Hi WWW-lers!
Kann jemand mir bitte erklären welche Methode in den Schulen verwendet werden um ein Kind das schreiben beizubringen?
Irgendjemand hat mir mal erzählt etwas von einem „SSSS“ wie „Schlange“, aber ich weiß nicht wie es gemacht wird bzw. wie es weiter geht.
Ich danke Euch für Eure Antworten!
Liebe grüße,
Helena
Moin,
Kann jemand mir bitte erklären welche Methode in den Schulen
verwendet werden um ein Kind das schreiben beizubringen?
Das ist von Schule zu Schule unterschiedlich, je nachdem, welches Konzept verwendet wird.
Da du weiter unten schriebst, dass dein Sohn Probleme mit der Feinmotorik hat, könntest du, um ihn ein wenig auf die Schule vorzubereiten, möglichst viel mit ihm Basteln, Schere schneidne, Ketten fädeln etc. mit Buntstiften zeichnen (um Kontrolle über den Stift zu gewinnen) oder wenn es ganz arg ist, dann sprich mit dem Kinderarzt, ob er Ergotherapie verschrieben bekommen kann. Dort wind dann Feinmotorik gezielt geschult.
Gruß
Marion
Hallo Helena
Kann jemand mir bitte erklären welche Methode in den Schulen
verwendet werden um ein Kind das schreiben beizubringen?
Irgendjemand hat mir mal erzählt etwas von einem „SSSS“ wie
„Schlange“, aber ich weiß nicht wie es gemacht wird bzw. wie
es weiter geht.
Am Rande -
da ich Pendragons Beitrag gelesen habe,
würde mich interessieren, wie es mit
der „allgemeinen Motorik“ bestellt ist,
so z.B. die Leistung im Wettlauf, beim
freien Hangeln am Reck – und Rolle
vorwärts/rückwärts usw.
Grüße
CMБ
Hi Marion,
vielen Dank für Deine Antwort!
Vorab: Es liegt ein Mißverständnis vor!
David hat NICHT Probeme mit der Feinmotorik! Es ist so, daß es ihm nicht gefällt und drückt sich davor. Aber zB er malt leidenschaftlich gern und malen nach Zeichen,… Er mag dem Umgang mit den Scheren nicht. Wenn man mit ihm sitzt, basteln er jqa auch gerne (zB er hat selbst die Laterne zum Martinszug selbst gemacht und zwar sehr gerne) Nur wenn man ihn vor der Auswahl stellt, sucht sich „geistig förderndes“ aus. Er hat zB eine Art „Kinderklavier“ mit dem er auch spielt (die Tasten sind nicht so groß wie bei kleine Babies, eher die für Erwachsenen)
dann sprich mit dem Kinderarzt, ob er Ergotherapie
verschrieben bekommen kann.
Nach der entsprechenden Prüfung (zum U9) hat der KiArtz nichts festgestellt und sogar gewundert wie toll es nach so eine schwere Entbindung doch geworden ist.
Also Marion, ich entschuldige mich für den Mißverstädnis und danke Dir für den Beitrag.
Liebe Grüße,
Helena
Hallo Semjon,
Danke Dir auch für Deinen Beitrag!
da ich Pendragons Beitrag gelesen habe,
würde mich interessieren, wie es mit
der „allgemeinen Motorik“ bestellt ist,
Ich glaube es handelt sich um ein Mißverständnis. Und dieses beruht darauf, daß EINE Erzieherin mal festgestellt hat, daß zum Weihnachtsbasteln David hat das Spielen dem Basteln bevorzugt. Ich und der KiArzt haben sonst keine Bedenken darüber.
so z.B. die Leistung im Wettlauf,
Das weiß ich ehrlich gesagt nicht, weil ich nicht weiß wie die andere Kids überhaupt laufen…
beim
freien Hangeln am Reck – und Rolle
vorwärts/rückwärts usw.
Sorry aber das muß Du mir genauer erklären: Ich habe keine Ahnung was Du damit meinst bzw. was sich hinter diesen Namen versteckt. Sorry!
Vielen Dank für Dein Interesse (auch an Pendragon!) und einen lieben Gruß aus Nürnberg,
Helena
So vor 25 Jahren gab es vorbereitende Hefte. Da konnte man dann quasi o und s und was auch immer für Figuren auf den später für das Schreiben relevanten Linien üben und nachmalen…mit richtig dicken Wachsmalstiften. Zu diesem Heft gab es glaube ich auch einen Vorgänger… da wurden die Buchstaben in Figuren versteckt und mann musste sie bunt nachzeichnen… Das Heft auszufüllen hat einen riesen Spaß gemacht und die miesten Kinder die ich kannte, konnten dann bereits vor der Einschulung schreiben und zum Teil auch lesen.
