst bei 18 jährigen
üblich sind, haben sehr wohl meistens große Probleme.

Ja, es gibt solche Kinder. Und wenn du genauer hinschaust, dann sind in solchen Fällen häufig weniger die Kinder mit ihrern Fähigkeiten das Problem, sondern Eltern oder Lehrer. Fragt isch also, wer hier „therapiert“ gehört.

Daß du
ein paar Beispiele kennst freut mich sehr für sie, aber es ist
sicher nicht die regel.

Doch das ist es. Schau dir alle die Menschen in unserer Gesellschaft an, die hervorragendes leisten, glaubst du wirklich, das waren alles verhaltensauffällige Schulversager? Wohl kaum.

Genau diese Art von übertriebener Erwartungshaltung seitens
der Eltern meine ich.

WEr lesen kann ist im vorteil!!!

Wer nicht nur lesen kann, sondern auch verstehen, erst recht.

Ich kann nicht oft genug betonen, daß ich ihm das niemals
aufzwingen würde und er macht das weil es IHM Spaß
macht. Und genauso wie er gelegentlich mit dem Auto spielen
will, so viel öfters mag er diese Buchstaben malen (nur als
Beispiel).

Welchen Sinn macht es für ihn, Buchstaben zu malen? Außer Mami zu begeistern meine ich.

Wenn Du dahinter eine Mutter vermutest, die in ihm
hohen Erwartungen sezt, dann liegst du schlich und einfach
falsch.

Ich sehe das, was du hier schreibst. Wenn dadurch ein falsches Bild von dir rüberkommt, tut mir das leid.

irgendwas mit Lesen oder
Schreiben zutun hat, dann ist das klar, dass er irgendwann
Frust schieben wird, spätestens dann, wenn er in die Schule
kommt und merkt, dass Lesen und Schreiben tatsächlich
etwas ganz anderes ist.

Bist Du Hellseherin???Hast Du die Glaskugel vor dir liegen???

Wenn das, was er macht, tatsächlich lesen oder schreiben wäre, dann würde er lesen und schreiben. Dann bräuchtest du hier aber auch nicht nachfragen, wie du es ihm beibiegen kannst.

Wie auch immer, ich widerhole nur: Für mich sind das die
Ansätze zum lesen und schreiben. Er (und du auch) sieht zuerst
einen kreis und dann verbindet er das mit dem entsprechenden
Phonem, in diesem Fall die „O“. Und so mit allen Buchstaben.

Ganz toll. Und wenn er ein Pferd sieht, dann sagt er „Pferd“. Das machen schon 2-Jährige.

Im übrigen weiß ich
ziemlich gut, wovon ich rede. Ich konnte bereits fließend
lesen, als ich zur Schule kam.

Warum gehst du dann davon aus, daß andere das nicht konnen
bzw. sollen???

Nicht ich gehe davon aus, sondern dein Sohn kann offensichtlich noch nicht lesen. Ich sehe hier nur eine Mutter, die sich damit nicht abfinden mag.

Warum wenn 4 Lernmöglichkeiten gibt muß zwangsläufig 3 falsch
sein und nur eine richtig???

Ich hab genau das Gegenteil gesagt. Nicht nur lesen…auch verstehen…Ansonsten ist doch deine Frage diesbezüglich längst beantwortet. Nimm eine der Methoden und los gehts. Aber ich wette, du hast längst gemerkt, dass bei deinem Sohn der Groschen trotzdem noch nicht fällt. Statt einen Schritt zurückzugehen, fragst du nun hier nach. Aber du bist überhaupt keine überehrgeizige Mutter, schon klar.

Schreiben auf sich hat. Ich wurde jedenfalls von meinen Eltern
mit keiner „Methode“ gefördert. Irgendwann konnte ich einfach
lesen, ganz ohne Methode.

Und mit 42 erinnerst Du dich so gut daran??? Aler Achtung!

Willst du damit sagen, du erninnerst dich nicht mehr daran, wie du lesen und schreiben gelernt hast ?

Ich konnte auch mit 5 fließend lesen. Das heißt aber nicht,
dass dein Sohn das auch können muss, nur weil andere Kinder
das bereits können. Sorry.

Habe ich das jemals behauptet???

Ja. Siehe dein letztes Posting.

DU hast zu verstehen gegeben,
daß Kinder in diesem Alter noch nicht die Reife haben
(müssen).

Nein, ich habe dir damit zu verstehen gegeben, dass dein Sohn vermutlich noch nicht die notwendigen Voraussetzungen hat. Sorry, wenn ich das jetzt mal so deutlich sagen muss, du scheinst es ja ansonsten nicht begreifen zu wollen.

Dein Sohn schreibt meiner Meinung nach nicht. Er malt
Buchstaben ab, wie er Pferde abmalt.

OK wie auch immer. du nennst das Buchstaben abmalen und ich
nenne das die Ansätze von Schreiben. Jeder das seine.

Das ist eben nicht das gleiche.
Für mich ist diese Diskussion mit dir an dieser Stelle beendet. Ich hab mich aufrichtig bemüht, dir einige Dinge begreiflich zu machen. Offenbar ist mir das nicht gelungen, was ich sehr schade finde. Ich wünsche deinem Sohn alles Gute.

Gruß
Marion

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Du fragtest, wie du deinen Sohn im Vorschulalter fördern kannst. Das steht dort geschrieben. Vielleicht liest du es mal.

Hi,

Du fragtest, wie du deinen Sohn im Vorschulalter fördern
kannst. Das steht dort geschrieben. Vielleicht liest du es
mal.

Mein Satz ganz genau:
„Kann jemand mir bitte erklären welche Methode in den Schulen verwendet werden um ein Kind das schreiben beizubringen?“
Vielleicht sagst Du mir wo steht daß ich frage wie ich mein Sohn fördern kann! (Was durchaus eine interessante künftige Frage wäre. Aber jetzt war das NICHT gefragt.)

