Vööööllig aneinander vorbei
Hi!
Ich glaube nämlich daß wir vööööööööllig aneinander vorbei reden.
Das mag schon sein, dass er sich das wünscht. Aber aber das
bedeutet noch lange nicht, dass er dazu von der Reife her
schon in der Lage ist. Das ist genau das, was ich mit
frühzeitigem Frust meinte.
Genauso habe ich das auch verstanden. Aber wie stellst du Dir vor, ein Kind abzuhalten, wenn ER SELBST etwas lernen möchte???
Aus diesen und ähnlichen Fragen vermute ich, daß du eben kein Kind hast.
Natürlich. Er weiß ja auch, dass Beim Pferd die Beine unten
sind und dass wenn man etwas sieht, dass unten Räder hat, dass
es dann vermutlich „Fahrrad“ oder „Auto“ ist. Und wenn du ihm
ein paar Schnörkel hinmalst, dann kann er sich auch irgendwann
einprägen, dass das „Papa“ heißt oder „Mama“, sofern er über
ein halbwegs normales optisches Gedächtnis verfügt.
Genau! Und wie sonst meinst du, daß Kinder lesen lernen??? Göttliche Gebung???
Ich vestehe beim besten Willen nicht was daran auszusetzen ist.
Das ist völliger Unsinn. Ich kenne etliche Kinder, die trotz
Hochbegabung völlig normal durch ihr Schulleben und später in
den Beruf gegangen sind.
Durchaus klar. Allerdings, Kinder die einen extrem hohes IQ haben und mit 10 schon Kenntnissen haben, die sich selbst aus eigenwille beigebracht haben und die erst bei 18 jährigen üblich sind, haben sehr wohl meistens große Probleme. Daß du ein paar Beispiele kennst freut mich sehr für sie, aber es ist sicher nicht die regel.
Genau diese Art von übertriebener Erwartungshaltung seitens
der Eltern meine ich.
WEr lesen kann ist im vorteil!!!
Ich kann nicht oft genug betonen, daß ich ihm das niemals aufzwingen würde und er macht das weil es IHM Spaß macht. Und genauso wie er gelegentlich mit dem Auto spielen will, so viel öfters mag er diese Buchstaben malen (nur als Beispiel). Wenn Du dahinter eine Mutter vermutest, die in ihm hohen Erwartungen sezt, dann liegst du schlich und einfach falsch.
Wenn du deinem Sohn vermittelst, dass er
etwas kann, dass für dich
STOOOOOOOPPPP!!! Kannst Du mir die Stelle nennen wo ich gesagt oder angedeutet habe, daß er das für mich oder weil ich ihm dazu zwinge tut??? ich glaube ich habe es nirgends gesagt und werde es auch nicht tun, weil das einfach eine Lüge wäre!! Wenn er nach Hause kommt, darf er spielen und tun un lassen was er will (es gibt ein paar Grenzen, aber das sind die sonst üblichen, zB. mässig TV, Essen grundsätzlich in die Küche,…)
irgendwas mit Lesen oder
Schreiben zutun hat, dann ist das klar, dass er irgendwann
Frust schieben wird, spätestens dann, wenn er in die Schule
kommt und merkt, dass Lesen und Schreiben tatsächlich
etwas ganz anderes ist.
Bist Du Hellseherin???Hast Du die Glaskugel vor dir liegen???
Häh? Glaubst du auch, dass seine spätere Lehrerin davon
irgendwas verstehen wird? Es wird deinem Sohn beim Lesen
lernen nicht helfen, wenn er beim Anblick von „o“ denkt
„Kreis“ und nicht „o“. Eher im Gegenteil.
vööööööllig aneinander vorbei. Wirklich. ich weiß nicht in wie weit es sich lohnt weiter darüber zu diskutieren, wenn nicht einmal was ich geschrieben habe auch zur Kenntnis genommen wird!
Wie auch immer, ich widerhole nur: Für mich sind das die Ansätze zum lesen und schreiben. Er (und du auch) sieht zuerst einen kreis und dann verbindet er das mit dem entsprechenden Phonem, in diesem Fall die „O“. Und so mit allen Buchstaben. Und das ist die Theorie der Sprachenbildung nach Noham Chomski (wenn ich mich richtig erinnere) und darauf basiert auch zB das neuerlernen der sprache bei zB Schlaganfälle. Nur so als Ergänzung.
Im übrigen weiß ich
ziemlich gut, wovon ich rede. Ich konnte bereits fließend
lesen, als ich zur Schule kam.
Warum gehst du dann davon aus, daß andere das nicht konnen bzw. sollen???
Die Viezahl der
unterschiedlichen Methoden macht meiner Meinung nach deutlich,
dass es kaum eine"richtige" Methode gibt, Kindern
lesen und schreiben beizubringen.
Mir sagen diese 4 Lernmethode nur aus, daß alle menschen unterschiedlich sind und genauso gibt es verschiedene Möglichkeiten zu lernen. zB es gibt Menschen die Fremdsprachen lernen in dem sie sich am tisch setzen und Vokablen und grammatikalische gesetze ohne Ende pauken. Erst wenn sie sich trauen, springen sie ins Wasser und reden mit Muttersprachler. Dagegen andere gehen sie erstmals ins Land, reden mit und über Gott und die Welt und dann schauen sie sich diese gesetze an.
Beide richtig. Beide legitim. Beide gut.
Warum wenn 4 Lernmöglichkeiten gibt muß zwangsläufig 3 falsch sein und nur eine richtig???
Wie abstrus die Methoden im
Zeitverlauf auch gewesen sind, merkwürdigerweise haben die
meisten Kinder alle Lesen und Schreiben gelernt.
