Halli,
Wieso schließt du Sanskrit aus? Wenn man den Ring um 180°
dreht, sieht es sogar sehr stark nach Sanskrit oder einer
anderen Sprache aus, die mit der Devanagari-Schrift oder einem
ähnlichen Brahmi-Alphabet geschrieben wird.
Aber, aber, Devanagari wird nicht horizontal geschrieben…
Wie, was? Natürlich schreibt man Devanagari horizontal. Vertikal ist bei so einer Schrift gar nicht möglich.
gerade bei einer solchen Schmiedung währe es kein Problem,
einen ganz normalen Satz zu schreiben/graviern. Daher währe
Koreanisch auch mein einziger Tip, denn ein paar Teile stehen
näher zusammen als die anderen.
Nach Koreanisch sieht’s gar nicht aus, schau mal, da gibt’s eine Oberlinie (wenn man’s dreht). Koreanisch hat sowas nicht. Eine Möglichkeit wäre noch die 'Phags-pa-Schrift, dann wäre es wirklich vertikal.
Ich versuch das mal (mit etwas Fantasie) zu entziffern, aber
das macht so rum keinen Sinn, der Buchstabe links außen kann
nur ein t’ sein, ist aber spiegelverkehrt, daher ist der Ring
wohl, falls das koreanisch wäre „falschrum“.
Auch wenn’s Devanagari ist, ist der Ring falschrum fotografiert.
(unlesbar 2x) t’ … keo, ist alles was ich lesen kann. Das
Zeichen in der Mitte ist in jeder Richtung nicht lesbar, denn
in der Originalrichtung (a-?)feht der Nulllaut/ng mit dem jede
Silbe, die mit einem Vokal beginnt, anzufangen hat und wenn
ichs rumdehe macht der erste Buchstabe keinen Sinn, denn ein k
wäre Seitenverkehrt und ein N hätte den Knick unten. Das macht
so nicht wirklich Sinn.
zwei lange a’s zu erkennen und ein retroflexes t…
Also da hast du entweder jetzt geträumt oder woimmer du etwas
über Sanskrit/Devanagari gelesen hast, etwas falsch
verstanden.
Ein langes a kann niemals, niemals so aussehen wie das, was du
hier meinst. Ein Querbalken mit senkrechtem Strich darunter
kann nur dann ein langes a im Devanagari sein, wenn es hinter
einem Konsonanten in einer Satzabfolge steht. Einzelbuchstaben
sehen anders aus, hier wäre esdas zweite Zeichen von links
oben:
http://www.ancientscripts.com/images/devanagari.gif
Ich kann Devanagari schon seit Jahren lesen, danke. Ein von der Grundlinie herabhängenden Strich sehe ich dort recht deutlich. Wobei deutlich relativ ist. Die „Inschrift“ ist ja leider sehr undeutlich.
Was du für ein retroflexes T hälst hat entweder einen KNick
zuviel oder wäre ein spiegelverkehrtes d, in der Mitte wäre
ein „g“ ohne Querbalken, aber warum sollte der fehlen, wenn er
beim angeblichen T doch da wäre? Macht aber mit dem Rest immer
noch keinen Sinn
Für mich sieht das retroflexe T relativ deutlich aus. Natürlich ist das Zeichen dafür sehr einfach und könnte auch zu anderen Alphabeten gehören.
Ich tippe auf entweder Sanskrit oder diese alte Schrift da aus
Tibet, wie heißt sie noch? Sylheti oder so?
keine Ahnung, mit alttibetischen Schriften kenn ich mich nicht
aus, ich erkenne nur die aktuelle tib. Schrift und speichere
sie unter „Kann ich nicht lesen“ ab.
Ich kann sie lesen, Tibetisch an sich würde ich ausschließen. Die Schrift, die ich meinte (hab grad nachgeguckt) war übrigens Syloti-Nagri, auch wenn sie nicht aus Tibet kommt, wie ich erst dachte:
http://www.omniglot.com/writing/syloti.htm
Überhaupt denke ich, es ist ein Brahmi-Derivat, also ein Silbenalphabet/Abugida, wie einige der hier zu findenden:
http://www.omniglot.com/writing/syllabic.htm
(Devanagari? Gurmukhi? Limbu/Kiranti? Syloti? Sharda?)
Leider ist das schwer zu erkennen, weil undeutlich.
Grüße,