Hi Alexandra!
Vielen Dank für Deine Antwort!
Das ist so ziemlich was ich lesen wollte, daher ein *.
Allerdings das was Du beschreibst ist -wenn ich mich so ausdrücken darf- eine Stufe zu niedrig: Mein Sohn kann alle Buchstaben schon (lange) und sie schreiben auch.
Was ich genauer beschrieben brauche ist wie man dem Kind beibringt dass das Phonem „S“, eben „S“ geschrieben wird. Und noch eine Stufe weiter, daß die Silbe „MO“ eben aus eine „M“ und eine „O“ besteht.
Diesen Schritt fehlt.
Ich danke Dir trotzdem und einen lieben Gruß,
Helena
Dein Sohn ist noch nicht in der Schule, oder?
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hi Manuela!
Dein Sohn ist noch nicht in der Schule, oder?
Nein, klar. Noch nicht. Erst im September.
ABER er will das jetzt lernen und „drängt“ uns dazu. Und ich persönlich sehe kein Grund das zu unterbinden…
Gruß
Helena
Mein Sohn kommt auch im September zur Schule. Er ist so ähnlich drauf wie deiner
. Er kennt alle Buchstaben, übt Schreiben und fängt auch an einzelne Wörter zu lesen. Er fragt mich immer wieder, wenn er etwas nicht weiß, aber das er auf mich zukam und um Hilfestellung bei ganzen Silben gebeten hat, ist noch nicht passiert. Ich werde ihn damit auch in Ruhe lassen, denn er soll sich ja nicht langweilen in der Schule
.
Wenn dein Sohn dich aber tatsächlich „bedrängt“ und unzufrieden ist, weil er mehrere Buchstaben noch nicht im Komplex zusammenlesen kann, ist es meiner Ansicht nach absolut legitim ihm zu helfen. Ich wollte nur ausschließen, dass du so eine Mama bist, die ihr Kind ein wenig zu sehr zum Lesen und Schreiben lernen „animiert“.
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo Helena,
es gibt so weit ich informiert bin drei Methoden das in der Schule zu unterrichten.
Methode a ist die von mir am weitesten abgelehnte Variante, da selbst gute Schüler leider nicht mehr in der Schule mitkommen, wenn die Eltern der Sprache nicht so mächtig sind. Diese Methode lernt gerade meine „Nichte“. Die Kinder sollen Geschichten schreiben und dabei die Buchstaben so aneinander reihen, wie sie es glauben, dass es richtig ist. Das machen sie ca. ein Jahr, erst danach dürfen die Eltern korrigierend eingreifen. Der Nachteil: Die Eltern sind stark eingebunden und das Kind hat nur einen Erfolg und eine Chance die Fehler zu verbessern, wenn es entsprechende Unterstützung bekommt und auch bereit ist sich was sagen zu lassen.
Methode b besteht darin den Kindern ganze Wörter gleich komplett als ein „Zeichen“ beizubringen. Die Kinder prägen sich dann wohl ein wie das Wort Straße aussieht und gesprochen wird. Hier ist ein sehr schneller Leseerfolgt zu verbuchen. Die Kinder sind dann aber noch nicht in der Lage neue Wörter fehlerfrei zu bilden. Irgendwann scheinen sie aber auf Grund des gelernten Grundwortschatzes in der Lage zu sein zu abstrahieren und aus Bruchteilen der gelernten Wörter neue Wörter zu bilden. Es kann sein, dass das Kinder erst ab einem bestimmten Alter hin bekommen, auf Grund der Gehirnstruktur.
Methoder c habe ich gelernt. Wir haben mit jedem neuen Buchstaben neue Wörter gelernt. So was wie Ali und Omo und Oma und Uli etc. Durch das Lesen, schreiben und sprechen kam dann ganz alleine die Assoziation, dass M zwar Em ausgesprochen wird, aber im Wort anders klingen kann. Das kann man nur über viel schreiben und sprechen …also das geschriebene aussprechen lernen. Wenn ich mich richtig erinnere mussten wir auch beim Schreiben laut lesen.
Hallo Helena,
jede Schule (eigentlich jede Lehrer(in)) hat ihre eigene Methode. Da kann man rein gar nichts empfehlen. Jede Methode hat ihre Vor- und Nachteile. Allerdings wird es für deinen Sohn nicht einfach, wenn es in der Schule plötzlich eine andere Methode gibt. Allerdings kannst du seine Neugier auch kein halbes Jahr mehr zurückhalten. Er will jetzt lernen…
Einfach erklärt hättest du die Möglichkeit, durch das Einüben bestimmter Wörter deren Schreibweise und Laute zu erklären. Mit der Zeit kommen dann neue Wörter mit ähnlichen Lauten hinzu (früher waren es Fu, Fara, Ralf usw.). Das ist aber für ein sehr wissbegieriges Kind m.E. der falsche Ansatz.
