Schriftzeichen aus dem asiatischen Raum

Hallo,

ich hatte mir auf dem Weihnachtsmarkt einen Ring gekauft und leider nicht gleich wegen den Schriftzeichen nachgefragt, weil ich sie erst für reine Ornamente gehalten hatte :frowning:
Ich vermute, dass es sich um eine sehr „typische“ Inschrift handelt, da der Händler diese Ringe in hoher Stückzahl verkaufte und sie sehr günstg waren, sozusagen „nix Besonderes“.

Kann jemand mit den angehängten Fotos etwas anfangen?
http://www.techfreaq.de/ring.jpg

Viele Grüße,
Nina

Hi

Es _könnte_ sich um koreanisches Hangeul handeln, dann wäre es aber ein wenig unsauber und es wäre als Ringinschrift auch eher untypisch.

Allerdings kann man die Inschrift wirklich schlecht erkennen.

Chinesisch, Japanisch, Tibetisch, Sanskrit, Thailändisch können aber sicher ausgeschlossen werden.

Kann es auch eine Art „Fantasieinschrift“ sein? Sowas findet sich gerade bei Massenware häufig.

lg
Kate

Hallo Kate,

Es _könnte_ sich um koreanisches Hangeul handeln, dann wäre es
aber ein wenig unsauber und es wäre als Ringinschrift auch
eher untypisch.

der Verkäufer war mit hoher Wahrscheinlichkeit Koreaner (zumindest sah er mir so aus), er hat aber Waren aus unterschiedlichen asiatischen Ländern verkauft.

Allerdings kann man die Inschrift wirklich schlecht erkennen.

Leider ist sie auf dem Ring nicht deutlicher zu erkennen, nicht nur auf den Fotos.
Der Ring ist nicht besonders hochwertig (wenn ich’s mal so sage: hat 2 Euro gekostet).
Ich kann aber versuchen, ein bisschen bessere Fotos zu machen.

Kann es auch eine Art „Fantasieinschrift“ sein? Sowas findet
sich gerade bei Massenware häufig.

Könnte sein - jedoch wirkten mir etliche der anderen Dinge vom Stand relativ authentisch (u.a. aus Jade geschnitzte Zikaden, und sowas http://cgi.ebay.de/Sch%F6ne-RITUAL-FLASCHE-AUS-TIBET… das er auch als „Ritual-Flasche“ bezeichnet, deren Funktionalität mir aber unbekannt ist), kein offensichtlich „un-authentisches“ Zeug wie mit chinesischen Schriftzeichen bedruckte Kissen o.ä.

Viele Grüße,
Nina

wieso für Ring untypisch?
Hallo Kate,

Es _könnte_ sich um koreanisches Hangeul handeln, dann wäre es
aber ein wenig unsauber und es wäre als Ringinschrift auch
eher untypisch.

noch eine kleine Nachfrage:
Warum wäre sowas als Ringinschrift eher untypisch?
(Kenne mich da kulturell zu wenig aus, darum würde mich das interessieren. Ich finde Schrift auf Schmuck nicht unbedingt ungewöhnlich; vor einiger Zeit hatte ich hier auf w-w-w z.B. wegen eines tibetanischen Armreifens mit Schrift nachgefragt (es handelte sich um keine Fantasie-Schrift), und auch auf europäischem Schmuck findet man hin und wieder Schrift wie einen Wunsch oder ein „Ich liebe dich“.)

Viele Grüße,
Nina

Hi,

Chinesisch, Japanisch, Tibetisch, Sanskrit, Thailändisch
können aber sicher ausgeschlossen werden.

Wieso schließt du Sanskrit aus? Wenn man den Ring um 180° dreht, sieht es sogar sehr stark nach Sanskrit oder einer anderen Sprache aus, die mit der Devanagari-Schrift oder einem ähnlichen Brahmi-Alphabet geschrieben wird. Ich glaube da ein, zwei lange a’s zu erkennen und ein retroflexes t…

Ich tippe auf entweder Sanskrit oder diese alte Schrift da aus Tibet, wie heißt sie noch? Sylheti oder so?

