Schreien immer nach dem Trincken!

Hallo,
unser Kleiner ist jetzt 4 Wochen alt.
Geburt ist absolut normal verlaufen auch die Schwangerschaft war wie aus de Lehrbuch sagte die Frauenärztin und die ersten 2,5 Wochen kannte man den kleinen nur schlafend, trinckend (Brust) und kurze Wachphasen in dehnen er lustig durch die neue Welt schaute. Rütmuss des Schlafens und des trinkens ca 2 -3 Stunden.
So weit so super.
Ab dann gings langsam los. Nach dem Stillen fing er an zu schreine und leicht zu krampfen, wobei er seine Beine anzieht und sich aber auch nach hinten streckt. ANfangs nur kurz, aber immer öfter mal länger.
Jetzt sind wir ca bei 45min - 1 Stunde dauerscxhreien und krampfen, strecken direkt nach dem stillen.
Ins Bettschen legen war am Anfang auch kein Problem, jetzt schreit er da auch sogar ohne vorher gestillt worden zu sein. Habe manchmal das Gefühl das ihm die Rückenlage nicht gefällt aber wenn er mal schreit dann hielft auch kein Hochnehmen was. Er schreit bis in den SChlaf, welcher natürlich iM nur ca 1 Stunde ist weil er dann wieder hunger hat und alles geht von vorne los.
Wir habens mit Kirchkernkissen probiert. Wir habens mit Bauchmassage probiert, wir habens mit Sab SImplex probiert, meine Frau trinkt Kümmel/Fenscheltee, wir habe sogar versucht im etwas Fencheltee zu geben, mit eigentlich allem was uns so einviel haben wirs probiert aber alles ohne Erfolg oder wenigstens leichter Besserung.
Wenn er dann mal schläft, schläft er Augenscheinlich ruhig.

Was kann man noch tun?
Habe mich auch schon durch verschiedene Artikel hier im Netzt gelesen aber ganz erlich gesagt verunsichert das mich nur mehr als das es mir eine Hofnung gibt.

Gebt vielleicht einfach mal ein paar Tips, vielleicht auch was, was ihr gemacht habt auch wenns bei euch nicht geholfen hat bei uns kann es das ja vielleicht doch.
Von einer richtigen Erkrankung mit der man zum Arzt muss gehe ich erst mal nicht aus. Wenn natürlich keine Änderung eintritt werden wir zum Arzt gehen aber zuerst würde ich gerne noch was probieren.

mfg
Bert

Hallo bert,

ich hatte ähnliches, vielleicht hilft dir dieser Link weiter. Ich habe mein Baby immer auf meinen Bauch gelegt, in der Bauchlage ging es ihm besser, ich hatte das Gefühl, dss er so die Magenschmerzen (kam mir so vor) besser verarbeiten konnte. Da er auf meinem Bauch lag, war er ja unter Kontrolle (SIDS-Gefahr -.-).

UNs hat auch der viele und enge Körperkontakt gut getan. Manchmal lag er die halbe Nacht auf meinem Bauch, da er nur dort entspannen konnte. Ich gab ihm so viel Nähe, wie er brauchte. Ich genoss diese Näher zu meinem Baby auch. Was ich euch wünsche: viel Liebe und Geduld und starke Nerven.

http://de.wikipedia.org/wiki/Dreimonatskolik

Ganz liebe Grüße und weiterhin alles gute mit eurem Würmchen.

P.S. Bei uns hörte das mit dem 5. Monat auf (er kam 2 MOnate zu früh)

Schreibaby?
Hallo Bert,

über Ursachen kann man nur spekulieren. Die Brüllerei kann ihre Gründe in einer Nahrungsmittelunverträglichkeit, in einer organischen Erkrankung oder aber im von den Eltern gemachten Stress (kaum fängt man zu brüllen an, wird einem ein blödes Kirschkernkissen unter den Hintern geschoben oder man wird durchgeschaukelt, daß einem schlecht wird). Wenn der Kinderarzt nichts Organisches findet, habt Ihr vielleicht wirklich ein Schreibaby produziert.

