Schriftart für Diplomarbeit

(Stichwort WYSIWYG).

wysiwyg nützt dir auch nicht viel, wenn beim ausdrucken die fehlermeldung „word konnte die automatische silbentrennung nicht installieren“ kommt und der ausdruck 4 seiten länger und entsprechend vorschoben ist… so geschehen bei meiner freundin vorgestern, und ja, die silbentrennung ist installiert. :wink:

naja, war ja auch nur eine idee :wink: ich finde es befreiend, einfach nur zu schreiben und zu wissen, daß das ergebnis auf alle fälle gut ausschaut.

naja, war ja auch nur eine idee :wink: ich finde es befreiend,
einfach nur zu schreiben und zu wissen, daß das ergebnis auf
alle fälle gut ausschaut.

Aber auch nur, wenn man nicht viel am vorgegebenen Layout ruckeln möchte. Sonst kann a) auch bei LaTeX einiges schief gehen oder man findet auch gleich die entpsrechende Syntax nicht. Nicht daß es sie nicht gäbe oder daß sich etwas nicht machen ließe. Mit LaTeX geht tatsächlich fast alles. Man muß nur wissen wie und das ist selbst bei für mich trivialen Fragestellungen z.T. ein echtes Abenteuer gewesen, sonst würde ich vielleicht nur noch mit LaTeX setzen …

Grüße,

Christian

*der jetzt keine Diskussion über Textverarbeitungsprogramme lostreten möchte*

Hallo,

vielen Dank, werd ich morgen ausprobieren.

Soviel Formeln brauch ich nicht, und in den letzten 3 Jahren
habe ich mich intensiv bei Belegarbeiten mit Word auseinander
gesetzt. Ich kenne viele Möglichkeiten und Fehler. Bei LaTex
gefällt mir nicht, dass ich nicht sehe was ich mache
(Stichwort WYSIWYG).

Das Problem ist nicht wirklich eins. Heutzutage geschieht das „übersetzen“ von TeX bzw. LaTeX in Bitmaps bzw. PDF so schnell, dass Du es beruhigt beliebig häufig zwischendurch machen kannst, um das Layout zu überprüfen. Wenn Du nicht viele Formeln hast und ein wenig Englisch kannst, dann ist LaTeX so einfach wie 1-2-3.

Einen vernünftigen Editor wie z.B. TeXnicCenter, ist erhältlich unter: http://www.toolscenter.org/front_content.php?idcatar…,

Näheres zu TeX unter Windows findest Du bei http://www.miktex.org/, eine deutsche Einführung zu LaTeX unter http://dante.ctan.org/CTAN/info/german/LaTeX2e-Kurzb… und alles weitere unter http://www.dante.de/

Gruß

Fritze

Fonts von Webseiten finden
Hallo Jenny!

Noch ein Tipp, falls Du öfter mal Schriftarten auf einer Website findest und wissen möchtest, welche das ist:

Im Quelltext des betreffenden Frames steht ziemlich oben

Du kannst dann den dateinamen an den aktuellen Pfad anhängen und bekommst

http ://seybold.jan-andresen.de/seybold.css

Dort findest Du dann unter „body“:

font-family: "Trebuchet MS", Geneva, Arial, Helvetica, SunSans-Regular, sans-serif;

Das bedeutet, es soll die Schrift Trenbuchet MS verwendet werden. Falls die nicht installiert ist, Geneva, oder Arial, oder …

Gruß
Arndt

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Hallo.

Was heißt Schriftschnitte?

Sagen wir, Du hast eine Schriftart „Rammeldikatz“. Dann gibt es zwei Möglichkeiten, daraus Kursive, kapitälchen, Fettschrift etc.gnagna. zu machen.

  • Du lässest Dein Word oder Textvermanscher xy per Algorithmus mehr oder weniger hübsch (Schriftart „Rammeldikatz“ + Klickibunti auf „Fett“) die Buchstaben „errechnen“;

  • Die Kursiven, Halbfett, Fett etc.gnagna. werden als separate Schriftartdatei erzeugt, und zwar nicht mathematisch, sondern „auf dem Reißbrett“. D.h., optische Unterschiede zwischen den verschiedenen Schnitten (normal/fett/kursiv …), die typographisch beim reinen Umrechnen unangenehm auffallen, werden konstruktiv ausgeglichen. Du bekommst also „Rammeldikatz Standard“, „Rammeldikatz Italic“, „Rammeldikatz Bold“ … Das Ergebnis sind harmonische Bilder, auch wenn die verschiedenen Schnitte gemischt verwendet werden.

Die von mir genannten Schriftarten bestehen, da nach der zweiten Methode erstellt, deswegen aus jeweils mehreren Dateien.

Caslon gefällt mir nicht.

Na, dann nicht, liebe Tante; heiraten wir unseren Onkel - ist auch 'ne schöne Frau …

Gruß kw

Wenn Du nicht
viele Formeln hast und ein wenig Englisch kannst, dann ist
LaTeX so einfach wie 1-2-3.

Das ist, zumindest für bestimmte Probleme, die Untertreibung des Tages!

Hätte mir den Kommentar auch verkneifen können, aber vermutlich wurmt es mich noch immer, daß ich als LaTeX-Anwender an den einfachsten Problemen gescheitert bin. :o)
Es ist insbesondere dann nicht so leicht, wie einem die Anwender immer glauben machen möchten, wenn man genau weiß, wie man etwas haben möchte. Es ist nicht Frage, ob es geht. Es ist die Frage wie und den richtigen Anwender zu finden, der es einem erklären kann. Und ob es dann komfortabel ist, das steht noch mal wieder auf einem völlig anderen Blatt.