Schau mal im Internet nach „Lesen durch Schreiben“ z.B. http://www.lehrer-online.de/dyn/481693.htm
Dadurch lernen die Kinder mit Hilfe einer Anlauttabelle schon sehr sehr schnell die ersten Wörter zu schreiben. Dabei geht es vorerst darum, das Interesse am Schreiben zu wecken und die richtige Schreibweise wird hier weniger beachtet. Das kommt später. Man sollte daher bei der richtigen Lautwahl (fogel) aber falscher Schreibweise loben, dass er es so geschrieben hat, wie er es hört. Mache ihm aber auch manchmal vorsichtig(!) klar, dass die Erwachsenen es anders schreiben.
In der Schule wird dann vielleicht auch von Anfang an auf die richtige Schreibweise geachtet - es ist deshalb etwas riskant, eine Methode zu vermitteln…
Weiterhin denke ich, dass eine schlecht vermittelte Methode das Interesse eher bremsen kann oder sogar mehr Schaden anrichten kann, als sie nützt.
Ich würde auch überlegen, ob es nicht sinnvoll ist, schon jetzt Kontakt zur Schule aufzunehmen.
Viele Grüße
Tato
Hi Manuela!
Mein Sohn kommt auch im September zur Schule.
Na dann, toi, toi, toi!
Er ist so
ähnlich drauf wie deiner.
hihihi! ;o))
Er kennt alle Buchstaben, übt
Schreiben und fängt auch an einzelne Wörter zu lesen. Er fragt
mich immer wieder, wenn er etwas nicht weiß, aber das er auf
mich zukam und um Hilfestellung bei ganzen Silben gebeten hat,
ist noch nicht passiert. Ich werde ihn damit auch in Ruhe
lassen, denn er soll sich ja nicht langweilen in der Schule
.
Ich glaube, das mit der Hilfestellung bei ganzen Silben ist nur eine frage der Zeit. Bei mir macht er das und zwar nicht selten, (sogar bei T-Shirts!!! aber nicht nur)
ist es meiner Ansicht nach absolut
legitim ihm zu helfen.
Danke! finde ich genauso.
Ich wollte nur ausschließen, dass du so
eine Mama bist, die ihr Kind ein wenig zu sehr zum Lesen und
Schreiben lernen „animiert“.
Weder animieren, noch davon abhalten. Wenn er das möchte und mich danach fragt, sage ich es ihm. Nur jetzt kommt so etwas öfters vor und versucht dauernd selber Silben zu kombinieren und ist sehr entäuscht, wenn das nicht so geklappt hat, wie er sich das wünscht. Daher auch hier meine Frage.
Liebe Grüße,
Helena
Moin helena,
Allerdings das was Du beschreibst ist -wenn ich mich so
ausdrücken darf- eine Stufe zu niedrig: Mein Sohn kann alle
Buchstaben schon (lange) und sie schreiben auch.
Sorry, aber das sagt überhaupt nichts aus. Jedes Kind, was in der Lage ist zu sehen, kann (ab einem Gewissen Alter) einen Unterschied zwischen z.B. einen A und einem K erkennen, genau wie es auf einem Bild den Unterschied zwischen einer Kuh und einem Pferd erkennen kann. Im Gegensatz zu dem Unterschied zwischen einer Kuh und einem Pferd und meinentwegen einem Mercedes und einem Audi (falls das Kind sich für Tiere oder Autos interessiert) ist der Unterschied zwischen einem A und einem K für ein Kind jedoch relativ irrelevant, es bedeutet ihm nichts, außer die Eltern zu Freudentaumeln zu verleihen, weil die denken, ihr Kind sei jetzt ganz sicher hochbegabt. Auch diese Liniengeschnörkel, die wir Buchstaben nennen, dann abzumalen, ist in erster Linie eine Sache der Auge-Hand-Koordination. Tatsächlich zu lesen oder zu schreiben ist aber was ganz anderes.
Was ich genauer beschrieben brauche ist wie man dem Kind
beibringt dass das Phonem „S“, eben „S“ geschrieben wird. Und
noch eine Stufe weiter, daß die Silbe „MO“ eben aus eine „M“
und eine „O“ besteht.
Diesen Schritt fehlt.
