Schröder und seine anti-amerikanischen Freunde

Hi,

nachdem bei uns ja alles, was kritisch begleitet wird, als anti-… sowieso hingestellt wird, als Rassismus und Denken von Nazis, mal ein Wort zu Schröder, SPD und Grüne.

Ein mit uneingeschränkter Solidarität bis hin zur persönlichen Verleugung mutierter Bundeskanzler hat Herrn Struck um sich, der gegen den Krieg im Irak sind. Eine Roth, die gegen die Politik von Bush ist, ein Ströbele, der morgen der Bundestagssitzung fernbleiben will, wenn er aber hingehen muss, Bush keinen Beifall zollen will. Da veranstaltet eine Regierungspartei eine antiamerikanische Veranstaltung gegen Bush.

Es ist weit gekommen mit einer Bundesregierung in welcher der wichtigste Freund, der größte, ehrlichste, freiheitlichste Präsident der USA, der nur den Frieden will, der gezwungen wurde von der NATO andere anzugreifen, so empfangen wird.

Es ist beschämend, wie die angeblichen Freunde von Bush und dem amerikanischen Volk wenige Monate nach dem Attentat auf das WTC dieses Land und seine Bürger bekämpfen.

Die Bundesregierung hat in diesen Tagen den Offenbarungseid abgelegt. Zwischen der Politik der Regierung und zwischen der Fraktion der Regierungsparteien bestehen offenkundig arbeitsteilige Absprachen.

Schröder, Schily und Fischer sind offiziell für die USA und Israel, während in den Fraktionen offenkundig antiamerikanische Bewegungen zu Tage getreten sind.

Aber wir haben gerade ein eindrucksvoller Beispiels Grüner Verlogenheit hinter uns.

Zehn Jahre war die Meinung von Karsli bei den Grünen akzeptiert. Der Mann, der heute von den Grünen als Antisemit hingestellt wird, wird erst zum Antisemit, nachdem er seine Zugehörigkeit bei den Grünen aufgegeben hat. Offenbar ist nicht nur beim Zentralrat und Friedmann die Zugehörigkeit zu einer Partei der Faktor, wann jemand Antisemit ist, sondern die Sprachregelung ist offenbar auch Mittel der Grünen.

Wie sich mit dem Weggang von Karsli zeigt sind bei den Grünen seit mehr als zehn Jahren antsemitische Meinungen geduldet worden. Ist jemand kein Antisemit, solange er bei den Grünen in der Fraktion ist ?

Wie lange kann es sich Schröder leisten, mit seiner anti-amerikanischen Rot-Front Aussenpolitik zu betreiben ?

Na, na, wer regt sich auf ? Eine Roth sollte die Beine nicht so hoch heben, manchmal fallen Vergangenheit und Gegenwart bei den Grünen zu schnell zusammen. Und manches Wässerlein, das man ungeachtet zu rasch von sich lässt, spritzt oft zurück.

Gruss Günter

Falsches Bild
Hi

Ein mit uneingeschränkter Solidarität bis hin zur persönlichen
Verleugung mutierter Bundeskanzler hat Herrn Struck um sich,
der gegen den Krieg im Irak sind. Eine Roth, die gegen die
Politik von Bush ist, ein Ströbele, der morgen der
Bundestagssitzung fernbleiben will, wenn er aber hingehen
muss, Bush keinen Beifall zollen will. Da veranstaltet eine
Regierungspartei eine antiamerikanische Veranstaltung gegen
Bush.

Zum Glück leben wir in einem Land in dem jeder nicht nur denken
sondern auch sagen darf was ihn stört. Die Zeiten des
Kadavergehorsams sind zum Glück vorbei.

Es ist weit gekommen mit einer Bundesregierung in welcher der
wichtigste Freund, der größte, ehrlichste, freiheitlichste
Präsident der USA, der nur den Frieden will, der gezwungen
wurde von der NATO andere anzugreifen, so empfangen wird.

