Hallo Wolfgang,
Hallo Robert,
bisher höre ich nur Parteien- und Interessengruppengezeter.
Aber weder von den Regierungs- noch von den
Oppositionsparteien hörte ich bisher von Betrebungen, die auch
nur entfernt die Bezeichnung „Reform“ verdienen. Gebastel an
vorhandenen Steuer- und Sozialversicherungssystemen,
geringfügige Tarifänderungen, sonst nichts.
Es getraut sich keine Partei, nicht weniger und nicht mehr.
Es ist jeder politischen Organisation klar das tiefgreifende Reformen dringend notwendig sind, ABER es ist auch jeder Partei klar das sie für Jahre weg vom Fenster ist wenn sie das versucht.
Wie es aussieht, werden die kommenden Jahre weiter mit
Tiefschlaf sowie mit Ideen- und Mutlosigkeit vertrödelt. Es
fehlt der Leidensdruck. Gleichzeitig liefert der Irak-Krieg
eine wunderbare Ecke, in die sich alles schieben läßt. Wir
brauchend dringend mindestens die doppelte Zahl Arbeitsloser,
die Kommunen müssen erst so pleite sein, daß sie keine
Gehälter der zahllosen Bediensteten mehr zahlen können, die
Rentenversicherung muß erst an der Wand stehen - bis dahin
werden nur Pseudo-Reförmchen mit viel Getöse verabschiedet.
Das ist das andere Problem:
WIR - Wir als das Volk die Bürger blablabla sind einfach noch nicht soweit. Und solange es uns nicht richtig schlecht geht werden wir auch nicht bereit werden/sein.
Naja, ich merks ja an mir selbst. Schlecht gehts mir und meiner Familie nicht. Meckern tue ich ja auch wegen den Steuern der GKV und den Renten usw.
Aber ich sage mir, ja ich wär jetzt dabei und würde auf lange Zeit verzichten wenn was sinnvolles an Reformen kommt.
Die ja letztendlich auch mir vielleicht noch zugute kommen würden.
Aber Verzicht und Einschnitte werden kommen sonst geht nix.
Gruß
Wolfgang
Gruß
Robert
- also lieber Sozialasbbau.