Gruß,

  • André
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Halli,

Wieso schließt du Sanskrit aus? Wenn man den Ring um 180°
dreht, sieht es sogar sehr stark nach Sanskrit oder einer
anderen Sprache aus, die mit der Devanagari-Schrift oder einem
ähnlichen Brahmi-Alphabet geschrieben wird.

Aber, aber, Devanagari wird nicht horizontal geschrieben und gerade bei einer solchen Schmiedung währe es kein Problem, einen ganz normalen Satz zu schreiben/graviern. Daher währe Koreanisch auch mein einziger Tip, denn ein paar Teile stehen näher zusammen als die anderen.

Ich versuch das mal (mit etwas Fantasie) zu entziffern, aber das macht so rum keinen Sinn, der Buchstabe links außen kann nur ein t’ sein, ist aber spiegelverkehrt, daher ist der Ring wohl, falls das koreanisch wäre „falschrum“.
(unlesbar 2x) t’ … keo, ist alles was ich lesen kann. Das Zeichen in der Mitte ist in jeder Richtung nicht lesbar, denn in der Originalrichtung (a-?)feht der Nulllaut/ng mit dem jede Silbe, die mit einem Vokal beginnt, anzufangen hat und wenn ichs rumdehe macht der erste Buchstabe keinen Sinn, denn ein k wäre Seitenverkehrt und ein N hätte den Knick unten. Das macht so nicht wirklich Sinn.

Ich glaube da ein,
zwei lange a’s zu erkennen und ein retroflexes t…

Also da hast du entweder jetzt geträumt oder woimmer du etwas über Sanskrit/Devanagari gelesen hast, etwas falsch verstanden.
Ein langes a kann niemals, niemals so aussehen wie das, was du hier meinst. Ein Querbalken mit senkrechtem Strich darunter kann nur dann ein langes a im Devanagari sein, wenn es hinter einem Konsonanten in einer Satzabfolge steht. Einzelbuchstaben sehen anders aus, hier wäre esdas zweite Zeichen von links oben:
http://www.ancientscripts.com/images/devanagari.gif

Was du für ein retroflexes T hälst hat entweder einen KNick zuviel oder wäre ein spiegelverkehrtes d, in der Mitte wäre ein „g“ ohne Querbalken, aber warum sollte der fehlen, wenn er beim angeblichen T doch da wäre? Macht aber mit dem Rest immer noch keinen Sinn

Ich tippe auf entweder Sanskrit oder diese alte Schrift da aus
Tibet, wie heißt sie noch? Sylheti oder so?

keine Ahnung, mit alttibetischen Schriften kenn ich mich nicht aus, ich erkenne nur die aktuelle tib. Schrift und speichere sie unter „Kann ich nicht lesen“ ab.

lg
Kate

Hi

Schriften an sich sind nicht ungewöhnlich, aber ich erklär es dir gern:

Hangeul auf einem auf antik getrimmten Ring ist einfach anachronistisch.

Hangeul wurde zwar schon 1442 (manche sagen 1443) erfunden, hatte aber nur begrenzten Gebrauch. Vor allem war Hangeul eine niedrige Schrift, wer etwas auf sich hielt schrieb in Hanmun (KLass. Chinesisch) oder in einer der drei Beamtenschriften die prinzipiell chin. Zeichen mit koreanischer Grammatik war.
Hangeul war zunächst eine Schrift die Landverwalter und niedrige Lokalregierungsbeamte benutzten weil sie „zu blöd“ für Hanmun waren. Später wurde die Schrift auch von Kindern und … Frauen benutzt.

Kein hohes soziales Prestige also. Niemals hätte jemand dieses Kropszeug auf einen Ring gepresst.

Der Ruf besserte sich etwas aber noch bis 1982/87 waren Hanja vollkommen normal. Hanja sind die chin. Zeichen in koreanischer Lesung, ähnlich wie im Japanischen. Erst danach wurden die Hanja langsam abgeschafft, wenn auch bis Heute Namen oftnoch auf Hanja angegeben werden.
Korea hatte eine Mischschrift aus Hanja und Hangeul. Ergo, alles was reinweg Hangeul ist KANN nicht älter als aus Mitte der 1980er Jahre sein und jeder Koreaner würde das auf einen Blick sehen können.

