Guten Abend, Sibylle,
dann hat Gauß wohl auch eine 6 bekommen, weil er einen anderen Rechenweg einschlug. Deswegen haben wir eine Bildungsmisere, weil neue Gedanken unterdrückt werden.
Es geht um 11jährige in der Grundschule! Da wird der Rechenweg
abgefragt - kein Rechenweg, oder der falsche -> 6
dann hat Gauß wohl auch eine 6 bekommen, weil er einen anderen
Rechenweg einschlug. Deswegen haben wir eine Bildungsmisere,
weil neue Gedanken unterdrückt werden.
ich denke jeder der hier im Brett schreibt, kennt die Summier-Anektote von Gauß, und kann auch 145 im Kopf quadieren, binomisch, per Spezialtrick oder zur Not einfach „schriftlich“ im Kopf. Es ist sicherlich interessant, gute Tricks auszutauschen, aber die allgemein einfachste und erfolgversprechenste Methode ist nunmal „schriflich“. Und wie Sibylle schon sagt, für
fast calculation,
fast result,
fast richtig
bekommt man in der Arbeit halt zurecht eine 6.
Mann sollte m.E. erst dann freihändig Fahrrad fahren, wenn man es mit beiden Händen sicher beherrscht.
Mama, ich kann schon radfahren!
Schön, Fränzken!
(neue Runde um den Block)
Mama, guck - mit einer Hand!
Toll, Fränzken!
(neue…)
Mama, Mama - ganz mit ohne Hände!
Fränzken, aus Dir wird mal wat ganz Großet!
(…)
Mama, Mama, gampf mipp ohme Pfähme!
…
wobei die Geschichte nicht ganz dazu passt. Unser Franz würde den Kindern ja erst mal das freihändige Fahren beibringen wollen und danach erst das beidhändige
Rechenweg einschlug. Deswegen haben wir eine Bildungsmisere,
weil neue Gedanken unterdrückt werden.
LOL!
In der Schule lernst du Handwerkszeug. Da sollten die Kinder vielleicht erstmal die GRUNDlegenden Sachen (deswegen auch GRUNDschule) lernen, bevor man irgendwelche wilden Tricks und Eskapaden macht. Würden wir so „systematisch“ lernen, wie du uns das hier nahe legen willst, dann wäre die Bildungsmisere erst richtig übel…
danke und Anekdote
Danke für die zahlreichen mathematischen und didaktischen Überlegungen!
Dazu meinerseits noch eine Anekdote aus der Berufsschule:
Ein Aufgabentyp ließ sich mit der Volumenformel für Quader leicht und ohne Fehleranfälligkeit berechnen. Thema war aber Dreisatz, mit der beliebten Fehlerquelle: Welches ist verdammt nochmal der Grundwert?
Mein Mitschüler, dem ich vor der Klassenarbeit die Volumenformelvariante erklärt hatte, bekam für deren Anwendung 0 Punkte auf die Aufgabe!
Dabei hatte der Lehrer keinerlei Lösungsweg ausgeschlossen, und Quader waren uns als Mechanikern nun lange und gründlich bekannt! Eigentlich hätte er doch die Kreativität belohnen müssen, oder?
Wie sehr Ihr das?
neugierig, dalga
PS: Ich habe meinerseits die volle Punktzahl erhalten, weil ich reichlich Zeit hatte und beide Lösungswege aufgeschrieben habe…
Thema war aber
Dreisatz, mit der beliebten Fehlerquelle: Welches ist verdammt
nochmal der Grundwert?
Anhand des Dreisatzes hab ich auf die harte Tour lernen müssen, daß der Rechenweg und nicht so unbedingt das richtige Ergebnis wichtig ist. Ich hab damals auf Anhieb verstanden, worum es beim Dreisatz geht und nie auch nur die geringsten Probleme gehabt, die Werte richtig zuzuordnen - nur hab ich nie die geforderten drei Schritte für den „richtigen“ Lösungsweg zusammenbekommen (die bekomm ich heute noch nicht zusammen)
Was hab ich mich mit dem Mathe-Lehrer deswegen gestritten…
bekannt! Eigentlich hätte er doch die Kreativität belohnen
müssen, oder?
Kreativität und Selber-Denken war erst ab der 11. Klasse gefragt; da wurde uns dann mühsam das ebenso mühsam erlernte an-die-Anweisung-halten und der-Lehrer-hat-immer-Recht wieder ausgetrieben…
Wie sehr Ihr das?
Eigentlich schade - aber ein großer Teil der Schüler muß eben die reine Rechenmechanik erlernen, weil das Talent, die Strukturen dahinter zu verstehen nicht gleichmäßig auf alle verteilt ist. So, wie der größte Teil mühsam Grammatik pauken muß und es ein paar Menschen gibt, die einfach so erkennen, wie’s funktioniert und in fantasisch kurzer Zeit neue Sprachen erlernen können…
Hallo Achim,
für diesen Artikel hättest Du von Deinem Deutschlehrer eine 4 bekommen müssen (in jedem Satz ein Rechtschreibfehler) und keinen Stern. Es ist schon schade, dass man in der Grundschule verlernt neugierig zu sein, sonst hättest Du wissen mögen, wie man im Kopf manche Zahlen quadrieren kann.
ich denke jeder der hier im Brett schreibt, kennt die
Summier-Anektote von Gauß, und kann auch 145 im Kopf
quadieren, binomisch, per Spezialtrick oder zur Not einfach
„schriftlich“ im Kopf. Es ist sicherlich interessant, gute
Tricks auszutauschen, aber die allgemein einfachste und
erfolgversprechenste Methode ist nunmal „schriflich“. Und wie
Sibylle schon sagt, für
fast calculation,
fast result,
fast richtig
bekommt man in der Arbeit halt zurecht eine 6.
Mann sollte m.E. erst dann freihändig Fahrrad fahren, wenn man
es mit beiden Händen sicher beherrscht.
Dafür weiß ich, wie man 145 mal 145 im Kopf ausrechnet.
Schön für Dich. Und was hat es Dir geholfen?
Anscheinend nichts, weil er dazu nichts sagt
dann verwendet eben alle die althergebrachten Lösungsmethoden,
Wir verwenden i.d.R. einen Taschenrechner für solche Dinge…
Das ist eine der Erfindungen, die von so Typen stammt, die mal in der Schule schriftliches Multiplizieren gelernt haben…