Was kann man noch tun?

Kann es sein, daß Ihr inzwischen zu viel gemacht habt und nun versucht, auf Teufel komm raus und gut Glück ein bißchen Ruhe reinzubekommen? Das geht nicht gut. Ihr macht Euch tieeeerischen Stress und der überträgt sich natürlich auch auf den Kleinen. Laßt Kümmel-/Fencheltee sein und horcht bei Leuten nach, die sich mit sowas auskennen - hier findest Du eine Liste: http://www.trostreich.de/Service/Adressen/adressen.html

Grüße
Renee

Hallo Bert,
bei unserer Tochter hat das im Alter von 6 Wochen angefangen und war ebenfalls überhaupt nicht lustig.
Weder der Kinderarzt noch die Mütterberatung konnten uns einen brauchbaren Lösungsansatz bieten.
Geholfen hat dann der Ratschlag einer erfahrenen dreifachen Mutter:
Kümmelöl.
Dieses in der Apotheke holen und damit den Bauch im Uhrzeigensinn massieren. Bei empfindlicher Haut vorher den Bereich eincremen. Das Kümmelöl riecht ziemlich streng, aber meiner Tochter hat das damals sehr geholfen.
Ganz mild ist auch Kümmeltee: Kümmelkörner ca. 10 - 15 Minuten mit Wasser köcheln lassen, dann abgießen und das ganze ungesüßt zufüttern. Hilft bei Magenproblemen bei Groß und Klein.

Füttert Ihr denn beim Fläschchen schon Saft mit zu? Wenn ja, lasst den erst mal weg, manche Kinder vertragen den - auch wenn es Babysaft ist - einfach noch nicht.
Auch ich habe auf Anraten der Mütterberatung ab der 6. Woche löffelweise Saft dem Fläschchen zugesetzt, aber meine Große hat das anscheinend nicht vertragen. Nach Weglassen des Saftes und Einreibung mit Kümmelöl waren die Schreiattacken Geschichte.

Gute Besserung für Euren Kleinen und Eure Nerven wünscht M.P.

Hallo,

Füttert Ihr denn beim Fläschchen schon Saft mit zu? Wenn ja,
lasst den erst mal weg, manche Kinder vertragen den - auch
wenn es Babysaft ist - einfach noch nicht.

Das Baby ist VIER Wochen alt - wer bietet denn so einem kleinen
Säugling Saft an??? Vor allem wenn ein Kind gestillt wird soll es in
den ersten 6 Monaten nicht zugefüttert werden, sonst nützt die ganze
Immunisierung nichts.
Viele Grüße

Hallo Chili,
Du hast völlig Recht. Wenn das Baby voll gestillt wird, sind Saftgaben völlig überflüssig. Aber so ändern sich die Zeiten: Vor 23 Jahren war das trotz Stillen der letzte Schrei. Wenn ich also nicht mehr auf der Höhe der Baby-Zeit bin, sei mir das nachgesehen.
MfG M.P.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Zuviel Fencheltee bewirkt das Gegenteil…

Hallo,

Hi!

unser Kleiner ist jetzt 4 Wochen alt.

Gratulation!

Geburt ist absolut normal verlaufen auch die Schwangerschaft
war wie aus de Lehrbuch sagte die Frauenärztin und die ersten
2,5 Wochen kannte man den kleinen nur schlafend, trinckend
(Brust) und kurze Wachphasen in dehnen er lustig durch die
neue Welt schaute. Rütmuss des Schlafens und des trinkens ca 2
-3 Stunden.
So weit so super.
Ab dann gings langsam los. Nach dem Stillen fing er an zu
schreine und leicht zu krampfen, wobei er seine Beine anzieht
und sich aber auch nach hinten streckt. ANfangs nur kurz, aber
immer öfter mal länger.