Mach deinem Kind keinen Vorwurf, wenn er das nicht versteht. Dafür ist er vermutlich einfach noch zu klein. Das kommt schon noch, keine Sorge. Dies hat weniger etwas mit einer bestimmten „Methode“ zutun, als mit Reife. Kümmer dich lieber um Entwicklungsschritte, die jetzt für ihn wichtig sind. Wenn er drängelt und fragt, dann sag ihm einfach, dass er das dann später in der Schule lernen wird. Um so mehr wird er sich dann auf die Schule freuen und es erspart ihm frühzeitige und völlig unnötige Frusttration (oder würdest du auch darauf bestehen, dass er heute schon Auto fahren lernt, wenn er den Wunsch äußert, er wolle Auto fahren lernen? Wohl kaum).
Gruß
Marion
Hallo Alexandra,
Viiiiiiielen herzlichen Dank für Deinen Beitrag. Genau das ist was ich lesen wollte. Daher ein riesen Sternchen von mir! :o)))
Mein Problem ist, daß ich nicht weiß wie ich an weiterführende Literatur darüber komme (Wie im google suchen? Mit dem o.g. Wort -siehe Titel- komme ich nicht weiter und was ich erhalten ist nicht das was ich lesen möchte)
Methode a ist die von mir am weitesten abgelehnte Variante, da
selbst gute Schüler leider nicht mehr in der Schule mitkommen,
wenn die Eltern der Sprache nicht so mächtig sind. Diese
Methode lernt gerade meine „Nichte“. Die Kinder sollen
Geschichten schreiben und dabei die Buchstaben so aneinander
reihen, wie sie es glauben, dass es richtig ist. Das machen
sie ca. ein Jahr, erst danach dürfen die Eltern korrigierend
eingreifen. Der Nachteil: Die Eltern sind stark eingebunden
und das Kind hat nur einen Erfolg und eine Chance die Fehler
zu verbessern, wenn es entsprechende Unterstützung bekommt und
auch bereit ist sich was sagen zu lassen.
So in etwa macht mein sohn gerade. Und zwar von allein, weil es ihm Spaß macht! sozusagen, kaum kriegt er einen Stift zwischen den Fingern, schon geht es los mit den unendliche Buchstabenreihe! Im Anschluß dazu will er von uns, daß wir ihn das vorlesen und daraufhin versucht er das so zu korregieren, daß daraus tatsächlich ein wort wird.
Ich finde nicht schlimm weder daß die Eltern die Sprache nicht mächtig sind (man kann das vermutlich auf die andere Sprache anwenden), noch daß sie stark eingebunden sind (warum ist das denn schlimm???) Auch damit kann man die Fehlern sofort merken und gleich richtig anwenden! Und wenn ein Kind zweisprachig aufwächst, vielleicht ist das vom Vorteil…???
Methode b besteht darin den Kindern ganze Wörter gleich
komplett als ein „Zeichen“ beizubringen.
Von theorie her, ich glaube mir würde diese Methode am wenigsten gefallen. zB Seit langem screibt mein Sohn sein Name. Und bei jeder Buchstabe spricht das laut aus. Ich glaube da wäre ein Ansatz, die dieser Methode imho dann praktisch völlig unberücksichtigt lässt…
Methoder c habe ich gelernt. Wir haben mit jedem neuen
Buchstaben neue Wörter gelernt.
Ich glaube das würde ich am besten zu David passen. Natürlich weiß ich es nicht, aber ich kann es mir gut vorstellen. Seit geraumer Zeit hat er einen Kinder-PC die ihm ein Wort sagt und dann muß er die Buchstaben-Tasten so drücken, daß dann das soeben gesagte Wort wiedergeben. Nur auf diesen tasten steht auch das Wort geschrieben und er schaut sie sich nur an und drückt…
Auf jeden Fall danke ich Dir, weil genau das ist was ich wissen wollte.
Ganz liebe Grüße aus Nürnberg,
Helena
Hi Marion,
Auch Dir vielen herzlichen Dank für Deine Antwort.
Sorry, aber das sagt überhaupt nichts aus.
Ich bin damit nicht ganz einverstanden. Daß David die Buchstaben schon kennt und uns „drängt“ von ihm geschriebene „Buchstabenreihen“, die er uns freudenstrahlen als „Wörter“ präsentiert, vorzulesen und „korregieren“, sagt in meinen Augen sehr wohl aus, daß er sich den Anstoß von uns wünscht, JETZT zu schreiben (und zu lesen) und zwar richtige Wörter.