Das ist jetzt nicht ernst gemeint, oder? Ich habe überhaupt
keine Lust micht zum Punkto Freiheit in den USA zu äußern. Nur
soviel: Verglichen mit der Bundesrepublik kommen die Amerikaner
da ziemlich schlecht weg. Deine Behauptung die USA seien in den
Krieg durch die Nato gezwungen worden ist ja geradezu grotesk
lächerlich. Hätte Bush nicht den Rückhalt des
Nordatlantikpaktes gehabt, so hätte er auf eigene Faust
angegriffen. Und von ehrlich kann ja wohl überhaupt keine Rede
sein. Erst gestern hatte ich hier an der Uni wieder eine
Belehrung über die Gefahr wissenschaftliche Erkenntnisse per
e-mail zu schicken oder am Telefon zu besprechen. Der Grund:
Amerikanische Dienste hören gezielt deutsche
Forschungseinrichtungen ab. Es kam in der Vergangenheit häufig
zu amerikanischen Patentrechtsverletzungen in diesem
Zusammenhang.

Es ist beschämend, wie die angeblichen Freunde von Bush und
dem amerikanischen Volk wenige Monate nach dem Attentat auf
das WTC dieses Land und seine Bürger bekämpfen.

Hier wird die Polizik dieses Landes bekämpft. In weiten Teilen
völlig zurecht.

Wie lange kann es sich Schröder leisten, mit seiner
anti-amerikanischen Rot-Front Aussenpolitik zu betreiben ?

Oh mann, diese Rhetorik! Lernt man sowas bei der Union?
Mach nur weiter: Immer schön brav die
Deutsch-Amerikanische-Freundschaft beschwören. Den Staaten
alles durchgehen lassen.
Meiner Meinung nach ist die Amerikanische Politik dazu geeignet
die Welt zu destabilisieren. Die USA boykottieren den
Weltgerichtshof, weigern sich die Todesstrafe abzuschaffen,
wollen eigenmächtig den Irak angreifen, und damit die Allianz
gegen den Terror sprengen, schicken 5 Milliarden Dollar
Militärhilfe nach Israel und halten dort einen Konflikt in
Gang, verhängen hohe Einfuhrzölle auf Waren aus Asien oder
Europa nach gutdünken um ihre marode produzierende Wirtschaft
zu schützen. Sie Verabschieden sich aus dem Klimakonsens und
wollen ihr Atomarsenal wieder aufstocken.
Für Dich natürlich kein Problem, oder?
Offensichtlich haben wir eine unterschiedliche Wahrnehmung der
einzig verbliebenen Supermacht.

Gruß
Tom

Richtiges Bild

Zum Glück leben wir in einem Land in dem jeder nicht nur
denken
sondern auch sagen darf was ihn stört. Die Zeiten des
Kadavergehorsams sind zum Glück vorbei.

Das ist richtig, man darf in unserem Land wohl denken was man will… Aber mit Sicherheit gibt es Gründe für dieses Denken, welche es nicht gäbe, würde unsere Regierung sich einig werden über die Haltung zu den USA… Das gilt übigens nicht nur für die Koalition, auch eine demonstrierende PDS ist für ganz Deutschland abgrundtief PEINLICH! Verstehe auch nicht, wie es in unserem Land zu so wenig Politikverständnis kommen kann, dass das eigene Volk das Image unseres Land schädigt, an Tagen, an denen die gesammte Welt auf uns blickt…

Das ist jetzt nicht ernst gemeint, oder? Ich habe überhaupt
keine Lust micht zum Punkto Freiheit in den USA zu äußern. Nur
soviel: Verglichen mit der Bundesrepublik kommen die
Amerikaner
da ziemlich schlecht weg.

Achja? Beispiele bitte…

Hier wird die Polizik dieses Landes bekämpft. In weiten Teilen
völlig zurecht.

Wie lange kann es sich Schröder leisten, mit seiner
anti-amerikanischen Rot-Front Aussenpolitik zu betreiben ?

Oh mann, diese Rhetorik! Lernt man sowas bei der Union?
Mach nur weiter: Immer schön brav die
Deutsch-Amerikanische-Freundschaft beschwören. Den Staaten
alles durchgehen lassen.