Soll ich mal mein Sohn sagen, wenn er soweit ist, das eben Du vielleicht… :oP

Gruß
Helena

1 „Gefällt mir“

Vielleicht sagst Du mir wo steht daß ich frage wie ich mein
Sohn fördern kann!

Ich:
Kümmer dich lieber um
Entwicklungsschritte, die jetzt für ihn wichtig sind.

helena:
Wie zB???

Morgen Helena!

Ich habe die anderen Beiträge jetzt nicht gelesen, nur noch ein Zusatz aus meiner Erfahrung:
Meine Schwägerin ist Grundschullehrerin (in Bayern wird ja die Schreiben durch Lesen oder umgekehrt? Methode angewandt) und ich habe sie vor der Einschulung auch mal danach gefragt, welche Übung, welche Vorbereitung oder Herangehensweise aus ihrer Sicht vor der Schule sinnvoll sei.

Sie hat mir geraten, vor allem das Hören zu trainieren. Welcher Laut ist wo zu hören, das ist ja auch das, was man nebenbei spielerisch gut mit den Kleinen üben könnte. Dann kommen die Fragen dazu, wie welcher Buchstabe heißt oder aussieht. Verbunden mit der Anlauttabelle wäre das dann ein Selbstläufer, die Kinder könnten sich das Schreiben und danach auch das Lesen fast selbst erarbeiten. Was ja auch heißt, dass sie das Tempo selbst bestimmen können. Diesen Luxus haben sie ja dann in der Schule nicht mehr.

Wobei das auch problematisch werden kann, wenn ein Kind bei der Einschulung schon lesen kann, aber man kann den Wissensdurst ja nicht oder nur schlecht unterbinden.

kernig

Guten Morgen Kernig!
Vielen Dank für Deine sehr ausführliche Antwort! Dafür ein Sternchen!

Ich habe die anderen Beiträge jetzt nicht gelesen, nur noch
ein Zusatz aus meiner Erfahrung:

Mach absolut nichts. Bei manche Beiträge finde ich es sogar viel besser weil es Menschen gibt, die nicht lesen können bzw wollen aber wissen bestens Bescheid wie das eigene Kind zu erziehen ist und oberlehrerhaft bestimmen (oder versuchen) was man mit den Eltern getan werden muß (Zitat: „Man muß dich ja bremsen“)!

Meine Schwägerin ist Grundschullehrerin (in Bayern wird ja die
Schreiben durch Lesen oder umgekehrt? Methode angewandt)

Vielen Dank, Kernig, daß du sie gefragt hast. Ich denke am besten ist es, wenn ich in die Schule direkt frage. Aber ich habe so das Gefühl, daß jede Schule frei bestimmen darf, welche Methode angewendet wird…

und
ich habe sie vor der Einschulung auch mal danach gefragt,
welche Übung, welche Vorbereitung oder Herangehensweise aus
ihrer Sicht vor der Schule sinnvoll sei.

Nochmals Danke, Kernig.

Sie hat mir geraten, vor allem das Hören zu trainieren.

Ich glaube das ist schon mal einen ausgezeichneten Ansatz. Zumal, wenn ich David die ansätze davon beibringen soll, das eh auf Spanisch machen werde (Er ist zweisprachig und ich rede mit ihm ausschließlich Spanisch. Mittlerweile akzeptiert er keine andere Sprache von mir und sollte ich mal -das kommt max. 1 Satz pro Monat, wenn überhaupt!- aus Versehen ihm doch was auf Deutsch sagen, mag er das überhaupt nicht und wird sogar grantig) Dann ist ein „gutes Gehör“ schon mal sehr gut.

Welcher Laut ist wo zu hören, das ist ja auch das, was man
nebenbei spielerisch gut mit den Kleinen üben könnte.

In der Tat! Zumal er ja irgendwie musikalisch, mMn., nicht ganz unbedarft ist (er hört zB sehr gerne Mozart)

die Kinder könnten sich das Schreiben und danach
auch das Lesen fast selbst erarbeiten. Was ja auch heißt, dass
sie das Tempo selbst bestimmen können. Diesen Luxus haben sie
ja dann in der Schule nicht mehr.

Ja, ich kann mir gut vorstellen, daß dies ein Luxus ist, wenn er mal in die Schule kommt.

Wobei das auch problematisch werden kann, wenn ein Kind bei
der Einschulung schon lesen kann, aber man kann den
Wissensdurst ja nicht oder nur schlecht unterbinden.

Na gut. Ich finde das nicht so tragisch. Da hierzulande die Schulen eh nur 3,5 Std tgl. dauern, kann er ja hinterher nach Herzenslust die Bücher schauen, lesen und geniessen. Und sollten die viele, die er daheim hat, noch nicht reichen, dann gibt es ja noch die städtische Bibliothek. So wie ich David kenne und wie ich sehe, vermute ich mal, daß er eine wißbegierige Leseratte wird… Schauen wir mal!

Liebe Grüße und nochmals vielen Dank,
Helena

Hi,

Ich:
Kümmer dich lieber um
Entwicklungsschritte, die jetzt für ihn wichtig sind.

helena:
Wie zB???

So: Daß DU mir einen völlig unvollständigen und unverständlichen Vorschlag machst und ich mich darauf nach diesem erkündige, heisst noch lange nicht, daß ich nach Förderungen in die Schulzeit frage!

Aber Dir geht es einzig und allein nur darum Recht zu haben und das letzte wort zu haben. Soll mir recht sein. Aber das ist auch meine letzte Antwort zu dir zu diesem Posting.
Gruß
Helena