Im Gegensatz zu dem Unterschied
zwischen einer Kuh und einem Pferd ist der Unterschied zwischen einem A und
einem K für ein Kind jedoch relativ irrelevant, es bedeutet
ihm nichts, außer die Eltern zu Freudentaumeln zu verleihen,
Finde ich nicht. Denn zB er schreibt sein Name und „Mama“ und „Papa“ und weiß sehr wohl, daß wenn er einen „dreieck nach oben mit einem kleinen Querstrich“ statt einen kleinen Kreis malt, so ausgesprochen wird, daß man diese 3 Wörter genannt werden können. Und wenn er das anders schreibt, kommt ein anderen Ton raus. Das weißt er sehr gut und ist sich dessen bewußt.
weil die denken, ihr Kind sei jetzt ganz sicher hochbegabt.
Das habe ich nie behauptet und eigentlich im tiefen meines Herzen würde es mir leid tun wenn es so ist, denn ich weiß von den sozialen Problemen, die diesen Kindern, aufgrund dieser Hochbegabung, idR. haben. Oder mit andern Wörtern: Ich hoffe sehr, daß es NICHT hochbegabt ist!
Auch diese Liniengeschnörkel, die wir Buchstaben nennen, dann
abzumalen, ist in erster Linie eine Sache der
Auge-Hand-Koordination. Tatsächlich zu lesen oder zu
schreiben ist aber was ganz anderes.
Ich finde diese „Buchstabenreihen“ sind die erste Stufen des Schreibens. Und wenn man -so wie David- das auch nocht versucht vorzulesen, dann auch des „lesens“. Ab wann diese Reihen „schreiben“ genannt werden dürfen, sei dahin gestellt.
Mach deinem Kind keinen Vorwurf, wenn er das nicht versteht.
Mache ich nicht. Im Gegenteil!!! Doch er versteht es sehr wohl, die Rolle eines kleinen Kreises oder der o.g. Dreieck oder das „lange Kreuz“,…
Das kommt schon noch, keine Sorge.
Nein mache ich mir ganz sicher keine. Nur ich finde grundlegend falsch die Haltung: „Er ist einfach dazu noch zu klein“, zumal er das von sich auch fördert.
AH! Übrigens: ich will keine böse Vergleiche anstellen o.Ä. aber unsere Nachbarn in Spanien und die Söhne/Töchter meinen Freunde die gleichaltrige Kinder haben (also heuer 6, jetzt aber noch 5) können schon die ersten richtigen Wörtern schreiben -und nicht nur mama und papa und der eigene Name) --> Das sage ich deshalb nur als Beweis, daß bereits dem Alter erreicht ist oder zu sein scheint.
Dies hat weniger etwas mit einer bestimmten
„Methode“ zutun, als mit Reife.
s.o.
Kümmer dich lieber um
Entwicklungsschritte, die jetzt für ihn wichtig sind.
Wie zB???
Wenn er drängelt und fragt, dann sag ihm einfach, dass er das
dann später in der Schule lernen wird.
Nein. Das finde ich grundlegend falsch.
Um so mehr wird er sich
dann auf die Schule freuen
Das tut er ohnehin schon! Und er würde sich das niemals nehmen lassen. Zumal -wie er sinngemäß sagt- weitere spannende Sachen erwarten wie jetzt das Schreiben schon ist.
(oder würdest du auch darauf
bestehen, dass er heute schon Auto fahren lernt, wenn er den
Wunsch äußert, er wolle Auto fahren lernen? Wohl kaum).
Ich finde dieses Beispiel hinkt gewaltig. Daher gehe ich nicht weiter darauf ein.
Für mich wäre eher der Vergleich: Würdest du ihn das Schwimmen nicht beibringen weil viele Menschen in allen Altersgruppen, ertrunken sind? -Wohl kaum!
Nochmals vielen Dank für Deine Gedanken darüber, auch -oder gerade deshalb!- weil ich nicht damit einverstanden bin.
Liebe Grüße,
Helena
Hallo Tato,
Vielen herzlichen Dank für Deinen Beitrag! Im allgemein könnte ich kaum mehr einverstanden sein!! :o))) Und auch sehr nützlich ist der Link, dem du beifügst. Daher ein Sternchen von mir! ;o)))
jede Schule (eigentlich jede Lehrer(in)) hat ihre eigene
Methode.
Ja, das fürchte ich eigentlich…
Da kann man rein gar nichts empfehlen.