Keine Ahnung ob man sowas bei der Union lernt, falls das aber der Fall ist, sollte ich denen auch betreten… Man scheint dort nämlich zu lernen, dass eine „rote“ Politik in unserem Jahrzehnt nicht mehr angebracht ist… Politik betreibt man so, dass man einen Vorteil sieht, Politik ist was Subjektives - für den einen gut, für den anderen schlecht… Dinge die man mit linkem Gedankengut wohl kaum vereinbaren kann, aber so ist unsere Welt, nur wer sich anpasst kann mitmischen und die Roten haben vielleicht schöne Vorstellungen, aber absolut UNPRAKTISCH und NIE durchzusetzen --> einfach weil sie keine Ahnung haben wie „der Mensch“ denkt und handelt… Ich denke Frieden auf Dauer ist nur zu sichern, wenn man einen Zusammenschluß mehrerer STARKER Nationen hat… Wir haben die NATO, allen voran einen starken Bündnispartner - die USA, aber was ist mit dem Rest? Deutschland bewegt sich in die falsche Richtung, es hat außenpolitisch ein bescheidenes Ansehen und auf unsere Politik kann man schon lange nicht mehr stolz sein… Aus diesem Grund, wenn man was verändern will, ist es absolut richtig die deutsch-amerikanische Freundschaft zu „beschwören“, denn wir haben nicht das Recht ein Land zu kritisieren, dass das hat, was Deutschland nie haben wird: Ein stolzes Volk, respektiert im Ausland, starkes Wirtschaftswachstum, etc. Und warum das alles? --> Weil die USA mit Entschlossenheit handelt und eine klare Politik macht, keine Politik die von einem Linksdrang geprägt ist nicht nur falsch, sonder „dumm“ ist…

Meiner Meinung nach ist die Amerikanische Politik dazu
geeignet
die Welt zu destabilisieren. Die USA boykottieren den
Weltgerichtshof, weigern sich die Todesstrafe abzuschaffen,
wollen eigenmächtig den Irak angreifen, und damit die Allianz
gegen den Terror sprengen, schicken 5 Milliarden Dollar
Militärhilfe nach Israel und halten dort einen Konflikt in
Gang, verhängen hohe Einfuhrzölle auf Waren aus Asien oder
Europa nach gutdünken um ihre marode produzierende Wirtschaft
zu schützen. Sie Verabschieden sich aus dem Klimakonsens und
wollen ihr Atomarsenal wieder aufstocken.
Für Dich natürlich kein Problem, oder?
Offensichtlich haben wir eine unterschiedliche Wahrnehmung der
einzig verbliebenen Supermacht.

Wie schon gesagt: Politik muß nicht schön oder verständlich sein… zumindest nicht für uns - was haben denn die Amis davon? --> Die fahren mit ihrer jetzigen Politik nämlich sehr gut…

Mfg - JENS

Tachchen,

kann´s sein, daß Du gerade auf Günter reingefallen bist?
Weiss nicht, aber ich glaube, er arbeitet mit einem versteckten Maße Ironie. Du hättest mitspielen müssen, denn Ihr steht auf der selben Seite…so scheint es mir.

Gruß,
Bark

Hi!

Wenn ich mir Günters restliche postings so ansehe, dann glaube ich da nicht dran.

Gruß
Tom

Hi Jens!

Politik betreibt man
so, dass man einen Vorteil sieht, Politik ist was Subjektives

  • für den einen gut, für den anderen schlecht… Dinge die man
    mit linkem Gedankengut wohl kaum vereinbaren kann, aber so ist
    unsere Welt, nur wer sich anpasst kann mitmischen und die
    Roten haben vielleicht schöne Vorstellungen, aber absolut
    UNPRAKTISCH und NIE durchzusetzen --> einfach weil sie
    keine Ahnung haben wie „der Mensch“ denkt und handelt… Ich
    denke Frieden auf Dauer ist nur zu sichern, wenn man einen
    Zusammenschluß mehrerer STARKER Nationen hat… Wir haben die
    NATO, allen voran einen starken Bündnispartner - die USA, aber
    was ist mit dem Rest? Deutschland bewegt sich in die falsche
    Richtung, es hat außenpolitisch ein bescheidenes Ansehen und
    auf unsere Politik kann man schon lange nicht mehr stolz
    sein… Aus diesem Grund, wenn man was verändern will, ist es
    absolut richtig die deutsch-amerikanische Freundschaft zu
    „beschwören“, denn wir haben nicht das Recht ein Land zu
    kritisieren, dass das hat, was Deutschland nie haben wird: Ein
    stolzes Volk, respektiert im Ausland, starkes
    Wirtschaftswachstum, etc. Und warum das alles? --> Weil die
    USA mit Entschlossenheit handelt und eine klare Politik macht,
    keine Politik die von einem Linksdrang geprägt ist nicht nur
    falsch, sonder „dumm“ ist…