Hat fast jedes Baby, würde ich mal sagen. Wichtig ist, dass ihr, wenn er schreit, nicht ständig alles mögliche probiert. Es wird nicht besser, wenn ihr ihn rumtragt, massiert, ins Bett legt, wieder raus nehmt punkt punkt punkt. Lasst ihm etwas Ruhe, nehmt ihn z. B. auf den Arm und setzt euch in einen Sessel. Dabei könnt ihr mit gewärmtem Kümmel-Öl sein Bäuchlein IM UHRZEIGERSINN massieren.

Wir habens mit Kirchkernkissen probiert. Wir habens mit
Bauchmassage probiert, wir habens mit Sab SImplex probiert,

gut, nur nicht soviel auf einmal. Das Baby merkt eure Unsicherheit und wird durch das viele Probieren vielleicht unruhiger.

meine Frau trinkt Kümmel/Fencheltee,

Hab ich auch gemacht. Nur aufpassen, zuviel bewirkt das Gegenteil, dann ist er nicht mehr krampflösend, sondern kann Krämpfe verursachen! Hab den Fehler gemacht, pro Tag mind. eine Kanne getrunken und meine Kleine hat gebrüllt. Zwei bis drei Tassen pro Tag ist Maximum!

etwas Fencheltee zu geben,

Hat bei uns geholfen. Und zwar vor jedem Stillen EIN warmer Teelöffel

mfg
Bert

Ich hoffe, es hat euch etwas geholfen :wink: Bitte gebt das Stillen nicht vorschnell auf! Es tut den Kleinen SOO gut *Mut mach* Falls ihr dazu was wissen wollt, könnt ihr gerne mailen. Da bin ich nach 14 Monaten Profi… :wink:
LG, IRIS

NEE

Hallo Bert,

Wenn der
Kinderarzt nichts Organisches findet, habt Ihr vielleicht
wirklich ein Schreibaby produziert.

Nee, dazu ist es zu wenig. Und es ist doch erst vier Wochen alt. Meine Schwester war ein Schreibaby. Das geht mal ganz anders ab…

LG, IRIS

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Hallo Bert,

herzlichen Glückwunsch noch zum Nachwuchs.
Es ist völlig normal, dass die tägliche Schreidauer bis zur 6. Woche hin ansteigt und dann bis zur 12. Woche hin wieder abnimmt (individuelle Abweichungen möglich). Es ist also weder elterliches Versagen noch kindlicher böser Wille, es ist normal (es tut manchmal gut, das ausdrücklich gesagt zu bekommen).
Was bei uns sehr gut geholfen hat, das war das Tragetuch. Die ersten Monate haben meine Kinder fast komplett im Tuch verbracht. Das verringerte die Schreikrämpfe ganz erheblich.
Die wenigsten Babys möchten ganz allein im Bett schlafen, weil sie sich dort verlassen fühlen. Sie möchten in der Nähe ihrer schützenden Eltern sein. Das ist ganz einfach das biologische Programm von vor 10.000 Jahren, was immer noch in uns schlummert.
Ein gute Buch ist „Babyjahre“ von Remo H. Largo, ISBN: 3492233198 Buch anschauen, ich fand es sehr hilfreich.
Wenn die Eltern angespannt sind, überträgt es sich auch auf das Kind, es ist also wichtig, dass jeder Elternteil auch einmal Gelegenheit hat, wenigstens für 1-2 Stunden auszuspannen.

Viele Grüße, Heike

Hallo Bert,

das hilft dir jetzt sicher weniger, aber fällt
unter die Rubrik: count your blessings (=sei dankbar
dafür, was du hast)!

Unsere Söhne sind adoptiert. Als der jüngere im Alter
von sechs Wochen zu uns kam, weinte er überhaupt nicht -
egal, ob er Hunger hatte, Bauchweh hatte (?ob er überhaupt
gehabt hat?), nasse Windeln hatte… er weinte nicht.
Er hatte nach sechs Wochen Heim und strengstem 4 Stunden
Rhythmus schon total verinnerlicht, dass „sowieso niemand
kommt, wenn ich weine“.
Wir freuten uns wie die SChneekönige als er nach etwas
mehr als einer Woche sich zum ersten Mal lautstark meldete,
als er Hunger hatte.