Und selbst wenn der Ring nicht so auf künstlich Antik getrimmt wäre stimmt etwas mit der Silbenaufteilung nicht, siehe bitte meine Antwort an Andre, warum die Silben an sich keinen Sinn machen bzw. falsch wären. Aber Hangeul Silben können 3-4 Buchstaben umfassen und sagen wir es so, es wäre extrem seltsam 4-5 Silben (soweit ich sehe) nur in zweier Silben zu haben, das passiert nur selten bei Fremdwörtern (z.B. Ai-Si-Keu-Ri-Eum (Icecream) oder Keu-Ri-Seu-Ma-Su (Christmas)).

Was da also stehen könnte, wenn es koreanisch wäre, wäre ein einziges Wort, wahrscheinlich ein Name. Wenn aber da links nichts weiter geht wäre das ach unwahrscheinlich, denn erstens ist ein t’ alleine keine Silbe, und zweitens endet nichts auf t’, das ist im Koreanischen nicht möglich.

lg
Kate

Halli,

Wieso schließt du Sanskrit aus? Wenn man den Ring um 180°
dreht, sieht es sogar sehr stark nach Sanskrit oder einer
anderen Sprache aus, die mit der Devanagari-Schrift oder einem
ähnlichen Brahmi-Alphabet geschrieben wird.

Aber, aber, Devanagari wird nicht horizontal geschrieben…

Wie, was? Natürlich schreibt man Devanagari horizontal. Vertikal ist bei so einer Schrift gar nicht möglich.

gerade bei einer solchen Schmiedung währe es kein Problem,
einen ganz normalen Satz zu schreiben/graviern. Daher währe
Koreanisch auch mein einziger Tip, denn ein paar Teile stehen
näher zusammen als die anderen.

Nach Koreanisch sieht’s gar nicht aus, schau mal, da gibt’s eine Oberlinie (wenn man’s dreht). Koreanisch hat sowas nicht. Eine Möglichkeit wäre noch die 'Phags-pa-Schrift, dann wäre es wirklich vertikal.

Ich versuch das mal (mit etwas Fantasie) zu entziffern, aber
das macht so rum keinen Sinn, der Buchstabe links außen kann
nur ein t’ sein, ist aber spiegelverkehrt, daher ist der Ring
wohl, falls das koreanisch wäre „falschrum“.

Auch wenn’s Devanagari ist, ist der Ring falschrum fotografiert.

(unlesbar 2x) t’ … keo, ist alles was ich lesen kann. Das
Zeichen in der Mitte ist in jeder Richtung nicht lesbar, denn
in der Originalrichtung (a-?)feht der Nulllaut/ng mit dem jede
Silbe, die mit einem Vokal beginnt, anzufangen hat und wenn
ichs rumdehe macht der erste Buchstabe keinen Sinn, denn ein k
wäre Seitenverkehrt und ein N hätte den Knick unten. Das macht
so nicht wirklich Sinn.

zwei lange a’s zu erkennen und ein retroflexes t…

Also da hast du entweder jetzt geträumt oder woimmer du etwas
über Sanskrit/Devanagari gelesen hast, etwas falsch
verstanden.
Ein langes a kann niemals, niemals so aussehen wie das, was du
hier meinst. Ein Querbalken mit senkrechtem Strich darunter
kann nur dann ein langes a im Devanagari sein, wenn es hinter
einem Konsonanten in einer Satzabfolge steht. Einzelbuchstaben
sehen anders aus, hier wäre esdas zweite Zeichen von links
oben:
http://www.ancientscripts.com/images/devanagari.gif

Ich kann Devanagari schon seit Jahren lesen, danke. Ein von der Grundlinie herabhängenden Strich sehe ich dort recht deutlich. Wobei deutlich relativ ist. Die „Inschrift“ ist ja leider sehr undeutlich.