Politik als reines Mittel zum Zweck, ohne Visionen und ohne Prinzipien. Gelobt sei was reich macht. Der Zweck heiligt alle Mittel. Genau aus diesem Grunde wächst die Zahl der Unzufriedenen in unserem Land. Es geht auch um Gerechtigkeit, eine Eigenschaft die zunehmend abhanden kommt oder einfach nicht mehr gefragt ist.
Ich habe keine Lust mich an ein Land zu kuscheln das seine Entscheidungen einzig und alleine davon abhängig macht ob es kurzfristigen, wirtschaftlichen Nutzen verspricht. Die amerikanische Politik destabilisiert die Welt, das erleben wir doch gerade.
Deine Aussage wir sollten die Amerikaner nicht kritisieren weil sie ein stolzes Volk mit einem starken Wirtschaftswachstum sind, ist ja wohl der reine Hohn, oder? Die stellen gerade mal 4% der Weltbevölkerung, leiten aber einen globalen Vormachtsanspruch ab. Aus was denn bitteschön?
Und das die Amerikaner in der Welt so angesehen wären, kann ich nicht erkennen. Die arabische Welt, sowie weite Teile Asiens und Lateinamerikas stehen, gelinde gesagt, den USA äußerst kritisch gegenüber. Auch in Europa nimmt der Zuspruch deutlich ab. Wirf mal einen Blick auf die Umfrage im aktuellen „Spiegel“. Natürlich spiegelt die Ablehnung der USA eine subjektive Wahrnehmung wider, aber die Zahlen derer die die USA kritisieren, auch innerhalb des Landes, spricht für sich und wächst weiter an. Amerika isoliert sich zunehmend durch seine nationalen Alleingänge. Die Vereinten Nationen, ja sogar in zunehmenden Maße die Nato werden von den USA doch als lästig empfunden.
Sorry, Jens, aber ich sehe tausend Gründe dieses Land und seine Menschen zu kritisieren.
Selbst wenn mann mal die Politik beiseite lässt ist es unglaublich wie dieses Volk mit den Ressourcen unserer Erde umgeht. Um die heimische Wirtschaft zu schützen zieht man sich einfach aus Klimaschutzvereinbarungen zurück. Eine bodenlose Unverschämtheit.
Aber Hauptsache die Amis fahren mit ihrer Politik gut.

Gruß
Tom

hallo tom, ich auch nicht so richtig, aber vielleicht meint er es ja ernst *g*

beste gruesse lego

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Tom,

Dir müsste meine kritische Haltung zu den USA in der Politik Afghanistan, Irak, Israel, aus anderen Threads bekannt sein.
Bark hat natürlich recht.

Ebenso meine kritische Haltung, dass die USA den Klimaschutz kippen wollen, einem internationalen Gerichtshof nicht zustimmen und ihre Wirtschaftsmacht in anderen Ländern zu politischen Zecken missbrauchen. Das hast Du leider nicht erkannt.

Der Einzige, der natürlich jemand sucht, dem er zustimmen kann, ist mein mich begleitender persönlicher Kammerjäger lego. Der hört die Flöhe dort schon husten, wo sie erst in Jahren sind.

GRuss Günter

hallo guenther :wink:

Ebenso meine kritische Haltung, dass die USA den Klimaschutz
kippen wollen, einem internationalen Gerichtshof nicht
zustimmen und ihre Wirtschaftsmacht in anderen Ländern zu
politischen Zecken missbrauchen.

voellig richtig

Der Einzige, der natürlich jemand sucht, dem er zustimmen
kann, ist mein mich begleitender persönlicher Kammerjäger
lego. Der hört die Flöhe dort schon husten, wo sie erst in
Jahren sind.