Es ging mir nicht im ersten Linie um „Empfehlungen“, sondern um Beschriebungen, welche es gibt…
Jede Methode
hat ihre Vor- und Nachteile. Allerdings wird es für deinen
Sohn nicht einfach, wenn es in der Schule plötzlich eine
andere Methode gibt. Allerdings kannst du seine Neugier auch
kein halbes Jahr mehr zurückhalten. Er will jetzt lernen…
In alle drei Pünkte gebe ich Dir Recht. Ich bin ganz deiner Meinung! :o))) Vielen Dank!
Einfach erklärt hättest du die Möglichkeit, durch das Einüben
bestimmter Wörter deren Schreibweise und Laute zu erklären.
Mit der Zeit kommen dann neue Wörter mit ähnlichen Lauten
hinzu (früher waren es Fu, Fara, Ralf usw.). Das ist aber für
ein sehr wissbegieriges Kind m.E. der falsche Ansatz.
Warum??? Ich kann mir nichts falsches vorstellen, daß ich ihm zB erst die Silbe „Ba“ beibringe und diese sehr viel üben (sowohl aussprechen, wie auch schreiben -letzteres dürfte an sich kein Problem sein). Wenn das soweit ist, dann „na“. Und nochmals viel üben. Und als „Ergänzung“ die silbe „ne“. Und somit hätten wir unser erstes Wort: Banane (Bitte nur als Beispiel nehmen!!!)
Schau mal im Internet nach „Lesen durch Schreiben“ z.B.
http://www.lehrer-online.de/dyn/481693.htm
Vielen Dank, mache ich!
Dadurch lernen die Kinder mit Hilfe einer Anlauttabelle schon
sehr sehr schnell die ersten Wörter zu schreiben. Dabei geht
es vorerst darum, das Interesse am Schreiben zu wecken und die
richtige Schreibweise wird hier weniger beachtet.
Auch eine Methode! ;o)) Allerdings die ersten Wörtern werden wohl kaum so kompliziert sein, daß man es falsch schreiben kann… Oder zumindest kann man diese für den Anfang vertagen, oder?
Man sollte daher bei der richtigen Lautwahl (fogel)
aber falscher Schreibweise loben, dass er es so geschrieben
hat, wie er es hört. Mache ihm aber auch manchmal
vorsichtig(!) klar, dass die Erwachsenen es anders schreiben.
Irgendwie leuchtet es mir ein und kann es irgendwie nachvollziehen. Vielen Dank!
In der Schule wird dann vielleicht auch von Anfang an auf die
richtige Schreibweise geachtet - es ist deshalb etwas riskant,
eine Methode zu vermitteln…
Ja, das glaube ich auch…
Weiterhin denke ich, dass eine schlecht vermittelte Methode
das Interesse eher bremsen kann oder sogar mehr Schaden
anrichten kann, als sie nützt.
Ganz Deiner Meinung!
Ich würde auch überlegen, ob es nicht sinnvoll ist, schon
jetzt Kontakt zur Schule aufzunehmen.
…oder sogar mit der für ihn zuständige Lehrerin, damit sie mir sagt welche Methode sie benutzt!
Viele Grüße
Dir auch viele Grüße und nochmals Danke!!
Helena
Moin,
Augen sehr wohl aus, daß er sich den Anstoß von uns wünscht,
JETZT zu schreiben (und zu lesen) und zwar richtige Wörter.
Das mag schon sein, dass er sich das wünscht. Aber aber das bedeutet noch lange nicht, dass er dazu von der Reife her schon in der Lage ist. Das ist genau das, was ich mit frühzeitigem Frust meinte.
Finde ich nicht. Denn zB er schreibt sein Name und „Mama“ und
„Papa“ und weiß sehr wohl, daß wenn er einen „dreieck nach
oben mit einem kleinen Querstrich“ statt einen kleinen Kreis
malt, so ausgesprochen wird, daß man diese 3 Wörter genannt
werden können. Und wenn er das anders schreibt, kommt ein
anderen Ton raus. Das weißt er sehr gut und ist sich dessen
bewußt.
Natürlich. Er weiß ja auch, dass Beim Pferd die Beine unten sind und dass wenn man etwas sieht, dass unten Räder hat, dass es dann vermutlich „Fahrrad“ oder „Auto“ ist. Und wenn du ihm ein paar Schnörkel hinmalst, dann kann er sich auch irgendwann einprägen, dass das „Papa“ heißt oder „Mama“, sofern er über ein halbwegs normales optisches Gedächtnis verfügt.
weil die denken, ihr Kind sei jetzt ganz sicher hochbegabt.
Das habe ich nie behauptet und eigentlich im tiefen meines
Herzen würde es mir leid tun wenn es so ist, denn ich weiß von
den sozialen Problemen, die diesen Kindern, aufgrund dieser
Hochbegabung, idR. haben. Oder mit andern Wörtern: Ich hoffe
sehr, daß es NICHT hochbegabt ist!