Was du für ein retroflexes T hälst hat entweder einen KNick
zuviel oder wäre ein spiegelverkehrtes d, in der Mitte wäre
ein „g“ ohne Querbalken, aber warum sollte der fehlen, wenn er
beim angeblichen T doch da wäre? Macht aber mit dem Rest immer
noch keinen Sinn

Für mich sieht das retroflexe T relativ deutlich aus. Natürlich ist das Zeichen dafür sehr einfach und könnte auch zu anderen Alphabeten gehören.

Ich tippe auf entweder Sanskrit oder diese alte Schrift da aus
Tibet, wie heißt sie noch? Sylheti oder so?

keine Ahnung, mit alttibetischen Schriften kenn ich mich nicht
aus, ich erkenne nur die aktuelle tib. Schrift und speichere
sie unter „Kann ich nicht lesen“ ab.

Ich kann sie lesen, Tibetisch an sich würde ich ausschließen. Die Schrift, die ich meinte (hab grad nachgeguckt) war übrigens Syloti-Nagri, auch wenn sie nicht aus Tibet kommt, wie ich erst dachte:
http://www.omniglot.com/writing/syloti.htm

Überhaupt denke ich, es ist ein Brahmi-Derivat, also ein Silbenalphabet/Abugida, wie einige der hier zu findenden:
http://www.omniglot.com/writing/syllabic.htm
(Devanagari? Gurmukhi? Limbu/Kiranti? Syloti? Sharda?)

Leider ist das schwer zu erkennen, weil undeutlich.

Grüße,

  • André
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Hallo Kate,

danke für die Erklärungen, da ich mich diesbezüglich gar nicht auskannte (von „Hangeul“ hatte ich noch nie etwas gehört).

Kein hohes soziales Prestige also. Niemals hätte jemand dieses
Kropszeug auf einen Ring gepresst.

Das macht, mit dem Hintergrund, natürlich Sinn!
(Wäre wohl in etwa genauso unpassend, als würde man auf einem auf „antik bayrisch“ getrimmten Schmuckstück einen Hirschen im Comic-Stil finden :wink: )

Danke auf jeden Fall!

Viele Grüße,
Nina

Hi, ich nochmal.
Ich hab mir das Bild nochmal angeguckt und in Paint um 180° gedreht. Da sieht man deutlich, dass Koreanisch und so von vornherein ausfällt (oder warum sollte man für Koreanisch eine Oberlinie haben?). Die Oberlinie wird da mehr als deutlich, es kann sich also nur um ein Brahmi-Derivat handeln. Devanagari liegt da erstmal wegen seiner Häufigkeit nahe.

Guck dir im mittleren Foto die Zeichen unter dem Punkt an, der sich in der Mitte des Rings befindet. Ob der Punkt dazugehört, weiß ich nicht, wahrscheinlich eher nicht, aber man erkennt deutlich die Zeichenfolge वांटाड , wobei ich hier das 1. Zeichen nur eingefügt hab, weil der Langvokal A nicht am Anfang stehen kann. Das Zeichen am Ende sieht man auch nicht gut, es könnte aber ein retroflexes D sein.
Ich glaube hier also ein unsauberes -(v)āṭā(ḍ)- zu erkennen. Der Punkt gehört sicher nicht zur Schrift.

Komisch ist hier allerdings, dass man keine Vokale sieht, die über der Oberlinie stehen (also -i, -ī, -e, -ai, -o, -au). In einem Bildteil ist die Oberlinie ein wenig dicker und sieht komisch aus, vllt. deutet das auf ein -i oder -ī hin.
Wie gesagt muss es nicht Devanagari sein, aber es ist zumindest eine Schrift mit Oberlinie. Damit fällt Koreanisch raus, das hat keine.

Eine schärfere Aufnahme oder vllt. ein Abdruck oder eine (genaue!) Abzeichnung des Rings wären praktisch.