Um nicht mißverstanden zu werden: LaTeX ist aus verschiedenen Gründen besser als vieles, was benutzt wird. Aber ich kann es nicht ausstehen, daß einem immer suggeriert wird, die Benutzung sei so einfach wie 1-2-3. Das ist schlicht falsch.

Schönen Gruß,

Christian

CMR für Word eher ungeeignet
Aus typografischer Sicht kann man wohl von der Verwendung der CMR in Word nur abraten. Der wichtigste Grund hierfür ist, daß die Zeichenbelegungstabelle nicht mit der herkömmlicher Fonts übereinstimmt. Es gibt z.B. keine Umlaute, weil LaTeX diese explizit durch den Vokal mit einem Doppelpunkt drüber kreiert (was den Vorteil hat, daß man jedes beliebiges Zeichen mit Doppelpunkt setzen kann). Umlaute werden in Word mehr oder willkürlich durch die Umlaute anderer Fonts (im Zweifelsfall Times NR) ersetzt werden. Sonderzeichen befinden sich in extra Schnitten, so daß die entsprechenden Tasten nicht genutzt werden können etc. In LaTeX ist das natürlich kein Problem, weil es die Fonts generell anders handhabt, in Word gibt es aber Konflikte und es dürfte große Mühe bereiten, dies alles so hinzubiegen, daß man problemlos schreiben kann.
Weiterhin gibt es keinerlei verwertbare Kerning-Informationen in den zur Verfügung stehenden Schnitten, die Kapitälchen sind so falsch wie bei jedem üblichen Font in Word auch - vermutlich wird man mehr Mühe als Freude bei der Verwendung haben.

Grüße,

Christian

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Hallo,

Das ist, zumindest für bestimmte Probleme, die Untertreibung
des Tages!

Hier mal ein typisches Gerüst eines LaTeX-Dokuments.

\documentclass[a4paper, 12pt]{scrreprt}
\usepackage[german]{babel} % für deutsche Anpassungen
\usepackage[latin1]{inputenc} % für Umlaute direkt
\usepackage[T1]{fontenc} % damit die Trennmuster stimmen
\usepackage[dvips]{graphicx} % zum einbinden von Grafik

\begin{document}

\tableofcontents % Damit das Inhaltsverzeichnis am Anfang kommt
\listoffigures % Abbildungsverzeichnis
\listoftables % Tabellenverzeichnis

\chapter{Hier gehts los}
Text text text

\section{Unterabschnitt}
Blabla
\begin{figure}
 \centering % Die grafik wird zentriert!
 \includegraphics{}
 \caption{Reeperbahn bei Nacht} % Und bekommt eine Unterschrift
\end{figure}
noch ein bisschen Text

evtl. \subsection{Unter-Unterabschnitt}

\end{document}

Das Layout wird automatisch optimal mit dem Expertenwissen eines professinellen Setzers gestaltet. Als Laie sollte man nur in den äußersten Notfällen eingreifen. Wo ist das Problem? Man gibt eben – wie ich finde sehr naheliegende – Markup-Befehle ein, anstatt in Menüs rumzuklicken. Dafür funktioniert aber auch garantiert immer das automatische Erstellen der Verzeichnisse (da nur \tableofcontents eingeben zu müssen hat immer am meisten „Ohhh“ und „Echt?“ bei den Leuten hervorgerufen, denen ich LaTeX-Kurse gegeben habe), die Nummerierung aller Überschiften, Seiten, Abbildungen, Tabellen, etc.

Und wenn man mal a5 doppelseitig anstatt a4 einseitig braucht? Kein Problem, einfach in der ersten Zeile anstatt „a4paper“ „a5paper, twopage“ eingeben, zweimal LaTeX drüber, fertig.

Hätte mir den Kommentar auch verkneifen können, aber
vermutlich wurmt es mich noch immer, daß ich als
LaTeX-Anwender an den einfachsten Problemen gescheitert bin.

o)

Welchen denn? Warum fragst Du denn nicht? :smile:

Es ist insbesondere dann nicht so leicht, wie einem die
Anwender immer glauben machen möchten, wenn man genau weiß,
wie man etwas haben möchte.

Du sollst eben nicht das Layout machen, das macht der Setzer! Du bist der Autor! Ds Layout muss knifflig sein, weil man dazu ohnehin Expertenwissen braucht.

Dafür gibt es für nahezu jeden Zweck ein Paket. Programm-Quellcode mit Syntaxhighlighting automatisch einbinden? \usepackage{listings}. Automatisch Einheiten und Maße richtig setzen? \usepackage{units} Lieber Type1 Times als „Computer Modern“? \usepackage{times} und so weiter und so fort.

Es ist nicht Frage, ob es geht. Es
ist die Frage wie und den richtigen Anwender zu finden, der es
einem erklären kann. Und ob es dann komfortabel ist, das steht
noch mal wieder auf einem völlig anderen Blatt.

Zum Texte schreiben gibt es meiner Meinung nach (und der Meinung nahezu aller, die mit LaTeX mal einen längeren Text verfasst haben) nichts komfortableres. Zum künstlerischen Gestalten einzelner Flugblätter oder dem Layout von Werbebroschüren sicher nicht. Da wäre aber auch Word nicht das Mittel der Wahl.

Gruß

Fritze

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