Eben! So abtruß daß so rund 3 milliarde Menschen weltweit das gelernt haben??? Seltsam…
Die Methode
scheint somit also nicht das wichtigste zu sein.
Siehe oben.
Nach meiner
Erfahrung fällt irgendwann einfach eine Art Schalter um und
ein Kind begreift, was es mit dem Geheimnis von Lesen und
Schreiben auf sich hat. Ich wurde jedenfalls von meinen Eltern
mit keiner „Methode“ gefördert. Irgendwann konnte ich einfach
lesen, ganz ohne Methode.
Und mit 42 erinnerst Du dich so gut daran??? Aler Achtung!
Vielleicht fällt bei deinem Sohn
dieser Schalter auch noch um, bevor er dann tatsächlich zur
Schule kommt, vielleicht aber auch nicht. Daran wirst du aber
vermutlich wenig ändern können.
Mir geht es absolut nicht um diesen Schalter. Ganz und gar nicht. Wie gesagt, wir reden aneinander vorbei. Mir geht es nur darum ihm zu unterstützen wenn er von selber möchte, Buchstaben, Silben und ersten Wörtern zu lesen Ich habe sonst nichts anders gesagt, seit Anfang dieses Postings. Alles andere hast du rein interpretiert.
Ich konnte auch mit 5 fließend lesen. Das heißt aber nicht,
dass dein Sohn das auch können muss, nur weil andere Kinder
das bereits können. Sorry.
Habe ich das jemals behauptet??? DU hast zu verstehen gegeben, daß Kinder in diesem Alter noch nicht die Reife haben (müssen). Und mit meinem habe ich nur verdeutlich, daß daran nicht liegen kann, denn in diesem Alter sind wohl die meisten Kindern in der Lage doch ein paar Wörter zu schreiben.
Langsam, mit deinem Wiederholung „Ich habe das mit 5 schon können“ habe ich das Gefühl, daß Du möchtest klarstellen wie intelligent Du bist. Das weiß ich nicht. Es ist mir eigentlich auch egal.
Du willst ihn also lieber schon vorzeitig frustrieren bei
etwas, was er noch gar nicht können muss? Warum?
Loooooooooooooooollll! Selbstverständlich will ich das!!
Es ging ja nur darum, daß bis er in die Schule kommt, muß er schon fehlerfrei die gesamte Werke von Goethe und Cervantes schreiben können und er muß Schiller und Grass stimmungsvoll rezitiern können!!
Sonst gar nichts!!! *kopfschütteln, kopfschütteln*
Dein Sohn schreibt meiner Meinung nach nicht. Er malt
Buchstaben ab, wie er Pferde abmalt.
OK wie auch immer. du nennst das Buchstaben abmalen und ich nenne das die Ansätze von Schreiben. Jeder das seine.
(oder würdest du auch darauf
bestehen, dass er heute schon Auto fahren lernt, wenn er den
Wunsch äußert, er wolle Auto fahren lernen? Wohl kaum).Ich finde dieses Beispiel hinkt gewaltig. Daher gehe ich nicht
weiter darauf ein.Ich finde, dass sich hier zunehmend herrauskristallisiert,
dass du die treibende Kraft hinter dem ganzen bist.
Ich dagegen denke, daß du Dich hier so sehr hinausgesteigert hast, daß Du schon selber Sachen liest, die keiner geschrieben oder gesagt hat. ich kann mich erneut wiederholen und sagen: Es geht nie und niemals darum was er können muß oder nicht muß. Es ging um das was er am liebsten macht und ob man das unterstützt. Aber wer nicht verstehen will…
Offenbar hast du dir in den Kopf gesetzt, dein Sohn müsse
jetzt „schreiben“.
So ein haushohen quatsch habe ich lange nicht mehr gehört. Warum interpretierst DU sachen die ich nicht gesagt habe??? wo steht es dass ich ihm zwinge Buchstaben zu malen oder irgendwas ind er Art???
Jeder Versuch, dich ein bisschen
auszubremsen, wird von dir mit Abwehr oder Ignorieren
quittiert. Wem willst du damit einen Gefallen tun?
Dir ganz sicher nicht. Ich weiß nämlich nicht weder was du damit bezweckst, noch was ich Deiner Meinung nach zu bremsen hätte…
Du hast mein Beispiel nicht verstanden. Es geht daraum, dass
Kinder häufig etwas wollen, was sie noch nicht können,
In meinem Beispiel geht es ganz genauso darum.
weil
ihnen dazu die Voraussetzungen fehlen (vielleicht will dein
Sohn auch mal das Radio auseinandernehmen, würdest du ihn
lassen unter der Bedingung, dass er es dann auch wieder
richtig zusammensetzt?).
Nein, aber ich würde durchaus einen Plastikteil kaufen, der so ähnlich ist wie eine richtige Radio, möglichst mit den Teilen drin und dann doch aufmuntern, dies aufzubauen. Ich sehe da absolut nichts verwerfliches. Da erwartungsgemäß das nicht schaffen würde, würde ich zur Seite stehen um ihn zu unterstützen (mit zB. die Spiel- bzw Montageanleitung oder würde ein Ingenieur fragen: zB Sein papa)
So beginnt meiner Meinung nach
Überforderung und damit unnötige Frusttration.
dann bitte. Mach das bei Deinem Sohn nicht. Ich sehe es anders.
Ist mir klar, dass du damit nicht einverstanden bist.
Mir ist das ebenfalls klar und noch dazu, daß wir beide auf keinen grünen Zweig kommen werden. Daher und weil es mit der ursprüngliche frage absolut OT ist (erinnerst du dich? Der Titel lautet: „Schreiblernmethode“ und ich denke es ist verständlich genug was ich wissen wollte)
Gruß
Gruß
Helena