Gruß
Elke

Hallo, Bert!

Klingt für mich nach den klassischen 3-Monats-Koliken (die fingen bei meinen beiden mit 3-4 Wochen an und hörten gottseidank nach 10 Wochen auf).

Meine Hebamme hat mir damals Colocynthis-Globuli empfohlen, vom Kinderarzt bekam ich sab-simplex-Tropfen (gegen Bläschenbildung im Magen), und die „Fliegerhaltung“ hat immer gut gewirkt (Baby bäuchlings auf Papas oder Mamas waagerchtem Unterarm tragen).

Kümmel- oder Fenchelöl aufs Bäuchlein gerieben wurde ja schon erwähnt.

Ansonsten: Augen zu und durch; nach 12 Wochen sollte es vorbei sein. Aber trotzdem immer wieder Arzt oder Hebamme um Rat fragen, daß nicht doch eine organische Störung vorliegt!

Mitfühlende Grüßle
Regina

Hallo Bert,

mir fallen noch zwei Sachen ein, auf die ihr achten koenntet:

  1. Deine Frau kann mal drauf schauen, dass die Milch nicht zu sehr „sprudelt“ beim Trinken, denn wenn der Kleine zu hastig schluckt, schluckt er evtl. Luft.
    Konkret: Er saugt an, und sobald sie merkt, dass die Milch so richtig kommt (frau spürt das deutlich) soll sie ihn nochmal abnehmen und sehen, ob die Milch nur mal so raussickert (ok) oder ob sie in einem richtigen Strahl raussprudelt (ich konnte in 30 cm Entfernung ein Glas hinhalten…). Wenn letzteres der Fall ist: Den ersten Sprudelsegen in ein Handtuch oder Glas (einfrieren :smile:) laufen lassen und ihn erst wieder anlegen, wenn die Milch nicht mehr so stark kommt.

  2. Ihr könnt euch mal schlau machen, welche Lebensmittel blähend wirken, diese soll deine Frau mal alle weg lassen. Da gehören Sachen dazu, an die du nicht denkst, also nicht nur Kohl etc., sondern auch Milch, frisches Brot, Vollkornbrot, Paprika…

  3. Die richtige Ansprechpartnerin für derartige Sachen ist eine Hebamme - habt ihr keine vor Ort? Ansonsten gib doch bei der Expertensuche mal „Hebamme“ ein?

Viel Erfolg!

Matilda

Rütmuss des Schlafens und des trinkens ca 2

-3 Stunden.

Hallo, kann es vielleicht sein, daß Ihr dem Kind zuviel gebt? Ich habe meine 6 Kinder (das 1. aus Unsicherheit, die andern aus Überzeugung) nach dem Schema unserer Hebamme gestillt: in den Wachstumsphasen, also um den 7. Tag, die 6.- 8.Woche, 2.- 3. Monat, um den 6. Monat herum, alle 2 Stunden die Brust gegeben, nicht öfter wegen Gefahr des Wundwerdens - Schmerzen - Milchstau. In den übrigen Zeiten habe ich zugesehen, daß ich mit dem Kind auf einen 4-Stunden-Rhythmus komme. Das ging jedesmal sehr schnell und pendelte sich bei 6,10,14 Uhr usw. ein, lustig, wie im Lehrbuch, dachte ich. Ich habe die Kinder dazu tagsüber übrigens geweckt, um nachts mehr Ruhe zu haben.

Jede Brust gab ich höchstens 10 Minuten (wenn es so lange trinken wollte); nicht länger. In Wachstumsphasen habe ich die Kinder dann herumgetragen bis zum nächsten Stillen oder im Wagen gefahren, das mochten sie alle gerne.