GRuss Günter

oh ernsten dank fuer die komplimente, zu kammerjaeger UND zu hellseherei *g*, kannste mal sehen, ich hoehre sogar die floehe, die erst in jahren husten werde, und dann noch klein sind, jetzt schon husten. tja und darauf weise ich hin :wink:, ist doch gut ne?

leider sind es nicht nur floehe in ein paar jahren, da fleucht noch einiges groesseres durch die welt jetzt schon

also, das hat mich wirklich gefreut, danke, ohne ironie et al

gruss lego

Abend Tom,

Politik als reines Mittel zum Zweck, ohne Visionen und ohne
Prinzipien. Gelobt sei was reich macht. Der Zweck heiligt alle
Mittel. Genau aus diesem Grunde wächst die Zahl der
Unzufriedenen in unserem Land. Es geht auch um Gerechtigkeit,
eine Eigenschaft die zunehmend abhanden kommt oder einfach
nicht mehr gefragt ist.

Genau das ist ja der Punkt: Was ist denn Gerechtigkeit? Oder was sind diese Prinzipien und Visionen? Sind das nicht alles subjektive Dinge? In unseren Augen ist es so, in amerikanischen Augen anders… Ich wollte in meinem ersten Posting zum Ausdruck bringen, dass es in der Politik kein Richtig und kein Falsch gibt. Meinte auch net, dass Politik auf den eigenen Vorteil bedacht sein SOLLTE, in dem Sinn, dass das die OPTIMALE Lösung sein sollte, sondern Politik IST immer etwas subjektives, was von nationalen Interessen geprägt ist, was unfair sein kann, was verständnislos sein kann, usw. aber ändern kann man es nicht, also muß man versuchen nach diesen Regeln mitzumischen um selbst eine Position der Stärke zu erlangen, erst dann kann man vielleicht wirklich was in der Welt erreichen… aber wie auch immer, um wieder zurückzukommen: Warum sollte man sich unter diesen Bedingungen um Dinge wie „Zufriedenheit“ kümmern? Was zählt sind eigene Interessen, das ist nicht schön, aber augenscheinlich die Realität… Das sind menschliche Eigenschaften, die schon Machiavelli erkannt hat (falls du sein Buch kennst)…
Was ich damit sagen will: Die von dir stammenden Zeilen auf die ich mich beziehe, stellen nicht meinen „Traum“ von Politik dar, sondern das, was ich als Realität ansehe… eine Realität, in der „Gerechtigkeit“, usw. nun mal eines der subjektivsten Dinge überhaupt ist…

Ich habe keine Lust mich an ein Land zu kuscheln das seine
Entscheidungen einzig und alleine davon abhängig macht ob es
kurzfristigen, wirtschaftlichen Nutzen verspricht. Die
amerikanische Politik destabilisiert die Welt, das erleben wir
doch gerade.

Mag sein, vielleicht ist diese Kritik berechtigt - als Außenstehender! Warum sollte denn die Amis das störe? Gibt es dazu einen Grund? Wohl kaum… Es geht nicht um blindes Protestieren, denn dies wird nie Erfolg haben, wenn man nicht den eigentlichen Hintergrund versteht (den ich in meiner Auffassung der Politik sehe)… Wenn eine Nation ernsthaft eine Destabilisierung befürchtet, dann ist das einzige Mittel ein breitere Allianz mit den Amis zu bilden, schließlich ist man nicht in der Position Ansprüche zu stellen oder sonst was auszurichten, wie denn auch? Folglich muß man eine Abhängigkeit in Kauf nehmen, um selbst im Ernstfall überleben zu können, bzw. um sich selbst in eine Position zu bringen aus der man handeln kann… Anstatt sich zu distanzieren und die Destabilisierung noch weiter zu fördern… Wie schon gesagt, dass ich nicht schön, aber ich leider nun mal Realität…

Deine Aussage wir sollten die Amerikaner nicht kritisieren
weil sie ein stolzes Volk mit einem starken
Wirtschaftswachstum sind, ist ja wohl der reine Hohn, oder?
Die stellen gerade mal 4% der Weltbevölkerung, leiten aber
einen globalen Vormachtsanspruch ab. Aus was denn bitteschön?
Und das die Amerikaner in der Welt so angesehen wären, kann
ich nicht erkennen. Die arabische Welt, sowie weite Teile
Asiens und Lateinamerikas stehen, gelinde gesagt, den USA
äußerst kritisch gegenüber. Auch in Europa nimmt der Zuspruch
deutlich ab. Wirf mal einen Blick auf die Umfrage im aktuellen
„Spiegel“. Natürlich spiegelt die Ablehnung der USA eine
subjektive Wahrnehmung wider, aber die Zahlen derer die die
USA kritisieren, auch innerhalb des Landes, spricht für sich
und wächst weiter an.