Das ist völliger Unsinn. Ich kenne etliche Kinder, die trotz Hochbegabung völlig normal durch ihr Schulleben und später in den Beruf gegangen sind. Auf der anderen Seite kenn ich aber auch etliche durchaus intelligente Kinder, die sowohl in der Schule, als auch im Berufsleben scheiterten, zum Beispiel weil die Erwartungen, die die Eltern in sie setzten (uns die letztendlich dann auch in sich selbst) einfach zu hoch waren.
Auch diese Liniengeschnörkel, die wir Buchstaben nennen, dann
abzumalen, ist in erster Linie eine Sache der
Auge-Hand-Koordination. Tatsächlich zu lesen oder zu
schreiben ist aber was ganz anderes.Ich finde diese „Buchstabenreihen“ sind die erste Stufen des
Schreibens. Und wenn man -so wie David- das auch nocht
versucht vorzulesen, dann auch des „lesens“. Ab wann diese
Reihen „schreiben“ genannt werden dürfen, sei dahin gestellt.
Genau diese Art von übertriebener Erwartungshaltung seitens der Eltern meine ich. Wenn du deinem Sohn vermittelst, dass er etwas kann, dass für dich irgendwas mit Lesen oder Schreiben zutun hat, dann ist das klar, dass er irgendwann Frust schieben wird, spätestens dann, wenn er in die Schule kommt und merkt, dass Lesen und Schreiben tatsächlich etwas ganz anderes ist.
Mach deinem Kind keinen Vorwurf, wenn er das nicht versteht.
Mache ich nicht. Im Gegenteil!!! Doch er versteht es sehr
wohl, die Rolle eines kleinen Kreises oder der o.g. Dreieck
oder das „lange Kreuz“,…
Häh? Glaubst du auch, dass seine spätere Lehrerin davon irgendwas verstehen wird? Es wird deinem Sohn beim Lesen lernen nicht helfen, wenn er beim Anblick von „o“ denkt „Kreis“ und nicht „o“. Eher im Gegenteil.
Das kommt schon noch, keine Sorge.
Nein mache ich mir ganz sicher keine. Nur ich finde
grundlegend falsch die Haltung: „Er ist einfach dazu noch zu
klein“, zumal er das von sich auch fördert.
Du meinst „fordert“. Fördern sollte man ihn da, wo er seine Schwächen hat, und die hat er ganz sicher. Im übrigen weiß ich ziemlich gut, wovon ich rede. Ich konnte bereits fließend lesen, als ich zur Schule kam. Die Viezahl der unterschiedlichen Methoden macht meiner Meinung nach deutlich, dass es kaum eine"richtige" Methode gibt, Kindern lesen und schreiben beizubringen. Wie abstrus die Methoden im Zeitverlauf auch gewesen sind, merkwürdigerweise haben die meisten Kinder alle Lesen und Schreiben gelernt. Die Methode scheint somit also nicht das wichtigste zu sein. Nach meiner Erfahrung fällt irgendwann einfach eine Art Schalter um und ein Kind begreift, was es mit dem Geheimnis von Lesen und Schreiben auf sich hat. Ich wurde jedenfalls von meinen Eltern mit keiner „Methode“ gefördert. Irgendwann konnte ich einfach lesen, ganz ohne Methode. Vielleicht fällt bei deinem Sohn dieser Schalter auch noch um, bevor er dann tatsächlich zur Schule kommt, vielleicht aber auch nicht. Daran wirst du aber vermutlich wenig ändern können.
AH! Übrigens: ich will keine böse Vergleiche anstellen o.Ä.
aber unsere Nachbarn in Spanien und die Söhne/Töchter meinen
Freunde die gleichaltrige Kinder haben (also heuer 6, jetzt
aber noch 5) können schon die ersten richtigen Wörtern
schreiben -und nicht nur mama und papa und der eigene Name)
–> Das sage ich deshalb nur als Beweis, daß bereits dem
Alter erreicht ist oder zu sein scheint.
Ich konnte auch mit 5 fließend lesen. Das heißt aber nicht, dass dein Sohn das auch können muss, nur weil andere Kinder das bereits können. Sorry.
Kümmer dich lieber um
Entwicklungsschritte, die jetzt für ihn wichtig sind.Wie zB???
http://www.familienhandbuch.de/cmain/f_Aktuelles/a_K…
Siehe auch Unterpunkt wie z.B. „Schulreife“.
Wenn er drängelt und fragt, dann sag ihm einfach, dass er das
dann später in der Schule lernen wird.Nein. Das finde ich grundlegend falsch.