Mein 4. Kind schrie allerdings sehr oft an der Brust. Dazu las ich per Zufall in einem alten Buch, daß „diese Ungezogenheit bald vorübergeht“, wenn die Mutter fest bleibt und sich nicht beirren läßt durch das Geschrei. Fand ich interessant, daß man das als Ungezogenheit bezeichnete, aber es war wirklich so und ging auch vorüber. Tja, in dem Alter fängt Erziehung schon längst an!

Ins Bettchen legen war am Anfang auch kein Problem, jetzt
schreit er da auch sogar ohne vorher gestillt worden zu sein.

Habt Ihr es mal mit dem Kinderwagen und draußen versucht? Ich habe auch meine Winterkinder von Anfang an immer draußen schlafen gelegt (tagsüber), auch wenn der Wagen eine Reifschicht hatte; das macht überhaupt nichts. (wenn es nicht zu warm eingepackt ist)
Draußen schliefen meine Kinder alle viel besser und länger. Meine 16 Mon. alte Tochter lege ich auch jetzt bei dem Regenwetter unter der Folie mit Belüftung nach draußen, da schläft sie mindestens 3 Stunden.
Wenn mein Mann sie mal im Haus hinlegt, ist nach 1 Stunde „fertig“ - und knatschig…

Habe manchmal das Gefühl das ihm die Rückenlage nicht gefällt

bevor ich soweit war, daß ich das Kind an die Wand klatsche, habe ich es auch mal auf dem Bauch schlafen gelegt - dann allerdings nur wenig zugedeckt und natürlich ohne Kopfkissen, nur auf dem Laken (Wärme begünstigt den plötzlichen Tod, sagte meine letzte Hebamme).

Er schreit bis in den SChlaf, welcher natürlich iM nur ca 1
Stunde ist weil er dann wieder Hunger hat und alles geht von
vorne los.

Seid Ihr sicher, daß das Geschrei Hunger bedeutet (meistens nicht, nach meiner Beobachtung - laßt Euch nicht verleiten daurch, daß das Kind an der Brust gierig sáugt; das ist nur für ein besseres Gefühl)? Vielleicht will er nur kuscheln, was erzählt oder vorgesungen haben, einfach die Eltern erleben.
Versucht mal, die 4 Stunden einzuhalten. Aber in den nächsten Tagen könnte vielleicht auch schon der Wachstumsschub einsetzen, manche Kinder sind früher dran als andere; das müßt Ihr eben beobachten.

Habt Ihr TV oder Radio laufen? Das kann zuviel Geräuschkulisse sein. Er ist es vielleicht gewöhnt, aber künstliche Musik ist zu durcheinander, um richtig aufgenommen zu werden für so Kleine. Deshalb lieben sie ja auch Spieluhren (nur 1 Ton) und menschliche Stimmen so sehr.
Man kann auch dem Kind versuchen, den Daumen in den Mund zu schieben: Deine eine flache Hand drückt Babys Faust mit dem Daumen an den Mund, und Deine andere Hand hält an Babys Hinterkopf dagegen - das gibt ein bißchen Halt (auch wenn sichs komisch anhört) und erinnert das Baby an die Enge im Bauch. Hat bei meinem 6. Kind hervorragend funktioniert - den Trick zeigte mir die Hebamme noch in der 1. Woche!

wir habens mit Sab Simplex probiert,

meine Hebamme sagte mal, wenns mit Sabtropfen nicht weggeht, warens auch keine Blähungen (hab ich auch beobachtet) - wenns nichts nützt, laßt sie weg.

meine Frau trinkt Kümmel/Fenscheltee

Fencheltee durchblutet die Beckenorgane besser, soll bei zu schwacher Monatsblutung helfen. Bei mir hat dadurch der Zyklus wieder eingesetzt, obwohl ich voll gestillt habe (3 Mon.), und in der Schwangerschaft bekam ich dadurch vorzeitige Wehen und Blutungen - habe allerdings auch 1 l getrunken, das war zuviel (wußte ich nicht).