Viele Grüße,

  • André
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genaueres Bild
Hallo,

ich habe die „Schrift“ mal abgezeichnet; die schwarzen Stellen sind Vertiefungen, die grauen Stellen Erhebungen im Material.

http://www.techfreaq.de/ring2.jpg

Viele Grüße,
Nina

Hi

Ich meinte natürlich vertikel, war schon spät -_-

Also ich weiß nicht, ich kann keine Linie erkennen so sehr ich mich auch bemühe. Und wenn man das Bild rumdreht schonmal gar nicht, denn das Blanke Metall im Abstand zwischen der Inschrift und dem Rand des Inlays ist sehr deutlich zu erkennen.
Oder meinst du vielleicht den Rand des Inlays als Oberlinie zu erkennen?

Mit dem Abrieb bin ich aber trotzdem der Meinung, dass es kein Devanagari sein kann. Zweimal könnte es ein g sein (was du aber wiederum nicht so zu sehen scheinst) die anderen „Krüppel“ machen auf Devanagari keinen Sinn, was du als t. siehst (wahrscheinlich das zwischen den g’s) ist eigentlich zu hoch für ein t. und ein Kringel zu wenig für ein d, evtl. könnte der Haken aber eine Vokaltilgung sein, dann wären wir bei gat.gaa, und das geht nicht, denn bei t.+g tritt ein innerer Sandhi auf, t. würde zu d. (.)
Mit viel Fantasie.

Aber die Sachen davor und dahinter passen nicht zu Devanagari, den senkrechten Strich mit der nase nach rechts gibt es nur beim normalen „s“ oder bei Ligaturen damit, das scheint hier nicht der Fall zu sein. Darum kann man es auch nicht rumdrehen, dann existiert so ein senkrechter Strich mit Nase nach links nämlich überhaupt nicht.

Also wenn es was Brahmi-verwandtes ist, was ja durchaus sein kann, da kenne ich mich nicht so aus, ist es sehr wahrscheinlich nicht Devanagari. Ansonsten will ich Beweise sehen :wink:

lg
Kate

vertikal owt
argh, vertik a l.
Ist nicht mein Tag >.

Hallo Kate,
Ich glaube jetzt zu wissen, warum wir so unterschiedlicher Meinungen sind! =)

Auf dem Originalfoto sind man goldene Erhebungen und schwarze Vertiefungen. Du scheinst die schwarzen Vertiefungen für die Schrift zu halten, ich habe die goldenen Erhöhungen als Schrift gesehen.

Wenn man den Ring umdreht, dann sieht das goldene sehr stark nach einer Brahmi-Schrift aus, z.B. nach Devanagari (aber könnte wie gesagt auch eine andere sein), da erkennt man dann auch gut das „-âTâ-“.

Ich bin überhaupt nicht auf die Idee gekommen, das schwarze könnte die Schrift sein. Jetzt erkenne ich auch, wo du Koreanisch zu erkennen glaubtest. Ich denke aber, es ist doch logischer, anzunehmen (zumindest sieht’s mehr danach aus), das goldene ist die Schrift und nicht die schwarzen Vertiefungen.

Jetzt wissen wir zumindest, wo unser beider Denkunterschied lag. Ich bin allerdings immernoch davon überzeugt, das goldene ist die Schrift, und die sieht um 180° gedreht dem Devanagari oder einer ähnlichen Schrift verdammt ähnlich.
Danke an Nina für den Abschrieb der Zeichen, das guck ich mir mal bei Gelegenheit genauer an.

Viele Grüße,

  • André
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Hi

Oh DENG! Du hast Recht! Ich bin meinerseits überhaupt nicht darauf gekommen, dass das Hervorgehobene die Schrift sein könnte! (Ich habe sowas vorher noch nieee gesehen und es heißt ja auch INschrift… wär ich nie drauf gekommen).

Jetzt erkenne ich auch was du meinst.

Also wenn das jetzt Devanagari wäre, und wir nicht halluzinieren, dann wäre, bis auf das Gekröps vorne, folgendes zu erkennen:
gaan.ttaadaadatt oder gaan.ttaadgadatt oder gaan.traadaadatt.

Vom Sanskritt her gibt das aber keinen Sinn, beim n. bin ich mir aber nicht sicher, finde aber sonst keinen ähnlichen Buchstaben. Auf jedenfall gibt es keine in Wörterbüchern verzeichneten Wörter die so beginnen, auch ohne Gunar nicht.

lg
Kate