Ich sprach von STOLZ nicht von BELIEBHEIT oder ANSEHEN, das sind vökkig verschiedene Dinge… Selbt wenn die USA an Ansehen verlieren, an Respekt werden sie nicht verlieren… Der amerikanische Bürger ist nicht stolz weil er in einem Land lebt das überall angesehen ist, sondern weil er in einem Land lebt, dass eine Position hat in der es was bewirken kann, eine Regierung die das eigene Volk beschützt und einzig und allein in den Interessen des eigenen Volks handelt…

Amerika isoliert sich zunehmend durch
seine nationalen Alleingänge. Die Vereinten Nationen, ja sogar
in zunehmenden Maße die Nato werden von den USA doch als
lästig empfunden.

Das ist wohl wahr… Die Geschichte hat auch gezeigt, dass solches Verhalten Probleme bringt, wenn alle Länder so handeln… Aber ich denke das ist der Punkt: Es ist nicht schlecht, wenn die nationalen Interessen mehr in den Vordergrund rücken, man muß dabei sich nur das Ziel vor Augen führen, eine Allianz zu gründen, die starke Nationen umfasst, um auf ein Niveau zu kommen in der Weltpolitik mitreden zu können… solange das nicht der Fall ist, bleibt uns nichts anderes übrig, als das Verhalten der Amis zu AKZEPTIEREN, denn was haben die schon an uns?!

Sorry, Jens, aber ich sehe tausend Gründe dieses Land und
seine Menschen zu kritisieren.

Gut möglich… viele Leute kritisieren und kritisieren und kritisieren… keiner kommt auf die Idee, dass man anstatt protestieren was tun muß… nicht im Sinne von Widerstand, sondern die eigenen Fehler erkennen und Europa in eine Position zu bringen, dass die USA und die EU in unserer zukünftigen Weltpolitik eine Allianz bilden können, in der die EU überhaupt in der Position sind, sich Kritik und Entscheidungsgewalt leisten zu können… dann kann von mir aus kritisiert werden… aber zum jetzigen Zeitpunkt isses Quatsch… man muß Seite bekennen und diese Seite befindet sich im Westen, eine Chance die man nutzen sollte und eine Beziehung die man wahren muß, solang man schwach ist und nicht auf eigenen Beinen steht… so sieht in meinen Augen Politik aus bzw. so IST Politik…

Mfg - JENS

Unfassbar… Nicht ernst gemeint, oder?

Ein mit uneingeschränkter Solidarität bis hin zur persönlichen
Verleugung mutierter Bundeskanzler hat Herrn Struck um sich,
der gegen den Krieg im Irak sind.

Gut so, Krieg ist nie, NIE gut.

Eine Roth, die gegen die
Politik von Bush ist,

Auch gut so, Bush ist gefährlich und offenbar nicht besonders weise. (Das heisst nicht, daß er nicht clever ist bzw. gute Berater hat.)

ein Ströbele, der morgen der
Bundestagssitzung fernbleiben will, wenn er aber hingehen
muss, Bush keinen Beifall zollen will.

Ich wüsste nicht, warum ich an seiner Stelle applaudieren sollte.

Da veranstaltet eine
Regierungspartei eine antiamerikanische Veranstaltung gegen
Bush.

Überzogene Interpretation, denke ich.

Es ist weit gekommen mit einer Bundesregierung in welcher der
wichtigste Freund, der größte, ehrlichste, freiheitlichste
Präsident der USA, der nur den Frieden will, der gezwungen
wurde von der NATO andere anzugreifen, so empfangen wird.