Zum Thema Unverträglichkeit: Ich mußte beim 2.Kind meine Ernährung umstellen und dabei kam heraus, daß Zucker und Weißmehl die Übeltäter sind, die alles andere unverträglich machen (leider auch Salzstangen und sowas). Die ließ ich alle weg, auch Säfte (!!), und dann konnte ich vieles mehr vertragen als vorher.

Wenn das Baby wirklich Blähungen von dem Inhalt der Muttermilch hat, so habe ich beobachtet, daß wir beide gleichzeitig Schmerzen hatten. Also: das Kind hat gebrüllt, ich stellte fest, daß mein Bauch kneift und konnte also sagen: das Kind hat wohl auch Bauchweh! Dann habe ich es bäuchlings quer über meine Knie gelegt, so daß der weiche Bauch direkt auf meine Knie kam - aua - und vor und zurück gerullert - das klingt brutal, erst brüllt das Kind auch mehr, aber nach den Naturgesetzen entweicht ein Gas schneller unter Druck. Dann lagen sie immer ganz entspannt und genossen das Gerullere.

Den gleichen Effekt erzielt man, wenn man das Kind einfach „zusammenfaltet“, daß es wieder die Haltung wie im Bauch annimmt. Ich habe es immer zusammengeklappt und wieder gestreckt (hin und her, immer wiederholen), diese Übung ausnahmsweise auch gegen den Widerstand des Kindes, weil das Quetschen der Luft am Anfang wehtut. Das drückt dann die Luft raus und gefällt dem Baby als Erinnerung an die Zeit im Bauch.

Ich habe eine Mutter erlebt, die ihr Kind nach russischem Vorbild mit Knien an den Bauch gezogen zusammengewickelt hat - es gab Ruhe. Babys mögen es eng.
(Habt Ihr übrigens ein großes Kinderbett? Vielleicht kommt sich der Kleine darin verloren vor? Kind quer reinlegen oder restlichen Platz mit harten gerollten Decken oder Handtüchern ausstopfen.)
Eins meiner Kinder mochte es auch besonders gerne, wenn eine Rolle von Moltontuch oder Handtuch auf beiden Seiten neben dem Gesicht lag zum Ankuscheln.

Vorsicht: Das Kind darf dabei niemals zu warm werden! Eher zu kalt als zu warm!

Gebt vielleicht einfach mal ein paar Tips, vielleicht auch
was, was ihr gemacht habt auch wenns bei euch nicht geholfen
hat bei uns kann es das ja vielleicht doch.
Von einer richtigen Erkrankung mit der man zum Arzt muss gehe
ich erst mal nicht aus. Wenn natürlich keine Änderung eintritt
werden wir zum Arzt gehen aber zuerst würde ich gerne noch was
probieren.

Ich denke, am meisten müßt Ihr ruhig bleiben. Fahrt mit dem Schreihals auf dem Bauch im Kinderwagen oder Karre liegend 1 Std. spazieren, das tut Euch allen gut. Ihr braucht jetzt besonders die Glückshormone, die durch Bewegung entstehen!
Keine Bange vor den andern Leuten - Autos machen noch mehr Krach.

Das war jetzt ein bißchen viel, aber vielleicht könnt Ihr Euch irgendwas rauspicken…

Liebe Grüße
Heike

Danke schon mal
Hallo,
vielen Dank an euch für die Infos und Ideen.
Wir haben am WE jetzt wieder so einiges probiert.
Natürlich haben wir versucht nicht zu viel zu machen wie ihr ja auch geraten habt, also immer nur ein wenig und beim nächsten mal schreien dann mal nichts neues usw.
Ergebniss:
Nichts, oder alles!
Gestern zB hatten wir das liebste Kind der Welt. Wachphasen ohne schreien. Nach dem Trinken ruhiges einschlafen. Hat sich nur gemeldet bei durst und Pämpi voll.
Ein schöner Tag. Waren dann am Nachmittag auch 2,5 STundne spazieren mit ihm und alles war super. Hat richtig SPaß gemacht.