Du willst ihn also lieber schon vorzeitig frustrieren bei etwas, was er noch gar nicht können muss? Warum?
Um so mehr wird er sich
dann auf die Schule freuenDas tut er ohnehin schon! Und er würde sich das niemals nehmen
lassen. Zumal -wie er sinngemäß sagt- weitere spannende Sachen
erwarten wie jetzt das Schreiben schon ist.
Dein Sohn schreibt meiner Meinung nach nicht. Er malt Buchstaben ab, wie er Pferde abmalt.
(oder würdest du auch darauf
bestehen, dass er heute schon Auto fahren lernt, wenn er den
Wunsch äußert, er wolle Auto fahren lernen? Wohl kaum).Ich finde dieses Beispiel hinkt gewaltig. Daher gehe ich nicht
weiter darauf ein.
Ich finde, dass sich hier zunehmend herrauskristallisiert, dass du die treibende Kraft hinter dem ganzen bist. Offenbar hast du dir in den Kopf gesetzt, dein Sohn müsse jetzt „schreiben“. Jeder Versuch, dich ein bisschen auszubremsen, wird von dir mit Abwehr oder Ignorieren quittiert. Wem willst du damit einen Gefallen tun?
Für mich wäre eher der Vergleich: Würdest du ihn das Schwimmen
nicht beibringen weil viele Menschen in allen Altersgruppen,
ertrunken sind? -Wohl kaum!
Du hast mein Beispiel nicht verstanden. Es geht daraum, dass Kinder häufig etwas wollen, was sie noch nicht können, weil ihnen dazu die Voraussetzungen fehlen (vielleicht will dein Sohn auch mal das Radio auseinandernehmen, würdest du ihn lassen unter der Bedingung, dass er es dann auch wieder richtig zusammensetzt?). So beginnt meiner Meinung nach Überforderung und damit unnötige Frusttration.
Nochmals vielen Dank für Deine Gedanken darüber, auch -oder
gerade deshalb!- weil ich nicht damit einverstanden bin.
Ist mir klar, dass du damit nicht einverstanden bist.
Gruß
Marion
Förderung von Vorschulkindern
Moin,
hier der entsprechende Link,
http://www.familienhandbuch.de/cmain/f_Fachbeitrag/a…
Dies betrifft die „geistige Entwicklung“. Für motorische Entwicklung findest du ausreichend Links bei google.
Gruß
Marion
Hallo Helena,
das Porblem mit der ersten Methode besteht darin, dass die Klassen zu groß sind, als dass eine Lehrerin alles was die lieben Kleinen da so schreiben alleine kontrollieren und verbessern kann. Also müssen diese Aufgabe zu Hause im großen Umfang die Eltern übernehmen.
Nun gibt es aber Eltern, welche auf Grund ihrer Herkunft die Deutsche Sprache noch nicht so gut beherschen und somit das Ganze geschreibe auch nicht verbessern können. Bsp. die beste Freundin der Nichte ist eine Türkin und die Eltern können die Sprache zwar relativ gut sprechen - kommen so durch - aber eben nicht schreiben. Wie sollen diese Eltern etwas verbessern, wenn sie nicht jedes Wort selbst erst einmal nachschlagen? Ich halte dieses Mädchen für sehr viel pfiffiger als unsere Nichte, dennoch wird sie die 2te Klasse vermutlich nicht schaffen, weil sie in Deutsch so schlecht ist.
Gegen diese Methode ist nichts einzuwänden, wenn Du viel Zeit und Muße hast das Geschriebene zu kontrollieren. Das mag bei einem Vorschüler noch funktionieren, weil der ja auch nicht jeden Tag Seiten füllt ;o)
Naja, und dann gibt es leider noch die Eltern, die sich zwar so nennen, aber eben nicht so verhalten und ihre Kinder ihrem Schicksal überlassen. Diese Kinder haben bei der ersten Methode auch relativ wenig Chancen schnell das richtige Schreiben zu lernen.
…und ganz ehrlich: Ich wäre als Mutter zwar bereit mich mit dem Kind hinzusetzen und zu lernen, aber nicht auch noch dem Kind das Schreiben beizubringen, wenn die Schule keine Zeit dafür hat oder die falsche Methode anwendet. Schließlich möchte ich mit meinem Kind auch noch was anders außer Hausaufgaben machen und mich mit ihm streiten wie was geschrieben wird.
…im Rahmen wie Dein Kleiner jetzt Schreiben will, ist das was anderes, da würde ich mir die Zeit nehmen, da es da um gemeinsames Entdecken geht und das Ganze noch spielerisch ist.