Bush will KRIEG, nicht Frieden. Ein Land freiheitlich zu nennen, in dem minderjährige hingerichtet werden, in dem Rassismus immer noch ein größeres Problem als z.B. bei uns ist, in dem gemeinsame Interessen wie Kyoto ignoriert werden, ein Land, daß auch relativ gesehen die grösste Umweltsau des Planeten ist, ein Land, daß sich grenzenlose Arroganz leistet, ein Land, daß die Freiheit und Privatsphäre seiner Bürger mit Füßen tritt, mit einem Cowboy-Präsidenten, bei dem man stets Angst haben muß, daß der dritte Weltkrieg angezettelt wird.
Zur NATO: Ich frag mich, wer hier wen genötigt hat, mit in den Krieg zu ziehen.

Grundsätzlich bin ich erschüttert, wieviele unreflektiert anti-freiheitlichen und anti-humanistischen Individuen es doch gibt…

Ich bekomme zunehmend Angst davor, daß wir doch bald eine Kanzler haben, der bei dem Vorzeige-Faschisten Franz-Josef in die Schule gegangen ist…

Merkt denn keiner, wo das hinführt? Sicher, die dumpfen Gemüter derer, die nach mehr Kontrolle, mehr Sicherheit und mehr Geld schreien, nach einem Staatsmann, der das Volk führt, die werden sicher mit Worten befriedigt. Aber das, was sie bekommen werden, wird ein böses Erwachen sein.

Just my $ 0.02.

Doc.

Hi,

zurst einmal ist dies als ziemlich scharfe Satire gedacht worden. das zeigt u.a. der Hinweis auf

uneingeschränkter Solidarität bis hin zur persönlichen
Verleugung mutierter Bundeskanzler - oder nimmst Du an, dass ich dies als Lob ausgesprochen habe ?

Ich bekomme zunehmend Angst davor, daß wir doch bald eine
Kanzler haben, der bei dem Vorzeige-Faschisten Franz-Josef in
die Schule gegangen ist…

Hier widerspreche ich Dir in deutlicher und klarer Meinung. FJS war nie ein Vorzeige-Faschist. FJS hat mit deutlichen Worten sich geäussert. Auch ich wurde von FJS schon als „linker Schreier“ bezeichnet und nachdem er erfahren hatte, dass ich Vorsitzender der JU war, hat er mich zuerst mal zusammen geschissen, weil wir gegen seine Wahl als Bundeskanzler waren.

Merkt denn keiner, wo das hinführt? Sicher, die dumpfen
Gemüter derer, die nach mehr Kontrolle, mehr Sicherheit und
mehr Geld schreien, nach einem Staatsmann, der das Volk führt,
die werden sicher mit Worten befriedigt. Aber das, was sie
bekommen werden, wird ein böses Erwachen sein.

Sorry, aber da hast Du doch den Schily. Den Fischer und den Schröder. Wer wollte ab 1968 durch die Institutionen marschieren ? Wer hat sich diesen Weg mit Steinen freigekämpft ? Wer hat sich Prügeleien mit der Polizei geleistet ? Wer hat freiwillig die Terroristen verteidigt ? Wer hat diesen Staat in jenen Jahren als Polizeistaat, seine Sicherheit als übertrieben, die Inhaftierungen von Verbrechern als Menschenrechtsverletzung dargelegt, weil sie aus politischen Gründen gegen den Staat kämpfen ? Und wer tut den heute so, als habe es diese Zeit nie gegeben ? Wer versucht denn heute so zu tun, als habe man hier helfen müssen und wer macht denn heute jene Gesetze, vor denen Du Angst haben musst.

Du hast leider die Ursachen und die Handelnden Personen hier ganz erheblich verwechselt. Es wäre mal eine Überlegung wert, ob aus einem linken Befürworter der 68 Bewegung ff nicht auch ein Faschist entstehen kann. Der Weg von der Unterstützung des linken Terrors in nationalistisch gesinnte Strukturen ist, wie viele Schícksale einstiger linker Randalierer zeigt, wohl sehr schmal.

Das demokratische System wankt unter Schröder. Deine Angst vor Stoiber ist unbegründet.

Stoiber ist berechenbar, Schröder ist unberechenbar.

Gruss Günter

PS. Im übrigen war der Eingangsthread als Satire gedacht. Daher erübrigt sich die weitere Diskussion.