In der Nacht dann allerdings wieder das alte SPiel.
Sab simplex haben wir schon das ganze WE weg gelassen. Hat nichts gebracht. Diese Falttechniken kriegen wir nicht hin. Er streckt sich so das ich ihm echt weh tun müsste um da was zu falten.
Fliegerstellung bringt auch nichts.

Ich denke jetzt, dass er einfach mal was schreien will wenn ihm was nicht passt. Entweder hat er dann was quer, oder was aua, oder was warm, oder was kalt, oder was weiss ich was. Wir müssen halt versuchen einen instinkt dafür aufzubauen was ihn gerade beschäftigt.

Falls euch noch was einfällt was wir probieren können oder iwe wir manche Sachen leichter erkennen könnten schreibts hier rein.

mfg
Bert

Hallo,

vielen Dank an euch für die Infos und Ideen.
Wir haben am WE jetzt wieder so einiges probiert.
Natürlich haben wir versucht nicht zu viel zu machen wie ihr
ja auch geraten habt, also immer nur ein wenig und beim
nächsten mal schreien dann mal nichts neues usw.
Ergebniss:
Nichts, oder alles!
Gestern zB hatten wir das liebste Kind der Welt. Wachphasen
ohne schreien. Nach dem Trinken ruhiges einschlafen. Hat sich
nur gemeldet bei durst und Pämpi voll.
Ein schöner Tag. Waren dann am Nachmittag auch 2,5 STundne
spazieren mit ihm und alles war super. Hat richtig SPaß
gemacht.

Das hat euch und den Kleinen gut getan,also ein Grund es jeden Tag so zu machen. ;0)

In der Nacht dann allerdings wieder das alte SPiel.

Lasst ihn mit in eueren Bett schafen in der Mitte mit Schlafsack.Hat meiner Kleinen auch geholfen,draufgerollt?Nein haben wir uns nicht,hatte aber schon die erste Zeit panik.

Sab simplex haben wir schon das ganze WE weg gelassen. Hat
nichts gebracht. Diese Falttechniken kriegen wir nicht hin. Er
streckt sich so das ich ihm echt weh tun müsste um da was zu
falten.
Fliegerstellung bringt auch nichts.

Wir hatten so einen Badeeimer,jeden Abend baden,entspannt und er fühlt sich wie in Mamas Bauch,eine tolle Sache.

Ich denke jetzt, dass er einfach mal was schreien will wenn
ihm was nicht passt. Entweder hat er dann was quer, oder was
aua, oder was warm, oder was kalt, oder was weiss ich was. Wir
müssen halt versuchen einen instinkt dafür aufzubauen was ihn
gerade beschäftigt.

Ja,muss jeder erstmal lernen und jedes Kind ist anders.Kopf hoch,das haben wir alle durch.;0)

Falls euch noch was einfällt was wir probieren können oder iwe
wir manche Sachen leichter erkennen könnten schreibts hier
rein.

Habe ich getan,ich hoffe das es hilft.Meine Kleine hat auch viel geschien.Bei meinen Sohn(erstgeboren)war das alles anders.
4 Std.schlafen ,aufwachen,trinken,wieder schlafen,er war als Baby sehr ruhig.
Bei meiner Tochter panik(mit grund?)viel geschrien,viel umher getragen,keine Nacht durchgeschlafen (18 Monate lang).Mein Sohn schief mit 10 Wochen durch.
Meine Tochter heute 10 Jahre sehr ruhig und ausgeglichen.Mein Sohn bald 16 Jahre alt ein kleiner Wusel und Hauruck-Mensch.
Alles wird gut,haltet durch.

LG Biene

Hallo,

Ich denke jetzt, dass er einfach mal was schreien will wenn
ihm was nicht passt.

so’n Zwerg kann ja außer Schreinen und bischen strampeln nicht
viel machen, um sich auszuarbeiten.
Muß also nicht unbedingt konkrete Ursachen haben …
Gruß Uwi