Hi,

zurst einmal ist dies als ziemlich scharfe Satire gedacht
worden. das zeigt u.a. der Hinweis auf

uneingeschränkter Solidarität bis hin zur persönlichen
Verleugung mutierter Bundeskanzler - oder nimmst Du an, dass ich dies als Lob ausgesprochen habe ?

Das mit der Satire ist bei mir nicht wirklich angekommen, mag an mir liegen, sorry.

Ich bekomme zunehmend Angst davor, daß wir doch bald eine
Kanzler haben, der bei dem Vorzeige-Faschisten Franz-Josef in
die Schule gegangen ist…

Hier widerspreche ich Dir in deutlicher und klarer Meinung.
FJS war nie ein Vorzeige-Faschist. FJS hat mit deutlichen
Worten sich geäussert.

Das ist wohl wahr :frowning: Meine Eltern haben ein Buch „Sprüche von Franz-Josef Strauß“, alle mit Angabe von Zeit unhd Ort, und mit dem jeweils wesentlichen Zusammenhang.
Da sind Dutzende dabei, für die mir keine andere Bezeichnung einfällt. Leider befindet sich das Buch 450km von mir entfernt, so daß ich es nicht mal eben hervorzaubern kann, um Beispiele zu liefern.

Merkt denn keiner, wo das hinführt? Sicher, die dumpfen
Gemüter derer, die nach mehr Kontrolle, mehr Sicherheit und
mehr Geld schreien, nach einem Staatsmann, der das Volk führt,
die werden sicher mit Worten befriedigt. Aber das, was sie
bekommen werden, wird ein böses Erwachen sein.

Sorry, aber da hast Du doch den Schily. Den Fischer und den
Schröder. Wer wollte ab 1968 durch die Institutionen
marschieren ? Wer hat sich diesen Weg mit Steinen freigekämpft
? Wer hat sich Prügeleien mit der Polizei geleistet ? Wer hat
freiwillig die Terroristen verteidigt ? Wer hat diesen Staat
in jenen Jahren als Polizeistaat, seine Sicherheit als
übertrieben, die Inhaftierungen von Verbrechern als
Menschenrechtsverletzung dargelegt, weil sie aus politischen
Gründen gegen den Staat kämpfen ? Und wer tut den heute so,
als habe es diese Zeit nie gegeben ? Wer versucht denn heute
so zu tun, als habe man hier helfen müssen und wer macht denn
heute jene Gesetze, vor denen Du Angst haben musst.

Ich will nicht sagen, daß mit den aktuellen Bestrebungen der Regierung in diesen Punkten einverstanden bin. Eine Partei, die meine Werte vertritt, ist mir nicht bekannt und hätte wohl auch keinen Erfolg, weil ihre Schlagworte nicht schreierisch genug wären.

Das demokratische System wankt unter Schröder. Deine Angst vor
Stoiber ist unbegründet.

Stoiber ist berechenbar, Schröder ist unberechenbar.

Es geht mir weniger um die Demokratie, die eh nur ein Witz ihrer Beeigentlichen Bedeutung ist, sondern viel mehr und Freiheit und Humanismus.

Ich bin kein besonders politischer Mensch, aber so wie ich das wahrnehme, sind diese Werte unter beiden gefährdet. Mir ist klar, das Wahlkampfaussagen nicht viel wert sind, dennoch stellen die der SPD sich mir noch als das deutlich geringere Übel dar.

„Bestimmt übel“ ist schlimmer als „vielleicht übel“, oder?

Gruss Günter

Gruß,

Doc.

Hallo,

ich kenne nun das Buch nicht. Selbstverständlich weiss ich, dass FJS manchmal völlig überzogen reagiert hat. Wen er es nicht tat, hat es seinerzeit dann eben Peter Gauweiler.

Dass wir FJS nicht als Bundeskanzlerkandidat unterstützen konnten war mit ein Grund seiner Worte. Nur habe ich bei meiner Tätigkeit gelernt, dass Politker öffentlich eine andere Meinung haben als intern. Die Worte wurden zwar selten ernst genommen, aber richtig ist, vor einem Kanzler Strauss hatte wir alle „hochstehende Haare“.

Russ Günter